Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

Studieni​​​nhalte

Der Begriff "Empowerment" zielt auf die (Wieder-) Herstellung von Selbstbestimmung über die Umstände des eigenen Lebens und Lebensumfelds. Dabei greifen individuelle Kompetenzen der Selbstbefähigung und Selbstbemächtigung sowie politische Ressourcen der gemeinschaftlichen Durchsetzung von Interessen ineinander und bedingen sich. Insofern ist der Studiengang einem Verständnis von „Politischem Empowerment“ verpflichtet und versteht den Begriff einerseits als theoretische Auseinandersetzung mit und Analyse von gesellschaftlichen Machtverhältnissen und andererseits als Set von Methoden, wie kollektive Akteure ihre Interessen in gesellschaftlichen Kontexten organisieren und politisch durchsetzen können. Politisches Empowerment wird in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten zu unterschiedlichen Analysen und politischen Antworten führen: Im Studiengang wird daher einerseits dem inländischen Kontext hier in Deutschland Rechnung getragen (bzw. in vergleichbaren Gesellschaften), in entsprechenden
Wahlangeboten wird aber auch eine Fokussierung auf Kontexte in sogenannten Entwicklungsländern ermöglicht.
Der Master ist als anwendungsorientierter Studiengang konzipiert, der in erster Linie auf die berufliche Praxis vorbereitet. Als mögliche Arbeitsfelder lassen sich Tätigkeiten in sozialpolitischen Organisationen, z.B. Wohlfahrtsverbänden oder Gewerkschaften, in Nichtregierungsorganisationen, Sozialen Bewegungen, Menschenrechtsorganisationen oder auch der gemeinwesenorientierten Sozialen Arbeit beispielhaft nennen. Durch eine systematische und fundierte Vermittlung sozialwissenschaftlicher Methoden wird jedoch auch die anwendungsorientierte Forschungskompetenz der Studierenden ausgebildet und gestärkt.


Studienschwerpunkt Entwicklungspolitik

Die Hochschule Düsseldorf (HSD) bietet ab dem Wintersemester 2016/17 im Rahmen ihres Master-Studiengangs Empowerment Studies einen entwicklungspolitischen Schwerpunkt an, der auch berufsbegleitend studiert werden kann. Ausgehend von einem menschenrechtlichen Ansatz soll dieser Studiengang für Tätigkeiten in transnationalen Arbeitsfeldern qualifizieren (Menschenrechtsschutz, Entwicklungszusammenarbeit, Globales Lernen / Bildung für Nachhaltige Entwicklung u.a.m.) bzw. Berufstätigen, die bereits in diesen Feldern tätig sind, eine Weiterqualifizierung anbieten.


Studienschwerpunkt Gesellschaftspolitik

Die Hochschule Düsseldorf (HSD) bietet ab dem WS 2016/17 im Rahmen des Master-Studiengangs Empowerment Studies einen gesellschaftspolitischen Schwerpunkt an, der auch in Teilzeit studiert werden kann. Auf Basis kritischer Reflexion sozialwissenschaftlicher Theorie sowie der Aneignung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden qualifiziert der Studienschwerpunkt für Tätigkeiten mit gesellschaftspolitischen Gestaltungsbedarfen- und Ansprüchen (z.B. in Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften und Feldern der Sozialen Arbeit).


AKtuelles

Promotionsmöglichkeiten nach Master-Abschluss?

Informationsveranstaltung am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften

Am Fachbereich Sozial-  und Kulturwissenschaften werden mittlerweile zahlreiche Promotionsprojekte durchgeführt, die meisten davon als kooperative Promotionen zwischen Professor*innen des Fachbereichs und einer Universität. Die Möglichkeiten zu kooperativen Promotionen werden in den nächsten Jahren durch das am 1.1.2016 gegründete Graduierteninstitut NRW für angewandte Forschung (GINRW) als gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen noch weiter ausgebaut. Doch nicht nur darüber, sondern auch über weitere Promotionsangebote wird Ruth Enggruber als Promotions beauftragte des Fachbereichs und der Hochschule im Rahmen der Informationsveranstaltung informieren. Zudem wird sie skizzieren, welche Herausforderungen sich dabei stellen und wie diese bewältigt werden können. Auch auf die Berufswege wird sie ein gehen, die sich mit einer Promotion eröffnen können.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Eingeladen sind alle Interessent*innen.

Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, HS Düsseldorf

16. Mai 2017, 18:00 Uhr, Raum 2.052


Infoveranstaltung zum Studiengang

Interesse am Master Empowerment Studies? Dann kommen Sie am 15. Mai 2017 um 16:00 Uhr zur Informationsveranstaltung des Masters. Im Rahmen der Veranstaltung haben Sie Gelegenheit den Studiengang kennenzulernen, Infos zu Studieninhalten und Zulassungsvoraussetzungen zu erhalten und individuelle Fragen zu stellen. Wir freuen uns Sie im Fachbereich begrüßen zu dürfen!

Die Veranstaltung findet in Raum 1001 des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Am 15. Mai keine Zeit? Dann kommen Sie zur Infoveranstaltung am 13. Juni 2017. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie in Kürze.


Empowerment & care revolution

Offenes Treffen für alle Interessierten, die sich in der Region Rhein/ Ruhr am Projekt Care Revolution beteiligen wollen - Zum kennenlernen, austauschen, Pläne schmieden!

Das Netzwerk Care Revolution ist ein bundesweiter Zusammenschluss von über 80 Gruppen und Personen, die in verschiedenen Feldern sozialer Reproduktion – Hausarbeit, Gesundheit, Pflege, Assistenz, Erziehung, Bildung, Wohnen und Sexarbeit – aktiv sind. Durch gegenseitige Unterstützung werden die verschiedenen (Einzel-) Kämpfe gestärkt und in einen gemeinsamen Kontext gesetzt, so dass der Grundstein für eine soziale Bewegung rund um den Bereich Care- und Sorgearbeit gelegt ist. Das offene Treffen baut auf eine Veranstaltung zu Care Arbeit auf, die im Rahmen eines Seminars von Prof. Dr. Simone Leiber im Master Empowerment Studies im Dezember 2016 stattfand​.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Nächstes Care Revolution Rhein/ Ruhr Netzwerktreffen
Mittwoch, 22. März 17:00-20:00 Uhr
zakk Düsseldorf, Fichtenstr.40, 40233 Düsseldorf


Aktivitäten der Studierenden

Studierende des Masters Empowerment Studies gründen das offene Forum "Th!nk - Act - Resist", um sich gegen Rassismus und für Chancengleichheit einzusetzen. "Th!nk - Act - Resist" startet ihre Aktivitäten mit der öffentlichen Veranstaltungsreihe "Stell dir vor es ist Rechtsruck und niemand schaut hin…" im November 2016 an der im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften.



​​​Hier finden Sie spezifische Infos zu diesem Studiengang.

An anderer Stelle finden Sie:

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​Kurzporträt

StudienabschlussMaster of Arts (M.A.)​
Zugangs­-
voraussetzungen
​Bachelorabschluss in einem gesellschaftswissens-
schaftlichen Studien-
gangs, der mit einer
Gesamtnote von mindestens
2,5 abgeschlossen wurde und Nachweis der besonderen inhaltlichen Eignung.
Regelstudienzeit​3 Semester Vollzeit
6 Semester Teilzeit
Studienbeginn​Wintersemester
Bewerbungsfrist​15. Juli des Jahres
Vergabeverfahrenzulassungsbeschränkt
Auslandsaufenthalt​möglich
Weiterführende Studienmöglichkeitenz.B. Promotionsstudium
Zusammenfassung aller wichtigen Informationen Flyer zu​m Download (Vollzeit) [PDF]​
Flyer zum​ Download (Teilzeit) [PDF]​​
BewerbungsportalLin​k

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Individuelle Beratungs­​­­​​­mö​​​​​​glichkeiten

Bei Rückfragen oder individuellem Beratungsbedarf beraten wir Sie gerne. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

Sara Madjlessi-Roudi (M.A.)
Koordination, Organisation, Weiterentwicklung und Beratung oder empowerment-studies (at) hs-duesseldorf.de