Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

​​​​​​​​​​​​​​​​​​Weiterentwicklung in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Öhringen 

Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung

 
 

​A​​bschlussbericht der w​issenschaftlichen Begleitung

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Das Modellvorhaben in Öhringen wurde gefördert vom Kommunalverband Jugend und Soziales Baden-Württemberg, der Abschlussbericht (als Gesamtbericht und auch in einzelnen Kapiteln) wird auf der Internetseite dort ab Februar abrufbar sein: https://www.kvjs.de/jugend/modellvorhaben/

​Aufbau des Berichts und Schritte der wissenschaftlichen Begleitung

​Einleitung
Ausgangspunkt für das Modellvorhaben in der Stadt Öhringen, einer großen Kreisstadt im Landkreis Hohenlohe, in der Nähe von Heilbronn, Baden-Württemberg, war die dortige Landesgartenschau im Jahre 2016. Der in diesem Zusammenhang errichtete Landkreispavillon sollte – so der Beschluss des Stadtrats – nach dem Ende der Landesgartenschau für die kommunale Jugendförderung als Jugendpavillon (JuPa) genutzt werden. Er liegt in einer zentralen Lage zwischen den drei weiterführenden Schulen in Öhringen und in einem sehr attraktiven Umfeld zwischen Skatepark, Ohrnstrand, Kletterturm, Freibad und das Gebäude ist so interessant und flexibel, dass sich mehrere kleine Räume abteilen lassen oder in größere Einheiten verwandeln können.

Verbunden werden soll die neue Location für die Jugendförderung auch mit einer neuen Konzeption, die weit über die klassische Offene Kinder- und Jugendarbeit hinausgeht. Dabei sollen verschiedene Bereiche verknüpft werden, die jetzt schon in Öhringen in einem Team zusammenarbeiten: Die Schulsozialarbeit an den weiterführenden Schulen, die mobile Jugendarbeit, die im Stadtgebiet auch über weitere Räume verfügt und die Schulen selbst, die dringend ein Schülercafé benötigen und für die der Jugendpavillon auch ein neues Medium der Kooperation darstellen soll.

Für die Begleitung beantragte die Stadt Öhringen eine Förderung als Modellvorhaben des
Landesjugendamtes beim Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) und die Forschungsstelle für sozialraumorientierte Praxisforschung und –entwicklung an der Hochschule Düsseldorf bekam einen Auftrag zur wissenschaftlichen Begleitung. Dabei steht die Teamentwicklung im Vordergrund ebenso wie eine starke Beteiligung der Jugendlichen schon während der Planung des Jugendpavillons, dem Aufbau und Betrieb des Schülercafés usw.

Der Abschlussbericht zum Modellvorhaben in Öhringen besteht aus einzelnen Beiträgen und Teilen, die dem Leser/der Leserin einen thematischen Zugang ermöglichen, ohne den gesamten Bericht lesen zu müssen: Wer sich z. B. für die Entwicklung der Schulsozialarbeit interessiert findet neben den Auswertungen der Befragungen von Jugendlichen zwei Beiträge, die sich explizit mit diesem Thema beschäftigen. Oder wer Methoden für Jugendbefragungen sucht, findet diese detailliert beschrieben in einem weiteren Beitrag. Damit sollen die Transfermöglichkeiten erhöht werden und es der Leserschaft ermöglichen, schnell für ihre Bedürfnisse fündig zu werden. Im Folgenden werden die einzelnen thematischen Bausteine in einer Übersicht kurz skizziert.
Gliederung des Abschlussberichts:
 
I         Aufbau des Berichts und Schritte der wissenschaftlichen Begleitung
 
II        Jugendbefragungen: Ergebnisse, Methoden, Instrumente
  • Jugendbefragung 2016
  • Jugendbefragung 2018
  • Besucher/innenbefragung im Jugendpavillon
  • Methodenbeschreibungen und Instrumente
 
III        Jugendförderung
  • Neue Ansätze zur Organisationsentwicklung von Einrichtungen und Teams in der                           Jugendförderung           
  • Gemeinsame betriebene Einrichtung als konzeptionelle Verortung eines Teams Jugendförderung
  • Über-Mittag-Betreuung, Mensa, Cafeteria -  ein Thema zwischen Jugendförderung und Schule?

