Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

Modulhandbuch für die Bachelorstudiengänge            

"Sozialarbeit/Sozialpädagogik" und

"Sozialarbeit/Sozialpädagogik" (Teilzeit)

Ausgefertigt auf Grundlage des Beschlusses des Fachbereichsrats vom 15.7.2015.

Geändert durch Beschluss des Fachbereichsrates vom 15.6.2016
sowie aufgrund der Änderungssatzung zur Prüfungsordnung vom 28.11.2016 und vom 13.3.2018.


Inhalt

 

Begriffsklärung:

1.         Studieneingangsphase

1.1       Allgemeine Module der Eingangsphase

Modul M1 Mentoring/Coaching

Modul P Propädeutik Projekt

Modul IM Interdisziplinäres Modul

1.2       GrundModule

Modul G1 Professionelle Identität

Modul G2 Menschliche Entwicklung im sozialen Umfeld

Modul G3 Gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen

Modul G4 Rechtliche, sozialpolitische, institutionelle und sozialwirtschaftliche  Bedingungen

Modul G5 Kultur, Ästhetik, Medien

2.         Studienaufbauphase

2.1       Allgemeine Module der Aufbauphase

Modul MPS Mentoring/Coaching 2 und  Methoden empirischer Praxis- und Sozialforschung

Modul PM Praxismodul

2.2       Aufbaumodule

Modul A1 Professionelle Identität

Modul A2 Menschliche Entwicklung im sozialen Umfeld

Modul A3 Gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen

Modul A4 Rechtliche, sozialpolitische, institutionelle und sozialwirtschaftliche  Bedingungen

Modul A5 Kultur, Ästhetik, Medien


2.3       Schwerpunktmodule

Modul S1 Schwerpunkt Arbeitsmarkt, Beruflichkeit und Soziale Arbeit

Modul S2 Schwerpunkt Beratung

Modul S3 Schwerpunkt Bewegungs- und Erlebnispädagogik

Modul S4 Schwerpunkt Bildung und Soziale Arbeit

Modul S5 Schwerpunkt Digitale Medien, Massenmedien und computervermittelte  Kommunikation

Modul S6 Exklusion-Inklusion-Diversity

Modul S7 Schwerpunkt Gesundheit

Modul S8 Schwerpunkt Kulturarbeit/Kulturpädagogik

Modul S9 Schwerpunkt Menschenrechte

Modul S10 Schwerpunkt Soziale Arbeit im demografischen Wandel –  Soziale Arbeit mit Älteren

Modul S11 Schwerpunkt Zivilgesellschaft

Modul S12 Schwerpunkt Aktuelle Theorie- und Forschungsperspektiven  in der Sozialen Arbeit

Modul S13 Schwerpunkt Bildung und Erziehung im internationalen und  interkulturellen Kontext

Modul S14 Schwerpunkt Entwicklungsförderung

3.         Studienabschlussphase

SA Modul zur Erlangung der Staatlichen Anerkennung

WM Wahlmodul

BTB Bachelor-Thesis-Begleitmodul

Modul BT Bachelor-Thesis

Modul K Kolloquium

 

 

Begriffsklärung:

Lehrgebiete im Sinne dieser Prüfungsordnung sind: Behindertenpädagogik, Didaktik sowie Methoden der Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Erziehungswissenschaften, Politikwissenschaft, Psychologie, Rechtswissenschaften, Sozialmedizin, Sozialphilosophie, Soziologie, Verwaltung und Organisationswissenschaft sowie Kultur, Ästhetik, Medien mit den Teil-Lehrgebieten Bewegung, Bildende Kunst, Literatur und Ästhetische Praxis, Musik, Neue Medien, Performative Künste, Video.


 

1. Studieneingangsphase

 

1.1 Allgemeine Module der Eingangsphase

Modul M1 Mentoring/Coaching

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: keine

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Eine Veranstaltung Mentoring / Coaching

2 SWS

26 h

26 h

M1.1

2 CP

Summe

 

26 h

26 h

 

 

 

2 SWS

 

52 h

 

2 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Bewertung dieses Moduls nicht in die Gesamtnote ein.

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Gruppenpädagogische Methoden, aktivierende Methoden wie handlungsorientiertes Lernen, Rollenspiele, Präsentationsübungen, Beratungsmethoden

Gruppengröße:
35 – verbindlich

​​

Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Kenntnisse des Studienaufbaus und der Prüfungsbedingungen

Methodenkompetenzen: (Selbst-)Organisationsfähigkeit, Medienkompetenz, Lernkompetenz, interdisziplinäres Denken, Fähigkeiten der Informationsrecherche und -verarbeitung sowie Problemlösungsfähigkeit

Sozialkompetenzen: Kontaktfähigkeit, Präsentations- und Mitteilungsfähigkeit, Verstehenskompetenzen, Moderationsfähigkeit, Konflikt- inkl. Kritikfähigkeit, Teamfähigkeit

Subjektkompetenzen: Selbstkritikfähigkeit, Stressbewältigungsfähigkeit, Selbstwirksamkeitsüberzeugung

Inhalte:
Alle Frage- und Problemstellungen der Studierenden zu Studienablauf und -aufbau, Prüfungsbedingungen sowie zu allgemeinen Themen des Studiums und der persönlichen, sozialen und ökonomischen Situation der Studierenden

​​

Häufigkeit des Angebots:
Jedes Wintersemester

Sonstige Informationen:
Dieses Modul sichert nicht nur eine kontinuierliche Beratung und Unterstützung der Studierenden während des gesamten Studienverlaufs zur Vermeidung von Studienabbrüchen, sondern es ist vor allem von zentraler Relevanz zur Förderung der Methoden-, Sozial- und Subjektkompetenzen der Studierenden. Deshalb werden vor allem nur diese Kompetenzen in den geforderten Prüfungsleistungen evaluiert.

 

Modul P Propädeutik Projekt

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: keine

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Eine Veranstaltung zur Einführung in die Methoden und Techniken wissenschaftliches Arbeitens, Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung, Konzeptarbeit sowie Moderations- und Präsentationstechniken im Studium über 2 Semester mit 2 Prüfungen

4 SWS

52 h

52 h

P.1

4 CP

4 SWS

52 h

104 h

P.2

6 CP

Summe

 

104 h

156 h

 

 

 

8 SWS

 

260 h

 

10 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Bewertung dieses Moduls nicht in die Gesamtnote ein.

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Vorträge, Seminareinheiten mit Diskussion, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, Forschungs- und Schreibwerkstätten, kleine Forschungsvorhaben der empirischen Sozialforschung, Feldstudien


Gruppengröße:
35 – verbindlich

 

​​

Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Grundkenntnisse in Techniken und Methoden wissenschaftlichen Arbeitens und empirischer Sozialforschung, zur Konzeptentwicklung sowie zur Moderation und Präsentation bzw. Vortragsgestaltung, grundlegende Kenntnisse und kritische Reflexionsfähigkeit zur Kulturgebundenheit und Universalität menschlichen Verhaltens

Methodenkompetenzen: Basisfertigkeiten in grundlegenden Techniken und Methoden wissenschaftlichen Arbeitens und der empirischen Sozialforschung / Feldforschung sowie Fertigkeiten zur Konzeptentwicklung, Moderation und Präsentation bzw. Vortragsgestaltung, Fertigkeiten der kultursensiblen Kommunikation

Sozialkompetenzen: Fähigkeit zur Teamarbeit, Fähigkeit zur Aktion und Kommunikation im wissenschaftlichen Feld, Fähigkeit zur respektvollen, gesellschaftlich sensiblen und aktivierenden Datensammlung bei Menschen, grundlegende Fähigkeiten zur interkulturellen Verständigung

Subjektkompetenzen: Reflexion der eigenen Rolle als angehende WissenschaftlerIn, Reflexion der eigenen kulturgebundenen Identität und Performanz, Toleranz und Gerechtigkeit als Basistugenden einer Welt kultureller Vielfalt

 

Inhalte:
Techniken und Methoden wissenschaftlicher Arbeit, Techniken und Methoden der empirischen Sozialforschung, Methoden der Konzeptentwicklung, Moderations- und Präsentationstechniken, kulturwissenschaftliche Grundlagen aus unterschiedlichen Fachgebieten

 

​​

Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester

 

Sonstige Informationen:
Im 1. Teil sollen die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens und Denkens gelegt werden. Diese sollen im 2.Teil zur Bearbeitung konkreter Forschungs- oder Entwicklungsaufgaben eingesetzt werden, damit die Studierenden in ihren wissenschaftlichen Handlungskompetenzen gefördert werden können. Deshalb wird im 2. Teil das handlungsorientierte Lernen in besonderem Maße gestärkt, was sich auch in dem erhöhten Arbeitsaufwand des Selbststudiums ausdrückt.
Der zweite Teil kann nur nach Abschluss des ersten Teils belegt und die Prüfung P.2 erst nach der Prüfung P.1 abgelegt werden.


Modul IM Interdisziplinäres Modul

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: keine

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO), abweichend von § 19 Abs. 2 werden mündliche Prüfungen von zwei Prüfern oder Prüferinnen durchgeführt.

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Eine Veranstaltung zur Einführung in ein Arbeits- bzw. Tätigkeitsfeld der
Sozialarbeit/Sozialpädagogik aus interdisziplinärer Sicht

4 SWS

52 h

104 h

IM.1

6 CP

Summe

 

52 h

104 h

 

 

 

4 SWS

 

156 h

 

6 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Bewertung dieses Moduls nicht in die Gesamtnote ein.

 

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Vorträge, Seminareinheiten mit Diskussion, Kleingruppenarbeiten

Gruppengröße:
35 – Richtgröße

​​

Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Grundkenntnisse aus zwei Lehrgebieten oder Teil-Lehrgebieten zu ausgewählten Arbeits- bzw. Tätigkeitsfeldern der Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Kenntnisse zur grundlegenden Interdisziplinarität der Disziplin und Profession Sozialarbeit/Sozialpädagogik

Methodenkompetenzen: Grundlegende Fähigkeiten zu interdisziplinären Analysen, Reflexionen und Gestaltungsvorschlägen zu Arbeits- oder Tätigkeitsfeldern der Sozialarbeit/Sozialpädagogik

Sozialkompetenzen: Verstehens- und Mitteilungskompetenzen

Subjektkompetenzen: Erste Fähigkeiten zur Reflexion der Subjektivität und Disziplingebundenheit der eigenen Wahrnehmungen und Interpretationen, Entwicklung von Toleranz und Gerechtigkeit als Basistugenden einer multikulturellen Welt

Inhalte:
Grundlagen (1) aus zwei Lehrgebieten oder Teil-Lehrgebieten zu einem exemplarischen Arbeits- bzw. Tätigkeitsfeld der Sozialarbeit/Sozialpädagogik und (2) zur grundlegenden Interdisziplinarität der Disziplin und Profession Sozialarbeit/Sozialpädagogik

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Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester

Sonstige Informationen:
Dieses Modul trägt mit seinen von interdisziplinären Teams durchgeführten Lehrveranstaltungen dem  fachbereichsspezifischen Profilelement der Interdisziplinarität in besonderem Maße Rechnung.

 


1.2 GrundModule

Modul G1 Professionelle Identität

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: keine

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Eine Veranstaltung Methodisches Handeln

4 SWS

52 h

104 h

G1.1

6 CP

Eine Veranstaltung im Wahlpflichtbereich aus den Erziehungswissenschaften oder der Behindertenpädagogik

4 SWS

52 h

104 h

G1.2

6 CP

Summe

 

104 h

208 h

 

 

 

8 SWS

 

312 h

 

12 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Bewertung dieses Moduls nicht in die Gesamtnote ein.

 

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Vorlesungseinheiten, Seminareinheiten mit Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, praktische Übungen, Fallarbeiten, Referate und Präsentationen, Praxisbesuche, Exkursionen, Projektarbeiten

Gruppengröße:
35 – Richtgröße

​​

Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Die Basis professioneller Identität und begründeten professionellen Handelns in der Sozialpädagogik / Sozialarbeit kennen lernen und auf erste Praxiserfahrungen übertragen können

Methodenkompetenzen: Kenntnis, Beherrschung und Fähigkeit zur begründeten Anwendung erster Ansätze professionellen methodischen Handelns in der Sozialarbeit/Sozialpädagogik in der Arbeit mit Einzelnen, Gruppen und Gemeinwesen, in Gesellschaft und Institutionen

Sozialkompetenzen: Einübung grundlegender Fertigkeiten zum reflexiven Beziehungsaufbau mit KlientInnen, Teamfähigkeit, Grundlagen des Agierens in gesellschaftlichen und institutionellen Strukturen

Subjektkompetenzen: Erste Schritte zur reflexiven Entwicklung einer eigenen professionellen Ausrichtung im Rahmen von Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Auseinandersetzung mit dem Helfen als Beruf

Inhalte:
Grundlagen der Planung, Durchführung und Evaluation lebenslanger Lern- und Entwicklungsprozesse, Grundlagen der Förderung und Unterstützung von individuellen und kollektiven Aneignungsprozessen im Sinne eines Empowerment, ausgewählte Methoden zur Hilfe in individuellen und kollektiven Krisen und Notlagen, Methoden zur Verbesserung gesellschaftlicher Strukturen und Chancen, Helfen als Beruf – Chancen und Risiken

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Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester


 

Modul G2 Menschliche Entwicklung im sozialen Umfeld

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: keine

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Eine Veranstaltung im Wahlpflichtbereich zu den Grundlagen der Psychologie,
Erziehungswissenschaften oder
Sozialmedizin

4 SWS

52 h

104 h

G2.1

6 CP

Summe

 

52 h

104 h

 

 

 

4 SWS

 

156 h

 

6 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Bewertung dieses Moduls nicht in die Gesamtnote ein.

