Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

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Nachträglicher Erwerb von 30 CP im MA PB

Ausgehend vor der Regelung in § 4 Abs. 2 der MaPO PB gibt es für Studierende, die mit einem Abschluss von nur 180 CP eingeschrieben wurden, folgende Optionen:

  1. Nachweis von Praxiserfahrungen mit den Voraussetzungen (Satz 2 und 4)

    Praxiserfahrung nach dem Studienabschluss mit 180 CP (Die Anerkennung der Praxisstellen wird individuell geprüft!) im Umfang von mindestens 640 Stunden
    • entspricht dem Praxismodul BA "Soziale Arbeit"/"Sozialpädagogik" (26 CP)
    • kann en block in einer Einrichtung absolviert werden oder in max. 3 Teilen mit je mind. 234 Stunden (= 9 CP), Krankheitstage müssen nachgeholt werden
    • eine von der oder den Praxisstellen unabhängigen Begleitung oder Reflexion (Praxisbericht) (4 CP)
    • diese kann nach Absprache in einem Begleitseminar im BA-Studiengang "Soziale Arbeit"/"Sozialpädagogik" stattfinden oder durch eine Einzelbetreuung durch Mitarbeiter*in der HSD in Präsenz- oder Fernbetreuung (Absprache mit Betreuerin*in erforderlich)
    • Die Praxiserfahrung ist in einer Einrichtung zu absolvieren, die den Qualitätsstandards im BA-Studiengang SA/SP für studienintegrierte Praktika in Deutschland entspricht
      https://soz-kult.hs-duesseldorf.de/studium/praxis/ba-sasp/Documents/Qualitätsstandards%20für%20Praxisstellen%20Praxisreferat%202015.pdf



  2. Nachweis von Studienleistungen mit den Voraussetzungen (Satz 3 und 4)

    Nur möglich, wenn der Studienabschluss mit 180 CP bereits mindestens 100 Tage Praxis enthält!
    • Studienleistungen nach dem Studienabschluss mit 180 CP
    • Umfang von 30 CP (entspricht der Studienleistung eines Semesters)
    • Leistungen in einem Studiengang der Sozialen Arbeit (z. B. Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Soziale Arbeit, Kindheitspädagogik) oder einem vergleichbaren Studiengang (§ 4 Abs. 1 Nr. 1) oder vergleichbare Studienleistungen in einem anderen Studiengang, wenn sie sich von Studienleistungen in den genannten Studiengängen nicht wesentlich unterscheiden (Satz 6).

      und

    • die Studienleistungen müssen sich von den Leistungen unterscheiden, die für die Zulassung zum Masterstudium bereits anerkannt worden sind (d. h. BA-Studiengang, der zur MAPB Zulassung berechtigt)
    • die Studienleistungen müssen sich von den Studienleistungen unterscheiden, die im MAPB erworben werden
    • empfohlen werden Studienleistungen aus den Schwerpunkten „Beratung“, „Gesundheit“ oder „Entwicklungsförderung“

           Was ist bei der Organisation von Studienleistungen außerhalb des MAPB zu beachten?

    1. Im neu halbjährlich erscheinenden Kommentierten Vorlesungsverzeichnis (KomVor, Veröffentlichung Anfang Februar bzw. Anfang August) für das kommende Semester geeignete Lehrveranstaltungen auswählen
    2. Die DozentInnen der ausgewählten Lehrveranstaltungen kontaktieren mit der Bitte, im Rahmen der sog. kleinen Zweithörerschaft teilnehmen und eine Prüfung ablegen zu dürfen
    3. Bis zum 15.3. bzw. 15.9. einen Antrag auf Zulassung zur sogenannten kleinen Zweithörerschaft im betreffenden Studiengang stellen, in dem auch die betreffenden Veranstaltungen angegeben sein müssen (https://www.hs-duesseldorf.de/studium/studieninteressierte/Documents/GO_Zweithoerer_kleiner_Antrag.pdf)
    4. Die bestandene Prüfung zur jeweiligen Lehrveranstaltung auf einem Formular von den DonzentInnen / dem Prüfungsbüro offiziell bestätigen lassen



  3. Nachweis von 30 CP anhand einer Kombination aus (1.) Praxiserfahrungen und (2.) Studienleistungen

    • Es gelten jeweils die o.g. inhaltlichen Voraussetzungen für (1.) und (2.)
    • Der Umfang der anzuerkennenden CP hängt vom zeitlichen Umfang der anzuerkennenden Leistungen ab (1 CP = 26h)
    • Über die Anrechnung der 30 CP entscheidet nach Einreichung der Leistungsbescheinigungen (Praxisbescheinigung und/oder Seminarbescheinigungen) die Zulassungskommission des MAPB.


Bei der Zulassungskommission einzureichende Unterlagen

  1. Nachweis über Praxiserfahrungen bzw. Studienleistungen im Umfang von 30 CP nach dem Studienabschluss mit 180 CP

  2. Ausführliche Leistungsübersicht zum BA-Zeugnis (das zur MAPB-Zulassung berechtigte) als Nachweis zur Einhaltung des prüfungsrechtlichen Grundsatzes, dass nicht zweimal   für die gleichen Studieninhalte CP vergeben werden.

  3. Empfehlenswert ist außerdem eine persönliche Stellungnahme mit inhaltlicher Begründung, inwiefern die erbrachten Leistungen nach Ansicht der AntragstellerIn die hier    aufgelisteten Vorgaben der MAPO (eindeutig und lückenlos!) erfüllen​.


 

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Welche Studienleistungen werden als Schwerpunkte im Zulassungsverfahren anerkannt?

