Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

​​​​​​​Zulassungsverfahren 

Die Prüfungsordnung (PO) trifft die für den Zugang und die Durchführung des Studiums notwendigen rechtlichen Regelungen. Die Bewerbung erfolgt über das Online-Portal der Hochschule Düsseldorf.

Bewerber*innen, die einen ausländischen Studienabschluss erworben haben, bewerben sich über uni-assist.​ Nähere Informationen dazu und allgemeine Informationen über Zulassungsvoraussetzungen für internationale Studienbewerber*innen finden Sie auf der Website des International Office.


 

ZUGANGSVORAUSSETZUNGEN

Der Studiengang Empowerment Studies hat zwei Zugangsvoraussetzungen:

1. Ein Hochschulabschluss in einem gesellschaftswissenschaftlichen Fach mit einer Gesamtnote von mindestens 2,5

2. Ein Nachweis der besonderen Eignung für den Masterstudiengang


 

Studienabschluss

Zugangsvoraussetzung ist ein Bachelorabschluss oder ein vergleichbarer Hochschulabschluss in einem gesellschaftswissenschaftlichen Studiengang (insbesondere Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Soziale Arbeit, Sozialwissenschaften, Soziologie, Politikwissenschaft, Pädagogik, Psychologie), der mit einer Gesamtnote von mindestens 2,5 abgeschlossen wurde und mindestens 210 ECTS umfasst. Studieninteressierte mit einem Bachelorabschluss mit 180 ECTS können unter Auflage (s.u.) zugelassen werden. Gegebenenfalls wird der Studienabschluss im Hinblick auf seine inhaltliche Einschlägigkeit individuell geprüft.


 

Besondere Eignung

Für das erfolgreiche Studium des Masters Empowerment Studies werden ein hohes Maß an Leistungsbereitschaft und Zielorientierung, die Fähigkeit zum abstrakten und konzeptionellen Denken und Vorkenntnisse in sozialwissenschaftlichen Themen und Methoden vorausgesetzt.

Der Master-Studiengang richtet sich insbesondere an Studieninteressierte, die sich bereits vor
diesem Studium mit Aspekten des Studiengangs beschäftigt haben (z.B. politisches Empowerment, Menschenrechte, zivilgesellschaftliches Engagement, Gesellschaftspolitik, Entwicklungspolitik) und für die der Master eine logische Fortsetzung ihres bisherigen Ausbildungsweges darstellt. Dem Kriterium der „besonderen Eignung“ – nachgewiesen durch für den Studiengang relevante Vorerfahrungen – kommt daher große Bedeutung zu. Die besondere Eignung wird gemäß § 4 Abs. 1 Nr.2 der PO auf der Basis eines Motivationsschreibens (max. 1000 Wörter) sowie eines ausführlichen Lebenslaufs geprüft. Zum einen soll hier das besondere Interesse an diesem Studiengang dargelegt werden (also überzeugend dargestellt werden, warum gerade dieser Studiengang zum eigenen Bildungsweg, beruflichen Werdegang und gesellschaftspolitischen Engagement passt). Zum anderen müssen bereits erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten, die für das Master-Studium von Bedeutung sind, aufgezeigt werden (Beispiele dazu unter Weiteres Auswahlverfahren im folgenden Abschnitt). Motivationsschreiben und Lebenslauf sollen explizit die Einschlägigkeit/ Relevanz der vorhandenen Fähigkeiten und Erfahrungen für den Masterstudiengang begründen und den Bezug der vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen zu Themen des politischen Empowerments verdeutlichen. Aus dem Lebenslauf sollen zudem der zeitliche Umfang und eine inhaltliche Beschreibung einschlägiger Tätigkeiten der Praxiserfahrungen hervorgehen.

Die im Motivationsschreiben und Lebenslauf angeführten praktischen Erfahrungen müssen über entsprechende Belege (Zeugnisse, Bestätigungsschreiben o.ä.) nachgewiesen werden, die im Online-Portal hochgeladen werden müssen. Der Nachweis sollte auch eine kurze Stellenbeschreibung bzw. Beschreibung des Tätigkeitsfeldes und den zeitlichen Umfang der Tätigkeit beinhalten und durch eine*n Anleiter*in unterzeichnet sein. Anderweitiges Engagement muss plausibel dargelegt werden. Die für den Studiengang einschlägigen Kenntnisse und Leistungen aus dem Erststudium werden im Online-Portal detailliert beschrieben. Ggf. kann ein Nachweis angefordert werden.

