Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

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Aktuelles

Juni 2017

Workshop „Der Herkunft begegnen … Zum Umgang mit sozialer Ungleichheit in der (Studierenden-)Beratung“

Im Projekt betrachten wir alle Akteur*innen der Hochschule (Lehrende, Studierende, Mitarbeiter*innen der Verwaltung) als relevante Einflussgröße in Bezug auf ein zufriedenstellendes Studium. An der Hochschule Düsseldorf haben wir erfreulicherweise eine sehr heterogene Studie­rendenschaft vorzuweisen. Viele Studierende kommen zum Beispiel aus Familien, in denen keine Erfahrungen rund um ein Studium vorliegen. Der Einfluss der sozialen Herkunft auf die Praxis des Studierens wird unterschätzt. Studienprobleme werden von Studierenden, Lehrenden und Beratenden aus jeweils nachvollziehbaren Gründen oft individualisiert und psychologisiert. Aller­dings hängen sie nicht selten mit der Kluft zusammen, die Studierende zwischen ihren mitgebrachten Ressourcen und sozialen Dispositionen (Habitus) einerseits und den Strukturen des Studiums andererseits erleben.
 
Um für unterschiedliche soziale Herkünfte und Strukturen des Studiums sowie für deren Zusammenspiel zu sensibili­sieren, haben wir am 23. Juni einen Workshop für Lehrende und beratende Mitarbeiter*innen der Hochschule Düsseldorf angeboten. Ein weiteres Ziel des Workshops war es Perspektiven zur Verfügung zu stellen, wie man sozialer Ungleichheit ressourcenorientiert „begegnen“ kann, ohne dabei Gruppenzugehörigkeiten zu zementieren und sie zu überhöhen. Dazu haben wir uns zunächst mit der Bedeutung von sozialer Ungleichheit und deren Funktionsweisen am Beispiel von Humor beschäftigt. Anschließend hat Lars Schmitt die „Ungleichheitsbrille“ der Habitus-Struktur-Reflexivität erläutert und die Teilnehmenden zur Reflexion über die eigenen Herkünfte ermutigt. Nach der Mittagspause gab Sabine Evertz Einblicke in Forschungsergebnisse des Projekts zu Passungen von Habitusmustern und Studienstrukturen im Studiengang Sozialarbeit/Sozialpädagogik. Zum Abschluss konnten die Teilnehmenden dann über ihre Erfahrungen aus der Beratungspraxis im Zusammenhang mit sozialer Ungleichheit ins Gespräch kommen. Hier finden Sie den Einladungsflyer zum Workshop:Einladungsflyer.pdf


MAI 2017

Zweite Exkursion für und mit Studienpioniere-Stipendiat*innen

Am 19. Mai trafen sich die interessierten Stipendiat*innen aller Studienpioniere-Projekte bundesweit zu einer Veranstaltung an der Hochschule Osnabrück. Nach dem Kennenlernen 2016 sollte dieser Tag insbesondere der Vernetzung der Stipendiat*innen untereinander dienen.

Nach einer Stadtrundfahrt im Traditionsbus und anschließender Verköstigung in den Räumlichkeiten der Hochschule Osnabrück kamen die Teilnehmenden zum Nachmittagsprogramm zusammen. Das Hochschulpräsidium begrüßte die Stipendiat*innen und übergab das Wort an Dr. Alexandra Krone, Leiterin des Studierendenwerks Osnabrück und selbst Studienpionierin, die von ihrem Werdegang berichtete. Anschließend spielte das Improvisationstheater Sportfreunde Haseglück auf Zuruf der Teilnehmenden zum Thema „Meinerster Job“. Auch diesmal wurden den Stipendiat*innen Workshops geboten, deren gemeinsames Ziel die Unterstützung in der Studienabschlussphase und beim Übergang in den Beruf war. Zum Finale der Veranstaltung kamen alle Beteiligten bei Kaffee und Kuchen zusammen, um sich in kleinen Gruppen über das Erlebte auszutauschen.