IV        Schulsozialarbeit
  • Schulsozialarbeit an der Schnittstelle der Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule
  • Entwicklung einer sozialräumlich orientierten Schulsozialarbeit durch ein schulübergreifendes         ​Team und eine gemeinsam betriebene Einrichtung
​Zu den einzelnen Teilen:

I          Aufgaben und Schritte der wissenschaftlichen Begleitung
 
Folgende Aufgaben wurden durch die wissenschaftlic​he Begleitung der Forschungsstelle FSPE                  wahrgenommen:

  • Begleitung des Fachbeirats während des gesamten Projekts.
  • Vorbereitung und Durchführung einer größeren Jugendbefragung an den weiterführenden Schulen    in Öhringen.
  • Methodenschulung der Fachkräfte vor Ort, Begleitung der Feldphase, Auswertung der Daten.
  • Gemeinsame Interpretation der Daten mit Fachkräften und Jugendlichen in Bezug auf die                  Entwicklung der Gesamtkonzeption der Jugendförderung in Öhringen, insbesondere des                   Jugendpavillons.
  • Begleitung und Evaluation einer ersten ca. einjährigen Erprobungsphase des Jugendpavillons           nach der Eröffnung am 01.04.2017.
 
Die einzelnen Schritte, Methoden und Ergebnisse werden Im Folgenden beschrieben.
​II          Jugendbefragungen: Ergebnisse, Methoden, Instrumente
 
Jugendbefragung im Jahr 2016
Zu Beginn der wissenschaftlichen Begleitung wurde eine breite Befragung von Jugendlichen an weiterführenden Schulen durchgeführt als Grundlage für die Konzeptentwicklung in Öhringen. In einer mehrtägigen vorbereitenden Schulung wurde das Team der Öhringer Jugendförderung in die Lage versetzt, eine solche Untersuchung weitgehend selbstständig durchzuführen, so dass in der Durchführungsphase lediglich eine wissenschaftliche Mitarbei​terin der Forschungsstelle FSPE begleitend vor Ort war. In der Befragung wurden folgende Methoden eingesetzt:

  • Insgesamt nahmen 285 Jugendliche an den drei weiterführenden Schulen (Gemeinschaftsschule,     Gymnasium, Realschule) sowie der Förderschule an einer schriftlichen Befragung mittels                   Fragebogen teil. Dieser standardisierte Fragebogen befasste sich mit dem Freizeitverhalten der        Jugendlichen, mit ihren Präferenzen in Bezug auf Angebote, Einrichtungen, aber auch informelle       Orte und öffentliche Räume, der Nutzung von Schulsozialarbeit sowie einer Frage nach einem          utopischen Jugendzentrum um die Erwartungen der Jugendlichen in die konzeptionelle Planung        des JuPa einbeziehen zu können.
  • Bei der Nadelmethode zur Sichtbarmachung von Nutzungsverhalten in Bezug auf einzelne Orte        aus Sicht der Kinder und Jugendlichen, ging es um Lieblingsorte oder Negativorte, die mit                 verschiedenfarbigen Nadeln auf Karten markiert und durch Kommentare der Jugendlichen ergänzt    wurden. An dieser Befragungsmethode beteiligten sich 160 Jugendliche, die mit Hilfe der Nadeln      Lieblingsorte und gemiedene Orte in Öhringen markierten. Dadurch entstand ein sehr interessanter  Einblick in die beliebten und weniger beliebten Orte der Jugendlichen in Öhringen, aber auch            Erkenntnisse über die Bekanntheit des Jugendpavillons und Erwartungen, die die Jugendlichen mit  ihm verbinden würde.
  • Mit der Methode Zeitbudget lassen sich unterschiedliche Aussagen über das Freizeitverhalten und    die Lebenswelten der Befragten machen, indem die Jugendlichen ihre Tätigkeiten in einer                 typischen Woche rekapitulieren und sichtbar machen. In einer Rekonstruktion einer Woche                inklusive Wochenende konnten die Jugendlichen hier Aussagen zu ihren Tätigkeiten machen so       dass ein sehr interessantes Bild der unterschiedlichen Aktivitäten entstand. An der                            Befragungsmethode beteiligten sich 67 Jungen und 42 Mädchen, deren Antworten später nach         geschlechtsspezifischer Unterscheidung ausgewertet wurden.
​Jugendbefragung im Jahr 2018