 

Weiteres Auswahlver-fahren bei übersteigender Anzahl geeigneter Studienbewerber*innen​

Soweit es mehr Bewerbungen von Studieninteressierten gibt, welche die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, als Studienplätze zur Verfügung stehen, wird unter den Bewerber*innen eine weitere Auswahlentscheidung mit dem Ziel der Erstellung einer Rangfolge durchgeführt (§ 4 Abs. 3 der PO). Neben der Note des Erststudiums geht der Grad der besonderen Eignung in die Bewertung ein. Die Bewertung der besonderen Eignung wird in Noten (Bewertungen gemäß der Rahmenprüfungsordnung, d.h. 1,0 – herausragend, 2,0 – überdurchschnittlich, 3,0 – befriedigend, 4,0 – ausreichend) ausgedrückt und basiert auf zwei Erfahrungsebenen:

1. Die Einschlägigkeit der Leistungen im Erststudium in Bezug auf den Masterstudiengang. Dies ist beispielsweise nachweisbar durch:

  • das Thema der Abschlussarbeit/ Thesis (z.B. Arbeiten, die sich mit Theorien oder Ansätzen des Empowerment, mit menschenrechtlichen Themen, der Analyse von sozialpolitischen Prozessen, entwicklungspolitischen Fragen o.ä. befasst haben).
  • die Themen von Prüfungsleistungen in Seminaren des Erststudiums (z.B. zu oben genannten Themenfeldern).
  • einschlägige Schwerpunktsetzungen im Erststudium
  • einschlägige Pflichtpraktika im Erststudium (z.B. in Einrichtungen oder Organisationen, die sich erkennbar mit Fragen des politischen Empowerments, sozialpolitischen, entwicklungspolitischen oder menschenrechtlichen Ansätzen befassen). 

2. Nachgewiesene einschlägige Erfahrungen außerhalb des Erststudiums. Hier können zum Beispiel folgende Aspekte in die Bewertung eingehen:

  • im Sinne des Masterstudiengangs einschlägige berufliche Erfahrungen. Hierzu zählen auch berufliche Erfahrungen von weniger als 12 Monaten, stundenweise berufliche Beschäftigungsverhältnisse neben dem Erststudium oder ähnliches. (Einschlägige berufliche Erfahrungen im Umfang von mindestens 50% einer Stelle und Dauer von mehr als 12 Monaten führen überdies zu einem Bonus bei der Verfahrensnote, die in die Auswahl eingeht. Die Auswahlkommission bewertet einschlägige berufliche Erfahrungen von 12-17 Monaten mit + 0,5, von 18-23 Monaten mit + 0,6, von 24 Monaten und mehr mit + 0,7, sowie: als überdurchschnittlich relevant bewertete berufliche Erfahrungen unabhängig von ihrer Zeitdauer mit + 0,3.)
  • freiwilliges Engagement und Praktika (z.B. in Einrichtungen, Organisationen, Vereinen, Projekten, die sich erkennbar mit Empowerment-Fragen, sozialpolitischen, entwicklungspolitischen oder menschenrechtlichen Ansätzen befassen), sowie gesellschaftspolitisches Engagement werden positiv bewertet (z.B. das Engagement in Fachschaften, Hochschulpolitik, Gewerkschaften, NRO, politische Parteien etc.).
  • eigene Veröffentlichungen oder Vorträge zu studiengangsrelevanten Themenfeldern. In diesem Fall müssen entsprechende Publikationen beigefügt werden, Vorträge sind durch die Angabe von Thema, Abstract sowie eine Bescheinigung des Veranstalters nachzuweisen.  ​


 

Weitere Studienbedingungen

BESONDERE BEDINGUNGEN BEI BA ABSCHLUSS MIT 6 SEMESTERN (180 ECTS) 

Studieninteressierte, die ein Bachelorstudium mit 180 ECTS (entspricht 6 Semestern) abgeschlossen haben, können nur unter Auflage (vgl. §4 Abs. 2 Prüfungsordnung MA Empowerment Studies) zugelassen werden.