Stadtrundfahrt im Traditionsbus.jpg


Februar 2017

Vorstellung des Elternfortbildungsmoduls bei Ministerin Svenja Schulze

Ein mittelfristiges Ziel des Projekts ist es, die entwickelte Fortbildung zum Thema „Hochschulzugang und Studium“ in mehreren NRW-Städten für interessierte Eltern mit Migrationsgeschichte anzubieten. Dafür sollen künftig Mitglieder des Elternnetzwerks an fünf Standorten durch Schulungen in die Lage versetzt werden, als Multiplikator*innen die Elternfortbildungen zuleiten. Um über Möglichkeiten der Realisierung dieses Vorhabens zu sprechen, trafen sich am 15. Februar die Verantwortlichen aus dem Projekt und des Elternnetzwerks NRW mit Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, und Dietmar Bell, Mitglied des Landtages für die SPD. Die Ministerin hält das Vorhaben für absolut unterstützenswert. Ein zentrales Ziel der Fortbildungen ist es den Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, sich selbstkritisch mit den Bildungserwartungen an ihre Töchter und Söhne wie auch mit ihrer Rolle als Eltern auseinanderzusetzen. Außerdem werden im Rahmen eines Informationsmoduls, u.a. die Unterschiede zwischen verschiedenen Hochschularten und Zugangsvoraussetzungen für ein Studium erläutert. Dies soll durch die zentralen Studienberatungen der Hochschulen erfolgen. Die Ministerin hat bei den Hochschulen der Standorte diesbezüglich für Offenheit geworben. Derzeit werden Möglichkeiten der Finanzierung ausgelotet. 

Vortrag zum Elterrnfortbildungsmodul am 13.2.2017.pdf


November 2016

Studienpionier-Stipendiat*innen blicken über den fachlichen Tellerrand

Bei den gemeinsamen Treffen im Juni und November haben die Studienpioniere-Stipendiat*innen diesmal eigene Arbeiten aus ihren Studiengängen vorgestellt. Bislang gab es Präsentationen über Projektarbeiten und Prüfungsleistungen in den Fächern Kommunikationsdesign, Maschinenbau und der Sozialen Arbeit. Weitere Vorträge sind für die kommenden Treffen geplant.

Das Austauschtreffen im SoSe 2017 wird am 12.06.2017 um 17 Uhr im Raum 3.1.004 stattfinden.


Oktober 2016

Exkursion für und mit Studienpioniere-Stipendiat*innen

Die Stipendiat*innen von sieben Studienpioniere-Projekten in und um NRW hatten am 14. Oktober die Möglichkeit, an einer gemeinsamen Exkursion nach Essen teilzunehmen. Das primäre Ziel war dabei das gegenseitige Kennenlernen wie auch die Vernetzung der Stipendiat*innen untereinander.

Der Tag in Essen begann mit einer Führung durch die Dauerausstellung des Ruhr Museums. Die Teilnehmenden folgten dem ehemaligen Weg der Kohle und erhielten dabei Einblicke in die Geschichte und Gegenwart der Industrieregion. Symbolträchtige Objekte des Strukturwandels regten dabei zu Reflexionen über die Bedeutung von Bildung für jeden Einzelnen und für die Region an. Im Anschluss an die Führung erwartete die Teilnehmenden eine Verköstigung in der Philharmonie Essen. Das Nachmittagsprogramm in den Räumlichkeiten der Stiftung Mercator begann mit einer Begrüßung von Dr. Felix Streiter, Leiter des Bereichs Wissenschaft, der zudem Einblicke in die Tätigkeiten der Stiftung gab. Danach konnten die Teilnehmenden zwischen drei Workshops wählen, deren gemeinsames Ziel die Unterstützung der Stipendiat*innen im Studium und beim Übergang in den Beruf war. Abschließend kamen alle Beteiligten bei Kaffee und Kuchen zusammen, um sich in kleinen Gruppen über die Eindrücke des Tages auszutauschen.


Treppe in der Zeche Zollverein
Treppe in der Zeche Zollverein
Unsere Stipendiat*innen werden durch die Ausstellung geführt.
Unsere Stipendiat*innen werden durch die Ausstellung geführt.


