Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​Aktuelle Projekte im Überblick

Entsprechend des breiten Forschungsverständnisses im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften trifft man auf eine ​große Bandbreite an Forschungsprojekten​. Klassische Drittmittelprojekte, die über mehrere Jahre laufen, werden hier ebenso durchgeführt wie Forschungsinitiativen mit Studierenden, die semesterweise an die Lehre gekoppelt werden. Der Praxis- und Anwendungsbezug nimmt bei allen Forschungsunternehmungen einen hohen Stellenwert ein.


 


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Herausforderungen für Famil​ien mit Klein(st)-Kindern in Zeiten von Corona und Möglichkeiten der Familienbildung

Die seit fast einem Jahr andauernde Corona-Pandemie hat das Leben der Menschen in Deutschland deutlich verändert. Die Covid-19-Krise hebt in besonderer Art und Weise die Bedeutung von Familien als „Erziehungs- und Bildungsinstanzen“ (Heitkötter & Thiessen 2011, S. 422) hervor. Zu Beginn des ersten Lock-Downs war zu beobachten, dass Familien und Kinder mit Ihren Sorgen und Bedürfnissen nur wenig in öffentlichen Diskursen und der medialen Berichterstattung repräsentiert waren. Zwar hat sich das deutlich geändert, nicht zuletzt weil mittlerweile auch Befragungs- und Untersuchungsergebnisse über die Lebenslagen von Familien in Zeiten von Corona vorliegen (vgl. Andres​​en et al. 2020, BMFSFJ 2020, Cohen et al. 2020, Geis-Thöne 2020, Huebner et al. 2020, Kugelmeier & Schmolze-Krahn 2020, Müller et al. 2020, PH Steiermark 2020). Im Mittelpunkt des öffentlichen Diskurses stehen dabei jedoch zumeist Fragen, die die Möglichkeiten der Öffnung von Schulen oder Fragen von Bildungsgerechtigkeit bzw. der Benachteiligung spezifischer Kindergruppen betreffen. Kindertageseinrichtungen werden in diesen Zeiten pandemiebedingter Einschränkungen weniger als Bildungseinrichtungen wahrgenommen, sondern tauchen dann in Diskussionen auf, wenn es um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht. In diesen Diskursen tauchen Familien mit (Kleinst-)Kindern, die (noch) keine Kindertagesbetreuungseinrichtung besuchen, gar nicht auf. Wenige Studien betrachten darüber hinaus das 2 von 4 Wohlbefinden von Kindern und Familien während der Pandemie (vgl. Andresen et al. 2020, Langmeyer et al. 2020). Bislang keine wissenschaftliche Auseinandersetzung gibt es zu der Frage, wie Familien, die während der Covid-19-Krise im Übergang zur Elternschaft sind und waren, d.h. deren Kinder seit Februar/März 2020 geboren wurden, diese Krise erleben. Welche Belastungen, Einschränkungen, Sorgen und Möglichkeiten nehmen diese Familien wahr und wie gehen sie mit diesen um. Institutionell sind Familien in dieser Lebensphase häufiger an die Familienbildung angebunden, z.B. über Angebote zur Geburtsvorbereitung, Säuglingspflege, Geburtsnachbereitung, Pekip, Eltern-Kind-Gruppen usw. Wie Familienbildungseinrichtungen auf die pandemiebedingten Einschränkungen reagieren und wie es ihnen gelingt, Familien in der Covid-19-Krise zu erreichen, ist bislang ebenso wenig Gegenstand aktueller Untersuchungen. In der geplanten Studie soll vor diesem Hintergrund die Familienbildung in Zeiten von Corona in den Blick genommen werden. Darüber hinaus sollen die Nutzer:innen der Familienbildung dazu befragt werden, wie sie die Krise bewältigen. Hier sollen vor allem Familien berücksichtigt werden, die während der Covid-19-Krise den Übergang in die Elternschaft bewältigen bzw. bewältigt haben. 

