Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

​​ZUGANGSVORAUSSETZUNGEN

Studienabschluss

Zugangsvoraussetzung ist ein Bachelorabschluss mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern oder ein vergleichbarer Hochschulabschluss in einem gesellschaftswissenschaftlichen Studiengang (wie z.B. Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Soziale Arbeit, Sozialwissenschaften, Soziologie,
Politikwissenschaft, Pädagogik), der mit einer Gesamtnote von mindestens 2,5 abgeschlossen wurde. Gegebenenfalls wird der Studienabschluss im Hinblick auf seine inhaltliche Einschlägigkeit individuell geprüft.  

​Die Prüfungsordnung trifft die für den Zugang und die Durchführung des Studiums notwendigen
rechtlichen Regelungen. Internationale Studienbewerber*innen wenden sich bitte an das International
Office​. Bewerber*innen, die einen ausländischen Studienabschluss erworben haben, bewerben sich über UniAssist. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage des International Office der HS Düsseldorf. 


Besondere Eignung

Für das erfolgreiche Studium des Masters Empowerment Studies werden ein hohes Maß an Leistungsbereitschaft und Zielorientierung, die Fähigkeit zum abstrakten und konzeptionellen Denken und
Vorkenntnisse in sozialwissenschaftlichen Themen und Methoden vorausgesetzt. Der Studiengang richtet sich insbesondere an Studieninteressierte, die sich bereits vor diesem Studium mit Aspekten des Studiengangs beschäftigt haben - insbesondere mit relevanten Themen wie Empowerment, Menschenrechte, zivilgesellschaftliches Engagement o.ä. - und für die der Master eine logische Fortsetzung ihres Ausbildungsweges darstellt.

Ein weiteres Zulassungskriterium für den Studiengang ist daher neben der Abschlussnote die besondere Eignung für den Studiengang, die die Studieninteressierten in ihrer Bewerbung nachweisen müssen. Dies geschieht durch ein Motivationsschreiben (max. 1000 Wörter) sowie einen ausführlichen tabellarischen Lebenslauf, in dem die Bewerber*innen ihr besonderes Interesse an dem Studiengang und ihre vorhandenen relevanten Kenntnisse und Fähigkeiten darlegen.


Die Kriterien für die besondere Eignung:

  1. Einschlägigkeit der Leistungen im Erststudium in Bezug auf den Masterstudiengang. Dies ist bspw. nachweisbar durch:
  • das Thema der Abschlussarbeit/ Thesis (z.B.Arbeiten, die sich mit Theorien oder Ansätzen des Empowerment, mit menschenrechtlichen Themen, der Analyse von sozialpolitischen Prozessen, entwicklungspolitischenFragen o.ä. befasst haben).
  • die Themen von Prüfungsleistungen in Seminaren des Erststudiums (z.B. zu oben genannten Themenfeldern). Diese Prüfungsleistungen müssen im Transcript of Records ausgewiesen sein oder durch das entsprechende Formblatt der HSD beschrieben werden.

  • einschlägige Schwerpunktsetzungen im Erststudium (bspw. kann dies im BA Sozialpädagogik/ Sozialarbeit an der HSD die Belegung der Schwerpunkte Zivilgesellschaft, Menschenrechte, Inklusion/ Exklusion sein).
    Die Schwerpunktsetzungen z.B. in Form von Studienleistungen, Testaten oder Teilnahme an relevanten Seminaren müssen durch das entsprechende Formblatt der HSD beschrieben werden.

  • einschlägige Pflichtpraktika im Erststudium (z.B. in Einrichtungen oder Organisationen, die sich erkennbar mit Fragen des Empowerments, sozialpolitischen oder menschenrechtlichen Ansätzen befassen). 
  1. Nachgewiesene einschlägige Erfahrungen außerhalb des Erststudiums. Hier können zum Beispiel folgende Aspekte in die Bewertung eingehen:
  • im Sinne des Masterstudiengangs einschlägige berufliche Erfahrungen. Hierzu zählen auch berufliche Erfahrungen von wenigerals 12 Monaten, stundenweise berufliche Beschäftigungsverhältnisse neben dem
    Erststudium oder ähnliches. Die beruflichen Erfahrungen müssen über entsprechende Belege (Zeugnisse, Bestätigungsschreiben o.ä.) nachgewiesen werden. Der Nachweis sollte auch eine kurze Stellenbeschreibung bzw. Beschreibung des Tätigkeitsfeldes und den zeitlichen Umfang der Tätigkeit
    beinhalten und durch eine*n Anleiter*in unterzeichnet sein. (Berufliche Erfahrungen im Umfang von mindestens 50% einer Stelle und Dauer von mehr als 12 Monaten führen überdies zu einme Bonus bei der Abschlussnote, die in die Auswahl eingeht.)

  • freiwilliges Engagement (z.B. in Einrichtungen,Organisationen, Vereinen, Projekten, die sich erkennbar mit Empowerment-Fragen,sozialpolitischen oder menschenrechtlichen Ansätzen befassen). Auch hochschulpolitisches Engagement (z.B. das Engagement in Fachschaften) wird positiv bewertet, ebenso wie parteipolitisches Engagement. Wie bei den Praktikaund Berufserfahrungen muss das Engagement durch eine entsprechende Bescheinigung über Dauer, Intensität und Art der Tätigkeit nachgewiesen werden.

