Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​Aktuelle Projekte im Überblick

Entsprechend des breiten Forschungsverständnisses im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften trifft man auf eine ​große Bandbreite an Forschungsprojekten​. Klassische Drittmittelprojekte, die über mehrere Jahre laufen, werden hier ebenso durchgeführt wie Forschungsinitiativen mit Studierenden, die semesterweise an die Lehre gekoppelt werden. Der Praxis- und Anwendungsbezug nimmt bei allen Forschungsunternehmungen einen hohen Stellenwert ein.


 


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​Am Puls des Studierens. Forschung – Konzeption – Beratung​


Das Projektteam möchte Muster des Studierens ergründen. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Schwierigkeiten und Beratungsbedarfe sich in Studiengängen aller Fachbereiche der Hochschule Düsseldorf zeigen; wo Studienstrukturen zu modifizieren wären, damit Studierende bei hoher Qualität des Studiums ihr Studienleben erfolgreich und zufrieden bewältigen können.
Dies hat oft weniger mit Intelligenz als mit der Frage zu tun, inwieweit die mitgebrachten sozialen Dispositionen, Ressourcen und Kompetenzen der Studierenden auf der einen Seite sowie die Anforderungen und Strukturen der Studiengänge auf der anderen Seite zueinander passen.
Um einen möglichst unverzerrten Einblick in das Studienleben zu bekommen, werden im Rahmen der Forschungsphase Studierende aller Fachbereiche über die ersten acht bis zehn Wochen ihres Studiums Online-Wochenbücher führen, die das Projektteam mit Methoden der qualitativen Sozialforschung auswertet. In einer sich anschließenden Entwicklungsphase werden auf Basis der Projektergebnisse gemeinsam mit dem Beratungsnetzwerk der Hochschule Düsseldorf Gestaltungsempfehlungen für die Weiterentwicklung von Studiengängen und für die Beratung von Studierenden erarbeitet.
 
 
Projektteam: Prof. Dr. Lars Schmitt, Sabine Evertz, Philipp Schäfer
 
Laufzeit: Mai 2019 – April 2021
 
Förderer: Stiftung Mercator
 
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Logo des Caritasverbandes Köln

EZuF​​öST - Ehrenamt der Zukunft: Förd​erung der Selbstbestimmung und Teilhabe Älterer im Stadtteil


​Dass sich ehrenamtliches Engagement verändert, wird bei den Kölsch Hätz Nachbarschaftshilfen deutlich. Kölsch Hätz vermittelt über ehrenamtliche Koordinator*innen „Besuchsdienste“ zwischen älteren, isoliert lebenden Menschen, die einen Besuch wünschen, sowie ehrenamtlichen Engagierten. Dabei zeigt sich, dass sich zunehmend weniger ehrenamtliche Engagierte eine solche Form des Ehrenamts vorstellen können. Während also etabliertes Ehrenamt nicht mehr besetzt werden kann, sind z.B. im Zuge des Zuzugs von Geflüchteten neue Ehrenamtsformen entstanden, in denen sich spezifisch auch jene
beteiligen, die sich bisher nicht oder kaum beteiligt haben. Damit verbunden stellt sich die Frage, wie auch im Hinblick auf die Zielgruppe der älteren und isoliert lebenden Menschen ein „neues Ehrenamt“ geschaffen werden kann, das gleichzeitig attraktiv und flexibel für die Engagierten und auch verlässlich-wirksam für die Nutzer*innen selber ist.

Das Projekt möchte unter Beteiligung der Nutzer*innen, Ehrenamtlichen und Wohlfahrtsverbände ein Modell-Konzept dafür entwickeln, wie ein flexibles und zugleich
verlässlich-wirkungsvolles Ehrenamt ältere Menschen auch zukünftig unter veränderten
Rahmenbedingungen bei ihrer gesellschaftlichen Teilhabe unterstützen kann.

Projektteam: Prof, Dr. Anne van Rießen, Katja Jepkens

Träger des Forschungsprojekts: Caritasverband für die Stadt Köln e.V.