Projektleitung: Prof. Dr. Michaela Hopf

HSD interne Kooperationspartnerinnen: Prof. Dr. Irene Dittrich & Prof. Dr. Esther Schäfermeier

E​xterne Kooperationspartner*innen: Evangelische Familienbildung e.V. efa Düsseldorf: Livia Daveri (Leitung und Geschäftsführung) & Sara Coppes

Mitarbeit: Aylin Michel (WHK)

Förderung: Fachbereichsinterne Forschungsförderung FB Sozial- und Kulturwissenschaften der HSD​

Laufzeit: März 2021 - August 2021

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​Forschungsprojekt zur Umsetzung und Stärkung von Kinderrechten in NRW-Kommunen 

Seit dem 1.1.2021 wird am Fachbereich in einem neuen HIFF-Projekt zu „Kinderrechten in NRW-Kommunen“ geforscht. Das auf 18 Monate angelegte Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Katja Neuhoff und Prof. Dr. Silke Tophoven ​ist an der Forschungsstelle Menschenrechtspraxis angesiedelt und nimmt mehrere Schwachpunkte in der Umsetzung von Kinderr​echten in Deutschland auf der kommunalen Ebene zum Ausgangspunkt einer interdisziplinären Forschung.

In Deutschland werden v.a. Kinderarmut, die unzureichende Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sowie die fehlende Verankerung von Menschen- und Kinderrechtsbildung in der Ausbildung von Fachkräfte​n kritisiert. Im Rahmen des Projektes sollen daher die Fragen beantwortet werden, wo die Kommunen in NRW bezogen auf die Umsetzung der genannten Kinderrechte stehen und wie sich Kinderrechtspraxis auf kommunaler Ebene systematisch fördern lässt. Dazu werden 1. Kinderrechtsindikatoren entwickelt, um eine Grundlage für die Be​​wertung des aktuellen Umsetzungsstandes von Kinderrechten in NRW-Kommunen zu schaffen, 2. die bislang weitgehend getrennte Forschung zu K​inderrechten und Kinderarmut auf der kommunalen Ebene zusammengeführt und auf das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard bezogen und 3. Empfehlungen zur Umsetzung von Kinderrechtspraxis im Rahmen kommunaler Kinder- und Jugendpolitik erarbeitet (in Kooperation mit Walter Eberlei mit Fokus auf die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen).

Neben der Einbindung von Kooperationspartner*innen aus der Praxis werden Teilaspekte in Form von Lehr-/Lernforschungsprojekten gemeinsam mit Studierenden des FB erarbeitet und anschließend mit Projekt- und Praxispartner*innen diskutiert. ​​

Projektleitung: Prof. Dr. Katja Neuhoff​ & Prof. Dr. Silke Tophoven

Mitarbeit: Andrea Pabst (M.A.), Tamina Stephan & Kristian Schatan

Kooperationspartner*innen: Prof. Dr. Walter Eberlei

Förderung: Hochschulinterne Forschungsförderung der HSD

Laufzeit: Januar 2021 bis Juli 2022

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​Interdisziplinäres Forschungsprojekt:
Community Music (Musik)
Stadt- und Kultursoziologie

In den Lehrgebieten Soziologie mit Schwerpunkt Kultursoziologie und Kultur, Ästhetik Medien (KÄM), ein auf drei Semester befristetes Projekt zu Entwicklung eines solchen interdisziplinären Ansatzes und dessen Umsetzung in der Lehre in beiden Lehrgebieten durchgeführt werden.

Konkret geht es dabei um zwei Schwerpunkte:

1. Community Musik, Musikpädagogik, Stadt- und Kultursoziologie und Gemeinwesenarbeit

Bei Community Musik geht es um ein gemeinsames Musizieren in konkreten Sozialräumen (Gemeinden, Stadtteilen, Nachbarschaft), durch das ein Zusammenleben dort gefördert wird. Aus soziologischer Perspektive stellt sich hier die Frage nach Teilhabe und Partizipation ebenso wie die nach dem „soziale Kitt“, also nach dem, was Gemeinschaft fördert, in der Gemeinwesenarbeit oder auch des Community Organizing.

2. Soziokultur, Stadt- und Kultursoziologie und Stadteilarbeit

In der Soziokultur ist die „Soziale Kulturarbeit“ ein Schwerpunkt, vielfach verknüpft mit Stadtteil und Nachbarschaftsarbeit. In diesem Themenbereich stellen sich soziologische Fragen bezogen auf die gesellschaftliche Funktion von Kultur und dem Zugang dazu – hier insbesondere im Kontext von Gemeinwesenarbeit

Anhand dieser beiden Themenschwerpunkte soll ein Konzept für eine interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen den Lehrgebieten konkretisiert werden und in Lehrangeboten in beiden Bereichen erprobt werden.