Auf Grund der Verlängerung des Modellvorhabens durch den KVJS konnte eine zweite Jugendbefragung durchgeführt werden, die im Frühjahr 2018 an den drei weiterführenden Schulen stattfand. Der dort eingesetzte Fragebogen (auf Nadelmethode und Zeitbudget wurde verzichtet) entspricht weitgehend dem zuerst eingesetzten Fragebogen, so dass Vergleiche der Ergebnisse möglich sind.

Aus Sicht der wissenschaftlichen Begleitung ist dies sehr interessant, weil es im Rahmen solcher Projekte nur selten dazu kommt, dass eine Befragung nach einer gewissen Zeit wiederholt werden kann und die Ergebnisse damit auch valider werden. Die zweite Befragung wurde von den Öhringer Schulsozialarbeiter/innen selbst durchgeführt und im Rahmen ihrer Tätigkeit an den Schulen mit ganzen Schulklassen vorgenommen. Der Fragebogen wurde ergänzt durch eine Frage nach dem Bekanntheitsgrad des Jugendpavillons bei den Jugendlichen und seiner Nutzung.
 
Besucher/innenbefragung im Jugendpavillon

Nach der Eröffnung des Jugendpavillons (kurz: JuPa) am 01.04.2017 wird es sicher mehrere Monate dauern bis sich ein Normalbetrieb im Jugendpavillon eingestellt hat. Für eine Evaluation ist es wichtig, dass diese Zeit dokumentiert wird durch ein Berichtswesen, aber auch durch ein Tagebuch sowie Feedbackbögen zu einzelnen Sonderveranstaltungen. Mit einer Teamsupervision, beginnend am 11.05.2017 sowie weiteren Sitzungen sollen vor allen Dingen die Entwicklungsprozesse im Team dargestellt werden.

Die Fragen für die Evaluation lauten u.a.:

  • Wie wird eine neue Einrichtung die von ihren Standards und der gesamten Location und Ausstattung her absolut auf dem neuesten Stand ist, von Jugendlichen angenommen?
  • Entwickeln sich hier ähnliche Verdrängungsprozesse wie sie aus der Offenen Kinder- und                  Jugendarbeit (OKJA) bekannt sind oder gelingt es, die Einrichtung für möglichst viele Jugendliche     offen zu halten?
  • Wie gestaltet sich das Zusammenspiel von Außengelände (Skateranlage) und Sportpark bzw.           Kletterturm, besonders in den Sommermonaten?

Parallel zur  erneuten Jugendbefragung fand eine Besucher/innenbefragung im Jugendpavillon selbst statt. Die Verlängerung des Modellvorhabens führte zu der Möglichkeit die Entwicklung des JuPa’s noch knapp ein ganzes Jahr aus Sicht der wissenschaftlichen Begleitung zu verfolgen, entsprechende Methoden durchzuführen wie z. B. fortlaufende Interviews mit den Teams, Interviews mit Schulleitungen (s. o. etc.). Um die Möglichkeit der Evaluation tatsächlich nutzen zu können, entstand die Idee, einen Onlinefragebogen im JuPa selbst einzusetzen, der dort von 100 Jugendlichen bearbeitet wurde. Dieser speziell entwickelte Fragebogen (als Onlinetool) befasste sich vor allen Dingen mit der Nutzung des JuPa’s durch die Jugendlichen, seiner Räume, seiner Angebote, dem Kontakt zum JuPa, der Einschätzung der Fachkräfte, der Einschätzung der Möglichkeiten der Mitarbeit etc.  Die Ergebnisse der Onlinebefragung sind in einem weiteren Text dokumentiert und zeigen sehr interessant die Ergebnisse.
In diesem Dokument integriert sind auch Ergebnisse einer durch die Fachkräfte vor Ort durchgeführten Besucher/innenzählung in den ersten Monaten der Entwicklung des Jugendpavillons
Methodenbeschreibungen und Instrumente