 

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Wechsel von darbietenden und aktivierenden Lehr-Lern-Methoden, Vorträge, Diskussionen, Übungseinheiten

Gruppengröße:
35 – Richtgröße

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Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Fachkenntnisse zu multifaktoriellen Erklärungsmodellen menschlicher Entwicklung im sozialen Kontext (u.a. im Migrationskontext, in theoretischen und empirischen Ansätzen der Genderforschung), Kompetenzen im Hinblick auf die Verwendung grundlegender Fachbegriffe. Selektion fachbezogener Inhalte unter dem Aspekt der Relevanz für Studium und berufliche Praxis von Sozialarbeit/Sozialpädagogik

Methodenkompetenzen: Fähigkeiten zur systematischen und eigenständigen Erarbeitung spezifischer, problembezogener und fachübergreifender Inhalte

Sozialkompetenzen: Kommunikative Kompetenzen (u.a. im Rahmen interkultureller Kommunikation oder bei Missverständnissen und Konflikten im Geschlechterverhältnis), Präsentations- und Kooperationsfähigkeit. Sensibilität für Doing-gender-Prozesse

Subjektkompetenzen: Selbstreflexive Fähigkeiten, Umgang mit Komplexität

Inhalte:
Entwicklungs-, Lern-, Sozial- und Klinische Psychologie, Sozialisationstheorien, Sozialmedizin, insbes. aus den Bereichen Public Health und Sozialpsychiatrie, Interkulturelle Pädagogik, Migrationssozialarbeit, Erwachsenenbildung, Gruppenpädagogik, Pädagogik der Kindheit

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Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester

 

 

Modul G3 Gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: keine

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Zwei Veranstaltungen im Wahlpflichtbereich aus den Lehrgebieten Soziologie, Politikwissenschaft oder Sozialphilosophie.

Dabei müssen zwei der drei genannten Lehrgebiete gewählt werden.

4 SWS

52 h

104 h

G3.1

6 CP

4 SWS

52 h

104 h

 

G3.2

6 CP

Summe

 

104 h

208 h

 

 

 

8 SWS

 

312 h

 

12 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Bewertung dieses Moduls nicht in die Gesamtnote ein.

 

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Vorlesungen, Seminare mit Referaten und Diskussionen, Übungen mit Gruppenarbeiten

Gruppengröße:
35 – Richtgröße

​​

Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Kenntnisse und Reflexionsfähigkeit zur gesellschaftlichen Funktion und zur moralischen Orientierung von Sozialarbeit/Sozialpädagogik; soziologische, sozialphilosophische und politikwissenschaftliche Grundkenntnisse

Methodenkompetenzen: Recherche und Verarbeitung von Fachliteratur, Recherche von Informationen und statistischen Daten, Schreiben eines wissenschaftlichen Berichts, Halten eines Referats

Sozialkompetenzen: Diskussionskompetenz, Präsentationskompetenz

Subjektkompetenzen: Selbstwirksamkeitsüberzeugung, Selbstorganisation, Teamfähigkeit

Inhalte:
Gesellschaftstheoretische, sozialphilosophische und politikwissenschaftliche Grundbegriffe zur Analyse gesellschaftlicher Strukturen und Entwicklungen, insbesondere auf dem Gebiet der sozialen Probleme und einer gegensteuernden Sozialpolitik; Grundbegriffe, analytische Ansätze und Methoden zur Konzeption und Reflexion professionellen Handelns; Sensibilisierung für soziale Probleme und Kompetenz zur Reflexion sozial- und gesellschaftspolitischer Lösungsstrategien; ethische Grundbegriffe und Begründungsmethoden, insbesondere zum Verständnis der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession

​​

Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester

Sonstige Informationen:
Im Selbststudium ist jeweils eine Hälfte der angegebenen Stunden für die Vor- und Nachbereitung sowie das Literaturstudium und die zweite Hälfte für den Aufwand für Prüfungsleistungen vorgesehen.

 

 

Modul G4 Rechtliche, sozialpolitische, institutionelle und sozialwirtschaftliche Bedingungen

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: keine

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Eine Veranstaltung Einführung in die rechtlichen Grundlagen (Testat G4.1 gem. § 17 Abs. 4 der Rahmenprüfungsordnung)

2 SWS

 

26 h

52 h

-

3 CP

Eine Veranstaltung Einführung in Wohlfahrtsverbände, Sozialverwaltung und Sozialpolitik in der Produktion Sozialer Wohlfahrt (Testat G4.2 gem. § 17 Abs. 4 der Rahmenprüfungsordnung)

2 SWS

 

26 h

52 h

-

3 CP

Eine Veranstaltung im Wahlpflichtbereich aus den Teil-Lehrgebieten Sozialrecht, Strafrecht, Familienrecht, Kinder und Jugendhilferecht, Verfassungsrecht oder Menschenrechte (Die Prüfung G4.3 bezieht sich auch auf Inhalte der Veranstaltung G4.1)

2 SWS

 

26 h

52 h

G4.3

3 CP

Summe

 

78 h

156 h

 

 

 

6 SWS

 

234 h

 

12 CP

 

Gem. § 10 BaPO fließt die Bewertung dieses Moduls nicht in die Gesamtnote ein.

 

Weitere Informationen:

 

Lehrformen:
Wechsel von darbietenden und aktivierenden Lehr-Lern-Methoden wie: E-Learning, Vorlesung, Seminar, Übung, Projekt, Hospitation, Exkursion

 

Gruppengröße:
35 – Richtgröße

 

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Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Kenntnisse rechtswissenschaftlicher, rechtspolitischer, organisationssoziologischer und sozialpolitischer Grundlagen; kritische Analyse gesellschaftlicher und institutioneller Strukturen und Normen bei der Benennung gesellschaftlicher Problemlagen

Methodenkompetenzen: Rechtserfassungs- und Rechtsanwendungskompetenz, Sachverhaltsanalyse, Fallbearbeitung und gutachterliche Stellungnahme; Struktur- und Organisationsanalyse sowie strategische Handlungskompetenz mit Blick auf Organisationsentwicklungen sozialer Dienste

Sozialkompetenzen: Argumentations-, Entscheidungs-, Überzeugungskompetenz; Befähigung zur Wahrnehmung und Durchsetzung von Interessen

Subjektkompetenzen: Professionelles Selbstverständnis in der „Produktion von Wohlfahrt“, in der Justiz sowie in der Kooperation mit anderen Professionen, Umgang mit Rollen- und Funktionskonflikten

 

Inhalte:
Grundlagen von Menschen- und Grundrechten, Verfassungssystem, Strafrecht, Jugendstrafrecht, Kriminologie, Kindschafts- und Familienrecht, Kinder- und Jugendhilferecht sowie Sozial- und Verwaltungsrecht; Entwicklung von Analyse- und Handlungskompetenzen hinsichtlich der Entstehungs- und Bestandsbedingungen sozialwirtschaftlicher Organisationen auf der Makro-, Meso- und Mikroebene, der Leistungsbeziehungen zwischen staatlichen, freigemeinnützigen und privaten Trägern, der Rolle der KlientInnen und KoproduzentInnen sozialer Dienstleistungen sowie der Entscheidungsstrukturen und -prozesse bei der Ausgestaltung von sozialer Arbeit auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene

 

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Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester


Modul G5 Kultur, Ästhetik, Medien

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: keine

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Eine Veranstaltung (Vorlesung) zu den Grundlagen in Kultur, Ästhetik, Medien (Testat G5.1 gem. § 17 Abs. 4 der Rahmenprüfungsordnung)

2 SWS

 

26 h

52 h

-

3 CP

Eine interdisziplinäre Veranstaltung im Wahlpflichtbereich aus den Teil-Lehrgebieten Bewegung, Bildende Kunst, Literatur und Ästhetische Praxis, Musik, Neue Medien, Performative Künste, Video (Die Prüfung G5.2 bezieht sich auch auf Inhalte der Veranstaltung G5.1)

2 SWS

 

26 h

52 h

G5.2

3 CP

Summe

 

52 h

104 h

 

 

 

4 SWS

 

156 h

 

12 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Bewertung dieses Moduls nicht in die Gesamtnote ein.

 

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Vorlesungseinheiten, Seminare mit Referaten und Praxiseinheiten, Übungseinheiten, Exkursionen

Gruppengröße:
175 in G5.1 und 40 in G5.2 – Richtgröße

​​

Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Kenntnisse der grundlegenden Dimensionen des Lehrgebiets „Kultur, Ästhetik, Medien“ erkennen und anwenden können. Interdisziplinäre Aspekte der Fachdisziplinen (Bewegung, Kunst, Literatur, Theater, Musik und Digitale Medien) erleben und reflektieren können.

Methodenkompetenzen: Grundlagenkompetenz kulturpädagogischer Arbeitsweisen unter Berücksichtigung fachspezifischer Besonderheiten. Methoden interdisziplinärer Kulturarbeit.

Sozialkompetenzen: Fähigkeit zur Diskussion, Kommunikation und Interaktion, Teamfähigkeit

Subjektkompetenzen: Ästhetische Wahrnehmungsfähigkeit, Fähigkeit zum authentischen Ausdruck, Selbst- und Fremdwahrnehmungsfähigkeit

Inhalte:
Grundlagen der Kultur- und Medientheorie, Interdisziplinäre Dimensionen/Theorien von Kultur, Ästhetik, Medien (z. B. Konzepte der ästhetischen Bildung, Modelle der Kreativitätsförderung), Historische und theoretische Grundlagen der Fächer und fachübergreifende Inhalte und Strukturen aus dem Bereich Kultur, Ästhetik, Medien anhand beispielhafter Themen (z. B. Musik und Literatur, Sport und Kunst, Digitale Medien und Spiel)

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Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester

 

 

2. Studienaufbauphase

 

2.1 Allgemeine Module der Aufbauphase

 

Modul MPS Mentoring/Coaching 2 und
Methoden empirischer Praxis- und Sozialforschung

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: Abschluss des Modul M1 und des Moduls P

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Eine Veranstaltung Mentoring / Coaching (Testat MPS.1 gem. § 17 Abs. 4 der Rah-menprüfungsordnung)

2 SWS

26 h

26 h

-

2 CP

Eine Veranstaltung Methoden empirischer Praxis- und Sozialforschung

2 SWS

26 h

26 h

MPS.2

2 CP

Summe

 

52 h

52 h

 

 

 

4 SWS

 

104 h

 

4 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Bewertung dieses Moduls nicht in die Gesamtnote ein.

 

 

Weitere Informationen:

Lehrformen

Aktivierende Methoden wie handlungsorientiertes Lernen, Rollenspiele, Präsentationsübungen, Beratungsmethoden; Methodologische und methodische Einführungen in Form von Vorlesungen oder Inputs der/des Dozentin/en,  Textarbeit, Gruppen- und Plenumsdiskussionen, Methodenreflexion im Plenum, Präsentation von Arbeitsergebnissen der Studierenden in Form von Referaten oder Postern.


Gruppengröße

35 – Richtgröße


Qualifizierungsziele

Fachkompetenzen:

Die Studierenden 

  • erwerben Detailkenntnisse zum Studienaufbau und den Prüfungsbedingungen
  • kennen methodische Herangehensweisen im Rahmen sozialwissenschaftlicher (Praxis-)Forschung und deren jeweilige Erhebungs-, Aufbereitungs- und Auswertungsverfahren,
  • verstehen ausgewählte klassische und aktuelle empirische (Evaluations-)Studien im Bereich der Sozialen Arbeit und ihrer Bezugswissenschaften. Sie können deren Qualität einschätzen, die Ergebnisse zur sozialarbeiterischen/sozialpädagogischen Praxis in Beziehung setzen und auf dieser Grundlage eigene (Forschungs-) Fragestellungen entwickeln,
  • kennen Bedeutung, Besonderheiten und Erkenntnispotentiale qualitativer und quantitativer Forschung, deren jeweilige Möglichkeiten und Grenzen sowie Gütekriterien qualitativer und quantitativer Forschung.

     

    Methodenkompetenzen:

    Die Studierenden
  • erhöhen ihre (Selbst-)Organisationsfähigkeit  und Lernkompetenz
  • können (fremde und eigene) Forschungsdesigns und -ergebnisse kritisch einschätzen und Schlussfolgerungen daraus begründen,
  • sind in der Lage, Fragestellungen und Forschungsprojekte aus dem Bereich der Sozialen Arbeit zu entwickeln und eine der Fragestellung angemessene Methodenauswahl zu treffen

     

    Sozialkompetenzen:

    Die Studierenden
  • steigern ihre Kontaktfähigkeit, Präsentations- und Mitteilungsfähigkeit

     

    Subjektkompetenzen

    Die Studierenden
  • erhöhen die Fähigkeit, sich selbst und die eigenen Studienziele und Studienorganisation kritisch zu reflektieren
  • lernen, eigene Anzeichen von Stress zu erkennen und damit umzugehen
  • denken kritisch reflektierend und vergleichend über sozialarbeiterische/sozialpädagogische Settings und Situationen nach,
  • erkennen die Standortverbundenheit der eigenen Perspektiven und Orientierungen,
  • versetzen sich in die Positionen, Rollen und Orientierungen von verschiedenen sozialen Akteuren,
  • sind in der Lage, ihre Rolle als Forscher/innen bzw. forschende Praktiker/innen zu reflektieren und grundlegende forschungsethische Prämissen zu vertreten, entwickeln einen forschenden Habitus: Sie verfügen über ein Methodenrepertoire, das sie in die Lage versetzt, sich systematisch mit forschendem, entdeckendem Blick sowohl neuen als auch vertrauten Situationen zuzuwenden, diese in ihrer Komplexität und Perspektivität zu erfassen, zu beschreiben, zu interpretieren und zu reflektieren.


Inhalte

  • Alle Frage- und Problemstellungen der Studierenden zu Studienablauf und -aufbau und Prüfungsbedingungen
  • Kenntnisse klassischer und aktueller Studien der empirischen Sozialforschung, Einschätzung der methodischen Qualität von empirischen (Evaluations-)Studien
  • Aneignung grundlegender theoretisch-methodologischer und exemplarisch vertiefend praktisch-methodischer Kenntnisse zu Erhebung, Auswertung und Interpretation quantitativer und qualitativer Daten
  • fundierte Methodenreflexion, Entwicklung eigener Forschungsfragen bzw. methodischer Vorgehensweisen


Häufigkeit des Angebots

Jedes Semester

Sonstige Informationen:
Dieses Modul sichert nicht nur eine kontinuierliche Beratung und Unterstützung der Studierenden während des gesamten Studienverlaufs zur Vermeidung von Studienabbrüchen, sondern es ist vor allem von zentraler Relevanz zur Förderung der Methoden-, Sozial- und Subjektkompetenzen der Studierenden.


Modul PM Praxismodul

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: 3. Fachsemester

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Eine Veranstaltung zur Begleitung des Praktikums einschließlich dem

Teilzeitpraktikum/Projekt

2 SWS

26 h

10 h

 

PM.1

 

10 CP

 

224 h

 

Summe

 

250 h

10 h

 

 

 

2 SWS

 

260 h

 

10 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Bewertung dieses Moduls nicht in die Gesamtnote ein.