Die Studieninteressierten müssen im Bewerbungsprozess eindeutig nachweisen, dass sie in den Schwerpunkten „Beratung“, „Gesundheit“ und / oder „Entwicklungsförderung“ insgesamt bereits 15 ECTS erworben haben. Die Inhalte der qualifizierenden Schwerpunkte müssen äquivalent sein zu den Inhalten der Schwerpunktmodule S bzw. SP 2 „Schwerpunkt Beratung,  S bzw. SP 7 „Schwerpunkt Gesundheit“  und SP 10 „Schwerpunkt Entwicklungsförderung“ aus den Modulhandbüchern der Bachelorstudiengänge „Pädagogik der Kindheit und Familienbildung“ (https://soz-kult.hs-duesseldorf.de/studium/studiengaenge/ba-pkf/modulhandbuch) oder „Sozialarbeit/Sozialpädagogik“ (https://soz-kult.hs-duesseldorf.de/studium/studiengaenge/ba-sasp/modulhandbuch). Schwerpunktveranstaltungen sind im Studienverlaufsplan des qualifizierenden BA-Studiengangs in einem fortgeschrittenen Studienabschnitt vorgesehen. Dies muss aus den Bewerbungsunterlagen eindeutig hervorgehen. Die eingereichten Dokumente müssen im Originalen oder als beglaubigte Kopie vorliegen.

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Prüfungsleistungen, die in anderen Studiengängen an anderen Hochschulen erbracht wurden

Diese sind gem. § 63a Hochschulgesetz (HG NRW) anzuerkennen, sofern hinsichtlich der erworbenen Kompetenzen kein wesentlicher Unterschied zu den Leistungen besteht, die ersetzt werden sollen.
Der Antrag auf Anerkennung ist an den Prüfungsausschuss zu richten und kann beim Studienbüro - Bereich Prüfungsangelegenheiten - Frau Karrouch oder Frau Bathies -​ eingereicht werden.
Erforderlich sind für die Bearbeitung des Antrags die folgenden Unterlagen:
Ein eigenhändig unterschriebener Antrag, der verdeutlicht, welche Prüfungsleistungen anerkannt werden sollen.
Beglaubigte Kopien der Urkunden, die die Prüfungsleistungen bescheinigen. Es ist möglich mit dem Original und einer Kopie bei dem Studienbüro - Bereich Prüfungsangelegenheiten - Frau Karrouch oder Frau Bathies - vorstellig zu werden und dort die Übereinstimmung der Kopie mit dem Original bestätigen zu lassen.
Prüfungsordnung, ggf. Studienordnung und Modulhandbuch des Studiengangs, in dem die Prüfungsleistung abgelegt wurde. Diese können vorab digital an die Beauftragte des Prüfungsausschusses für Anerkennungen – Frau Temme – per Mail übersandt werden.
Wenn Sie eine Anerkennung der Bachelor- der Masterthesis beantragen: eine beglaubigte Kopie Ihrer Bachelor- bzw. Masterthesis (sofern die Thesis nicht in deutscher oder englischer Sprache angefertigt wurde: eine beglaubigte Übersetzung eines öffentlicher mächtigten/vereidigten Übersetzers auf Deutsch oder Englisch)
Nachdem Ihre Unterlagen vollständig eingereicht sind, beginnt eine Bearbeitungsfrist von acht Wochen. Spätestens nach acht Wochen erhalten Sie vom Prüfungsausschuß ein Anerkennungsschreiben, das Sie im Studienbüro - Bereich Prüfungsangelegenheiten - Frau Karrouch oder Frau Bathies - abholen können. Hierin ist dargelegt, ob Ihre Leistungen anerkannt werden, wenn ja, in welchem Umfang bzw. wenn nein, mit welcher Begründung diese abgelehnt werden. Über das Vorliegen des Schreibens werden Sie per Mail benachrichtigt. Gleichzeitig werden die anerkannten Prüfungsleistungen im digitalen System als anerkannt verbucht. Diese brauchen Sie dann in Ihrem Studium nicht mehr zu erbringen. Die Leistungspunkte bzw. Creditpoints werden Ihnen sofort gutgeschrieben.
Tipp: Sofern Sie die Anerkennung mehrerer Prüfungsleistungen aus einem ehemaligen Studiengang beantragen, bedenken Sie, dass die Note entsprechend übertragen wird. Sofern Sie eine bestimmte Prüfungsleistung aufgrund einer schlechten Note nicht anerkannt haben möchten, müssen Sie diese von dem Anerkennungsantrag ausnehmen. Ansonsten würde eine Anerkennung erfolgen. Eine nachträgliche Streichung der Anerkennung ist nicht möglich.​

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Was zählt als „einschlägige Praxiserfahrung“ im Zulassungsverfahren?

Sofern nicht im qualifizierenden BA-Studiengang Praxisanteile von mindestens 640 Arbeitsstunden im Studienverlauf verbindlich enthalten sind, müssen Studierende nach Abschluss des qualifizierenden BA-Studiums mindestens 640 Praxisstunden plus Praxisbegleitung und Abschlussbericht (insgesamt 30 ECTS) äquivalent zu den erforderten Leistungen im „Modul zur Erlangung der staatlichen Anerkennung“ der Modulhandbücher der Bachelorstudiengänge  „Pädagogik der Kindheit und Familienbildung“ (https://soz-kult.hs-duesseldorf.de/studium/studiengaenge/ba-pkf/modulhandbuch) bzw. „Sozialarbeit/Sozialpädagogik“ (https://soz-kult.hs-duesseldorf.de/studium/studiengaenge/ba-sasp/modulhandbuch) absolvieren. Es ist darüber hinaus darzulegen, dass die Praxistätigkeit auch Beratungstätigkeiten enthalten hat​

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