Ansprechpartner:
Soziologie: Prof. Dr. Reinhold Knopp & Jochen Molck
Musik: Prof. Dr. Hubert Minkenberg & Oliver Giefers, M.A.

Laufzeit: 2020 - 2022

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​KOLLABORATIVE, KOLLEKTIVE, AKTIVISTISCHE ANSÄTZE IN KÜNSTLERISCH-ÄSTHETISCHEN PRAKTIKEN DER COMMUNITY ARTS. ENTWICKLUNG UND UMSETZUNG DES FORSCHUNGSPROJEKTS ComArts

Das Projekt ComArts ist hervorgegangen aus verschiedenen Projektseminaren im Bereich Kultur, Ästhetik, Medien sowie der Arbeit des Rolling Eyes Collectives. Grundlage ist die Entwicklung eines Modells zur Erforschung, Weiterentwicklung und Bündelung dieser gemeinsamen Aktivitäten im Rahmen des Konzepts Community Arts.   

Der im deutschen Sprachraum eher unbekannte Ansatz der Community Arts ermöglicht die aktive Zusammenführung älterer Ideen der Ästhetischen Bildung und Vermittlung künstlerisch-ästhetischer Praxis in der Sozialen Arbeit mit einer genuin künstlerischen Idee der Eigenständigkeit und der freiheitlichen Bildung.

Community Arts verfolgen kollaborative, kollektive Ansätze unter Berücksichtigung sozialer und künstlerischer Diskurse.

Der Community Arts-Ansatz stellt eurozentristische Freiheits-Diskurse in Frage und eröffnet Räume der Selbstgestaltung heterogener Gemeinschaften durch gemeinsames Handeln. Die intersektionale, dekoloniale und kollektive Ausrichtung bietet die Chance, motivierende Veränderungsprozesse anzustoßen.  

Das Projekt ComArts entwickelt Instrumente zur Erforschung des Community Arts-Ansatzes im deutschen Sprachraum. Möglichkeiten und Strukturen von Community Arts werden untersucht, um sie für Forschung, künstlerische Arbeit und Lehre anschlussfähig zu machen. Hierdurch können neue Impulse für die künstlerisch-ästhetische Bildungsarbeit entstehen, die den Studierenden eine eigenständige Weiterentwicklung in ihren künftigen Berufsfeldern ermöglichen.

Zentrale Aktivitäten:

◦ ​Entwicklung neuer Bildungskonzepte, Strategien und Methoden für Forschung und Lehre (z.B. Artistic Research)

◦ ​Aufbau eines Community Arts-Centers auf der Grundlage der künstlerisch-ästhetischen Arbeit mit Studierenden (Lehr-Praxis-Forschung)

◦ ​Entwicklung von Lehr- und Praxismaterialien im Feld der Community Arts.

◦ ​Regionale und überregionale Netzwerkarbeit mit Künstler*innenkollektiven, kollaborativer & intersektionaler Kulturarbeit, Kulturinstitutionen etc.

Projektleitung: Prof.*in Dr.*in Swantje Lichtenstein, Prof.*in Maria Schleiner

Mitarbeiter*innen: Karima Renes M.A., Andara Shastika, Maria Wildeis M.A., Fatima Khan, Cate Lartey, Jule Sinn

Förderung: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, HSD

Laufzeit: Januar 2021 - Dezember 2022

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​vt:politics – Video-Tutorials zu Gesellschaft, Politik und Emanzipation in Bewegung

Am 1. Oktober ist das Forschungstransfer- und E-Learning Projekt vt:politics - Video-Tutorials zu Gesellschaft, Politik und Emanzipation in Bewegung gestartet. Thematisch widmet es sich dem Komplexen Empowerment, Soziale Bewegungen, Frauenbewegung und Rechtsextremismusprävention.

vt:politics entwickelt Erklärfilme und pädagogisches Begleitmaterial für Hochschullehre, politische und berufliche Bildung. Das Projekt setzt sich einerseits mit anhaltenden Demokratiegefährdungen und andererseits mit demokratischen und demokratisierenden Akteur*innen und Ansätzen auseinander.

Projektleitung: Prof. Dr. Christiane Leidinger

Wissenschaftliche Bearbeitung und Koordination: Stella Angona, MA Empowerment Studies

Förderung: Mittel aus dem Hochschulpakt III des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen für die HSD, FB SK.