 

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Seminaristisch begleitete praktische Arbeit in Institutionen der Sozialarbeit/Sozialpädagogik; im Seminarrahmen: Kleingruppenarbeit, Referate und Präsentationen, Einzelfallbesprechungen, Projektarbeit, Reflexions- und Kommunikationsübungen, Rollenspiele, kollegiale Beratung, Arbeiten mit kreativen Techniken, Supervision

Gruppengröße:
25 – verbindlich

Qualifizierungsziele:

Fachkompetenzen

Die Studierenden

  • sind in der Lage, zu einem Handlungsfeld, seinen AdressatInnen und ihrer Lebenswelt relevante theoretische Wissensbestände und Diskurse sowie rechtliche Grundlagen zu recherchieren und zu erschließen
  • verfügen über Kenntnisse und Fähigkeiten zur systematischen Analyse von Rahmenbedingungen von Sozialarbeit / Sozialpädagogik und zur Einordnung beruflicher Sozialarbeit / Sozialpädagogik in den Kontext gesellschaftlicher Bedingungen
  • verfügen über Kenntnisse und Fähigkeiten zur systematischen Analyse des Aufbaus, der Konzeption und der angewendeten Methoden in einer Institution der Sozialarbeit / Sozialpädagogik
  • kennen Grundlagen zur systematischen Situationsanalyse, Planung, Umsetzung, Dokumentation und Evaluation von Interventionsprozessen
  • verfügen über grundlegende Kenntnisse zu verschiedenen Arbeitsfeldern und zur Analyse des jeweiligen Auftrags von Sozialarbeit / Sozialpädagogik und setzen sich mit der professionellen Identität von Sozialarbeit/Sozialpädagogik auseinander
  • bei internationalen Praktika: sind in der Lage, Auftrag, Funktion und Rahmenbedingungen von Sozialarbeit/Sozialpädagogik im gewählten Zielland zu analysieren und in ihren Auswirkungen auf professionelles Handeln systematisch vergleichend mit Sozialarbeit/Sozialpädagogik im Inland in Bezug zu setzen

 

Methodenkompetenzen

Die Studierenden

  • verfügen über Fähigkeiten zur systematischen Beobachtung des professionellen methodischen Handelns im Arbeitsfeld und können dies in fachliche Diskurse der Sozialarbeit/ Sozialpädagogik und ihrer Bezugswissenschaften  theoretisch und methodisch einordnen und in der Auswahl begründen
  • verfügen über Fähigkeiten zur Durchführung und Dokumentation einer kooperativ zu erarbeitenden Situations-, Bedarfs- und Ressourcenanalyse
  • verfügen über Fähigkeiten, um auf Basis der vorgenommenen Analyse, verschiedene professionelle Handlungs- und Interventionsoptionen zu entwickeln und fachlich und sprachlich angemessen zu begründen 
  • sind in der Lage, eigenes professionelles Handeln theoretisch fundiert und methodisch-didaktisch angemessen zu planen, umzusetzen, auszuwerten und zu reflektieren
  • setzen arbeitsfeldspezifische Methoden professionellen Handelns in Bezug auf Einzelne, Gruppen, sozialräumliche und sozialpolitische Aufgaben gezielt und situativ angemessen ein
  • verfügen über Fähigkeiten zur kritischen Reflexion ihres professionelles Handelns in Bezug auf mögliche intendierte und nicht intendierte Wirkungen
  • können verschiedene, theoretisch gestützte Perspektiven auf eine Situation oder einen Fall einnehmen
  • sind in der Lage, das Zusammenwirken zwischen theoretischem Fachwissen, professionellem Handlungswissen und persönlichem Erfahrungswissen in ihrem Einfluss auf das berufliche Handeln zu identifizieren

 

Sozialkompetenzen

  • verfügen über Fähigkeiten zum Aufbau und zur bewussten Gestaltung angemessener Arbeitsbeziehungen zu AdressatInnen,  KollegInnen  und im multidisziplinären Kontext
  • erkennen die Bedeutung des gemeinsamen Aushandelns von Zielen mit den AdressatInnen und verstehen Interventionsplanung und -umsetzung als kooperativen Prozess
  • sind kritikfähig und kommunizieren auch in Konflikten angemessen
  • nutzen gezielt den fachlichen Austausch mit anderen Fachkräften als Beitrag zu multiperspektivischen Situationsanalysen und Interventionsplanungen und zur Reflexion eigenen Handelns
  • können individuelle und lebensweltliche Deutungsmuster sowie subjektive Bewältigungsstrategien als  Bestandteile der Fallarbeit rekonstruieren
  • können lösungsorientierte Strategien für den Umgang mit berufsspezifischen Fragestellungen entwickeln

 

Subjektkompetenzen

Die Studierenden

  • sind in der Lage, den Einfluss subjektiver Theorien und Erfahrungen auf professionelles Entscheiden und Handeln zu reflektieren und können eigenen Verhaltensweisen und Einstellungen hinsichtlich ihrer Ursprünge systematisch reflektieren
  • erkennen die Notwendigkeit, professionelles Handeln systematisch auf Basis von wissenschaftlichem Wissen zu planen und zu evaluieren
  • setzen sich mit persönlichen Motiven der Berufs- und Studienwahl auseinander
  • erkennen Sozialarbeit/Sozialpädagogik als wertegeleitetes Handeln und reflektieren die Kontextgebundenheit der eigenen Wahrnehmung sowie von Norm- und Wertvorstellungen
  • setzen sich mit eigenen sozialen Dispositionen, Ressourcen und Lernbedarfen auseinander und entwickeln Ziele und Lernerwartungen für die weitere Studien- und Berufsplanung

Inhalte:
Die Studierenden absolvieren ein Praktikum von 224 Stunden in einem Arbeitsfeld der Sozialarbeit/Sozialpädagogik und erweitern ihre Fähigkeiten zur Umsetzung professioneller Methoden und Ansätze. Gestaltung, umzusetzende Aufgaben und zu bearbeitende Fragestellungen werden in einer Lehrveranstaltung begleitend erarbeitet und reflektiert. Zentral ist, dass die Studierenden hierbei Verbindungen zwischen theoretischen Studieninhalten, professionellem Handlungswissen und vorgefundener Handlungspraxis herstellen sowie erste Ansätze zur kritischen Auseinandersetzung sowohl mit der vorgefundenen Praxis als auch den bisher erworbenen wissenschaftlich-theoretischem Studieninhalten entwickeln. Weitere Inhalte sind:

  • Modelle und Grundlagen zur Analyse eines Arbeitsfelds der Sozialarbeit/Sozialpädagogik in Bezug auf Aufbau, Konzeption und Zielsetzung sowie Auftrag und methodischem Vorgehen von Sozialarbeit/Sozialpädagogik und zur Einordnung in den gesellschaftlichen, rechtlichen, ökonomischen, sozialräumlichen und sozialpolitischen Kontext
  • Analytische und vergleichende Auseinandersetzung mit den Erfahrungen beruflicher Praxis, den im Arbeitsfeld erforderlichen Kompetenzen und beobachteten Formen professionellen Handelns vor dem Hintergrund von Fachwissen und methodisch-didaktischen Ansätzen von Sozialarbeit/Sozialpädagogik und ihren Bezugswissenschaften
  • Situations- und fallbezogene Wissensvermittlung und exemplarisch vertiefte Kenntnisse zur Methodik und Didaktik von Sozialpädagogik/Sozialarbeit mit Einzelnen, Gruppen und in Bezug auf den Sozialraum
  • Grundlagen zur Erstellung einer Situations- und Fallanalyse sowie zur Planung, Umsetzung und Evaluation von Interventionen und Prozessen der Fallbearbeitung in Sozialarbeit/Sozialpädagogik: Durch teilnehmende Beobachtung, erkundendes Lernen und Bearbeitung eines konkreten Falles bzw. einer eigenen praxisbezogenen Aufgabe wird die Fähigkeit zu forschendem Denken und Lernen in Bezug auf die professionelle Praxis und Handlungskompetenz erweitert. Auf Basis einer Situationsanalyse und in Abstimmung mit der Praxisanleitung entscheiden sich die Studierenden zur Bearbeitung eines Falles bzw. einer praxisbezogenen Aufgabe. Sie erschließen sich eigenständig relevante Wissensbestände zur Bearbeitung des gewählten Falles (Beschreibungswissen, Erklärungs- und Begründungswissen, Methodenwissen, Handlungs- und Interventionswissen aus Sozialarbeit/Sozialpädagogik und ihren Bezugswissenschaften), so dass vor dem Hintergrund des theoretischen Fachwissens, der vorgenommenen Situations-, Bedarfs- und Ressourcenanalyse der Fall bzw. die Aufgabe beleuchtet, reflektiert und in Bezug auf mögliche Interventionen gedeutet werden kann. Auf dieser Basis wird eine (Teil-) Aufgabe im Bereich des gewählten Arbeitsfeldes systematisch geplant, umgesetzt sowie kriteriengeleitet reflektiert.
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Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester

 


 

2.2 Aufbaumodule

Modul A1 Professionelle Identität

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: Erfolgreicher Abschluss des Modul G1

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Eine Veranstaltung Methodisches Handeln

4 SWS

52 h

104 h

A1.1

6 CP

Summe

 

52 h

104 h

 

 

 

4 SWS

 

104 h

 

6 CP

 

Gem. § 10 BaPO fließt die Note des gesamten Moduls mit 9 % in die Gesamtnote ein.

Weitere Informationen:

Lehrformen

Vorlesungseinheiten, Seminareinheiten mit Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, praktische Übungen, Fallarbeiten, Referate und Präsentationen, Praxisbesuche, Exkursionen, Projektarbeiten


Gruppengröße

35 – Richtgröße


Qualifizierungsziele

Fachkompetenzen: Fähigkeit, die Kenntnisse aus allen praktischen und theoretischen Studienanteilen zu einem lebendigen Bild professioneller Identität und begründeten professionellen Handelns zu verbinden

Methodenkompetenzen: Kenntnis, Beherrschung und Fähigkeit zur begründeten Anwendung grundlegender und spezieller Ansätze professionellen methodischen Handelns in der Sozialarbeit/Sozialpädagogik in der Arbeit mit Einzelnen, Gruppen und Gemeinwesen, in Gesellschaft und Institutionen

Sozialkompetenzen: Fähigkeit zum reflexiven Beziehungsaufbau mit KlientInnen, Teamfähigkeit, Fähigkeit zum Agieren in gesellschaftlichen und institutionellen Strukturen

Subjektkompetenzen: Reflexive Entwicklung einer eigenen professionellen Ausrichtung im Rahmen von Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Auseinandersetzung mit dem Helfen als Beruf


Inhalte

Planung, Durchführung und Evaluation lebenslanger Lern- und Entwicklungsprozesse, Förderung und Unterstützung von individuellen und kollektiven Aneignungsprozessen im Sinne eines Empowerment, Methoden zur Hilfe in individuellen und kollektiven Krisen und Notlagen, Methoden zur Verbesserung gesellschaftlicher Strukturen und Chancen und Risiken von HelferInnenpersönlichkeiten


Häufigkeit des Angebots

Jedes Semester


 

Modul A2 Menschliche Entwicklung im sozialen Umfeld

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: Erfolgreicher Abschluss des Moduls G2

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Eine Veranstaltung Psychologische
Theorien und Befunde

4 SWS

52 h

104 h

A2.1

6 CP

Eine Veranstaltung zu sozialmedizinischen oder erziehungswissenschaftlichen, sozialisationstheoretischen Theorien und
Befunden im Wahlpflichtbereich Erziehungswissenschaften oder Sozialmedizin

4 SWS

52 h

104 h

A2.2

6 CP

Summe

 

104 h

208 h

 

 

 

8 SWS

 

312 h

 

12 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Note des gesamten Moduls mit 9 % in die Gesamtnote ein.

 

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Wechsel von darbietenden und aktivierenden Lehr-Lern-Methoden, Vorträge, Diskussionen, Übungseinheiten

Gruppengröße:
35 – Richtgröße

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Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Vertiefte Kenntnisse der Entwicklungs-, Lern-, Klinischen und Sozialpsychologie, wahlweise der Sozialmedizin und Erziehungswissenschaften, Transfer des Gelernten auf verschiedene Felder der Sozialarbeit/Sozialpädagogik, kritische Selektion und Bewertung von Informationen und Studien

Methodenkompetenzen: Methoden der Netzwerkarbeit, Methoden der Arbeit mit Freiwilligen, gruppenpädagogische Methoden, Methoden der Gesprächsführung, kultursensible Methoden, Methoden des Verhaltenstrainings

Sozialkompetenzen: Empathie, Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Leitungskompetenz, zielgerichtete Gestaltung und Steuerung von sozialen Situationen

Subjektkompetenzen: Selbstreflexive Fähigkeiten, Fähigkeiten zur Selbstbewertung, Fähigkeiten zur Stressbewältigung, Authentizität, Akzeptanz, Umgang mit Ambivalenzen / Widersprüchen

Inhalte:
Das Aufbaumodul „Menschliche Entwicklung im sozialen Umfeld“ vertieft die im Grundlagenmodul erworbenen Kompetenzen und trägt zum Aufbau bereichsspezifischer Kompetenzen in den verschiedenen Feldern Sozialer Arbeit bei. Anknüpfend an die Grundlagen der Entwicklungs-, Lern-, Klinischen und Sozialpsychologie, der Sozialisationstheorien und wahlweise der Sozialmedizin und Erziehungswissenschaften werden hier Lehrveranstaltungen zu folgenden Themenbereichen angeboten: Pädagogik der frühen Kindheit, Familie und kindliche Entwicklung, Entwicklungsförderung von Kindern und Jugendlichen, Jugend und Bildung, Erziehung und Bildung im Migrationskontext, Erwachsenensozialisation und Erwachsenenbildung, Altern und Soziale Arbeit mit Älteren, Sozialisation in der Gruppe und gruppenpädagogische Ansätze, Geschlecht und berufliche Sozialisation, Persönlichkeitsentwicklung im sozialen Feld, psychische Gesundheit und psychische Krankheiten, Gesundheit, Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation

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Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester

 


 

Modul A3 Gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: Erfolgreicher Abschluss des Moduls G3

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Eine Veranstaltung im Wahlpflichtbereich zur Vertiefung aus einem der Lehrgebiete Soziologie, Politikwissenschaft oder Sozialphilosophie.

4 SWS

52 h

104 h

A3.1

6 CP

Summe

 

52 h

104 h

 

 

 

4 SWS

 

104 h

 

6 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Note des gesamten Moduls mit 9 % in die Gesamtnote ein.

