Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

​​Zulassungsverfahren WS 2017/18

Das Zulassungsverfahren zum WS 2017/18 ist geschlossen. Bewerbungen sind erst wieder zum WS 2018/19 möglich.

Bewerber*innen erhalten voraussichtlich Anfang bis Mitte August Rückmeldung zur möglichen Zulassung. Auskunft zum aktuellen Stand des Zulassungsverfahrens erteilt die Zentrale Zulassungsstelle. Der Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften ist leider nicht befugt Informationen zur Zulassung mitzuteilen.

Zugelassene Studienbewerber*innen finden auf der Homepage des Studiengangs unter Erstsemesterinfos relevante Informationen zum Studienstart.


ZUGANGSVORAUSSETZUNGEN

Studienabschluss

Zugangsvoraussetzung ist ein Bachelorabschluss mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern oder ein vergleichbarer Hochschulabschluss in einem gesellschaftswissenschaftlichen Studiengang (wie z.B. Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Soziale Arbeit, Sozialwissenschaften, Soziologie,
Politikwissenschaft, Pädagogik), der mit einer Gesamtnote von mindestens 2,5 abgeschlossen wurde. Gegebenenfalls wird der Studienabschluss im Hinblick auf seine inhaltliche Einschlägigkeit individuell geprüft.  

​Die Prüfungsordnung trifft die für den Zugang und die Durchführung des Studiums notwendigen
rechtlichen Regelungen. Internationale Studienbewerber*innen wenden sich bitte an das International
Office​. Bewerber*innen, die einen ausländischen Studienabschluss erworben haben, bewerben sich über UniAssist. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage des International Office der HS Düsseldorf. 


Besondere Eignung

Für das erfolgreiche Studium des Masters Empowerment Studies werden ein hohes Maß an Leistungsbereitschaft und Zielorientierung, die Fähigkeit zum abstrakten und konzeptionellen Denken und
Vorkenntnisse in sozialwissenschaftlichen Themen und Methoden vorausgesetzt. Der Studiengang richtet sich insbesondere an Studieninteressierte, die sich bereits vor diesem Studium mit Aspekten des Studiengangs beschäftigt haben - insbesondere mit relevanten Themen wie Empowerment, Menschenrechte, zivilgesellschaftliches Engagement o.ä. - und für die der Master eine logische Fortsetzung ihres Ausbildungsweges darstellt.

Ein weiteres Zulassungskriterium für den Studiengang ist daher neben der Abschlussnote die besondere Eignung für den Studiengang, die die Studieninteressierten in ihrer Bewerbung nachweisen müssen. Dies geschieht durch ein Motivationsschreiben (max. 1000 Wörter) sowie einen ausführlichen tabellarischen Lebenslauf, in dem die Bewerber*innen ihr besonderes Interesse an dem Studiengang und ihre vorhandenen relevanten Kenntnisse und Fähigkeiten darlegen.


Die Kriterien für die besondere Eignung:

  1. Einschlägigkeit der Leistungen im Erststudium in Bezug auf den Masterstudiengang. Dies ist bspw. nachweisbar durch:
  • das Thema der Abschlussarbeit/ Thesis (z.B.Arbeiten, die sich mit Theorien oder Ansätzen des Empowerment, mit menschenrechtlichen Themen, der Analyse von sozialpolitischen Prozessen, entwicklungspolitischenFragen o.ä. befasst haben).
  • die Themen von Prüfungsleistungen in Seminaren des Erststudiums (z.B. zu oben genannten Themenfeldern).

  • einschlägige Schwerpunktsetzungen im Erststudium (bspw. kann dies im BA Sozialpädagogik/ Sozialarbeit an der HSD die Belegung der Schwerpunkte Zivilgesellschaft, Menschenrechte, Inklusion/ Exklusion sein).

  • einschlägige Pflichtpraktika im Erststudium (z.B. in Einrichtungen oder Organisationen, die sich erkennbar mit Fragen des Empowerments, sozialpolitischen oder menschenrechtlichen Ansätzen befassen). 
  1. Nachgewiesene einschlägige Erfahrungen außerhalb des Erststudiums. Hier können zum Beispiel folgende Aspekte in die Bewertung eingehen:
  • im Sinne des Masterstudiengangs einschlägige berufliche Erfahrungen. Hierzu zählen auch berufliche Erfahrungen von wenigerals 12 Monaten, stundenweise berufliche Beschäftigungsverhältnisse neben dem Erststudium oder ähnliches. Die beruflichen Erfahrungen müssen über entsprechende Belege (Zeugnisse, Bestätigungsschreiben o.ä.) nachgewiesen werden. Der Nachweis sollte auch eine kurze Stellenbeschreibung bzw. Beschreibung des Tätigkeitsfeldes und den zeitlichen Umfang der Tätigkeit
    beinhalten und durch eine*n Anleiter*in unterzeichnet sein. (Berufliche Erfahrungen im Umfang von mindestens 50% einer Stelle und Dauer von mehr als 12 Monaten führen überdies zu einem Bonus bei der Abschlussnote, die in die Auswahl eingeht.)