Laufzeit: Oktober 2020 bis September 2021

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​Diskriminierende Angriffe und offensive Abwehr –
Eine Geschichte der Selbstorganisierung ‚Neue Damengemeinschaft’ und ihrer selbstbewussten Akteurinnen* in Berlin um 1900

Am 1. Oktober ist das Mikroforschungsprojekt „Diskriminierende Angriffe und offensive Abwehr – Eine Geschichte der Selbstorganisierung ‚Neue Damengemeinschaft’ und ihrer selbstbewussten Akteurinnen* in Berlin um 1900“ gestartet. Das organisations- und diskriminierungshistoriographische sowie frauen*biographische Projekt widmet sich einer Initiative von Lesben* im späten Kaiserreich, die trotz des immensen medialen, polizeilichen und justiziellen Drucks über mindestens fünf Jahre aktiv gewesen ist.

Ziel des Projekts ist die historische Rekonstruktion und Analyse der Selbstorganisierung „Neue Damengemeinschaft“ in Berlin als Form von Vergemeinschaftung von lesbisch lebenden Frauen* vor dem Hintergrund struktureller, institutioneller und interpersonaler Diskriminierung. Dabei werden auch die mit der Gruppierung in Zusammenhang stehende mediale Berichterstattung, das (Straf-)Prozessgeschehen in Berlin und die Reaktion der Betroffenen in Quellen aus staatlichen Archiven erschlossen und kritisch analysiert.

Das Forschungsprojekt leistet einen Beitrag zur Historiographie marginalisierter Subjekte und zur Organisierungsgeschichte in Deutschland am Beispiel lesbischer Subkultur unter nicht-demokratischen Bedingungen des deutschen Kaiserreichs.

Leitung: Prof. Dr. Christiane Leidinger

Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Ingeborg Boxhammer, M.A., Historikerin (Bonn)

Förderung: Berliner Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung zur Forschungsförderung von Mikroprojekten, Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung

Laufzeit:  Oktober 2020- Dezember 2020

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​Strukturen der kommunalen Verwaltung zur Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe im Hinblick auf Schulsozialarbeit - Kommunale Koordinierungsstellen "Schulsozialarbeit"

 Seit dem sogenannten PISA-Schock in 2001 erachtet die Bildungspolitik Schulsozialarbeit als eine bedeutsame Maßnahme, um die Schulleistungen deutscher Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Dabei ist die Schulsozialarbeit durch eine fachlich und politisch beabsichtigte Verbindung von Schule und Jugendhilfe unterschiedlichen Systemlogiken unterworfen und gleichzeitig auf die Zusammenarbeit dieser beiden Systeme angewiesen. Diese Situation führt zu Kooperationsproblemen auf vielen Ebenen, die es im Interesse der Kinder und Jugendlichen und ihrer Bildungschancen zu lösen gilt.

Das geplante Forschungsprojekt soll einen Beitrag zur Überwindung dieser strukturellen Problemlagen der Jugendhilfe im Verhältnis zur Schule leisten und setzt mit einer Untersuchung der Koordinierungsstellen für Schulsozialarbeit der kommunalen Verwaltung in Nordrhein-Westfalen an. Die Aufgaben dieser Koordinierungsstellen bestehen darin, unter anderem die Kooperation von Schulsozialarbeitenden, Trägerorganisationen, Schule und den einschlägigen Behörden zu verbessern. Mit Hilfe des Forschungsergebnisses soll dargestellt werden, wie diese kommunale Koordinierung konzipiert ist und welche Bedeutung sie im Hinblick auf die Schulsozialarbeit hat.

Projektleitung:  Prof. Dr. Kathrin Gräßle, Prof. Dr. Reinhard Liebig

Mitarbeit: Marlies Weißbrich (M.A.), Sara Kluge

Förderung: Hochschulinterne Förderung HSD

Laufzeit: August 2020 - November 2021

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FamCor2020 - Familien in Zeiten von Corona 2020


Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sich der Alltag vieler Familien umfassend gewandelt. Entscheidungen der Regierung über ​​Einschränkungen des öffentlichen Lebens wie Spielplatzschließungen und besonders Kita- und Schulschließungen betreffen Familien in ganz Deutschland. Wie nahmen und nehmen Familien die aktuelle Situation wahr? Mit welchen Sorgen und Belastungen sind Sie konfrontiert? 