 

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Vorlesungen, Seminare mit Referaten und Diskussionen, Übungen mit Gruppenarbeiten

Gruppengröße:
35 – Richtgröße

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Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Kenntnisse und Reflexionsfähigkeit zur gesellschaftlichen Funktion und zur moralischen Orientierung von Sozialarbeit/Sozialpädagogik; soziologische, sozialphilosophische und politikwissenschaftliche Fach- und Theoriekenntnisse

Methodenkompetenzen: Planung und Durchführung einer empirischen Erhebung, Datenanalyse und -präsentation, Recherche und Verarbeitung von Fachliteratur, Recherche von Informationen und statistischen Daten, Schreiben eines wissenschaftlichen Berichts, Halten eines Referats

Sozialkompetenzen: Diskussionskompetenz, Präsentationskompetenz

Subjektkompetenzen: Selbstwirksamkeitsüberzeugung, Selbstorganisation, Teamfähigkeit

Inhalte:
Vertiefte soziologische, sozialphilosophische und politikwissenschaftliche Analysen zu ausgewählten sozialen Problemen und Strukturen sozialer Ungleichheit, die für die Sozialarbeit/Sozialpädagogik relevant sind; Einführung und Überblick über die Theoriebildung und Theoriediskussion; Theoretische und normative Grundlagen für die Konzeption und Reflexion professionellen Handelns; Kompetenz zur kritischen Diskussion sozial- und gesellschaftspolitischer Lösungsalternativen; Ethische Begründungsmethoden, insbesondere zum Verständnis der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession

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Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester

Sonstige Informationen:
Im Selbststudium ist jeweils eine Hälfte der angegebenen Stunden für die Vor- und Nachbereitung sowie das Literaturstudium und die zweite Hälfte für den Aufwand für Prüfungsleistungen vorgesehen.

 


 

Modul A4 Rechtliche, sozialpolitische, institutionelle und sozialwirtschaftliche
Bedingungen

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: Erfolgreicher Abschluss des Moduls G4

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Eine Veranstaltung im Wahlpflichtbereich zur Vertiefung der rechtlichen Grundlagen in den Teil-Lehrgebieten Sozialrecht, Familienrecht, Kinder- und Jugendhilferecht, Strafrecht, Verfassungsrecht oder Menschenrechte

4 SWS

52 h

104 h

A4.1

6 CP

Eine Veranstaltung Neuorganisation
sozialer Dienste – Wohlfahrtsverbändeforschung und Sozialmanagement

4 SWS

52 h

104 h

A4.2

6 CP

Summe

 

104 h

208 h

 

 

 

8 SWS

 

312 h

 

12 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Note des gesamten Moduls mit 9 % in die Gesamtnote ein.

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Wechsel von darbietenden und aktivierenden Lehr-Lern-Methoden wie: E-Learning, Vorlesung, Seminar, Übung, Projekt, Hospitation, Exkursion

Gruppengröße:
35 – Richtgröße

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Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Kenntnisse rechtswissenschaftlicher, rechtspolitischer, organisationssoziologischer und sozialpolitischer Grundlagen; kritische Analyse gesellschaftlicher und institutioneller Strukturen und Normen bei der Benennung gesellschaftlicher Problemlagen

Methodenkompetenzen: Rechtserfassungs- und Rechtsanwendungskompetenz, Sachverhaltsanalyse, Fallbearbeitung und gutachterliche Stellungnahme; Struktur- und Organisationsanalyse sowie strategische Handlungskompetenz mit Blick auf Organisationsentwicklungen sozialer Dienste

Sozialkompetenzen: Argumentations-, Entscheidungs-, Überzeugungskompetenz; Befähigung zur Wahrnehmung und Durchsetzung von Interessen

Subjektkompetenzen: Professionelles Selbstverständnis in der „Produktion von Wohlfahrt“, in der Justiz sowie in der Kooperation mit anderen Professionen, Umgang mit Rollen- und Funktionskonflikten

Inhalte:
Dieses Modul vertieft sowohl die im Grundlagenmodul erworbenen Analyse- und Handlungskompetenzen hinsichtlich der Entstehungs- und Bestandsbedingungen sozialwirtschaftlicher Organisationen auf der Makro-, Meso- und Mikroebene, der Leistungsbeziehungen zwischen staatlichen, freigemeinnützigen und privaten Trägern, der Rolle der KlientInnen und KoproduzentInnen sozialer Dienstleistungen, der Entscheidungsstrukturen und -prozesse bei der Ausgestaltung von Sozialer Arbeit auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene als auch die Kenntnisse von Menschen- und Grundrechten, von Verfassungssystemen, von Strafrecht, Jugendstrafrecht, Strafvollzugsrecht, Kriminologie, Kindschafts- und Familienrecht, Kinder- und Jugendhilferecht sowie Sozial- und Verwaltungsrecht. Darüber hinaus werden Fragen von Arbeitslosigkeit, Beschäftigungsförderung und modernen Dienstleistungen am Arbeitsmarkt bearbeitet.

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Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester


Modul A5 Kultur, Ästhetik, Medien

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: Erfolgreicher Abschluss des Moduls G5
In Veranstaltungen des Teil-Lehrgebiets Bewegung können bestimmte Veranstaltungen zur Voraussetzung gemacht werden, wenn dies sicherheitstechnische Belange erfordern.

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Zwei Veranstaltungen im Wahlpflichtbereich aus den Teil-Lehrgebieten
Bewegung, Bildende Kunst, Literatur und Ästhetische Praxis, Musik, Neue Medien, Performative Künste, Video 

4 SWS

52 h

104 h

A5.1

6 CP

4 SWS

52 h

104 h

A5.2

6 CP

Summe

 

104 h

208 h

 

 

 

8 SWS

 

312 h

 

12 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Note des gesamten Moduls mit 9 % in die Gesamtnote ein.

 

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Vorlesungseinheiten, Seminare mit Referaten und Praxiseinheiten, Übungseinheiten, Exkursionen, Projekten

Gruppengröße:
35 – Richtgröße

​​

Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Vertiefte und intensivierte Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen Kunst, Literatur, Musik, Bewegung, Theater, Video und Neue Medien

Methodenkompetenzen: Recherche und Verarbeitung von Fachliteratur, Entwicklung  von wissenschaftlichen Projekten, Gestaltung eine Vortrags, Vertiefung der  Realisationstechniken kulturspezifischer Methoden, Anleitung von Praxisspiel / -übungen  in den ausgewählten Medienfächern

Sozialkompetenzen: Fähigkeit zur Diskussion, Kommunikation und Interaktion, Teamfähigkeit

Subjektkompetenzen: Persönlichkeitskompetenz, Fähigkeit zum authentischen Ausdruck, Selbst- und Fremdwahrnehmungsfähigkeit

Inhalte:
Künstlerische Prozesse in interdisziplinären und intermedialen Zusammenhängen verorten und realisieren lernen; Kultur- und Medientheorie, fortgeschrittene technologische Fertigkeiten  und apparative Praxis, historische und theoretische Dimensionen der Fächer sowie deren Methoden, fachbezogene Inhalte und Strukturen aus dem Bereich Kultur, Ästhetik, Medien

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Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester

 


 

 

2.3 Schwerpunktmodule

Modul S1 Schwerpunkt Arbeitsmarkt, Beruflichkeit und Soziale Arbeit

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: Erfolgreicher Abschluss von allen
Grundmodulen und zwei weiteren Modulen der Eingangsphase

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO zwei Veranstaltungen und im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO drei Veranstaltungen im Wahlpflichtbereich aus mindestens zwei verschiedenen Lehrgebieten oder Teil-Lehrgebieten.

4 SWS

52 h

78 h

S1.1

5 CP

4 SWS

52 h

78 h

S1.2

5 CP

4 SWS

52 h

78 h

S1.3

5 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO

 

104 h

156 h

 

 

 

8 SWS

 

260 h

 

10 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO

 

156 h

234 h

 

 

 

12 SWS

 

390 h

 

15 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Note des gesamten Moduls mit 15 % in die Gesamtnote ein.

 

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Vorträge, Seminare, Kleingruppenarbeiten, Projektarbeiten, Exkursionen

Gruppengröße:
35 – Richtgröße

​​

Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Zum einen sollen die Studierenden in diesem Schwerpunkt vertiefende Kenntnisse aus zwei Wissenschaftsdisziplinen zu relevanten Fragen Sozialer Arbeit bezogen auf Prozesse der Inklusion und Exklusion im Zusammenhang mit Erwerbsarbeit und Arbeitsmarkt erlangen, sowie die Bedeutung von Erwerbsarbeit für die Biografie der Menschen im Kontext von „aktivierendem“ Sozialstaat, den Sozialgesetzen, Case- bzw. Care- bzw. Fallmanagement, Jugendberufshilfe nachvollziehen. Zum anderen sollen sie in diesem Schwerpunkt vertiefende Kenntnisse aus zwei Wissenschaftsdisziplinen zu Fragen des Arbeitsmarktes und der Beschäftigungsbedingungen von SozialpädagogInnen und SozialarbeiterInnen erhalten. Hier ist somit unter dem Stichwort der Beruflichkeit die Professionsentwicklung der Sozialen Arbeit ebenso relevant wie die Entwicklung der Wohlfahrtsverbände und sonstigen Träger der Sozialen Arbeit mit ihren Organisationsstrukturen.

Methodenkompetenzen: Fähigkeit zu interdisziplinären Analysen, Reflexionen und Gestaltungsvorschlägen zu sozialen Dienstleistungen für den Arbeitsmarkt einerseits sowie zur Professionsentwicklung der Sozialen Arbeit unter den Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen andererseits

Sozialkompetenzen: Mitteilungs-, Ausdrucks- und Verstehenskompetenzen, Fähigkeiten zur transkulturellen Verständigung und zur Förderung von Verteilungsgerechtigkeit und Menschenrechten im Rahmen Sozialer Arbeit

Subjektkompetenzen: Fähigkeiten zur Reflexion und Einordnung des eigenen Professionsverständnisses sowie der Subjektivität und Disziplingebundenheit der eigenen Wahrnehmungen und Interpretationen


 

Inhalte:
Am 1. Januar 2005 sind die so genannten Hartz-Gesetze unter der programmatischen Bezeichnung „moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ in Kraft getreten. Insbesondere das Sozialgesetzbuch SGB II dokumentiert den fortlaufenden Umbau vom „fürsorgenden“ und „versorgenden“ hin zu einem „aktivierenden“ Sozialstaat, in dem die Bürgerinnen und Bürger kontinuierlich in ihrer Beschäftigungsfähigkeit zu „fördern und fordern“ sind. Zu ihrer „Aktivierung“ greifen Sozialpolitik und Sozialverwaltung auf grundlegende Konzepte und Methoden der Sozialarbeit/Sozialpädagogik zurück, gleichzeitig wird die Verantwortung für den Erfolg im Arbeitsmarkt auf die Individuen delegiert. Die in diesem Kontext zu entwickelnden Kompetenzen zur Selbstorganisation und Selbstverantwortung sollen zu einem „unternehmerischen Selbst“ führen. Diese „aktivierenden“ Strategien führen von Anfang an bis heute zu Kontroversen, Bedenken und Nachdenklichkeiten. Denn das Wechselspiel von Fachlichkeit bzw. Professionalität Sozialer Arbeit einerseits und Sozialpolitik bzw. Sozialrecht andererseits hat im Zuge der Hartz-Gesetze mit ihrem Grundsatz des „Förderns und Forderns“ eine neue Dynamik erhalten, die mit dem Lehrangebot in diesem Schwerpunktmodul zu analysieren und konstruieren ist.

Unter diesen Bedingungen einer sich verändernden Sozialstaatlichkeit und einer „Ökonomisierung der Sozialen Arbeit“ verschärfen sich die Bedingungen und Anforderungen an die Profession. Auch hier wird „Prekarisierung“ zur Leitlinie der Beschäftigung und die neuen Anforderungen der „Aktivierung“ führen an vielen Stellen zu einer Renaissance des Zwangs und patriarchaler Modi in der Sozialen Arbeit. Mit dem Lehrangebot sind diese neuen Strukturen zu analysieren und auf ihre ökonomischen und politischen Intentionen zu befragen. Gleichzeitig sollen Handlungsperspektiven entwickelt werden, die eine sinnvolle Integration der Zielgruppen und der Profession in Arbeit und Gesellschaft ermöglichen.

Insgesamt sind in diesem Schwerpunktmodul sozial- und / oder rechtswissenschaftliche Theorien, Ansätze, Methoden und empirische Befunde zu „Arbeitsmarkt, Beruflichkeit und Soziale Arbeit“ relevant.

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Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester

 


 

Modul S2 Schwerpunkt Beratung

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: Erfolgreicher Abschluss von allen
Grundmodulen und zwei weiteren Modulen der Eingangsphase

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO zwei Veranstaltungen und im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO drei Veranstaltungen im Wahlpflichtbereich aus mindestens zwei verschiedenen Lehrgebieten oder Teil-Lehrgebieten.

4 SWS

52 h

78 h

S2.1

5 CP

4 SWS

52 h

78 h

S2.2

5 CP

4 SWS

52 h

78 h

S2.3

5 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO

 

104 h

156 h

 

 

 

8 SWS

 

260 h

 

10 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO

 

156 h

234 h

 

 

 

12 SWS

 

390 h

 

15 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Note des gesamten Moduls mit 15 % in die Gesamtnote ein.

 

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Impulsreferate, Lehr-Lern-Gespräche, Übungen/Training, Rollenspiele, Gruppenarbeiten

Gruppengröße:
35 – Richtgröße

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Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Kenntnisse über Beratungskontexte, -grundlagen und -methoden aus der Perspektive mindestens zweier Wissenschaftsdisziplinen (u.a. Rechtswissenschaften, Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Soziale Arbeit), um Beratungsprozesse zu planen, durchzuführen und zu evaluieren

Methodenkompetenzen: Grundlegende Fertigkeiten in Gesprächsführung und Gestaltung der Beratungs­beziehung, Fähigkeit zur differenziellen, flexiblen und kultursensiblen Nutzung von Beratungsstrategien für verschiedene Anlässe und Settings, Moderations- und Präsentationskompetenz, Fertigkeiten zur Anleitung von Verhaltenstrainings sowie zur Gruppenarbeit und Netzwerkarbeit

Sozialkompetenzen: Kommunikative Kompetenzen, Fähigkeiten zur Beziehungsgestaltung im Beratungsprozess, Teamfähigkeit, Kritikfähigkeit, Fähigkeiten zur Konfliktvermittlung und Konfliktlösung, Leitungskompetenz

Subjektkompetenzen: Selbstreflexive Fähigkeiten, Empathie, Perspektivübernahme, Umgang mit Komplexität, Ambiguitätstoleranz

Inhalte:
Beratung als kommunikativer Prozess verfolgt das Ziel, personale und soziale Ressourcen zu fördern, wie z. B. Wissen, Einsichten und Einstellungen, Verhaltenskompetenzen sowie Fähigkeiten zur Nutzung sozialer Unterstützungssysteme. Damit sollen die zu Beratenden im Sinne des Empowerment befähigt werden, interne und externe Anforderungen zu bewältigen, die ihre alltäglichen Bewältigungsroutinen überschreiten. Beratung leistet somit einen Beitrag zur Aktivierung personaler, sozialer und situativer Schutzfaktoren und zur Bewältigung psychosozialer Belastungen.

