Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

Abgeschlossene Forschungsprojekte

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Evaluation der Projekte der Förderposition 1.1.2 in Hinblick auf die Weiterentwicklung der OKJA


Zur Verbesserung des Angebots der offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) fördert das Land Nordrhein-Westfalen für die Dauer von zwei Jahren neue Ansätze in und außerhalb von Einrichtungen zusätzlich zur bestehenden Förderung durch Land und Kommunen. Dieses zeitlich befristete Förderprogramm soll die kommunale Jugendhilfeplanung in Verbindung mit kommunalen Wirksamkeitsdialogen unterstützen. Ziel der Förderung ist es,  Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit für besondere Zielgruppen (weiter) zu entwickeln und bei besonderen sozialen Problemlagen bestehende Angebote zu qualifizieren oder auch neue Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zusätzlich zu fördern.

Laufzeit: 2015 – 2016

Leitung: Prof. Dr. Ulrich Deinet

Mitarbeit: Christina Muscutt, Sophie Thomas​

Förderer: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen


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Sozialräumliche Bezüge in der stationären Altenhilfe


Konzepte der Sozialraumorientierung erfahren auch mit Bezug auf die Alterung der Gesellschaft – häufiger unter Verwendung des Quartiersbegriffes – zunehmende Aufmerksamkeit in Wissenschaft, Fachpolitik und -praxis. Im Forschungsprojekt „Sozialräumliche Bezüge in
der stationären Altenhilfe“ wird in der Stadt Düsseldorf und damit exemplarisch für den urbanen Raum ermittelt, ob und inwieweit eine
Öffnung der stationären Altenhilfeeinrichtungen zum Sozialraum bzw. Quartier dazu beitragen kann, stationäre Einrichtungen auch als Ressource im Quartier zu betrachten, die zur Inklusion von alten Menschen mit Pflegebedarf beitragen kann.


Laufzeit: 2015 – 2016

Koordination: Prof. Dr. Reinhold Knopp, Prof. Dr. Christian Bleck, Dr. Anne van Rießen

Mitarbeit: Carina Bhatti, ​​​Antje Fuchs​​, Jutta Giersch

Förderer: hochschulinterne 
Forschungsförderung; Dr. Rennebom/Dr. Rützel Stiftung


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LUST – Lebens- und umweltgerechte Stadt


Das Forschungsprojekt LUST ist ein interdisziplinäres Projekt der Hochschule Düsseldorf, an dem die Fachbereiche Architektur, Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie Sozial- und Kulturwissenschaften beteiligt sind. Ziel des Forschungsprojektes ist es, ganzheitliche, neue Konzepte für eine lebenswerte und umweltgerechte Stadt zu entwickeln. Durch disziplinäre Vernetzung und Zusammenarbeit sollen langfristige Planungen für energetische Infrastrukturen, Städtebau und gesellschaftliche Veränderungen ​zusammengeführt werden. Alle Projektarbeiten werden dabei exemplarisch für eine repräsentative Gebietsauswahl im Düsseldorfer Stadtgebiet durchgeführt.​

Laufzeit: 2013 – 2016

Leitung: Prof. Dr. Mario Adam (FB MV)

Mitarbeit im FB SK: Prof. Dr. Reinhold Knopp,
Dr. Anne van Rießen

Förderer: Land NRW, Programm FH STRUKTUR


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Ganztagsschule als Lebensort aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen. Möglichkeiten zur Entwicklung von Beteiligungsprojekten an mehreren Schulstandorten


In Düsseldorf besuchen ca. 70% der Grundschulkinder eine Ganztagsschule, die in NRW als Offene Ganztagsschule im Primarbereich in einer Kooperation von Schule und Trägern (meist aus der Jugendhilfe) organisiert ist. Bis 16 Uhr ist die Schule heute der Ort, an dem sich Kinder außerhalb ihrer Familien tagsüber aufhalten. Deshalb war für das Forschungsprojekt die Frage von großer Bedeutung, wie die Kinder diesen Ort wahrnehmen, welche Bedeutungen sie den einzelnen Räumen und dem Schulgelände, besonders dem Schulhof geben, welche Nutzungen sie entwickeln usw.

Laufzeit: 2015

Leitung: Prof. Dr. Ulrich Deinet

Förderer: Schulverwaltungsamt Düsseldorf​


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„Chillen“ in der Shopping Mall - neue Aneignungsformen von Jugendlichen in halböffentlichen, kommerziell definierten Räumen


Shopping Malls gehören heute zu bevorzugten Räumen von Jugendlichen. Worin genau die Aufenthaltsqualität von Shopping Malls aus Sicht der Jugendlichen besteht und welche Herausforderungen das veränderte raumbezogene Nutzungsverhalten und Aneignungshandeln von Jugendlichen für die Soziale Arbeit mit sich bringt, hat das Projekt „‘Chillen‘ in der Shopping Mall“ untersucht.