September 2016

Überreichung des Elternfortbildungsmoduls

Ein Adressat des Projekts „Studienpioniere“ sind Eltern, für die eine Fortbildung zum Thema „Übergang Schule – Hochschule“ entwickelt worden ist. Ausgehend von Gruppengesprächen und den daraus gewonnenen Forschungsergebnissen wurde gemeinsam mit Mitgliedern des Elternnetzwerks  NRW ein Elternfortbildungsmodul entwickelt, das dem Vorstand am 14. September 2016 für die Durchführung von Samstagsseminaren zur Verfügung gestellt werden konnte. Im Rahmen der Fortbildung wird den Teilnehmenden die Möglichkeit gegeben, sich selbstkritisch mit den Bildungserwartungen an ihre Töchter und Söhne wie auch mit ihrer Rolle als Eltern auseinanderzusetzen. Weitere Ziele sind der Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern zum Thema Studieneinstieg wie auch die Aneignung und kritische Verarbeitung von Informationen über Zugangsbarrieren zur Hochschule und den Studienverlauf von Studierenden aus Familien mit Migrationsgeschichte. Darüber hinaus umfasst die Fortbildung ein Informationsmodul, in dem u.a. die Unterschiede zwischen verschiedenen Hochschularten und Zugangsvoraussetzungen für ein Studium dargestellt, erläutert und diskutiert werden. Der Erwerb dieser Kenntnisse soll die Eltern in die Lage versetzen, ihre Töchter und Söhne hinsichtlich einer Studienaufnahme zu unterstützen und mögliche Sorgen, etwa die Studienfinanzierung betreffend zu verringern. Die Konzeption der Fortbildung erfolgte in Kooperation mit dem Elternnetzwerk NRW und in Zusammenarbeit mit der Zentralen Studienberatung der Hochschule Düsseldorf. An der Entwicklung von Fortbildungsmaterialien, wie etwa einem Videoclip, waren zudem Studierende der Hochschule beteiligt.


Gruppenfoto im Elternnetzwerk
Gruppenfoto im Elternnetzwerk (v.l.n.r.): Sabine Evertz (Projekt Studienpioniere), Prof. Dr. Veronika Fischer (Projekt Studienpioniere), Erol Çelik (Vorsitzender Elternnetzwerk NRW), Luisa Rohden (stellv. Vorsitzende Elternnetzwerk NRW)

JUNI 2016

Workshops zur Studienorientierung an der Hulda-Pankok-Gesamtschule

Am 24. und 27. Juni fanden an der Hulda-Pankok-Gesamtschule in Düsseldorf Workshops zum Thema Zukunftsvorstellungen und Studium für alle Schüler*innen des 11. Jahrgangs statt. Aufgeteilt in vier Gruppen mit jeweils ca. 20 Teilnehmer*innen bekamen sie die Gelegenheit, über ihre eigenen Werte und Zukunftsvorstellungen nachzudenken und sich auszutauschen. Die Ergebnisse aus der Projektforschung (vgl. „Zukunftsvorstellungen und Unterstützungsbedarf von Oberstufenschüler*innen der Hulda-Pankok-Gesamtschule 2015​") dienten dabei als Selbstreflexionsfolie. Darüber hinaus zeigte das Studienpioniere-Team typische, aber überwindbare Barrieren im Studium auf, die anhand von Leitfadeninterviews mit Studierenden ermittelt wurden. Abschließend konnten die Schüler*innen Fragen zum Thema Studium stellen. Die Expertinnen der Zentralen Studienberatung werden dem Informationsbedarf der Schüler*innen zudem in einer weiteren Veranstaltung an der Hulda-Pankok-Gesamtschule nachkommen – dies konnte krankheitsbedingt nicht in diesem Rahmen stattfinden. Die Workshops bilden den Auftakt für die Begleitung des 11. Jahrgangs durch die Studienpioniere-Tutor*innen per Sprechstunde und Facebook.
 

Mai 2016

Werkstattbericht des Forschungs- und Entwicklungsprojekts "Studienpioniere"

Nach zwei Jahren Forschung und Aktion für ein gutes Studium an der Hochschule Düsseldorf
haben wir eine Bilanz gezogen und unsere Zwischenergebnisse am neuen Campus Derendorf vorgestellt.