  • freiwilliges Engagement (z.B. in Einrichtungen,Organisationen, Vereinen, Projekten, die sich erkennbar mit Empowerment-Fragen,sozialpolitischen oder menschenrechtlichen Ansätzen befassen). Auch hochschulpolitisches Engagement (z.B. das Engagement in Fachschaften) wird positiv bewertet, ebenso wie parteipolitisches Engagement. Wie bei den Praktikaund Berufserfahrungen muss das Engagement durch eine entsprechende Bescheinigung über Dauer, Intensität und Art der Tätigkeit nachgewiesen werden.

  • sofern vorhanden: eigene Veröffentlichungen oder Vorträge zustudiengangsrelevanten Themenfeldern. In diesem Fall müssen entsprechende Publikationen beigefügt werden, Vorträge sind durch die Angabe von Thema, Abstract sowie eine Bescheinigung des Veranstalters nachzuweisen.  


Der MA Empowerment Studies kann ab dem WS  2016/17 mit einem entwicklungspolitischen
Schwerpunkt studiert  werden. Studieninteressierte, die den Schwerpunkt Entwicklungspolitik belegen wollen, müssen in ihrer Bewerbung dementsprechend die besondere Eignung in Bezug auf
entwicklungspolitische oder menschenrechtsbezogene Themen nachweisen. 


Weitere Studienbedingungen

BESONDERE BEDINGUNGEN BEI BA ABSCHLUSS MIT 6 SEMESTERN

 
Studieninteressierte, die ein Bachelorstudium mit 180 ECTS (entspricht 6 Semestern) abgeschlossen haben,können nur über ein gesondertes Verfahren unter Auflage (vgl. §4 Abs.2 Prüfungsordnung MA Empowerment Studies) zugelassen werden.
 
Die Auflage gilt als erfüllt, wenn die Studienbewerberin oder der Studienbewerber bis zum Antrag auf Zulassung zur Master-Thesis Nachweise über fachlich angeleitete und mit den Inhalten des Master-Studiums in Verbindung stehende Praxiserfahrungen (z.B. einschlägige Arbeitsstelle, Praktikum, ehrenamtlicheTätigkeit) im Umfang von mindestens 640 Stunden sowie einer von der oder den Praxisstellen unabhängige Begleitung oder Reflexion vorlegt. Die Praxiserfahrungen müssen nach dem Bachelorabschluss erbracht worden sein. Praxistätigkeiten stehen mit den Inhalten des Master-Studiums in Verbindung, wenn sie sich auf das Feld der Sozialen Arbeit bzw. Tätigkeitsfelder, auf die der Master Empowerment Studies vorbereitet beziehen. Die Praxiserfahrung muss über entsprechende Belege (z.B. Zeugnisse, Bestätigungsschreiben) nachgewiesen werden. Der Nachweis sollte eine kurze Stellenbeschreibung bzw. Beschreibung des Tätigkeitsfeld und den zeitlichen Umfang der Tätigkeit beinhalten und durch eine*n Anleiter*in unterzeichnet sein.
 
War im Bachelorstudium bereits ein Praxisanteil von mindestens 100 Tagen enthalten, so können auch Leistungen im Umfang von 30 CP in einem weiteren Studiengang – nach dem ersten Bachelorabschluss – zur Erfüllung der Auflage anerkannt werden, sofern hinsichtlich der Studien- und Prüfungsleistungen kein wesentlicher Unterschied besteht bzw. im Falle von außerhochschulischen Leistungendiese gleichwertig sind.
 

Sprachanforderungen

Es gibt für den regulären MA Empowerment Studies keine verpflichtenden Sprachanforderungen. Gute Englischkenntnisse sowie Kenntnisse einer weiteren Sprache sind für das Studium und den Beruf von Vorteil und werden vorausgesetzt. Einzelne Seminarinhalte werden ggf. in der englischen Sprache gehalten.


Auswahlverfahren

Insgesamt können zum WS 2017/18 bis zu maximal 40 Bewerber*innen zugelassen werden.