Laufzeit: März 2019 - Februar 2022

Förderer: Stiftung Wohlfahrtspflege NRW

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​Kinder als Stakeholder in Kindertageseinrichtungen (KiSte) – Studie zu den Sichtweisen der Kinder auf institutionelle Arrangements


Ziel des Forschungsvorhabens „Kinder als Stakeholder in Kindertageseinrichtungen“
(KiSte) ist die empirisch fundierte Erfassung der unterschiedlichen Sichtweisen von
Kindern auf ihren Kindergarten. Davon ausgehend, dass Kinder eigenständige Ideen zur Ausgestaltung der frühpädagogischen Arrangements haben, filmen sie die für sie relevanten Aspekte und beschreiben in parallel verlaufenden Interviews ihre Sicht-  und Deutungsweisen.
Umgesetzt wird damit ein qualitativ-rekonstruktives Methodendesign, bei dem die Kinder im Sinne der Partizipation die Hauptakteure sind und die Forscher*innen als teilnehmende Beobachter*innen agieren. Die Erkenntnisse über die Sichtweisen auf und Deutungen von Kindertageseinrichtungen durch Kinder sollen einen Beitrag für die Aus-, Weiter- und Fortbildung pädagogischer Fachkräfte, speziell zur Weiterentwicklung der Interaktionskompetenz, leisten. Ziel ist, das pädagogische Personal für die vielfältigen Sichtweisen, Relevanzsetzungen und Bedürfnisse der Kinder weiter zu sensibilisieren und diesbezüglich die bei den Fachkräften eventuell bestehenden Deutungs- und Handlungsperspektiven herauszufordern.
 
Das Projekt wird vom BMBF gefördert ist auf drei Jahre angelegt. Kooperationspartner in diesem Verbundprojekt ist Prof. Dr. Werner Thole von der Universität Kassel. ​

Leitung: Prof. Dr. Katja Gramelt 

Mitarbeit: Agata Skalska M.A.

Laufzeit: November 2018 - Oktober 2021

Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung


Kooperation der Offenen Kinder- und Juge​​ndarbeit mit Schule in Nordrhein-Westfalen


Ziel der Studie ist es, die Weiterentwicklung der Kooperation der Offenen Kinder- und Jugendarbeit mit Schule in den letzten zehn Jahren aufzuzeigen. Im Fokus steht das breite Spektrum der Formen der Kooperation innerhalb und außerhalb des Ganztags:

1. Die Zusammenarbeit mit der Ganztagsschule durch Übernahme von Bildungs- und Freizeitangeboten außerhalb des Unterrichts.

2. Eher projektförmige Angebote vor allem in Hinblick auf soziales und personenbezogenes Lernen, Berufsfindung oder politischer Bildung außerhalb des Ganztags.

3. Angebote von Über-Mittag-Betreuung mit Mittagessen, Lernunterstützung bzw. Hausaufgabenhilfe und Freizeit- betreuung, auch unabhängig von Absprachen mit einzelnen Schulen.

4. Die Kooperation mit Schule über die Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit.

Leitung: Prof. Dr. Ulrich Deinet

Mitarbeit: Dr. Maria Icking, NN

Laufzeit: ab 2019

Förderer: Jugendministerium Nordrhein-Westfalen. Finanzierung aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplanes

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Wirkungsorientierung in der Kinder- und Jugendarbeit. Ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt.


 