Ziel dieser wissenschaftlichen Untersuchung ist es, zum einen aus erster Hand Einblicke in Familienleben während der Corona-Zeit zu erhalten und zum anderen die Betreuungssituation von minderjährigen Kindern während der Kita- und Schulschließung besser zu verstehen. 

Projektleitung: Dr. Alexandru Agache, Prof. Dr. Esther Schäfermeier

​Mitarbeit: Laurin Bremerich, B.A., Yvonne Gormanns, B.A.

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​IZESO - Informelles zivilgesellschaftliches Engagement im Sozialraum

Gegenstand des dreijährigen Projektes ist die Erforschung von (ausbleibendem) zivilgesellschaftlichem Engagement von Menschen, die strukturell sozial benachteiligt sind, auf der sozialräumlichen Ebene. Im Rahmen des partizipativ angelegten Forschungsprojektes werden ethnographisch in zwei verschiedenen Sozialräumen der Alltag, die Themen der Menschen und das zivilgesellschaftliche Engagement in den Blick genommen.

Projektleitung: Prof. Dr. Anne von Rießen

Mitarbeit: Lisa Scholten, Christian Funk und Katja Jepkens 

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Laufzeit: Dezember 2019 - November 2022

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GSWS - Gemeinsam sind wir stark - neue Wege in der Betreuung von Menschen mit Suchterkrankungen

Durch die Vernetzung und gemeinsames Handeln der relevanten institutionellen Akteure in Leverkusen sollen suchtkranken und suchtgefährdeten Empfängerinnen und Empfängern von SGB II-Leistungen individualisierte gesundheitliche und soziale Hilfen angeboten werden, um ihnen ihre soziale Teilhabe zu sichern und Zugänge in eine dauerhafte Erwerbsarbeit zu ermöglichen.

Wissenschaftliche Leitung an der HSD: Prof. Dr, Ruth Enggruber

Mitarbeit: Birthe Sander M.Sc.

Kooperation: Jobcenter Arbeit und Grundsicherung Leverkusen (AGL), Suchthilfe gGmbH, JOB Service Beschäftigungsförderung Leverkusen gGmbH, Caritasverband Leverkusen e.V., Diakonisches Werk des Kirchenkreises Leverkusen, Sozialpsychiatrisches Zentrum Leverkusen (SPZ-gGmbH)

Förderung; Bundesprogramm "Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro"

Laufzeit: November 2019 - Oktober 2024

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TiWo - Technikberatung als integrierter Baustein der Wohnberatung

Obwohl bisher eine Reihe bewährter Technologien existiert, die Menschen mit Pflegebedarf, mit Behinderung und/oder Demenz sowie deren Angehörige unterstützen können, fehlt es an einer qualitätsgesicherten, anbieterunabhängigen und neutralen Technikberatung. Nicht nur Betroffene, sondern auch Akteure aus der ambulanten und stationären Pflege sowie Vertreter*innen aus der Wohnungswirtschaft fühlen sich über die Möglichkeiten – aber auch Grenzen – technischer Unterstützung unzureichend informiert. Das neue Angebot – eine in die Wohnberatung intergierte Technikberatung – soll diese Lücke schließen und die pflegerische Versorgung – insbesondere in der Häuslichkeit – verbessern.

Das wissenschaftliche Team im Projekt TiWo wird sich mit verschiedenen Aspekten eines derartigen Beratungsangebotes befassen. So wird es nicht nur um die Kategorisierung bisheriger Produkte gehen, sondern auch um die Klärung rechtlicher Rahmenbedingungen, Systematisierung der Finanzierungsmöglichkeiten sowie Erarbeitung von Leitfäden, die auch ethische Aspekte des Technikeinsatzes in der Beratung berücksichtigen. Zusätzlich dazu soll eine Online-Plattform zur Unterstützung interner und externer Kommunikation entwickelt werden, um eine zuverlässige Vernetzung aller Wohnberatungsstellen in NRW zu gewährleisten.