Sollte es mehr Bewerbungen von Studieninteressierten geben, die die grundsätzlichen Voraussetzungen erfüllen, als Studienplätze zur Verfügung stehen, wird unter den Bewerber*innen eine weitere Auswahlentscheidung mit dem Ziel der Erstellung einer Rangfolge durchgeführt (vgl. § 4 Abs. 3 Prüfungsordnung).

Neben der Note des Erststudiums geht hier eine Bewertung darüber ein, in welchem Maße Studieninteressierte für den Studiengang geeignet erscheinen.Diese Bewertung basiert auf den oben genannten Kriterien der besonderen persönlichen Eignung. Die Zulassungskommission bewertet die Einschlägigkeit der Leistungen aus dem Erststudium und die einschlägigen Erfahrungen außerhalb des
Erststudiums mit Noten, die sich an die Bewertungen gemäß der Rahmenprüfungsordnung anlehnen, d.h.

1,0 – herausragend

2,0 – überdurchschnittlich

3,0 – befriedigend

4,0 – ausreichend (ausreichend im Sinne der grundsätzlichen Eignung)

In die Gesamtbewertung geht die Note des Erststudiums mit 52 Prozent ein, die beiden benoteten Aspekte zur besonderen Eignung mit jeweils 24  Prozent ein. 

Studieninteressierte, die nachdem Erststudium bereits einschlägige berufliche Erfahrungen gesammelt haben (gemeint sind hier reguläre Beschäftigungsverhältnisse nach dem Abschluss desersten Studiums im Umfang von mind. 50 Prozent einer vollen Stelle) werden für den Studiengang als besonders geeignet angesehen. Die Einschlägigkeit der Tätigkeit bezieht sich auf die Ziele und Inhalte MA Empowerment Studies. Der Nachweis solcher beruflicher Erfahrungen kann daher zu einem Korrekturfaktor führen, der die Abschlussnote um bis zu eine volle Note verbessern kann (vgl. § 4 Abs. 2, Nr. 2 Prüfungsordnung). Dabei ist wichtig zu beachten, dass sich dieser Korrekturfaktor der Note ausschließlich auf die Erstellung der Rangfolge beziehung und nicht auf die Zugangsvoraussetzung eines BA-Studienabschlusses mit einer Durchschnittsnote mit mindestens 2,5.

Die Auswahlkommission bewertet berufliche Erfahrungen        

von 12-17 Monaten mit + 0,5        

von 18-23 Monaten mit + 0,6        

von 24 Monaten und mehr mit + 0,7

sowie: als überdurchschnittlich relevant bewertete berufliche Erfahrungen unabhängig von ihrer Zeitdauer mit + 0,3.  


Weitere Hinweise zur Bewerbung

Bewerben mit Master-Abschluss

Wenn Sie bereits einen Master Studiengang abgeschlossen haben, dann gilt der MA Empowerment Studies als Zweitstudium. Studienplätze für Bewerber*innen eines Zweitstudiums werden im Rahmen einer eingeschränkten Quoteregelung vergeben.


Bewerbungsverfahren

Das Bewerbungsverfahren für den Master Empowerment Studies zum WS 2017/18 ist geschlossen. Eine Bewerbung ist erst wieder zum WS 2018/19 möglich.

Nähere Informationen zum Online Bewerbungsverfahren finden Sie auf der Seite der Zentralen Zulassungsstelle/ hier.

Bewerber*innen mit ausländischem Studienabschluss bewerben sich über UniAssist (siehe hierzu Seite des International Office).





​​​Hier finden Sie allgemeine Infos zur den Voraussetzungen und zur Bewerbung zum Master-Studiengang Empowerment Studies.

Das Bewerbungsverfahren für das WS 2017/18 ist geschlossen. Eine Bewerbung für den MA Empowerment Studies ist erst ab dem WS 2018/19 wieder möglich.                                    

​​​Termine

  • Das Bewerbungsverfahren findet einmal jährlich zum WS statt.
  • Das Bewerbungsverfahren für das WS 2017/ 18 ist geschlossen.
  • Anfang/ Mitte August erhalten Studienbewerber*innen i.d.R. Rückmeldung über eine mögliche Zulassung durch die Zentrale Zulassungsstelle. Der Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften kann keine Auskünfte über eine mögliche Zulassung des Masters geben.
  • Termine zum Studienstart finden Sie unter den Informationen für zugelassene Studienanfänger*innen


Beratung & Kontakt

Ansprechpartner/innen im Fachbereich

Dekanat Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
Telefon: 0211 4351-2600


Zentrale Studienberatung (ZSB)

Bei Fragen rund um die Studienwahl, die Studienbewerbung, Zugangsvoraussetzungen und Fristen steht Ihnen die ZSB gerne zur Verfügung.

Service-Hotline der HSD: 0211 4351-5555