Die Thematik der Wirkungsorientierung gewinnt in der Kinder- und Jugendarbeit (KJA) – wie in anderen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit – zunehmend an Bedeutung. Während relevante Folgen, Resultate bzw. die Wirkungen in anderen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit bereits durch Forschungsbefunde transparent gemacht wurden, die auf mitunter breit angelegten Untersuchungen basieren, ist dies in der KJA bislang nur äußerst selten der Fall.
Das Projekt, das am Forschungsschwerpunkt Wohlfahrtsverbände/ Sozialwirtschaft angesiedelt ist, befasst sich mit der Beantwortung folgender zentraler Fragen: Wie ist der aktuelle Stand der Wirkungsorientierung in den NRW-Jugendamtsbezirken? Welches empirisch fundierte Wissen liegt aktuell zu den Wirkungen der KJA vor? Was kann die KJA von Verfahren/ Modellen/ Instrumenten der Wirkungsorientierung in anderen Arbeitsfeldern lernen? Mit welchen Strukturen/ Prozessen im Kontext einer Wirkungsorientierung lässt sich die Qualität der KJA steigern? Welche Effekte, Chancen und Probleme sind mit der Implementierung einer Wirkungsorientierung auf kommunaler Ebene verbunden?
Neben einer Totalerhebung der Jugendämter in NRW per Fragebogen und einer ergänzenden Dokumenten-Analyse sind eine Reihe von leitfadengestützten Expert*inneninterviews vorgesehen, um den Status quo der Wirkungsorientierung (i.S. einer Bestandsaufnahme der damit verbundenen Ziele, Verfahren, Vorgehensweisen und Instrumente) in den NRW-Jugendamtsbezirken zu ermitteln und einen Überblick über die Optionen einer Wirkungsmessung im Arbeitsfeld zu generieren.

Leitung: Prof. Dr. Reinhard Liebig

Mitarbeit: Nina Schröder, Anna-Maria Erbe


Laufzeit: Juni 2018 – Oktober 2020

 

Förderer: Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

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»DoingMemory« als Perspektive für eine plurale Gesellschaft. Eine prismatische Betrachtung politischer, medialer und künstlerischer Verhandlungen von rassistischer Gewalt in Rostock-Lichtenhagen


2016 war in der Bundesrepublik ein Allzeithoch rechtsextremer Straftaten zu verzeichnen – und dies macht deutlich, dass rechte Gewalt eine gegenwärtig brisante Herausforderung für gesellschaftlichen Zusammenhalt im Einwanderungsland Deutschland darstellt. Das Projekt »›DoingMemory‹ als Perspektive für eine plurale Gesellschaft« startet im Herbst 2018 und fragt, wie anerkennende wie auch verkennende Praktiken der Erinnerung an schwere rassistische Gewalttaten in Deutschland nach 1945 ausgehandelt wurden und werden. Es nimmt dabei eine auf den ersten Blick ungewöhnliche Perspektive ein: Das Projekt rekonstruiert die Vor- und Nachgeschichte rassistischer Gewalt am Beispiel der Angriffe auf das ›Sonnenblumenhaus‹ in Rostock-Lichtenhagen im Jahr 1992 und diskutiert, wie Erinnerungspraxen in den vergangenen 25 Jahren mit der Anerkennung von Leid, aber auch mit Formen des Verdrängens, Ignorierens und Leugnens gegenüber rechter Gewalt und ihren Opfern in Deutschland einhergegangen ist und einhergeht. Anhand medialer, ästhetischer und politischer Erinnerungspraxen wird eine prismatisch angelegte Betrachtung erarbeitet. Das Projekt versteht sich dabei selbst als ein »Erinnerungsrahmen« (Halbwachs) für eine kritische öffentliche Auseinandersetzung mit pogromartigen Angriffen auf Flüchtende und deren Unterkünfte, die in der Bundesrepublik seit 2015 erneut eine Konjunktur erfahren.

Leitung: Prof. Dr. Fabian Virchow

Laufzeit: 2018 - 2020

Förderer: VW-Stiftung






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Rechtsterrorismus in der BRD,​ ​1970 bis 1990