Leitung: Prof. Dr. Manuela Weidekamp-Maicher (Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften), Prof. Dr. Manfred Wojciechowski (Fachbereich Medien)

Kooperation: Susanne Tyll (Beratung - Fortbildung - Projektentwicklung)

Mitarbeit: Wolf Eric Pohlmann, Arthur Drewniok und Ina Helmes

Laufzeit: Dezember 2019 - Juli 2022

Förderung: Landesförderplan „Alter und Pflege“ des MAGS NRW

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​Am Puls des Studierens. Forschung – Konzeption – Beratung​

Das Projektteam möchte Muster des Studierens ergründen. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Schwierigkeiten und Beratungsbedarfe sich in Studiengängen aller Fachbereiche der Hochschule Düsseldorf zeigen; wo Studienstrukturen zu modifizieren wären, damit Studierende bei hoher Qualität des Studiums ihr Studienleben erfolgreich und zufrieden bewältigen können.

Dies hat oft weniger mit Intelligenz als mit der Frage zu tun, inwieweit die mitgebrachten sozialen Dispositionen, Ressourcen und Kompetenzen der Studierenden auf der einen Seite sowie die Anforderungen und Strukturen der Studiengänge auf der anderen Seite zueinander passen.

Um einen möglichst unverzerrten Einblick in das Studienleben zu bekommen, werden im Rahmen der Forschungsphase Studierende aller Fachbereiche über die ersten acht bis zehn Wochen ihres Studiums Online-Wochenbücher führen, die das Projektteam mit Methoden der qualitativen Sozialforschung auswertet. In einer sich anschließenden Entwicklungsphase werden auf Basis der Projektergebnisse gemeinsam mit dem Beratungsnetzwerk der Hochschule Düsseldorf Gestaltungsempfehlungen für die Weiterentwicklung von Studiengängen und für die Beratung von Studierenden erarbeitet.

Projektteam: Prof. Dr. Lars Schmitt, Sabine Evertz, Philipp Schäfer

Laufzeit: Mai 2019 – April 2021

Förderer: Stiftung Mercator

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EZuF​​öST - Ehrenamt der Zukunft: Förd​erung der Selbstbestimmung und Teilhabe Älterer im Stadtteil


​Dass sich ehrenamtliches Engagement verändert, wird bei den Kölsch Hätz Nachbarschaftshilfen deutlich. Kölsch Hätz vermittelt über ehrenamtliche Koordinator*innen „Besuchsdienste“ zwischen älteren, isoliert lebenden Menschen, die einen Besuch wünschen, sowie ehrenamtlichen Engagierten. Dabei zeigt sich, dass sich zunehmend weniger ehrenamtliche Engagierte eine solche Form des Ehrenamts vorstellen können. Während also etabliertes Ehrenamt nicht mehr besetzt werden kann, sind z.B. im Zuge des Zuzugs von Geflüchteten neue Ehrenamtsformen entstanden, in denen sich spezifisch auch jene
beteiligen, die sich bisher nicht oder kaum beteiligt haben. Damit verbunden stellt sich die Frage, wie auch im Hinblick auf die Zielgruppe der älteren und isoliert lebenden Menschen ein „neues Ehrenamt“ geschaffen werden kann, das gleichzeitig attraktiv und flexibel für die Engagierten und auch verlässlich-wirksam für die Nutzer*innen selber ist.

Das Projekt möchte unter Beteiligung der Nutzer*innen, Ehrenamtlichen und Wohlfahrtsverbände ein Modell-Konzept dafür entwickeln, wie ein flexibles und zugleich
verlässlich-wirkungsvolles Ehrenamt ältere Menschen auch zukünftig unter veränderten
Rahmenbedingungen bei ihrer gesellschaftlichen Teilhabe unterstützen kann.

Projektteam: Prof, Dr. Anne van Rießen, Katja Jepkens

Träger des Forschungsprojekts: Caritasverband für die Stadt Köln e.V.

Laufzeit: März 2019 - Februar 2022

Förderer: Stiftung Wohlfahrtspflege NRW

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​Kinder als Stakeholder in Kindertageseinrichtungen (KiSte) – Studie zu den Sichtweisen der Kinder auf institutionelle Arrangements