Die Auflage gilt als erfüllt, wenn die Studienbewerberin oder der Studienbewerber bis zum Antrag auf Zulassung zur Master-Thesis Nachweise über fachlich angeleitete und mit den Inhalten des Master-Studiums in Verbindung stehende Praxiserfahrungen (z.B. einschlägige Arbeitsstelle, Praktikum, ehrenamtliche Tätigkeit) im Umfang von mindestens 640 Stunden sowie einer von der oder den Praxisstellen unabhängige Begleitung oder Reflexion vorlegt. Die Praxiserfahrungen müssen nach dem Bachelorabschluss erbracht worden sein. Praxistätigkeiten stehen mit den Inhalten des Master-Studiums in Verbindung, wenn sie sich auf das Feld der Sozialen Arbeit bzw. Tätigkeitsfelder, auf die der Master Empowerment Studies vorbereitet, beziehen. Die Praxiserfahrung muss über entsprechende Belege (z.B. Zeugnisse, Bestätigungsschreiben) nachgewiesen werden. Der Nachweis sollte eine kurze Stellenbeschreibung bzw. Beschreibung des Tätigkeitsfeld und den zeitlichen Umfang der Tätigkeit beinhalten und durch eine*n Anleiter*in unterzeichnet sein.

War im Bachelorstudium bereits ein Praxisanteil von mindestens 100 Tagen enthalten, so können auch Leistungen im Umfang von 30 CP in einem weiteren Studiengang – nach dem ersten Bachelorabschluss – zur Erfüllung der Auflage anerkannt werden, sofern hinsichtlich der Studien- und Prüfungsleistungen kein wesentlicher Unterschied besteht bzw. im Falle von außerhochschulischen Leistungen diese gleichwertig sind.
 

Sprachanforderungen

Es gibt für den MA Empowerment Studies keine verpflichtenden Sprachanforderungen. Gute Englischkenntnisse sowie Kenntnisse einer weiteren Sprache werden für das Studium und den Beruf vorausgesetzt. Einzelne Seminarinhalte – insbesondere im Studienschwerpunkt Entwicklungspolitik oder in den Kooperationsprojekten des Studiengangs – werden ggf. in der englischen Sprache gehalten.

Studienbewerber*innen, die ihre Zugangsvoraussetzungen nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben haben, müssen spätestens zur Einschreibung die für das Studium erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache gemäß § 4 der Rahmenprüfungsordnung des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Düsseldorf vom 25.08.2015 in der jeweils gültigen Fassung nachweisen.


 

Bewerben mit Master-Abschluss

Wenn Sie bereits einen Master Studiengang abgeschlossen haben, dann gilt der MA Empowerment Studies als Zweitstudium. Studienplätze für Bewerber*innen eines Zweitstudiums werden im Rahmen einer eingeschränkten Quotenregelung vergeben.

​​​Hier finden Sie allgemeine Infos zur den Voraussetzungen und zur Bewerbung zum Master-Studiengang Empowerment Studies.

Die Bewerbung für den MA Empowerment Studies für das WS 2018/19 ist ab Mitte Mai möglich.             

​​​Termine

  • Das Bewerbungsverfahren findet einmal jährlich zum WS statt.
  • Die Bewerbung für das WS 2018/19 ist ab Mitte Mai über das Online-Portal möglich.
  • Bewerbungsfrist ist der 15. Juli 2018
  • Bis spätestens Mitte August ist das Hauptverfahren abgeschlossen und Studienbewerber*innen erhalten Rückmeldung über eine mögliche Zulassung durch die Zentrale Zulassungsstelle. Der Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften kann keine Auskünfte über eine mögliche Zulassung des Masters geben. 
  • Am möglichen anschließenden Nachrückverfahren nehmen Sie ggf. automatisch teil, Sie müssen sich nicht erneut bewerben.
  • Termine zum Studienstart finden Sie unter den Informationen für zugelassene Studienanfänger*innen


 

Beratung & Kontakt

Ansprechpartner/​innen im Fachbereich

Studiegangskoordination:
empowerment-studies@hs-duesseldorf.de


 

Zentrale Studienberatung (ZSB)

Bei Fragen rund um die Studienwahl, die Studienbewerbung, Zugangsvoraussetzungen und Fristen steht Ihnen die ZSB gerne zur Verfügung.

Service-Hotline der HSD: 0211 4351-5555