  • sofern vorhanden: eigene Veröffentlichungen oder Vorträge zustudiengangsrelevanten Themenfeldern. In diesem Fall müssen entsprechende Publikationen beigefügt werden, Vorträge sind durch die Angabe von Thema, Abstract sowie eine Bescheinigung des Veranstalters nachzuweisen.  


Der MA Empowerment Studies kann ab dem WS  2016/17 mit einem entwicklungspolitischen
Schwerpunkt studiert  werden. Studieninteressierte, die den Schwerpunkt Entwicklungspolitik belegen wollen, müssen in ihrer Bewerbung dementsprechend die besondere Eignung in Bezug auf
entwicklungspolitische oder menschenrechtsbezogene Themen nachweisen. 


Weitere Studienbedingungen

Praxis

Zur Aufnahme des Studiums sind einschlägige Praxiserfahrungen im Umfang von 640 Arbeitsstunden
erforderlich (z.B. einschlägige Arbeitsstelle, Praktikum, ehrenamtliche Tätigkeit). Das Kriterium der Einschlägigkeit bezieht sich auf das Feld der Sozialen Arbeit bzw. Tätigkeitsfelder, auf die der Master Empowerment Studies vorbereitet. Die Praxiserfahrung muss über entsprechende Belege (z.B.
Zeugnisse, Bestätigungsschreiben) nachgewiesen werden. Der Nachweis sollte eine kurze Stellenbeschreibung bzw. Beschreibung des Tätigkeitsfeld und denzeitlichen Umfang der Tätigkeit beinhalten und durch eine*n Anleiter*in unterzeichnet sein. Anerkannt werden kann nur Praxiserfahrung, die nicht
bereits im Rahmen des Erststudiums angerechnet wurde (z.B. im Rahmen des Praxissemesters
eines Studiums der Sozialen Arbeit mit einem Gesamtumfang von 180 ECTS) und die nicht vor dem Erststudium absolviert wurde. Studierende des Bachelor Studiengangs Sozialarbeit/Sozialpädagogik an der Hochschule Düsseldorf sowie Diplom Sozialarbeiter*innen/ Sozialpädagog*innen weisen diese Praxis durch ihr Studium nach, da der Bachelor 210 ECTS umfasst, und die Anerkennung abgedeckt ist.

Studieninteressierte, die ein Bachelorstudium mit 180 ECTS abgeschlossen haben, können über ein gesondertes Verfahren (vgl. § 4 Abs. 2 Prüfungsordnung MA Empowerment Studies) zugelassen
werden. Konkret bedeutet dies, dass Bewerber*innen, die zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht über die entsprechende Praxiserfahrung verfügen, diese auch noch während des MA-Studiums nachholen können. Es können nur Erfahrungen angerechnet werden, die nicht im Rahmen des Erststudiums erbracht wurden, d.h.
es werden nur Tätigkeiten angerechnet, die nach dem BA-Abschluss absolviert wurden. Vor der Anmeldung zur Master-Thesis muss ein Reflexionsbericht und ein Nachweis über Praktika bzw. Praxiserfahrung im Umfang von mindestens 640 Stunden vorgelegt werden, der der Prüfungsleistung am Ende des Praxissemesters im BA Sozialpädagogik/ Sozialarbeit an der HSD entspricht. Für diesen Nachweis erhalten Studierende mit einem 180 ECTS-Abschluss zusätzlich 30 ECTS, so dass sie inkl. der 90 ECTS durch das Master-Studium auf die insgesamt erforderlichen 300 ECTS nach Abschluss des Masters kommen.  


Sprachanforderungen

Es gibt für den regulären MA Empowerment Studies keine verpflichtenden Sprachanforderungen. Gute Englischkenntnisse sowie Kenntnisse einer weiteren Sprache sind für das Studium und den Beruf von Vorteil und werden vorausgesetzt. Einzelne Seminarinhalte werden ggf. in der englischen Sprache gehalten. Zum Studium des Doppelabschlussprogramms werden sehr gute Englischkenntnisse vorausgesetzt, da die Seminare in englischer Sprache gehalten werden. Nähere Informationen finden Sie auf der Seite des Programms. 


Auswahlverfahren

Insgesamt konnten zum WS 2016/17 bis zu maximal 40 Bewerber*innen zugelassen werden.

Sollte es mehr Bewerbungen von Studieninteressierten geben, die die grundsätzlichen Voraussetzungen erfüllen, als Studienplätze zur Verfügung stehen, wird unter den Bewerber*innen eine weitere Auswahlentscheidung mit dem Ziel der Erstellung einer Rangfolge durchgeführt (vgl. § 4 Abs. 3 Prüfungsordnung).