Ziel des Forschungsvorhabens „Kinder als Stakeholder in Kindertageseinrichtungen“
(KiSte) ist die empirisch fundierte Erfassung der unterschiedlichen Sichtweisen von
Kindern auf ihren Kindergarten. Davon ausgehend, dass Kinder eigenständige Ideen zur Ausgestaltung der frühpädagogischen Arrangements haben, filmen sie die für sie relevanten Aspekte und beschreiben in parallel verlaufenden Interviews ihre Sicht-  und Deutungsweisen.
Umgesetzt wird damit ein qualitativ-rekonstruktives Methodendesign, bei dem die Kinder im Sinne der Partizipation die Hauptakteure sind und die Forscher*innen als teilnehmende Beobachter*innen agieren. Die Erkenntnisse über die Sichtweisen auf und Deutungen von Kindertageseinrichtungen durch Kinder sollen einen Beitrag für die Aus-, Weiter- und Fortbildung pädagogischer Fachkräfte, speziell zur Weiterentwicklung der Interaktionskompetenz, leisten. Ziel ist, das pädagogische Personal für die vielfältigen Sichtweisen, Relevanzsetzungen und Bedürfnisse der Kinder weiter zu sensibilisieren und diesbezüglich die bei den Fachkräften eventuell bestehenden Deutungs- und Handlungsperspektiven herauszufordern.
 
Das Projekt wird vom BMBF gefördert ist auf drei Jahre angelegt. Kooperationspartner in diesem Verbundprojekt ist Prof. Dr. Werner Thole von der Universität Kassel. ​

Leitung: Prof. Dr. Katja Gramelt 

Mitarbeit: Agata Skalska M.A.

Laufzeit: November 2018 - Oktober 2021

Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

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Kooperation der Offenen Kinder- und Juge​​ndarbeit mit Schule in Nordrhein-Westfalen


Ziel der Studie ist es, die Weiterentwicklung der Kooperation der Offenen Kinder- und Jugendarbeit mit Schule in den letzten zehn Jahren aufzuzeigen. Im Fokus steht das breite Spektrum der Formen der Kooperation innerhalb und außerhalb des Ganztags:

1. Die Zusammenarbeit mit der Ganztagsschule durch Übernahme von Bildungs- und Freizeitangeboten außerhalb des Unterrichts.

2. Eher projektförmige Angebote vor allem in Hinblick auf soziales und personenbezogenes Lernen, Berufsfindung oder politischer Bildung außerhalb des Ganztags.

3. Angebote von Über-Mittag-Betreuung mit Mittagessen, Lernunterstützung bzw. Hausaufgabenhilfe und Freizeit- betreuung, auch unabhängig von Absprachen mit einzelnen Schulen.

4. Die Kooperation mit Schule über die Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit.

Leitung: Prof. Dr. Ulrich Deinet

Mitarbeit: Dr. Maria Icking, NN

Laufzeit: ab 2019

Förderer: Jugendministerium Nordrhein-Westfalen. Finanzierung aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplanes

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Wirkungsorientierung in der Kinder- und Jugendarbeit. Ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt.


 

Die Thematik der Wirkungsorientierung gewinnt in der Kinder- und Jugendarbeit (KJA) – wie in anderen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit – zunehmend an Bedeutung. Während relevante Folgen, Resultate bzw. die Wirkungen in anderen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit bereits durch Forschungsbefunde transparent gemacht wurden, die auf mitunter breit angelegten Untersuchungen basieren, ist dies in der KJA bislang nur äußerst selten der Fall.
Das Projekt, das am Forschungsschwerpunkt Wohlfahrtsverbände/ Sozialwirtschaft angesiedelt ist, befasst sich mit der Beantwortung folgender zentraler Fragen: Wie ist der aktuelle Stand der Wirkungsorientierung in den NRW-Jugendamtsbezirken? Welches empirisch fundierte Wissen liegt aktuell zu den Wirkungen der KJA vor? Was kann die KJA von Verfahren/ Modellen/ Instrumenten der Wirkungsorientierung in anderen Arbeitsfeldern lernen? Mit welchen Strukturen/ Prozessen im Kontext einer Wirkungsorientierung lässt sich die Qualität der KJA steigern? Welche Effekte, Chancen und Probleme sind mit der Implementierung einer Wirkungsorientierung auf kommunaler Ebene verbunden?
Neben einer Totalerhebung der Jugendämter in NRW per Fragebogen und einer ergänzenden Dokumenten-Analyse sind eine Reihe von leitfadengestützten Expert*inneninterviews vorgesehen, um den Status quo der Wirkungsorientierung (i.S. einer Bestandsaufnahme der damit verbundenen Ziele, Verfahren, Vorgehensweisen und Instrumente) in den NRW-Jugendamtsbezirken zu ermitteln und einen Überblick über die Optionen einer Wirkungsmessung im Arbeitsfeld zu generieren.