Die Geschichte des Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik Deutschland vor 1990 ist bisher weitgehend unerforscht. Bisher beschäftigte sich die Forschung vor allem mit den Taten des ›Nationalsozialistischen Untergrunds‹. Viele Ereignisse der 1970er und 1980er Jahre hingegen – so etwa die Anschläge der ›Otte-Gruppe‹, der ›Deutschen Aktionsgruppen‹ oder der ›Hepp-Kexel-Gruppe‹ – sind heute aus dem öffentlichen Bewusstsein fast vollständig verschwunden. Seit Januar 2018 leitet die Historikerin Dr. Barbara Manthe am Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus / Neonazismus (FORENA) das Forschungsprojekt ›Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik Deutschland, 1970 bis 1990‹, das über einen Zeitraum von drei Jahren von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird. Das Projekt geht mit historisch-qualitativen Methoden den Entwicklungslinien des westdeutschen Rechtsterrorismus ab 1970 nach, als eine äußerst gewaltvolle Phase begann, untersucht den Symbolgehalt seiner Taten und fragt, wie Justiz und Polizei auf dieses Phänomen reagierten. Im Fokus stehen die Frage nach den Täter*innen und die Sichtbarmachung terroristischer Netzwerke, wobei auch die Beteiligung von Frauen untersucht wird; ebenso sollen transnationale Beziehungen offen gelegt werden. Ferner wird der Einfluss strafrechtlicher Verfolgung auf die Entwicklung rechtsterroristischer Strukturen untersucht. Darüber hinaus analysiert das Vorhaben extrem rechte Motivlagen und Narrative, welche die ideologische Folie für Gewalttaten und Anschläge bildeten. Schließlich fragt das Projekt, wie sich der Umgang mit den Opfern terroristischer Anschläge gestaltete und wie soziale Deutung und gesellschaftliche Bewertung von Rechtsterrorismus aussahen.

Leitung: Dr. Barbara Manthe

Laufzeit: 2018 - 2020

Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V. (DFG)





​Selbstbestimmt teilhaben in Altenpflegeeinrichtungen. Ein Musterrahmenkonzept (STAP)


Angesichts des demografischen Wandels ist die Organisation „guter Sorge und Pflege“ im Alter eine der zentralen gesellschaftlichen Zukunftsaufgaben. Das Projekt STAP setzt den Akzent auf die stationäre Altenhilfe und Fragen der selbstbestimmten Teilhabe von Bewohner*innen in Pflegeeinrichtungen. Pflegebedürftige sollen nicht nur qualitativ hochwertig medizinisch und pflegerisch versorgt werden, sondern ein würdiges und selbstbestimmtes Leben führen können, das eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben weiterhin ermöglicht. In der Praxis steht eine Umsetzung gesellschaftlicher Teilhabe im Rahmen stationärer Einrichtungen, die – nach dem Prinzip der Selbstbestimmung –  auch die individuellen Wünsche und Bedarfe der Bewohner*innen berücksichtigt, vor großen Herausforderungen. Letztlich sind Teilhabe und Selbstbestimmung  zwar viel genutzte Schlagwörter, aber ihre alltagspraktische Bedeutung und Umsetzung in der stationären Altenhilfe bleiben bislang diffus. Das macht auch die Überprüfung der darauf bezogenen Ergebnisqualität nahezu unmöglich.
Zur Umsetzung einer selbstbestimmten gesellschaftlichen Teilhabe fehlt es folglich an praxistauglichen Orientierungen für Einrichtungen der Altenhilfe. Diese sollen im vorliegenden Projekt in Form eines Musterrahmenkonzepts entwickelt und getestet werden.

Laufzeit: 2017 – 2019

Träger des Forschungsprojekts: Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln E.V. in Kooperation mit der HSD​

Projektleitung: Helene Maqua

Beratung und Begleitung / wiss. Projektleitung: Dr. Harry Fuchs, Prof. Dr. Simone Leiber​

Wiss. Projektleitung HSD: Prof. Dr. Christian Bleck

Mitarbeit: Laura Schultz, Ina Conen, Timm Frerk

Förderer: Stiftung Wohlfahrtspflege NRW

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​​​​TeaserbildSozialräumliche Analysen mit älteren Migrant*innen im Rahmen des Projektes ‚Alter im Zeichen der Vielfalt‘