Als Querschnittsaufgabe sozialpädagogischen Handelns erfolgt Beratung in einem breiten Spektrum von Beratungsanlässen (Problemlagen, Entscheidungssituationen...), Zielgruppen und Settings. Sie erfordert ein vielfältiges, flexibel einzusetzendes Repertoire an Methoden, wie z. B. Gespräche mit den zu Beratenden, Verhaltenstrainings, Eltern- und Angehörigenarbeit, Netzwerkarbeit, Bildungsangebote, interkulturelle Gruppenarbeit und migrationsspezifische Beratung, Streetwork, Förderung zivilgesellschaftlicher Kompetenzen, Peer Counseling, Veränderung von alltagsrelevanten Rahmenbedingungen.

Die angebotenen Seminarinhalte zum Schwerpunkt Beratung können sich auf folgende Inhaltsbereiche beziehen:

  • Anlässe von Beratungsbedürftigkeit (belastende Lebensumstände, kritische Lebensereignisse, Krisen, psychische Störungen, Behinderungen, berufliche Anforderungen und Konflikte u.a.)
  • Spezifische Zielgruppen von Beratung
  • Beratungsmethodische Ansätze (personenzentrierte Beratung, kognitiv verhaltensorientierte Ansätze, lösungsorientierte Beratung, systemische Beratung, Mediation u.a.)
  • Supervision, Coaching und Beratung in professionellen Kontexten (Institutionsberatung, Vernetzung von Hilfsangeboten, Projektmanagement u.a..)

    Rechtliche Aspekte und strukturelle Rahmenbedingungen von Beratung
​​

Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester

 


 

Modul S3 Schwerpunkt Bewegungs- und Erlebnispädagogik

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: Erfolgreicher Abschluss von allen
Grundmodulen und zwei weiteren Modulen der Eingangsphase.
In Veranstaltungen der Lehrgebiete Bewegungspädagogik / Erlebnispädagogik können bestimmte Veranstaltungen zur Voraussetzung gemacht werden, wenn dies sicherheitstechnische Belange erfordern.

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Eine Lehrveranstaltung im Wahlpflichtbereich aus den Lehrgebieten
Erziehungswissenschaften, Didaktik-Methodik, Psychologie, Rechtswissenschaften oder Soziologie

4 SWS

52 h

78 h

S3.1

5 CP

Im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO eine Veranstaltung und im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO zwei Veranstaltungen aus den Lehrgebieten Bewegungspädagogik / Erlebnispädagogik

4 SWS

52 h

78 h

S3.2

5 CP

4 SWS

52 h

78 h

S3.3

5 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO

 

104 h

156 h

 

 

 

8 SWS

 

260 h

 

10 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO

 

156 h

234 h

 

 

 

12 SWS

 

390 h

 

15 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Note des gesamten Moduls mit 15 % in die Gesamtnote ein.

 

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Vorträge, Seminareinheiten mit Diskussion, Kleingruppenarbeiten, Projektarbeiten, bewegungspraktische Übungen

Gruppengröße:
35 – Richtgröße

​​

Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Analysekompetenz individueller und gesellschaftlicher Dimensionen der Bewegung als an-thropologisches Lebensprinzip und des Sports als kulturelle Manifestation. Kenntnisse handlungsorientierter Lernmodelle, didaktischer Konzeptarbeit, sozialpsychologischer Dimensionen des Verhaltens und des Erlebens, gesundheitspsychologischer Modelle; Sportdidaktisches und trainingswissenschaftliches Grundlagenwissen, Kenntnis mehrperspektivischer Sinnkonstruktionen individueller Bewegungsgestaltung, Grundlagen spiel- und erlebnispädagogischer Bewegungsangebote, Kenntnisse im Umgang mit Sportgeräten und Praxismaterialien incl. Sicherheitskunde

Methodenkompetenzen: Kompetenz zur pädagogisch fundierten Entwicklung didaktisch-methodischer Konzepte (von Bewegungsangeboten) in der Sozialen Arbeit, Fähigkeit zur zielgruppenorientierten Entwicklung und Umsetzung von erlebnis- und spielorientierten Bewegungsangeboten in der Sozialen Arbeit, Kompetenz zur Gestaltung und Anleitung von transferbezogenen Reflexionsprozessen in Bezug auf erlebte Bewegungspraxis

Sozialkompetenzen: Fähigkeiten zur sozialen Interaktion unter Einbeziehung des Körpers und der Bewegung, Interaktionskompetenz in pädagogisch inszenierten Bewegungssituationen

Subjektkompetenzen: Fähigkeiten zur Selbstreflexion in Bezug auf das eigene (Bewegungs-) Handeln. Herausbildung eines positiven Selbst- und Körperkonzeptes. Herausbildung eines positiven Selbst- und Körperkonzeptes. Verbesserung eigener motorischer Fähig- und Fertigkeiten. Reflexion des eigenen gesundheitsrelevanten Verhaltens.

Inhalte:
Informelles Lernen (und Sport); Didaktische Konzeptentwicklung (und Sport); Entwicklung im Lebensverlauf (und Sport); Interkulturelles Lernen (und Sport); Bewegungspädagogik in der Schulsozialarbeit; Aneignung von (Sozial-) Raum (durch Bewegung); Gesundheitsbildung im Sport; Sozialpsychologische Modelle zur Förderung der bio-psycho-sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen; Sozialpsychologische und entwicklungspsychologische Grundlagen zur Analyse und Anleitung von Gruppenprozessen, zur Förderung sozialer Kompetenzen, zur Prävention insbes. sozialunsicheren und aggressiven Problemverhaltens; Erlebnisorientierte Handlungsdispositionen und erfahrungsorientiertes Lernen;  Individualisierung, Ästhetisierung und Erlebnisorientierung im Alltag; Globalisierter Sport und lokale Bewegungswelten (u.a.)

Anthropologische und pädagogische Dimensionen des Sports; Konzepte mehrperspektivischer Sportmodelle; Elemente einer Freizeitsport -Didaktik; Dimensionen und Themen des Sports in der Sozialen Arbeit; Grundlagen und Elemente der Erlebnispädagogik; Zielgruppen und Trainingsmethoden des Freizeitsports; Gesundheitsorientierte Bewegungsangebote; Pädagogische Wirkungsmodelle und Transfer; Konstruktionen in der Bewegungs- und Erlebnispädagogik (u.a.); Material- und Aufbaukunde für Gerätelandschaften und Seilkonstruktionen

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Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester

 


 

Modul S4 Schwerpunkt Bildung und Soziale Arbeit

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: Erfolgreicher Abschluss von allen
Grundmodulen und zwei weiteren Modulen der Eingangsphase

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO zwei Veranstaltungen und im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO drei Veranstaltungen im Wahlpflichtbereich aus mindestens zwei verschiedenen Lehrgebieten oder Teil-Lehrgebieten.

4 SWS

52 h

78 h

S4.1

5 CP

4 SWS

52 h

78 h

S4.2

5 CP

4 SWS

52 h

78 h

S4.3

5 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO

 

104 h

156 h

 

 

 

8 SWS

 

260 h

 

10 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO

 

156 h

234 h

 

 

 

12 SWS

 

390 h

 

15 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Note des gesamten Moduls mit 15 % in die Gesamtnote ein.

 

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Vorträge, Seminare, Übungen, Projektarbeiten, Hospitationen, Exkursionen

Gruppengröße:
35 – Richtgröße

​​

Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Vertiefte Kenntnisse aus zwei Wissenschaftsdisziplinen zu Arbeits- bzw. Tätigkeitsfeldern der Sozialarbeit/Sozialpädagogik, die sich vor allem auf formale und non-formale Bildungsprozesse über alle Lebensphasen hinweg beziehen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Kenntnissen der gesellschaftlichen Funktionen und Entwicklungsdynamiken der beteiligten Bereiche - z. B. Schule und Jugendhilfe oder Jugendberufshilfe und Arbeitsmarkt - sowie auf den sich verändernden Rahmenbedingungen und ihren Auswirkungen auf die Institutionen sowie die handelnden Akteure und ihre Rollen

Methodenkompetenzen: Fähigkeit zu interdisziplinären Analysen, Reflexionen und Gestaltungsvorschlägen zu Arbeits- oder Tätigkeitsfeldern der Sozialarbeit/Sozialpädagogik wie Struktur- und Organisationsanalysen in Hinblick auf die unterschiedlichen Institutionen in den Bereichen Soziale Arbeit, frühkindliche Bildung, Schule, Berufsausbildung und Erwachsenenbildung; Methoden der Struktur- und Projektentwicklung sowie Methoden der Sozialraumanalyse zur Einbeziehung der unterschiedlichen Erbringungszusammenhänge 

Sozialkompetenzen: Mitteilungs-, Ausdrucks- und Verstehenskompetenzen, Fähigkeiten zur interkulturellen Verständigung und zur Förderung von Verteilungsgerechtigkeit und Menschenrechten im Rahmen Sozialer Arbeit sowie Fähigkeiten zur Vermittlung zwischen den unterschiedlichen Funktionen und Mandaten der beteiligten Institutionen und Systeme. Argumentationskompetenz, die sich nicht nur auf die Paradigmen der Sozialen Arbeit beschränkt, sondern auch auf die Denkfiguren der anderen beteiligten Bereiche

Subjektkompetenzen: Fähigkeiten zur Reflexion der Subjektivität und Disziplingebundenheit der eigenen Wahrnehmungen und Interpretationen, Toleranz und Gerechtigkeit als Basistugenden einer multikulturellen Welt, professionelles Selbstverständnis im Spannungsfeld der unterschiedlichen Systeme und Systemzusammenhänge von Kindertagesstätten, Schule, Berufsausbildung, Erwachsenenbildung und Sozialer Arbeit; Profilierung der eigenen Rolle im interdisziplinären Zusammenhang der unterschiedlichen Professionen in den Bereichen; konstruktiver Umgang mit Rollenkonflikten


 

Inhalte:
Im Zuge der für das deutsche Bildungssystem kritisch stimmenden Untersuchungsergebnisse der großen Schulstudien PISA, IGLU und TIMMS hat der Bildungsgedanke über alle Lebensphasen hinweg in der Sozialarbeit/Sozialpädagogik einen größeren Stellenwert erhalten. Zudem wird auch in der europäischen Bildungspolitik betont, dass es nicht nur um formale Bildung in Kindertagesstätten, Schulen, Weiterbildungen oder sonstigen Bildungsangeboten geht, sondern dass auch die informelle Bildung in der Familie und im Freundeskreis sowie die non-formale Bildung in institutionellen Kontexten wie Sportvereinen, Musik- und Kunstschulen oder im Rahmen der offenen Kinder- und Jugendarbeit stärker berücksichtigt werden müsse. Bereits 2002 hat deshalb das Bundesjugendkuratorium dafür plädiert, den Bildungsbegriff sozialpädagogisch zu erweitern und unter Bildung Lebensführungskompetenzen zu verstehen. Vor diesem Hintergrund wurde auch die Ganztagsschule in Deutschland deutlich ausgebaut, was sich erheblich auf die Kooperation von Jugendhilfe und Schule auswirkt. Diese Entwicklungen finden sich auch in der kommunalen Bildungspolitik wieder, wo aktuell immer zahlreicher „lokale Bildungslandschaften“ etabliert werden. Dabei stellen sich den beteiligten Institutionen z. B. Fragen der Vernetzung von Jugendhilfe und Schule im Spannungsfeld von staatlicher Schulaufsicht und kommunaler Schulträgerschaft. Schulsozialarbeit befindet sich an der Schnittstelle zwischen den beiden Systemen Jugendhilfe und Schule. Ebenso sind SozialpädagogInnen und SozialarbeiterInnen als CasemanagerInnen innerhalb der beruflichen Bildung von benachteiligten Jugendlichen gefordert, die verschiedenen Institutionen und Rechtskreise der Sozialgesetzbücher II, III und VIII sowie der Schulgesetze der Länder und des Berufsbildungsgesetzes so miteinander abzustimmen und in „lokalen Bildungslandschaften“ über alle Lebensphasen hinweg zu koordinieren, dass im lokalen bzw. regionalen Kontext institutionelle Fördernetzwerke entstehen.

Insgesamt bezieht sich das Lehrangebot auf kultur-, sozial-, human- und/oder rechtswissenschaftliche Theorien, Ansätze, Methoden und empirische Befunde zu einem exemplarischen Arbeits- oder Tätigkeitsfeld der Sozialarbeit/Sozialpädagogik.

​​

Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester

 


 

Modul S5 Schwerpunkt Digitale Medien, Massenmedien und computervermittelte
Kommunikation

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: Erfolgreicher Abschluss von allen
Grundmodulen und zwei weiteren Modulen der Eingangsphase

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO zwei Veranstaltungen und im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO drei Veranstaltungen im Wahlpflichtbereich.

4 SWS

52 h

78 h

S5.1

5 CP

4 SWS

52 h

78 h

S5.2

5 CP

4 SWS

52 h

78 h

S5.3

5 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO

 

104 h

156 h

 

 

 

8 SWS

 

260 h

 

10 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO

 

156 h

234 h

 

 

 

12 SWS

 

390 h

 

15 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Note des gesamten Moduls mit 15 % in die Gesamtnote ein.

 

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Vorträge, Seminareinheiten mit Diskussion, Kleingruppenarbeit, Projektarbeit

Gruppengröße:
35 – Richtgröße

​​

Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Technologische, historische, gesellschaftliche/politische, soziale und rechtliche Einordnung digitaler Medien, Massenmedien und computervermittelter Kommunikation

Methodenkompetenzen: Fähigkeit zu interdisziplinärer Analyse von digitalen Medien, Massenmedien und computervermittelter Kommunikation, Fähigkeit zur Gestaltung digitaler Medien zur Initiierung gestalterischer Auseinandersetzung mit digitalen Medien in der Sozialen Arbeit

Sozialkompetenzen: Mitteilungs-, Ausdrucks- und Verstehenskompetenzen in der Kommunikation mit computervermittelten Medien

Subjektkompetenzen: Fähigkeiten zur Reflexion der eigenen Wahrnehmung und des eigenen Ausdrucks  in computervermittelter Kommunikation

Inhalte:
- Gestaltung digitaler Medien (Webseiten, Video- und Audioclips, Grafik und Animation, virtuelle Welten, etc.)