Laufzeit: 2014 – 2015

Leitung: Prof. Dr. Ulrich Deinet


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SS-Netzwerke in der Kriminalpolizei in Nordrhein-Westfalen in den 1950er-/60er Jahren?


Im Herbst 1959 sorgte die Gewerkschaft ÖTV mit einer Pressekampagne für Aufsehen: sie deckte die NS-Vergangenheit hoher Kriminalpolizeibeamter westdeutscher Großstädte auf. Ehemals hochrangige SS-Angehörige fungierten als Leiter der Kriminalpolizei u. a. in Düsseldorf, Köln, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Leverkusen und Krefeld. Ehemalige SS-Angehörige saßen auch in der Polizeiabteilung im NRW-Innenministerium. Den Beschuldigten gelang es seinerzeit, den Verantwortlichen in Regierung und Innenministerium sowie der Öffentlichkeit glaubhaft zu versichern, sie hätten nur einen ihrem jeweiligen Beamtendienstgrad entsprechenden SS-Rang erhalten („Dienstgradangleichung“), aber der SS nicht angehört (vgl. Stefan Noethen: Alte Kameraden und neue Kollegen, Essen 2003). Anhand von SS-Offiziers- und Personalakten der Betroffenen sollte überprüft werden, ob es tatsächlich ein regelrechtes SS-Netzwerk in Innenministerium und Kriminalpolizei gegeben hat. Das Projekt stand im Zusammenhang mit den Arbeiten für den Erinnerungs- und Lernort „Alter Schlachthof“, der sich explizit nicht nur mit den an diesem historischen Ort begangenen Verbrechen auseinandersetzt, sondern auch mit den Folgen des Nationalsozialismus.

Laufzeit: 2014 – 2015

Leitung: Dr. Joachim Schröder


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MÄNNEP - Männer zwischen Erwerbstätigkeit und Pflege


Das Projekt analysierte anhand von Betriebsfallstudien und qualitativen Interviews typische Strukturen und Problembewältigungsstrategien erwerbstätiger pflegender Männer in häuslichen Pflegearrangements sowie deren regionale, familiäre, soziale und betriebliche Ressourcen und deren spezifische Bedarfe.

Laufzeit: 2013 – 2015

Leitung: Prof. Dr. Simone Leiber

Mitarbeit: Daniela Brüker, Laura Schultz

Förderer: Hans-Böckler-Stiftung


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Prävention und Intervention bei expansivem Problemverhalten in der Schule​ (Lehrercoaching)


Expansives Problemverhalten umfasst aggressives, oppositionelles und hyperkinetisches Verhalten. Es ist häufig, über den Entwicklungsverlauf sehr stabil und birgt ein hohes Risiko für negative psychosoziale
Folgen. Impulsive Verhaltenstendenzen, Regelverstöße und Aufmerksamkeitsprobleme beeinträchtigen die schulische Entwicklung und stellen für Lehrer gerade an allgemeinen Grundschulen eine große
Herausforderung dar. An den Förderschulen mit Förderschwerpunkt sozial-emotionale Entwicklung ist die Zahl von Kindern mit expansivem Problemverhalten beträchtlich. Im Rahmen der Umsetzung der UN
Behindertenrechtskonvention sollen in NRW bis 2020 alle Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf aus dem Bereich soziale und emotionale Entwicklung an allgemeinen Schulen beschult werden. Eine Möglichkeit der voraussichtlich hierdurch steigenden Belastung von Lehrkräften an allgemeinen Schulen zu begegnen, ist eine systematische Fortbildung. In internationalen Arbeiten gelten effektives Klassenmanagement, positive Lehrer-Kind Beziehungen, Strategien der Verhaltensmodifikation und des Kontingenzmanagements sowie kognitive Methoden als evidenzbasierte Maßnahmen zur Prävention von expansivem Problemverhalten im Kontext Schule. In Deutschland sind diese Strategien für den therapeutischen Kontext evaluiert worden. Im Verbundvorhaben sollte eine Weiterbildungsmaßnahme für Grundschullehrer entwickelt und evaluiert werden.