Spezifische Lebenslagen von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im Alter stehen in den letzten Jahren zunehmend im Fokus von Forschungsstudien, Modellprojekten und Handlungskonzepten. Dabei werden unterschiedliche Perspektiven – etwa die gesundheitliche und pflegerische Versorgung, die soziale Unterstützung und gesellschaftliche Teilhabe von älteren Migrant*innen – empirisch analysiert und handlungspraktisch reflektiert. Unter dem Begriff der kultursensiblen Altenhilfe ist inzwischen sogar ein eigenständiger Diskursstrang zu erkennen, der sich insbesondere auf die Berufspraxis in pflegerischen Kontexten bezieht. Allerdings gibt es bislang kaum Studien, welche die Bedarfe älterer und alter Menschen mit Migrationshintergrund speziell aus sozialräumlicher Perspektive beleuchten. Im Rahmen des Projektes ‚Alter im Zeichen der Vielfalt‘ wird der Frage nachgegangen, welche sozialräumlichen Nutzungen und Bedarfe bei älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im Stadtteil Düsseldorf-Lierenfeld existieren. Gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt Düsseldorf nutzt und erprobt die Hochschule Düsseldorf hierfür sozialräumliche Zugänge und Methoden, um partizipativ die Sicht von älteren Migrant*nnen auf diesen Stadtteil aufzunehmen. Auf Grundlage der Analyseergebnisse werden von der Arbeiterwohlfahrt Düsseldorf konkrete Aktivitäten und Angebote entwickelt und durchgeführt.

Laufzeit: 2017 – 2019

Projektleitung: Prof. Dr. Christian Bleck

Mitarbeit: Agata Skalska, Sabrina Zimmer

Förderer: Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westf​alen

​Integration i​m Sozialraum: Lokale Konzepte zur Vernetzung und Steuerung zivilgesellschaftlicher und institutioneller Ressourcen in der Arbeit mit Flüchtlingen (INTESO)


Gegenstand des Forschungsprojekts INTESO ist die Erprobung und forschende Begleitung eines sozialräumlichen Ansatzes zur Ausgestaltung von Integration und zur Erschließung lokaler Diversitätspotentiale. Vor dem Hintergrund aktueller Fluchtbewegungen richtet Düsseldorf ein sozialräumliches Instrumentarium zur Steuerung und Koordination von Integrationsbestrebungen ein. Diese Welcome Points fungieren als lokale Schnittstellenmanager zwischen den verschiedenen Ressorts und Ebenen der öffentlichen Verwaltung, den verschiedenen im Integrationsprozess beteiligten Funktionssystemen und der ansässigen Zivilgesellschaft mit ihren Formen lokaler Selbstorganisation. In diesem Kontext untersucht INTESO in zwei Düsseldorfer Stadtbezirken,
wie sich Sozialräume durch den Zuzug von Flüchtlingen verändern und wie eine sozialräumliche intermediäre Instanz diese Veränderungsprozesse aufnehmen und zugleich eine Ressource für institutionelle und zivilgesellschaftliche Akteure darstellen kann.
Damit einhergehend stellt sich die Frage, ob ein generalisierbares Modell sozialräumlicher Integrationssteuerung entwickelt werden kann.

Laufzeit: 2016 – 2019

Koordination: Prof. Dr. Ulrich Deinet, Prof. Dr. Reinhold Knopp, Dr. Anne van Rießen

Mitarbeit: Katja Jepkens, Carina Bhatti

Förderer: Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen​

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FGW- Studie
Vorbeugende Sozia​lpolitik 06


Die Offene Kinder- und Jugendar​beit ist ein niedrigschwelliges und freiwilliges Angebot für Kinder und Jugendliche insbesondere im Bereich der Freizeitgestaltung, eröffnet ihnen aber auch Zugang zu bildungsbezogenen, kulturellen und sportlichen Angeboten. Dieses Angebot richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen, erreicht aber in überdurchschnittlichem Maße benachteiligte Kinder und Jugendliche und weil die Offene Kinder- und Jugendarbeit diese besser erreicht als andere Angebote, kann sie in besonderem Maße präventive Wirkung entfalten. Unter Berücksichtigung eines Präventionsbegriffs, der davon ausgeht, junge Menschen bei ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihre autonome Lebensführung zu stärken, lässt sich die Offene Kinder- und Jugendarbeit auch theoretisch mit Prävention verbinden. In der Praxis können Handlungsfelder aufgezeigt werden, die das präventive Potential verdeutlichen.

Projektteam: Prof. Dr. Ulrich Deinet & Dr. Maria Icking ​

Förderer: Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentw​icklung (FGW)​​

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​​Beendete 
Projekte

Informationen über ältere Projekte finden Sie auf der dafür eingerichteten Seite.

Abgesch​lossene Forschungsprojek​​te​