- Auseinandersetzung mit elektronischen Massenmedien (Radio, Fernsehen, Film, Musik, Spiele, etc.), Diskussion über Leitmedien und Genderkonstruktion und -reproduktion in der Massenkommunikation

- Geschichte, Analyse und Anwendung computervermittelter Kommunikation im Internet (World-Wide-Web, Internetforen, Social Web, Mobile Communication, Virtuelle Welten, etc.)

- Poltische und rechtliche Rahmenbedingungen von digitalen Medien, Massenmedien und computervermittelter Kommunikation (Medienpolitik, Datenschutz, Urheberrecht, etc.)

- Pädagogische Anwendungsgebiete von digitalen Medien, computervermittelter Kommunikation (E-Learning, E-Teaching, etc.) und der Auseinandersetzung mit Massenmedien auch im Kontext von Gender Mainstreaming

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Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester

Modul S6 Exklusion-Inklusion-Diversity

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: Erfolgreicher Abschluss von allen
Grundmodulen und zwei weiteren Modulen der Eingangsphase

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO zwei Veranstaltungen und im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO drei Veranstaltungen im Wahlpflichtbereich aus mindestens zwei verschiedenen Lehrgebieten oder Teil-Lehrgebieten.

4 SWS

52 h

78 h

S6.1

5 CP

4 SWS

52 h

78 h

S6.2

5 CP

4 SWS

52 h

78 h

S6.3

5 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO

 

104 h

156 h

 

 

 

8 SWS

 

260 h

 

10 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO

 

156 h

234 h

 

 

 

12 SWS

 

390 h

 

15 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Note des gesamten Moduls mit 15 % in die Gesamtnote ein.

 

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Vorträge, Seminareinheiten mit Diskussion, Kleingruppenarbeiten, Projektarbeiten

Gruppengröße:
35 – Richtgröße

​​

Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Kenntnisse über Ursache und Wirkung sozialer Ausschließung, Kenntnis der Querverbindungen zwischen unterschiedlichen Dimensionen der Exklusion (Armut, Gender, Behinderung/chronische Erkrankung, sozialer Status, Straffälligkeit und/oder psychische Krankheit, ethnisch-kulturelle Herkunft etc.), Wissen über verschiedene Strategien der Inklusion und deren Grenzen

Methodenkompetenzen: Fähigkeit zu interdisziplinären Analysen, zur Anwendung von quantitativen und qualitativen Methoden empirischer Sozialforschung, zu kritischer Textarbeit, zum Transfer erworbenen Wissens auf unvertraute Situationen, zur Förderung ressourcenorientierter pädagogischer Praxis

Sozialkompetenzen: Mitteilungs-, Ausdrucks- und Verstehenskompetenzen, Fähigkeiten zur interkulturellen Verständigung und zur Förderung von Verteilungsgerechtigkeit und Menschenrechten im Rahmen Sozialer Arbeit, Ambiguitätstoleranz, Fähigkeit zur Konfliktvermittlung und Konfliktlösung, Fähigkeit zum Perspektivwechsel

Subjektkompetenzen: Fähigkeiten zur Reflexion der Subjektivität und Disziplingebundenheit der eigenen Wahrnehmungen und Interpretationen, Entwicklung eines Gerechtigkeitsempfindens im Kontext Sozialer Arbeit als Menschenrechtsprofession

Inhalte:
Die angebotenen Inhalte setzen sich mit Ursache und Wirkung sozialer Ausschließung (Exklusion) auseinander und mit der Frage, wie gesellschaftliche Zugehörigkeit und Teilhabe (Inklusion) (wieder)hergestellt werden können. Exklusion geht auf unterschiedliche Ursachen zurück. Sie kann aufgrund von Arbeitslosigkeit, Armut, strafbarem Verhalten und Mangel an Bildung eintreten. Sie kann aber auch Ergebnis von Diskriminierung sein, die darauf abzielt, Menschen z. B. wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer ethnisch-kulturellen Gruppe, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung, ihres rechtlichen Status (Ausländer/Ausländerin), einer Behinderung/chronischen Erkrankung, ihres Alters, einer Weltanschauung oder Religion zu benachteiligen oder herabzuwürdigen. Benachteiligungen können in allen gesellschaftlichen Bereichen stattfinden, sie betreffen insbesondere Einschränkungen bei der Teilnahme am öffentlichen Leben, in der Freizügigkeit, Bildung/Ausbildung oder bei Erwerbsarbeit sowie erschwerte Zugangsmöglichkeiten wegen einer Behinderung/chronischen Erkrankung.

Thematisiert werden verschiedene Formen der Diskriminierung:

  • Individuelle Diskriminierung, beruhend auf Vorurteilen und Stereotypen Einzelner
  • Institutionelle Diskriminierung, bedingt durch Strukturen und Praktiken in Organisationen
  • Strukturelle Diskriminierung, die gesamtgesellschaftlich angelegt ist und durch das ökonomische, politische, rechtliche, soziale und kulturelle System der Gesellschaft verursacht wird.

    Antidiskriminierungsstrategien, Antirassismus-Arbeit, Abolitionismus, Diversity-Konzepte, Ansätze des Empowerment oder Stärkung von Selbsthilfegruppen und -organisationen stellen vielfältige Versuche dar, gegen Benachteiligungen vorzugehen und sind Gegenstand der Seminare dieses Moduls.

    Kultur-, sozial-, human-, erziehungs- und/oder rechtswissenschaftliche und kriminologische Theorien, Ansätze, Methoden und empirische Befunde zu einem exemplarischen Arbeits- oder Tätigkeitsfeld der Sozialarbeit/Sozialpädagogik werden behandelt
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Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester

 


 

Modul S7 Schwerpunkt Gesundheit

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: Erfolgreicher Abschluss von allen
Grundmodulen und zwei weiteren Modulen der Eingangsphase

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO zwei Veranstaltungen und im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO drei Veranstaltungen im Wahlpflichtbereich.

4 SWS

52 h

78 h

S7.1

5 CP

4 SWS

52 h

78 h

S7.2

5 CP

4 SWS

52 h

78 h

S7.3

5 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO

 

104 h

156 h

 

 

 

8 SWS

 

260 h

 

10 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO

 

156 h

234 h

 

 

 

12 SWS

 

390 h

 

15 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Note des gesamten Moduls mit 15 % in die Gesamtnote ein.

 

Weitere Informationen:

 

Lehrformen:
Vorträge, Seminareinheiten mit Diskussionen, Kleingruppenarbeiten, Projektarbeiten

 

Gruppengröße:
35 – Richtgröße

 

​​

Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Wissenschaftlich begründete Modelle, Forschungsergebnisse und praktische Maßnahmen zu Gesundheit, Gesundheitsförderung und -versorgung und Gesundheitssystemen aus verschiedenen Disziplinen kennenlernen und reflektieren und auf exemplarische Arbeits- oder Tätigkeitsfelder der Sozialarbeit/Sozialpädagogik anwenden

Methodenkompetenzen: Fähigkeit zu interdisziplinären Analysen, Reflexionen und Gestaltungsvorschlägen zu Gesundheit und Gesundheitsförderung in der Sozialarbeit/Sozialpädagogik; Menschen in sozialen und sozialpädagogischen Arbeitsfeldern zu einer gesunden Lebensweise anzuleiten und zur Entwicklung und Erhaltung von gesundheitsförderlichen Lebens-, Arbeits- und Umweltbedingungen beizutragen

Sozialkompetenzen: Mitteilungs-, Ausdrucks- und Verstehenskompetenzen, Fähigkeiten zum Aufbau und Umsetzen einer gesundheitsförderlichen Lebensweise im Rahmen Sozialer Arbeit; Kompetenzen für die individuelle und strukturelle Gesundheitsförderung erwerben

Subjektkompetenzen: Fähigkeiten zur Reflexion der eigenen Vorstellung von Gesundheit und der Umsetzung von Gesundheit bzw. Gesundheitsförderung

 

Inhalte:
- Gesundheitsbezogene Aufklärung und Wissensvermittlung (etwa über schädigendes und förderliches Verhalten, Risiko- und Schutzfaktoren)

- Aufbau und Veränderung von gesundheitsförderlichen Einstellungen, was die Vermittlung von Beratungs- und Trainingskompetenzen einschließt.

- Vermittlung von Handlungskompetenzen, mit denen Gesundheit erhalten und wiederhergestellt werden kann,

- Einbettung von Maßnahmen in den Lebenszusammenhang der Zielgruppen sowie Vernetzung mit anderen Angeboten und Anbietern

- Aktuelle Themen aus der Forschung und Praxis von Gesundheit, Gesundheitsförderung und Gesundheitssystemforschung

 

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Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester

Modul S8 Schwerpunkt Kulturarbeit/Kulturpädagogik

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: Erfolgreicher Abschluss von allen
Grundmodulen und zwei weiteren Modulen der Eingangsphase

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO drei Veranstaltungen und im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO zwei Veranstaltungen im Wahlpflichtbereich.

4 SWS

52 h

78 h

S8.1

5 CP

4 SWS

52 h

78 h

S8.2

5 CP

4 SWS

52 h

78 h

S8.3

5 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO

 

104 h

156 h

 

 

 

8 SWS

 

260 h

 

10 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO

 

156 h

234 h

 

 

 

12 SWS

 

390 h

 

15 CP

 

Gem. § 10 BaPO fließt die Note des gesamten Moduls mit 15 % in die Gesamtnote ein.

 

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Vorträge, Seminareinheiten mit Diskussionen, Kleingruppenarbeiten, Projektarbeiten

Gruppengröße:
35 – Richtgröße

​​

Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Vertiefte Kenntnisse kunst- und kulturtheoretischer Konzepte unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen der Kunst- und Kulturarbeit/Kulturpädagogik z. B. Cultural Studies, Angewandte Kulturwissenschaften, Kulturpolitik, Kulturpädagogik, Kulturphilosophie, etc. ggf. gestützt durch Kenntnisse aus der angewandten Kulturpraxis und künstlerischen Arbeit

Methodenkompetenzen: Fähigkeit zur Beobachtung, Analyse sowie Bewertung der Vergegenständlichung (Objekte, Tätigkeiten, Performances, etc.) von Kunst bzw. Kultur und der unterschiedlichen Formen der Teilhabe an Kultur von Individuen und Gesellschaft. Fähigkeit Ausdrucks- und Gestaltungsideen in künstlerisch-gestalterischen Konzepten umzusetzen

Sozialkompetenzen: Mitteilungs-, Ausdrucks-, Gestaltungs- und Verstehenskompetenzen, Fähigkeiten zur Verständigung über Kulturgrenzen hinweg und zur Förderung der kulturellen Teilhabe

Subjektkompetenzen: Fähigkeiten zur Reflexion der Subjektivität und Disziplingebundenheit der eigenen Wahrnehmungen und des eigenen Ausdrucks

Inhalte:
Im Schwerpunktmodul  „Kulturarbeit/Kulturpädagogik“ steht die Idee der  Förderung von „kultureller Partizipation“ (KulturKontaktAustria) des/der Einzelnen und von Bevölkerungsgruppen im Vordergrund.

 „Kulturarbeit/Kulturpädagogik“ versucht die Studierenden zu befähigen, die  „Repräsentationen des ‚Eigenen‘ bzw. ‚Fremden‘ “(Ackermann, 2004) sowohl in alltäglichen Formen der Verständigung als auch in künstlerischen Arbeiten und anderen Kulturgütern wahrzunehmen, zu analysieren, in historische Bezüge zu setzen, zu verstehen und auch bei sich selbst zu entdecken und zu erkennen.

Der Begriff der Kultur wird in diesem Modul sehr weit gefasst einerseits „als  Bedeutungssystem“  (Williams, 1981) und andererseits eher anthropologisch „als Gesamtheit der Lebensweise“ (Williams, 1976). Hierbei lassen sich kultur-, sozial-, human- und/oder rechtswissenschaftliche und kulturphilosophische Ansätze, Theorien und Methoden integrieren und fundieren ein wichtiges Tätigkeitsfeld der Sozialarbeit/Sozialpädagogik.

Menschen verständigen sich mit Hilfe von alltäglichen und symbolisch gestalteten Objekten und Tätigkeiten. Da  ihr jeweiliges Handeln und Deuten verschiedenen kulturellen Regeln unterliegt, wird Kultur auch als ein “konfliktäres Feld“ (Hall, 1992) untersucht. 

Die „Kulturarbeit/Kulturpädagogik“ versucht entsprechend Wissen und Erfahrung - bezogen auf  Ausdrucksformen der Kultur bzw. auf die eigene ästhetische Praxis - zu vermitteln und die Förderung der Verständigung durch Erkennen und Anerkennung des ‚Fremden‘ in den Vordergrund zu stellen. Die kulturelle Teilhabe wird in ihrer Abhängigkeit von gesellschaftspolitischen, sozialen und ökonomischen, historischen und medienwissenschaftlichen Aspekten betrachtet.

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Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester

 


 

Modul S9 Schwerpunkt Menschenrechte

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: Erfolgreicher Abschluss von allen
Grundmodulen und zwei weiteren Modulen der Eingangsphase

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Eine Veranstaltung aus dem Lehrgebiet Rechtswissenschaften

4 SWS

52 h

78 h

S9.1

5 CP

Eine Veranstaltung im Wahlpflichtbereich, die nicht dem Lehrgebiet Rechtswissenschaften zugeordnet ist

4 SWS

52 h

78 h

S9.2

5 CP

Nur im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO eine weitere Veranstaltungen in einem Wahlpflichtbereich aus dem gesamten Modulangebot.

4 SWS

52 h

78 h

S9.3

5 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO

 

104 h

156 h

 

 

 

8 SWS

 

260 h

 

10 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO

 

156 h

234 h

 

 

 

12 SWS

 

390 h

 

15 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Note des gesamten Moduls mit 15 % in die Gesamtnote ein.