Leitung: Prof. Dr. Reinhard Liebig

Mitarbeit: Nina Schröder, Anna-Maria Erbe


Laufzeit: Juni 2018 – Oktober 2020

 

Förderer: Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

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»DoingMemory« als Perspektive für eine plurale Gesellschaft. Eine prismatische Betrachtung politischer, medialer und künstlerischer Verhandlungen von rassistischer Gewalt in Rostock-Lichtenhagen


2016 war in der Bundesrepublik ein Allzeithoch rechtsextremer Straftaten zu verzeichnen – und dies macht deutlich, dass rechte Gewalt eine gegenwärtig brisante Herausforderung für gesellschaftlichen Zusammenhalt im Einwanderungsland Deutschland darstellt. Das Projekt »›DoingMemory‹ als Perspektive für eine plurale Gesellschaft« startet im Herbst 2018 und fragt, wie anerkennende wie auch verkennende Praktiken der Erinnerung an schwere rassistische Gewalttaten in Deutschland nach 1945 ausgehandelt wurden und werden. Es nimmt dabei eine auf den ersten Blick ungewöhnliche Perspektive ein: Das Projekt rekonstruiert die Vor- und Nachgeschichte rassistischer Gewalt am Beispiel der Angriffe auf das ›Sonnenblumenhaus‹ in Rostock-Lichtenhagen im Jahr 1992 und diskutiert, wie Erinnerungspraxen in den vergangenen 25 Jahren mit der Anerkennung von Leid, aber auch mit Formen des Verdrängens, Ignorierens und Leugnens gegenüber rechter Gewalt und ihren Opfern in Deutschland einhergegangen ist und einhergeht. Anhand medialer, ästhetischer und politischer Erinnerungspraxen wird eine prismatisch angelegte Betrachtung erarbeitet. Das Projekt versteht sich dabei selbst als ein »Erinnerungsrahmen« (Halbwachs) für eine kritische öffentliche Auseinandersetzung mit pogromartigen Angriffen auf Flüchtende und deren Unterkünfte, die in der Bundesrepublik seit 2015 erneut eine Konjunktur erfahren.

Leitung: Prof. Dr. Fabian Virchow

Laufzeit: 2018 - 2020

Förderer: VW-Stiftung






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Rechtsterrorismus in der BRD,​ ​1970 bis 1990


Die Geschichte des Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik Deutschland vor 1990 ist bisher weitgehend unerforscht. Bisher beschäftigte sich die Forschung vor allem mit den Taten des ›Nationalsozialistischen Untergrunds‹. Viele Ereignisse der 1970er und 1980er Jahre hingegen – so etwa die Anschläge der ›Otte-Gruppe‹, der ›Deutschen Aktionsgruppen‹ oder der ›Hepp-Kexel-Gruppe‹ – sind heute aus dem öffentlichen Bewusstsein fast vollständig verschwunden. Seit Januar 2018 leitet die Historikerin Dr. Barbara Manthe am Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus / Neonazismus (FORENA) das Forschungsprojekt ›Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik Deutschland, 1970 bis 1990‹, das über einen Zeitraum von drei Jahren von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird. Das Projekt geht mit historisch-qualitativen Methoden den Entwicklungslinien des westdeutschen Rechtsterrorismus ab 1970 nach, als eine äußerst gewaltvolle Phase begann, untersucht den Symbolgehalt seiner Taten und fragt, wie Justiz und Polizei auf dieses Phänomen reagierten. Im Fokus stehen die Frage nach den Täter*innen und die Sichtbarmachung terroristischer Netzwerke, wobei auch die Beteiligung von Frauen untersucht wird; ebenso sollen transnationale Beziehungen offen gelegt werden. Ferner wird der Einfluss strafrechtlicher Verfolgung auf die Entwicklung rechtsterroristischer Strukturen untersucht. Darüber hinaus analysiert das Vorhaben extrem rechte Motivlagen und Narrative, welche die ideologische Folie für Gewalttaten und Anschläge bildeten. Schließlich fragt das Projekt, wie sich der Umgang mit den Opfern terroristischer Anschläge gestaltete und wie soziale Deutung und gesellschaftliche Bewertung von Rechtsterrorismus aussahen.

Leitung: Dr. Barbara Manthe

Laufzeit: 2018 - 2020

Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V. (DFG)

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​​Beendete 
Projekte

Informationen über ältere Projekte finden Sie auf der dafür eingerichteten Seite.

Abgesch​lossene Forschungsprojek​​te​