Laufzeit: 2012 – 2015

Leitung: Prof. Dr. Charlotte Hanisch, Prof. Dr. Manfred Döpfner

Mitarbeit: Dr. Ilka Eichelberger, Dipl. Päd. Lisa Greimel, Dipl. Soz. Arb. Stefanie Richard, Dr. Silke Schiffhauer, Kathrin Hofmann, Johanna Mayr, Hanna Pietschmann

Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung


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"Das Unwort erklärt die Untat" - Die "Döner-Mordserie" und der Umgang mit Gewalt an Migrantinnen und Migranten in den Medien


"Das Unwort erklärt die Untat" - Die "Döner-Mordserie" und der Umgang mit Gewalt an Migrantinnen und Migranten in den Medien - so lautet der Titel des Forschungsprojekts, das Prof. Dr. Fabian Virchow vom Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus (FORENA) der HS Düsseldorf gemeinsam mit Prof. Dr. Tanja Thomas (Uni Bremen) und Prof. Dr. Elke Grittmann (Uni Lüneburg) durchführte. Ziel der Studie war es, die Rolle der Medien im Diskurs über die "Döner-Morde" im Zeitraum der Taten von 2000 bis 2007 zu untersuchen. Es wurde gefragt, ob die Medien ihrem Auftrag der vorurteilsfreien Recherche und kritischen Überprüfung gerecht geworden sind und inwiefern es eine Reflexion und Medien(selbst)kritik nach Bekanntwerden der NSU-Täterschaft hinsichtlich des eigenen Handelns gegeben hat.

Laufzeit: 2013 – 2014

Leitung: Prof. Dr. Fabian Virchow, Prof. Dr. Elke Grittmann (Uni Lüneburg)

Mitarbeit: Prof. Dr. Tanja Thomas (Uni Bremen)

Förderer: Otto Brenner Stiftung


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Elterneinfluss auf das Gesundheitsverhalten von Jugendlichen



Da das gesundheitsrelevante Verhalten von Kindern und Jugendlichen besonders durch die familiale Situation sowie das Elternverhalten mitbestimmt wird (Primärsozialisation), ist für gesundheitsfördernde Interventionsprogramme von Bedeutung, welche Zusammenhänge es zwischen dem Elternverhalten und dem Verhalten von Kindern und Jugendlichen in den relevanten Verhaltensbereichen (Bewegung, Ernährung, Stressregulation) gibt. Im Feld der Kindheitsforschung liegen hier vereinzelt Untersuchungsergebnisse vor, aber im Bereich der Jugendforschung ist diese Thematik weitgehend unerforscht.​

Mit der empirischen Untersuchung sollten Zusammenhänge zwischen dem Verhalten von Eltern (Mutter/Vater) und dem Gesundheitsverhalten von Jugendlichen in den Bereichen Bewegung/Sportengagement, Ernährungsverhalten sowie Stressregulation aufgezeigt und analysiert werden.


Laufzeit: 2013 – 2014

Leitung: Prof. Dr. Harald Michels


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Wissenschaftliche Beratung und Begleitung des Projekts "Extrem rechte MandatsträgerInnen – was tun?"


Das Projekt, das Erfahrungen von Abgeordneten demokratischer Parteien im Umgang mit extrem rechten Abgeordneten in Kommunalvertretungen zusammentrug und daraus Handlungsempfehlungen ableitete, wurde vom Forschungsschwerpunkt (FORENA) wissenschaftlich beraten und begleitet.

Laufzeit: 2013 – 2014

Leitung: Prof. Dr. Fabian Virchow

Förderer: Verein für Demokratische Kultur in Berlin (VDK) in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)


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SORAQ - Soziale Ressourcen für altersgerechte Quartiere


Der besondere Ansatzpunkt von SORAQ war, aus sozialräumlicher Perspektive und unter Einbindung der älteren Bewohnerschaft auf vorhandene und potenzielle Ressourcen in ausgewählten Wohnquartieren der Stadt Düsseldorf zu schauen, um so zu prüfen, wie diese erhalten, erweitert und entwickelt werden können. Ressourcen sind dabei vor allem aktive Bürger/innen, Schlüsselpersonen, Institutionen und Vereine, aber auch Einzelhandel und räumlich-bauliche Ressourcen in den untersuchten Stadtgebieten. Besonders interessiert war das Projekt SORAQ hier an sozialen Kontakten, Stützen und Vernetzungen von Älteren sowie den dafür notwendigen Voraussetzungen im Quartier​.

Laufzeit: 2011 – 2014

Leitung: Prof. Dr. Reinhold Knopp

Mitarbeit: Prof. Dr. Christian Bleck,
Dr. Anne van Rießen, Thorsten Schlee

Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung


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An dieser Stelle werden die beendeten Forschungsprojekte der letzten fünf Jahre im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der HSD angezeigt. Weitere Informationen zu den einzelnen Projekten sind unter der jeweiligen Verlinkung zu finden.