 

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Vorlesungseinheiten, Seminareinheiten mit Referaten und Diskussionen, Übungseinheiten mit Gruppenarbeiten, Lehrforschungsprojekte

Gruppengröße:
35 – Richtgröße

​​

Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Vertiefte Kenntnisse der Menschenrechte, ihrer ethischen Grundlagen, ihrer juristischen und politischen Dimensionen sowie ihrer nationalen und internationalen Schutzsysteme

Methodenkompetenzen: Fähigkeit zu interdisziplinären Analysen und Reflexionen sowie zur Anwendung menschenrechtsorientierter Handlungsansätze in Tätigkeitsfeldern der Sozialarbeit/Sozialpädagogik

Sozialkompetenzen: Mitteilungs-, Ausdrucks- und Verstehenskompetenzen, Fähigkeiten zur interkulturellen Verständigung und zur Förderung von Verteilungsgerechtigkeit und Menschenrechten im Rahmen Sozialer Arbeit

Subjektkompetenzen: Fähigkeiten zur Reflexion der Subjektivität und Disziplingebundenheit der eigenen Wahrnehmungen und Interpretationen, Empathie, Toleranz und Gerechtigkeit als Basistugenden einer multikulturellen Welt

Inhalte:
Soziale Arbeit versteht sich als Menschenrechtsprofession. Die grundlegenden Menschenrechte spiegeln sich auf nationaler Ebene in den ersten Abschnitten des Grundgesetzes. Darüber hinaus hat die Bundesrepublik Deutschland (so wie die meisten anderen Staaten der Welt) zahlreiche internationale Menschenrechtsverträge und -konventionen ratifiziert, darunter den Zivilpakt, den Sozialpakt, die Konventionen über Frauenrechte sowie Kinderrechte und nicht zuletzt die europäische Menschenrechtskonvention. Menschenrechte - auch in ihrer philosophischen Grundlegung und politischen Dimension - sind damit unveräußerlicher Rahmen und Maßstab für gesellschaftliche und politische Prozesse auf nationaler wie internationaler Ebene.

Soziale Arbeit orientiert sich an diesem normativen Rahmen und der ihm innewohnenden Dynamik. Dies bedeutet zunächst eine Abkehr vom Almosen-, Fürsorge- und Hilfedenken. Menschen sind als Rechtsträger und staatliche Institutionen dazu verpflichtet, diese Rechte zu achten, zu schützen und zu gewährleisten (Pflichtentrias). Soziale Arbeit im 21. Jahrhundert ist nicht nur diesem Denken, sondern auch dem damit verbundenen gesellschaftlichen Auftrag verpflichtet.

Studierende können sich in diesem Wahlmodul grundlegende Kenntnisse der Menschenrechte erarbeiten und ihre Bedeutung und Umsetzung auf nationaler wie internationaler Ebene kritisch reflektieren. Juristische, philosophische und politische Dimensionen der Menschenrechtsarbeit werden präsentiert und diskutiert. Konkrete Handlungsperspektiven - insbesondere auch im Rahmen der Sozialen Arbeit - sollen von den Studierenden erschlossen und die dafür notwendigen methodischen Kompetenzen erworben werden.

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Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester

 


 

Modul S10 Schwerpunkt Soziale Arbeit im demografischen Wandel –
Soziale Arbeit mit Älteren

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: Erfolgreicher Abschluss von allen
Grundmodulen und zwei weiteren Modulen der Eingangsphase

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO zwei Veranstaltungen und im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO drei Veranstaltungen im Wahlpflichtbereich.

4 SWS

52 h

78 h

S10.1

5 CP

4 SWS

52 h

78 h

S10.2

5 CP

4 SWS

52 h

78 h

S10.3

5 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO

 

104 h

156 h

 

 

 

8 SWS

 

260 h

 

10 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO

 

156 h

234 h

 

 

 

12 SWS

 

390 h

 

15 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Note des gesamten Moduls mit 15 % in die Gesamtnote ein.

 

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Vorträge, Seminareinheiten mit Diskussionen, Kleingruppenarbeiten, Projektarbeiten

Gruppengröße:
35 – Richtgröße

​​

Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Vertiefte Kenntnisse über die Entwicklung der Lebensalter, insbesondere der unterschiedlichen Phasen des Alters und der wachsenden Bedeutung der Biografiesierung im Kontext gesellschaftlicher Individualisierung; Kenntnisse über Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Sozialsysteme, die Stadtentwicklung, die Generationenverhältnisse und weitere Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Überblick über die für den Schwerpunkt relevanten Aspekte in den Fachwissenschaften (Sozialmedizin, Sozialphilosophie, Soziologie, Recht, Verwaltung und Organisation…)

Methodenkompetenzen: Die Methoden der Sozialen Arbeit und der sozialpädagogischen Konzepte in der Arbeit mit Älteren und Hochbetagten kompetent und wissenschaftlich begründet anzuwenden bzw. auf neue Aufgabenfelder zu übertragen und gegebenenfalls weiter zu entwickeln, dies trifft insbesondere für Beratung, Case-Management, gemeinwesenorientierte Altenarbeit, Kultur- und Bildungsarbeit mit Älteren aber auch auf Erlebnispädagogik, Sport, aufsuchende Soziale Arbeit und weitere Bereiche zu

Sozialkompetenzen: Das Vermögen, sich auf die Entwicklungsaufgaben der unterschiedlichen Lebensalter einzustellen; die Fähigkeit, sich mit Fragen zu beschäftigen, die ältere Menschen bewegen, wie z. B. der Erhalt der Gesundheit und Mobilität, die Auseinandersetzung mit dem Verlust von Handlungsfähigkeiten und mit der Endlichkeit des menschlichen Lebens.

Subjektkompetenzen: Stärkung der Selbstreflexion, Entwicklung von kommunikativer und interaktiver Kompetenz

Inhalte:
Der demografische Wandel wird in den nächsten Jahrzehnten die Rahmenbedingungen Sozialer Arbeit nachhaltig beeinflussen, denn mit dem Geburtenrückgang und der gestiegenen Lebenserwartung vollzieht sich eine Änderung des Bevölkerungsaufbaus. Der Anteil Älterer wächst im Verhältnis zu Jüngeren, Generationsverhältnisse gründen immer weniger auf direkter Verwandtschaft oder sind aufgrund von Mobilitätserwartungen an die Jüngeren durch räumliche Distanz geprägt. Hinzu kommt die Alterung großer Gruppen von Migranten als Anforderung an eine kultursensible Versorgung im Alter.

Soziale Arbeit muss in diesem Zusammenhang auf Defizite reagieren und in der Lage sein, Ressourcen zu nutzen. Die hohe Lebenserwartung stellt Anforderungen an die Stärkung der Handlungsfähigkeit und Mobilität bis ins hohe Alter hinaus. Es gilt den Verbleib in der eigenen Häuslichkeit zu unterstützen und über gemeinwesenorientierte Altenarbeit Einfluss auf die Nutzungsmöglichkeiten der Wohnquartiere durch Ältere zu nehmen. Die zu erwartende Verschlechterung der sozialen Lage vieler Älterer verweist auf Beratungs- und Unterstützungsbedarf. Zugleich stellen viele der Älteren, insbesondere der sogenannten jungen Alten, eine wichtige gesellschaftliche Ressource dar, hierauf verweist insbesondere der 5. Altenbericht der Bundesregierung. Bürgerschaftliches Engagement Älterer kann durch ein professionelles Unterstützungssystem gefördert werden, wie z. B. bei den Düsseldorfer Senioren-Netzwerken. Möglichkeiten bieten sich auch durch freiwillige Generationenbeziehungen, etwa die Unterstützung Jugendlicher  beim Einstieg in den Beruf oder die Vermittlung der Handhabung neuer Medien durch darin geübte Jugendliche.

Beratung und Case-Management, Kultur- und Weiterbildung, Unterstützung und Pflege,  Freizeitangebote und Förderung bürgerschaftlichen Engagements, Förderung des Gemeinwesens und der Nachbarschaften, Gestaltung der Generationenbeziehung - das sind nur einige der Bereiche in denen Soziale Arbeit wirksam werden kann.

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Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester

 


 

Modul S11 Schwerpunkt Zivilgesellschaft

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: Erfolgreicher Abschluss von allen
Grundmodulen und zwei weiteren Modulen der Eingangsphase

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO zwei Veranstaltungen und im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO drei Veranstaltungen im Wahlpflichtbereich aus mindestens zwei verschiedenen Lehrgebieten oder Teil-Lehrgebieten.

4 SWS

52 h

78 h

S11.1

5 CP

4 SWS

52 h

78 h

S11.2

5 CP

4 SWS

52 h

78 h

S11.3

5 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO

 

104 h

156 h

 

 

 

8 SWS

 

260 h

 

10 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO

 

156 h

234 h

 

 

 

12 SWS

 

390 h

 

15 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Note des gesamten Moduls mit 15 % in die Gesamtnote ein.

 

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Vorlesungseinheiten, Seminareinheiten mit Referaten und Diskussion, Übungseinheiten mit Gruppenarbeiten, Lehrforschungsprojekte, Kleingruppenarbeiten, Projektarbeiten

Gruppengröße:
35 – Richtgröße

​​

Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Vertiefte Kenntnisse gesellschaftstheoretischer und sozialphilosophischer Grundlagen von Gesellschaftspolitik sowie zu den Akteuren und ihren Handlungspotenzialen in gesellschaftspolitischen Prozessen, hier insbesondere auch zu zivilgesellschaftlichen Akteuren und ihren gesellschaftspolitischen Ansätzen

Methodenkompetenzen: Fähigkeit zu interdisziplinären Analysen, zur Anwendung von quantitativen und qualitativen Methoden empirischer Sozialforschung, zu kritischer Textarbeit, zu Reflexionen und Gestaltungsvorschlägen in Arbeits- oder Tätigkeitsfeldern der Sozialarbeit/Sozialpädagogik im Kontext gesellschaftlicher Strukturen, dabei kommen dem grundlegenden Ansatz des Empowerment sowie zivilgesellschaftlichen Handlungsperspektiven besondere Bedeutung zu

Sozialkompetenzen: Mitteilungs-, Ausdrucks- und Verstehenskompetenzen, Fähigkeiten zur interkulturellen Verständigung und zur Förderung von Verteilungsgerechtigkeit und Menschenrechten im Rahmen Sozialer Arbeit, Kritikfähigkeit, Verantwortungskompetenz, Fähigkeit zur Konfliktvermittlung und Konfliktlösung, Fähigkeit zum Perspektivwechsel

Subjektkompetenzen: Fähigkeiten zur Reflexion der Subjektivität und Disziplingebundenheit der eigenen Wahrnehmungen und Interpretationen, moralische Reflexionskompetenz, Empathie, Toleranz und Gerechtigkeit als Basistugenden einer multikulturellen Welt

Inhalte:
Handlungsfelder Sozialer Arbeit sind eingebettet in gesellschaftliche Strukturen und politische Prozesse. Gegen-stand Sozialer Arbeit sind in der Regel soziale Probleme und Herausforderungen, deren Ursachen gesellschaftlich verursacht und/oder deren Lösung durch gesellschaftliche Einflussfaktoren bedingt werden.

Eine vertiefte gesellschafts- und sozialtheoretische Kompetenz, die zum Verständnis sozialer Phänomene und damit verbundener Prozesse beiträgt, ist damit eine wichtige Voraussetzung für die Analyse dieser Phänomene und die Entwicklung von Lösungsperspektiven.

In einem demokratischen Gemeinwesen wird der sozial- und gesellschaftspolitische Diskurs in starkem Maße durch zivilgesellschaftliche Akteure mitgeprägt (z. B. durch die großen Wohlfahrtsverbände oder Soziale Bewegungen). In vielen Handlungsfeldern Sozialer Arbeit sind diese Bezüge zu zivilgesellschaftlichem Handeln evident.

Der Schwerpunkt „Zivilgesellschaft“ will zum einen sozial- und gesellschaftstheoretische Fachkompetenzen vermitteln, zum anderen insbesondere die der Sozialen Arbeit zur Verfügung stehenden Methodenkompetenzen schärfen. In diesem Kontext hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten insbesondere das Konzept des Empowerment durchgesetzt. Empowerment zielt auf die (Wieder-)Herstellung von Selbstbestimmung über die Umstände des eigenen Alltags ab. Dabei greifen individuelle Kompetenzen der Selbstbefähigung und Selbstermächtigung sowie politische Ressourcen der gemeinschaftlichen Durchsetzung von Interessen ineinander und bedingen sich.

Soziale Arbeit kann wichtige Beiträge dazu leisten, diese Ebenen zu verknüpfen und zu stärken. Im Selbstverständnis der  International Federation of Social Workers (IFSW) drückt sich das so aus: „Social work promotes social change, problem solving in human relationships and the empowerment and liberation of people to enhance well-being. [...] Principles of human rights and social justice are fundamental to social work.” Die Veranstaltungen des Wahlmoduls sind diesem Verständnis verpflichtet.

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Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester

 


 

Modul S12 Schwerpunkt Aktuelle Theorie- und Forschungsperspektiven
in der Sozialen Arbeit

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: Erfolgreicher Abschluss von allen
Grundmodulen und zwei weiteren Modulen der Eingangsphase

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO zwei Veranstaltungen und im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO drei Veranstaltungen im Wahlpflichtbereich.

4 SWS

52 h

78 h

S12.1

5 CP

4 SWS

52 h

78 h

S12.2

5 CP

4 SWS

52 h

78 h

S12.3

5 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO

 

104 h

156 h

 

 

 

8 SWS

 

260 h

 

10 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO

 

156 h

234 h

 

 

 

12 SWS

 

390 h

 

15 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Note des gesamten Moduls mit 15 % in die Gesamtnote ein.

 

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Vorträge, Seminareinheiten mit Diskussion, Kleingruppenarbeiten, Textlektüre, Projektarbeiten (dabei u.a. empirische Arbeiten und Lehrforschungsprojekte)

Gruppengröße:
35 – Richtgröße

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Qualifizierungsziele:
Fachkompetenzen: Vertiefende Kenntnisse zu aktuellen theorie- und forschungsbezogenen Themen in der Sozialen Arbeit sowie Einsichten in deren historische Reichweite und inhaltliche Vielfalt sowie deren Bezüge zu ethischen Prinzipien und gesellschaftlicher Verantwortung. Vertiefendes Verständnis von Gegenständen, Zielen und Funktionen der Sozialen Arbeit sowie der Bedeutung von Theorie und Forschung für das berufliche Handeln und die professionelle Identität.

Methodenkompetenzen: Fähigkeiten zur interdisziplinären Analyse, Reflexion und Einordnung von Theorien, wissenschaftlichen Diskursen und Forschungsprojekten und -methoden in der Sozialen Arbeit sowie zur kritischen Textarbeit, Argumentationsanalyse, Wissensorientierung und Urteilsbildung in Bezug auf entsprechende Entwicklungslinien in der Sozialen Arbeit. 