Die Befragungen von Jugendlichen wurden mit aktivierenden Methoden erhoben, die Jugendliche als Expert/innen ihrer Lebenswelt beteiligen. In einem weiteren Baustein werden die partizipativen Befragungstechniken Fragebogen, Nadelmethode und Zeitbudget detailliert beschrieben. Dies ermöglicht ein besseres Verständnis der Erhebungsweise und soll gleichzeitig einen Einblick in die Möglichkeiten von Bedarfserhebungen mit aktivierenden Methoden für Jugendliche geben. Die entwickelten Methoden sind an die Bedarfe der Zielgruppe angepasst und gelingen gleichzeitig aufgrund ihrer pragmatischen Anwendbarkeit für Fachkräfte. Die vorgestellten Methoden der Lebensweltanalyse werden in Hinblick auf ihre praktische Durchführung erläutert und ergänzt durch Hinweise und Anschauungsmaterial für die Durchführung durch interessierte Fachkräfte. Neben der Methodenbeschreibung stehen die Instrumente, d.h. Muster und Vorlagen sowie der Fragebogen als PDF für Interessierte in der Anlage zur Verfügung. 
III         Jugendförderung

Grundlage für die folgenden Teile ist die Verbindung fachwissenschaftlicher Erkenntnisse mit den Ergebnissen der Feldforschung in Öhringen, besonders der Begleitung der Steuerungsgruppe, der fortlaufenden Interviews mit dem Team und Interviews mit allen Schulleitungen und weiteren Kooperationspartnern.

Neue Ansätze zur Organisationsentwicklung von Einrichtungen und Teams in der Jugendförderung
Der Aufbau und die Entwicklung des Jugendpavillons in Öhringen, aber auch die weitere Entwicklung des Teams dort lassen sich vor dem Hintergrund fachlicher Entwicklungen im Bereich der Jugendförderung diskutieren, die in den letzten Jahren in zahlreichen Kommunen und Kreisen zu beobachten sind.
Besonders interessant für die Entwicklung in Öhringen sind Sozialraumteams, in denen die Fachkräfte der OKJA, der Mobilen Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit (Schulsozialarbeit) und weiterer Bereiche für einen Sozialraum oder eine Region zusammengefasst sind und einrichtungsübergreifend mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Zielgruppen arbeiten. Diese Entwicklungen können fachlich und jugendpolitisch sehr ambivalent diskutiert werden.
 
Gemeinsame betriebene Einrichtung als konzeptionelle Verortung eines Teams Jugendförderung
Der empirisch praktische Beitrag beschreibt die Entwicklung des Jugendpavillons und des Konzeptes der Jugendförderung in Öhringen im Rahmen des Modellvorhabens. Das Format des JuPa`s zwischen offener Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit wird beschrieben auch anhand der einzelnen konzeptionellen Bereiche wie etwa der Gamezone, dem Thekenteam, den Schülercafés, dem Außengelände, der Ferienprogramme etc. Empirische Grundlage dafür sind die zahlreichen Besuche im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung des Modellvorhabens, aber auch die leitfadengestützten Interviews mit dem Team. Nach der Beschreibung der Entwicklung des JuPa’s geht es unter dem Stichwort „Team und Konzeptentwicklung“ um die Probleme mit einzelnen Gruppen, Dominanz und Verdrängung in der ersten Zeit des JuPa’s sowie um das Problem der Verschiebung und Überlastung der Arbeitsbereiche der mobilen Jugendarbeit und der Schulsozialarbeit und damit um die Frage der Weiterentwicklung des Konzeptes. In dieser Zeit werden auch Rollenkonflikte bei den Fachkräften sichtbar, z. B. zwischen ihrer Rolle in der mobilen Jugendarbeit und als Raumwärter/innen in der Einrichtung. Der Beitrag schließt mit Empfehlungen und einem Resümee der wissenschaftlichen Begleitung das insbesondere Transferaspekte beinhaltet.
 