Neben der Note des Erststudiums geht hier eine Bewertung darüber ein, in welchem Maße Studieninteressierte für den Studiengang geeignet erscheinen.Diese Bewertung basiert auf den oben genannten Kriterien der besonderen persönlichen Eignung. Die Zulassungskommission bewertet die Einschlägigkeit der Leistungen aus dem Erststudium und die einschlägigen Erfahrungen außerhalb des
Erststudiums mit Noten, die sich an die Bewertungen gemäß der Rahmenprüfungsordnung anlehnen, d.h.

1,0 – herausragend

2,0 – überdurchschnittlich

3,0 – befriedigend

4,0 – ausreichend (ausreichend im Sinne der grundsätzlichen Eignung)

In die Gesamtbewertung geht die Note des Erststudiums mit 52 Prozent ein, die beiden benoteten Aspekte zur besonderen Eignung mit jeweils 24  Prozent ein. 

Studieninteressierte, die nachdem Erststudium bereits einschlägige berufliche Erfahrungen gesammelt haben (gemeint sind hier reguläre Beschäftigungsverhältnisse nach dem Abschluss desersten Studiums im Umfang von mind. 50 Prozent einer vollen Stelle) werden für den Studiengang als besonders geeignet angesehen. Die Einschlägigkeit der Tätigkeit bezieht sich auf die Ziele und Inhalte MA Empowerment Studies. Der Nachweis solcher beruflicher Erfahrungen kann daher zu einem Korrekturfaktor führen, der die Abschlussnote um bis zu eine volle Note verbessern kann (vgl. § 4 Abs. 2, Nr. 2 Prüfungsordnung). Dabei ist wichtig zu beachten, dass sich dieser Korrekturfaktor der Note ausschließlich auf die Erstellung der Rangfolge beziehung und nicht auf die Zugangsvoraussetzung eines BA-Studienabschlusses mit einer Durchschnittsnote mit mindestens 2,5.

Die Auswahlkommission bewertet berufliche Erfahrungen        

von 12-17 Monaten mit + 0,5        

von 18-23 Monaten mit + 0,6        

von 24 Monaten und mehr mit + 0,7

sowie: als überdurchschnittlich relevant bewertete berufliche Erfahrungen unabhängig von ihrer Zeitdauer mit + 0,3.  


Weitere Hinweise zur Bewerbung

Bewerben mit Master-Abschluss


Wenn Sie bereits einen Master Studiengang abgeschlossen haben, dann gilt der MA Empowerment Studies als Zweitstudium. Studienplätze für Bewerber*innen eines Zweitstudiums werden im Rahmen einer eingeschränkten Quoteregelung vergeben.


Bewerbungsverfahren

Die Bewerbung für den MA Empowerment Studies verläuft auf zwei Wegen: Zum einen muss die Bewerbung online über die Webseite der Hochschule erfolgen. Zum anderen müssen weitere Unterlagen per Post an die Zentrale Zulassungsstelle der Hochschule gesendet werden (bitte keine Bewerbungsunterlagen an den Fachbereich senden). Dazu gehört die Zusendung schriftlicher Unterlagen, u.a. des Bewerbungsformulars/ ggf. Anlage 1-5 (beides finden Sie weiter oben auf dieser Seite), Motivationsschreiben und Lebenslauf sowie entsprechender Nachweise (z.B. beglaubigte Kopie dies BA-Nachweises, Arbeitszeugnisse etc.). 

Prinzipiell können die Online Bewerbungen bis zum Bewerbungsschluss, der in der Regel beim 15. Juli des jeweiligen Jahres liegt, erfolgen. Jedoch ist es ratsam, die Bewerbung so früh wie möglich einzureichen, um ggf. noch Rückfragen zu ermöglichen.Die Prüfung und Bewertung der Bewerbungsunterlagen erfolgt durch die eingesetzte Zulassungskommission. Unvollständig oder nicht ausgefüllte Bewerbungsunterlagen können leider nicht berücksichtigt werden.  

Bewerber*innen mit ausländischem Studienabschluss bewerben sich über UniAssist (siehe hierzu Seite des International Office).





​​​Hier finden Sie allgemeine Infos zur den Voraussetzungen und zur Bewerbung zum Master-Studiengang Empowerment Studies.

An anderer Stelle finden Sie:

​​​Termine

  • Das Bewerbungsverfahren für das WS 2016/17 ist abgeschlossen.
  • Das Bewerbungsverfahren für das WS 2017/ 18 wird voraussichtlich Mitte Mai 2017 eröffnet.
  • Im Frühjahr/ Sommer 2017 werden wieder zwei Informationsveranstaltungen zum Master Empowerment Studies stattfinden. Auf diesen wird der Studiengang vorgestellt und es besteht die Möglichkeit individuelle Fragen zu klären.
  • Termine zum Studienstart finden Sie unter den Informationen für zugelassene Studienanfänger*innen


Beratung & Kontakt

Ansprechpartner/innen im Fachbereich

Dekanat Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
Telefon: 0211 4351-2600
Studiengangskoordination

empowerment-studies@hs-duesseldorf.de


Zentrale Studienberatung (ZSB)

Bei Fragen rund um die Studienwahl, die Studienbewerbung, Zugangsvoraussetzungen und Fristen steht Ihnen die ZSB gerne zur Verfügung.

Service-Hotline der HSD: 0211 4351-5555