Sozialkompetenzen: Mitteilungs-, Ausdrucks- und Verstehenskompetenzen, Fähigkeiten zur interkulturellen Verständigung und zur Förderung von Verteilungsgerechtigkeit und Menschenrechten im Rahmen Sozialer Arbeit sowie dabei Fähigkeiten zur inner- und interdisziplinären Verständigung zu Theorieansätzen, Fachdiskursen und Forschungsvorhaben in der Sozialen Arbeit.

Subjektkompetenzen: Fähigkeiten zur Reflexion und Einordnung des eigenen Professionsverständnisses sowie der Subjektivität und Disziplingebundenheit der eigenen Wahrnehmungen und Interpretationen, Aufbau eines wissenschaftsbasierten, professionellen Selbstverständnis Sozialer Arbeit.

Inhalte:
Professionelle Soziale Arbeit benötigt sowohl für ihr Selbstverständnis als auch für ihr berufliches Handeln ein eigenständiges Reflexionswissen auf wissenschaftlicher Grundlage. Hierzu sind Kenntnisse über relevante Theorieansätze zur Beschreibung und Positionierung Sozialer Arbeit ebenso von Nöten wie Einsichten in aktuelle Fachdiskurse und Forschungsfragen in der Sozialen Arbeit.

So stellen aktuelle bzw. immer noch gültige Ansätze der Theoriebildung Sozialer Arbeit (wie z.B.  die Lebensweltorientierung, das Konzept einer Menschenrechtsprofession oder der Capability Approach) nicht nur maßgebliche Ausgangspunkte und Grundlagen für Handlungskonzepte Sozialer Arbeit  dar, sondern bieten auch Orientierungs- und Reflexionswissen für die professionelle Identität und Verständigung von Fachkräften Sozialer Arbeit.

Ferner sind aktuelle wissenschaftliche Fachdiskurse in der Sozialen Arbeit, die sich aus verschiedenen disziplinären Perspektiven mit spezifischen Entwicklungen in der Sozialen Arbeit auseinandersetzen (z.B. ‚Post-Wohlfahrtsstaat‘, ‚Bürger_innengesellschaft‘, ‚Evidenzbasierung‘, ‚Nutzer_innenorientierung‘) von Bedeutung für die Einordnung Sozialer Arbeit in größere Zusammenhänge, wie insbesondere gesellschaftliche und politische Entwicklungslinien. Dabei fließen die in den Fachdiskursen behandelten neuen Begriffe, Konzepte und Paradigmen nicht selten in Zielformulierungen und Funktionsbestimmungen Sozialer Arbeit in verschiedenen Handlungskontexten ein, deren Ursprünge und Perspektiven nachzuvollziehen und kritisch zu reflektieren sind

Gleichermaßen ist festzustellen, dass die empirische Forschung zu verschiedenen Zielgruppen, Handlungsfeldern und Rahmenbedingungen Sozialer Arbeit zunehmend an Breite, Intensität und Qualität gewinnt. Aktuelle Forschungsvorhaben bilden wiederum gegenwärtige Tendenzen in der Betrachtung und Bearbeitung sozialer Probleme ab und ihre Resultate werden vielfach zur Weiterentwicklung der Handlungspraxis Sozialer Arbeit herangezogen.

Insgesamt soll in diesem Schwerpunktmodul die Grundlage für theorie- und forschungsbasierte Zugänge zur Sozialen Arbeit gelegt werden, indem in den jeweiligen Seminaren aktuelle bzw. weiterhin gültige Theorieansätze, Fachdiskurse und/oder Forschungsprojekte in der Sozialen Arbeit thematisiert werden.

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Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester

 


 

Modul S13 Schwerpunkt Bildung und Erziehung im internationalen und
interkulturellen Kontext

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: Erfolgreicher Abschluss von allen
Grundmodulen und zwei weiteren Modulen der Eingangsphase

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO zwei Veranstaltungen und im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO drei Veranstaltungen im Wahlpflichtbereich.

4 SWS

52 h

78 h

S13.1

5 CP

4 SWS

52 h

78 h

S13.2

5 CP

4 SWS

52 h

78 h

S13.3

5 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO

 

104 h

156 h

 

 

 

8 SWS

 

260 h

 

10 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO

 

156 h

234 h

 

 

 

12 SWS

 

390 h

 

15 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Note des gesamten Moduls mit 15 % in die Gesamtnote ein.

 

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
Vorträge (auch von Gastdozent/innen aus dem Ausland), Präsentationen, Lektüre ausgewählter Texte (auch englisch- und in Einzelfällen anderssprachiger), kreative Textarbeit zu zentraler Literatur, aktivierende und kreative Methoden, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Diskussionen, interaktive Übungen, Simulationen, Rollenspiele, reflexive methodengestützte Sequenzen, Projektarbeit, nach Möglichkeit mehrtägige Studienreise ins Ausland

Gruppengröße:
35 – Richtgröße

Qualifizierungsziele:

Fachkompetenzen:

Die Studierenden

  • kennen Erziehungs- und Bildungskonzepte in unterschiedlichen geographischen Räumen und können diese beschreiben,
  • können nationalstaatliche Erziehungs- und Bildungssysteme hinsichtlich Struktur und innerer Prozesse analysieren,
  • sind in der Lage, diachrone und synchrone Vergleiche durchzuführen und kennen die verschiedenen Modalitäten des Vergleichs,
  • entwickeln Ansätze einer reflexiven Haltung im Hinblick auf Einstellungen und Bilder zu bzw. von Erziehung und Bildung im internationalen und interkulturellen Kontext,
  • kennen Besonderheiten und Herausforderungen von Interaktionsprozessen im internationalen und interkulturellen Kontext,
  • setzen sich grundlegend und exemplarisch vertieft mit den Bedingungen des Aufwachsens in Einwanderungsgesellschaften auseinander,
  • verfügen über grundlegendes Wissen zu historischen und aktuellen Prozessen der Migration im Kontext ihrer politischen, gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen,
  • kennen Grundbegriffe, Theorien, Ansätze, Methoden und empirische Befunde im Kontext interkultureller Pädagogik bzw. einer Pädagogik der Vielfalt und verfügen über Fähigkeiten, diese zu analysieren und zu vergleichen,
  • verfügen über Informationen und Anregungen zur eigenständigen weiteren Arbeit am Thema.

     

    Methodenkompetenzen:

    Die Studierenden
  • können komparatistische und kooperative Methoden im Hinblick auf wissenschaftliche Fragestellungen anwenden,
  • verfügen über die Fähigkeit zur Analyse, Einschätzung und zum Vergleich verschiedener Bildungssysteme und Erziehungskonzepte,
  • können Kultur und Ethnizität in ihrer Interdependenz mit anderen Heterogenitätsdimensionen wahrnehmen und als Grundlage didaktischer Planung im Sinne einer inklusiven Didaktik berücksichtigen,
  • reflektieren theoriegeleitet Kommunikation und Interaktion in interkulturellen Settings und können auf der Basis erworbener Kenntnisse Veränderungsvorschläge zur Förderung von Ressourcen und zum Abbau von Diskriminierung entwickeln,
  • können ihre pädagogische Tätigkeit in Institutionen der Bildung und Erziehung an Maßstäben einer kultursensiblen, an Potentialen orientierten Praxis ausrichten,
  • können Konzepte und Strategien auf institutioneller Ebene auf der Basis von Ansätzen interkultureller Pädagogik analysieren, reflektieren und Gestaltungsvorschläge für pädagogische Situationen entwickeln.

     

    Sozialkompetenzen:

    Die Studierenden
  • sind in der Lage, unterschiedliche familiale Lebensweisen vor dem Hintergrund kultureller/ ethnischer Differenz wertzuschätzen,
  • verfügen über erweiterte Fähigkeiten zum reflexiven Beziehungsaufbau und zur Kommunikation im interkulturellen und internationalen Kontext, über Ambiguitätstoleranz und Fähigkeiten zur Konfliktvermittlung,
  • können mit Kindern, Eltern, Kolleg/innen und Kooperationspartnern anderer Institutionen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammenarbeiten,
  • sind in der Lage, Kooperationen und Vernetzung auf institutioneller Ebene zu initiieren und zu fördern, um im Hinblick auf interkulturelle pädagogische Arbeit Synergieeffekte zu erzielen.

     

    Subjektkompetenzen:

    Die Studierenden
  • reflektieren eigene Einstellungen, Werten, Normen und Bilder zu Kindheit, Familie, Bildung und Erziehung,
  • setzen sich mit ihrer eigenen kulturellen Identität und ihrer Haltung gegenüber dem  „Fremden“ auseinander,
  • entwickeln auf der Basis des erworbenen Wissens zu Ursachen und Wirkungen sozialer Benachteiligung und Ausschließung ein Gerechtigkeitsempfinden im Kontext ihres professionellen Auftrages,
  • sind fähig zur Reflexion und Einordnung des eigenen Professionsverständnisses sowie der Subjektivität der eigenen Wahrnehmung und Interpretation,

    entwickeln eine ressourcenorientierte, differenz- und diversitätssensible professionelle Haltung.

     

Inhalte:

Die in diesem Schwerpunkt angebotenen Lehrveranstaltungen setzen sich mit internationalen Aspekten von Bildung und Erziehung auseinander sowie mit Bildung und Erziehung in interkultureller Perspektive. Die angebotenen Seminarinhalte in diesem Schwerpunkt können sich insbesondere auf folgende Inhaltsbereiche beziehen:

  • Grundlagen der Vergleichenden Erziehungswissenschaft (insbes. Begriff, Ziele, Methoden, Modalitäten, Perspektiven),
  • Analyse und Vergleich von Erziehungs- und Bildungssystemen unter Berücksichtigung der verschiedenen Ausgangspunkte des Vergleichs (international, intranational, interregional, interkulturell) und der Besonderheiten und Paradigmen vergleichender Untersuchungen (tertium comparationis, Perspektiven der Forschung, Ebenen und Aspekte des Vergleichs),
  • Vergleich der Bildungssysteme vor dem Hintergrund ihres jeweiligen Kontexts, d.h. im Zusammenspiel mit anderen Systemen (Gesellschaft, Politik, Wirtschaft) und Einflüssen (u. a. Kultur, Religion) und ihrer historischen Entwicklung anhand gemeinsam zu erarbeitender bzw. zu reflektierender Kriterien,
  • Erfassung von typischen Formen, Akteur/innen, Ausprägungen, Werten und Entwicklungen im Feld der Erziehung und Bildung (exemplarische Vertiefung), insbesondere der Frage der Gestaltung des Elementar- und Primarbereichs im Bildungssystem ausgewählter Länder in Europa und weltweit (incl. Organisationsformen, Curricula, Übergang in die Grundschule etc.), Stellenwert vorschulischer Erziehung und Bildung in verschiedenen Ländern und aktuelle (hochschulische) Ausbildung für den Elementar- und Primarbereich in Europa, Professionsprofile,
  • Internationale kindheitspädagogische Forschung; Diskurse der Pädagogik der Kindheit und Familienbildung im internationalen Vergleich (z. B. Inklusion, Bilder von Kindheit und Familie, Rechte von Kindern im internationalen Kontext); internationale Fachzeitschriften,
  • Verschiedene Kulturdimensionen; kulturelle Heterogenität,
  • Interkulturelle Kompetenz, Aufgaben interkultureller Bildung vor dem Hintergrund unterschiedlicher Staatsangehörigkeiten, unterschiedlichem Aufenthaltsstatus, in Bezug auf ethnische, kulturelle und religiöse Heterogenität und im Hinblick auf Mehrsprachigkeit; theoretische Hintergründe und Handlungsansätze von interkultureller Pädagogik, Pädagogik der Vielfalt und vorurteilsbewusster Pädagogik; didaktische Modelle interkultureller Bildung und Erziehung in Institutionen für Kinder und Familien; Modelle der Sprachförderung bei Mehrsprachigkeit; Interkulturelle Öffnungsprozesse und –strategien in verschiedenen Institutionen und Arbeitsfeldern,
  • Politische, gesellschaftliche, rechtliche Rahmenbedingungen von Migration; historischer Kontext und aktuelle Herausforderungen in der Einwanderungsgesellschaft

     

    Den Studierenden mit der Schwerpunktwahl Bildung und Erziehung im internationalen und interkulturellen Kontext wird empfohlen, einen Praxisanteil im Umfang des Moduls PR 1 in einer pädagogischen Institution für Kinder und/oder Familien außerhalb Deutschlands zu absolvieren oder in einer pädagogischen Institution innerhalb Deutschlands, in der mindestens 50% Kinder/Familien mit Migrationshintergrund begleitet werden oder die regelmäßige Arbeit in einem sozialpädagogischen Projekt mit entsprechender fachlicher Ausrichtung.
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Häufigkeit des Angebots:
Jedes Semester

 


 

Modul S14 Schwerpunkt Entwicklungsförderung

 

Regelungen der Prüfungsordnung:

 

Voraussetzungen: Erfolgreicher Abschluss von allen
Grundmodulen und zwei weiteren Modulen der Eingangsphase

Prüfungsformen: Mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, Präsentationen, Hausarbeiten und weitere besondere Prüfungsformen (§§ 19, 20 und 21 RahmenPO)

Lehrveranstaltungen:

SWS

Kontakt-
zeit

Selbst-studium

Prüfung

Credit-points

Eine Veranstaltung aus dem Bereich

Diagnostik

4 SWS

52 h

78 h

S14.1

5 CP

Eine Veranstaltung aus dem Bereich

Interventionsplanung und Förderung

4 SWS

52 h

78 h

S14.2

5 CP

Nur im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO eine weitere Veranstaltung in einem Wahlpflichtbereich aus den Bereichen Beratung und Psychologie.

4 SWS

52 h

78 h

S14.3

5 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 2 BaPO

 

104 h

156 h

 

 

 

8 SWS

 

260 h

 

10 CP

Summe im Fall des § 6 Abs. 1 Nr. 3 BaPO

 

156 h

234 h

 

 

 

12 SWS

 

390 h

 

15 CP

Gem. § 10 BaPO fließt die Note des gesamten Moduls mit 15 % in die Gesamtnote ein.

 

 

Weitere Informationen:

Lehrformen:
entsprechend der gewählten Schwerpunktveranstaltungen (s.u.)

Gruppengröße:
35 – Richtgröße

Qualifizierungsziele:

Fachkompetenzen:

Die Studierenden

  • kennen exemplarisch diagnostische Instrumente zur Erfassung zentraler Kompetenzbereiche (z.B. standardisierte Interviews und Explorationsschemata, Screeningverfahren, Entwicklungstests),
  • können Ergebnisse aus diagnostischen Untersuchungen bewerten und Schlussfolgerungen hieraus für weitere Förderung sowohl im eigenen Arbeitskontext als auch