Über-Mittag-Betreuung, Mensa, Cafeteria -  ein Thema zwischen Jugendförderung und Schule?
Ein weiterer Beitrag befasst sich mit dem aus schulischer Sicht auch in Öhringen sehr problematischen Einrichtung einer Über-Mittag-Betreuung und der Ausgestaltung der Schulernährung. Auch Öhringen ist ein Beispiel für die Ansprüche an eine gute Schulernährung und dem andererseits von Fast-Food geprägten Ernährungsverhalten der Jugendlichen. Die Konkurrenz zu Fast-Food-Angeboten stellt auch das Team des Jugendpavillons vor besondere Herausforderungen. Der JuPa wird zwar als Ort von Jugendlichen sehr stark angenommen, dennoch sind sie weitgehend an Fast-Food orientiert, was zu erheblichen Problemen führt. In den Blick genommen wird die konzeptionelle Gestaltung der Schülercafés als Kooperationsthema zwischen Schulsozialarbeit, Jugendförderung und Schule, welches auch bundesweit an vielen Stellen existiert. Dabei gibt es unterschiedliche konzeptionelle Muster im Primarbereich und in der Sekundarstufe I; in Öhringen spielt die Beteiligung bei der Gestaltung der Schülercafés eine wesentliche Rolle und bietet zahlreiche informelle und nonformale Bildungsmöglichkeiten.
 
IV        Schulsozialarbeit
 
Schulsozialarbeit an der Schnittstelle der Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule
In dem Beitrag geht es um die theoretisch/konzeptionellen Hintergründe die für die Entwicklung in Öhringen relevant sind. Schulsozialarbeit steht heute zwischen einer schulstandortunterstützenden Funktion und eine​r Öffnung im Sozialraum in einem Spannungsverhältnis, welches auch in Öhringen spürbar ist. Aus diesem Grund werden die Ergebnisse zweier Befragungen von Schulsozialarbeiter/innen in Düsseldorf vorgestellt, die sich explizit mit der Öffnung der Schulsozialarbeit und ihrer sozialräumlichen Funktion, etwa der Kooperation mit außerschulischen Institutionen etc. beschäftigt hat. Dabei werden auch die besonderen Chancen einer Schulsozialarbeit in der Trägerschaft der Kinder- und Jugendhilfe vorgestellt. Das Öhringer Konzept einer schulstandortübergreifenden sozialräumlichen Schulsozialarbeit mit dem Jugendpavillon als gemeinsamer Einrichtung und außerschulischem Lernort wird konzeptionell vorgestellt.
 
Entwicklung einer sozialräumlich orientierten Schulsozialarbeit durch ein schulübergreifendes Team und eine gemeinsam betriebene Einrichtung in Öhringen

In dem zweiten empirisch-praktischen Beitrag: Entwicklung einer sozialräumlich orientierten Schulsozialarbeit durch ein Team Jugendförderung und eine gemeinsam betriebene Einrichtung steht die konkrete Entwicklung in Öhringen im Vordergrund. Empirische Grundlage sind die Interviews mit dem gesamten Team Jugendförderung während der Laufzeit des Projektes, aber auch die gegen Ende geführten Einzelinterviews mit den Schulleitungen der weiterführenden Schulen in Öhringen. Dabei steht die Nutzung des Jugendpavillons und seiner Räume durch die Schulen im Vordergrund, aber auch die konkrete Frage der räumlichen Nähe und der möglichen Nutzung für die drei Schulen.  Es geht um das Konzept und die Entwicklung der Schulsozialarbeit aus Sicht der Schulleitungen aber auch aus Sicht des Teams u. a. um die Trägerschaft der Schulsozialarbeit sowie die Entwicklung der Schwerpunkte der Schulsozialarbeit und ihrer Veränderung in Richtung einer sozialräumlichen Funktion. Dabei stehen die Schülercafés, die von der Schulsozialarbeit in Öhringen als Rückgrat des JuPa betrieben werden im Vordergrund und bilden das Medium der Weiterentwicklung und konzeptionellen Ausrichtung der Schulsozialarbeit. 


 

​​​​​​​​​Teaserbild      

                                                                           ​​​​​​​​Teaserbild    

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​Projektteam 

​Prof. Dr. Ulrich Deinet (Leitung)​​

​​Laufzeit 

​2016-2018

​​Kooperationspartner*innen 

​Stadt Öhringen 

Downloads  

Zwischenbericht ​​Öhringen