Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

​​​​​​​​​​FSPE

Forschungsstelle Sozialraumorientierte Praxisforschung und Entwicklung














Bundesweite befragung zur offenen kinder- und jugendarbeit mit geflüchteten kindern und jugendlichen


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Die Forschungsstelle für sozialraumorientierte Praxisforschung und Entwicklung (FSPE) ist am Fachbereich für Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Düsseldorf angesiedelt und hat sich auf Praxisforschungsprojekte in den Bereichen "Sozialraumorientierung", "Kooperation von Jugendhilfe und Schule/ Bildungslandschaften"und "Offene Kinder- und Jugendarbeit (Qualitätsentwicklung)" spezialisiert.

Zu den Tätigkeitsfeldern der Forschungsstelle gehören: Prozessbegleitung, Evaluation, Konzeptentwicklung und Beratung, z. B. im Hinblick auf den Kinder- und Jugendförderplan, Projektentwicklung und wissenschaftliche Begleitung, Qualitative/Quantitative Kinder- und Jugendbefragungen, Methodenschulung und eigene Umsetzung, Forschungs- und Studierendenprojekte, Durchführung von Tagungen, Veröffentlichungen, Förderung des Austausches zwischen Wissenschaft und Praxis.


Leitung: Prof. Dr. Ulrich Deinet​

Mitarbeit: Lisa Scholten, B.A., Daniela Walter

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Sehr geehrte Damen und Herren,                                                
liebe Kolleginnen und Kollegen,
      
 
die Offene Kinder und Jugendarbeit erbringt bundesweit erhebliche Leistungen zur Inklusion geflüchteter Kinder und Jugendlicher und engagiert sich damit in der Bearbeitung einer großen gesellschaftlichen Herausforderung!
 
Sowohl innerhalb der Einrichtungen als auch durch Angebote in Flüchtlingswohnheimen sowie im öffentlichen Raum werden geflüchtete Kinder und Jugendliche erreicht, die die niedrigschwelligen Angebote der OKJA schätzen, in den Angeboten wichtige soziale Erfahrungen machen können, die deutsche Sprache lernen und sich damit die neue Kultur als auch ihre jeweiligen Sozialräume aneignen können. Durch ihre Strukturprinzipien wie Offenheit, Niedrigschwelligkeit, Freiwilligkeit etc. konnte die OKJA schon 2015 relativ schnell reagieren und hat inzwischen an vielen Orten ihre Angebote ausgebaut. Natürlich gibt es auch Probleme bzw. Herausforderungen, wie etwa die Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen oder auch die in der OKJA nicht zu leistende Berufsintegration älterer Jugendlicher.

Obwohl vielfach gelobt und mit zahlreichen Konzepten und Projektbeispielen beschrieben, liegen bundesweit kaum Zahlen zur Flüchtlingsarbeit im Rahmen der OKJA vor. Mit dem von uns entwickelten und getesteten Onlinefragebogen wollen wir die große Integrationsleistung der OKJA auch quantitativ transparent und öffentlich  machen und bitten Sie deshalb, in einem nächsten Schritt den Link zu dem Onlinefragebogen (https://www.surveymonkey.de/r/okja_fluechtlinge) an Einrichtungen und Projekte der OKJA, die mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen arbeiten, weiterzuleiten.

Bis nach der Sommerpause, d.h. bis zum 15.09. wollen wir so versuchen, bundesweit möglichst viele Einrichtungen zu erreichen, die uns den Fragebogen übermitteln, sodass eine bundesweite Einschätzung der Leistungen der OKJA in der Flüchtlingsarbeit möglich wird.
 
Zusammen mit den Ergebnissen unserer Begleitforschung in Düsseldorf (Interviews mit Fachkräften, Auswertung von Konzepten etc.) soll eine kleine Veröffentlichung entstehen, die auch als Handreichung für die Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen in der OKJA wirken soll. Diese Veröffentlichung wird als Dokument (pdf) kostenlos zugänglich sein und in den einschlägigen Netzwerken etc. veröffentlicht (s.o.) und hnen damit zur Verfügung gestellt werden.
 
Wenn Sie mitmachen wollen, stellen wir Ihnen den Link zum Fragebogen zur Verfügung, den Sie aber bitte nur als Einrichtung online beantworten können, wenn Sie tatsächlich mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen arbeiten.
 
Mit freundlichem Gruß und vielem Dank,

Ulrich Deinet                                                                                                                                 

​und das Team der Forschungsstelle für sozialraumorientierte Praxisforschung und Entwicklung an der Hochschule Düsseldorf 


Ansichtsexemplar Fragebogen