Zum Download stehen bereit: Der Einladungsflyer, die Präsentation und die dazugehörige Literaturliste


Januar 2016

Studienpionier-Tutor_innen begleiten am Tag der offenen Tür

Im Rahmen des Studienpioniere-Projekts wurde ein Tutorien-Netzwerk aufgebaut, das sich aus Studierenden der verschiedenen HSD-Fachbereiche zusammensetzt. Aufbauend auf den Ergebnissen aus Gruppendiskussionen an der Hulda-Pankok-Gesamtschule wurde ein Oberstufenschüler_innenkonzept entwickelt – mit dem Ziel Hürden beim Übergang von der Schule ins Studium abzubauen. Eine der Konzeptsäulen besteht aus gemeinsamen Besuchen an der HSD zur Studienorientierung. Grundstein bildete der kürzlich stattgefundene Tag der offenen Tür.

Morgens trafen die Tutor_innen an der Hulda-Pankok-Gesamtschule ein, um sich und den Tagesablauf vorzustellen. Aufgeteilt nach Fachbereichen fuhren sie gemeinsam in Gruppen an die Standorte Nord bzw. Süd. Dort nahmen die Schüler_innen an dem vielfältigen Programm teil, erkundeten in Kleingruppen die Fachbereiche und konnten sich dabei jederzeit an die Tutor_innen wenden. Die Tutor_innen selbst berichteten von ihren Erfahrungen im Übergang von der Schule an die Hochschule, ihren Schwierigkeiten und ersten Eindrücken an der HSD.

Letzter Programmpunkt bildete eine Feedbackrunde in den gebildeten Gruppen. Das Feedback der Schüler_innen wird derzeit ausgewertet. Die Tutor_innen stehen den Schüler_innen seitdem als Ansprechpersonen zur Verfügung.

Dezember 2015

Vorstellung der Forschungsergebnisse aus den Gruppendiskussionen an der Hulda-Pankok-Gesamtschule

Am 17. Dezember war das Studienpioniere-Team an der Hulda-Pankok-Gesamtschule, um die Ergebnisse aus den Gruppendiskussionen vom Januar vorzustellen, bei denen die Schüler_innen des gesamten 12. Jahrgangs nach ihren Zukunftsvorstellungen sowie Einstellungen im Hinblick auf die Aufnahme eines Studiums befragt wurden. Seitens der Schule waren die Abteilungsleiterin der Oberstufe, Frau Seegers, der Beratungslehrer der Oberstufe, Herr Peter, und die Schulleiterin, Frau Haußmann, anwesend. Zudem wurde das Projektteam von den Tutoren der Fachbereiche Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie Sozial- und Kulturwissenschaften begleitet, die von ihren Erfahrungen als Schüler im Zusammenhang mit der Aufnahme des Studiums berichteten.

Die Auswertung der insgesamt acht Gruppendiskussionen ergab, dass eine knappe Mehrheit der Schüler_innen entschlossen ist, nach dem Abitur zu studieren, während annähernd so viele noch unentschlossen sind und nur wenige ein Studium ausschließen. Die Studienmotive der Entschlossenen bewegen sich dabei zwischen in- und extrinsischer Motivation. Das Studium wird einerseits als ein gegenüber der Schule attraktiveres Lernsetting betrachtet, da z.B. Inhalte nach Interesse gewählt bzw. abgewählt werden können. Andererseits ist ein Studium bspw. die Voraussetzung zur Erfüllung eines konkreten akademischen Berufswunsches oder wird mit vergleichsweise besseren Berufsperspektiven verknüpft. Bei den Unentschiedenen variiert die Haltung zwischen Spontaneität bzw. Hedonismus auf der einen und Pragmatismus, Unsicherheit und Zukunftspessimismus auf der anderen Seite. Dem gegenüber beruhen Skepsis und Ablehnung hinsichtlich eines Studiums u.a. darauf, dass große Ähnlichkeiten zum System Schule erwartet werden, von dem (zunächst einmal) Abstand genommen werden soll.

Die Einstellungen zur Zukunft und zum Studium  sowie die Wertvorstellungen scheinen insgesamt nicht unerheblich von der sozialen Herkunft und familiären Migrationserfahrungen gerahmt zu sein (der Bericht mit ersten Ergebnissen steht hier zum Download bereit). Gerade Schüler_innen mit akademischem Hintergrund verknüpfen den Studienabschluss mit Hoffnungen auf bzw. Wünschen nach einer sinnerfüllten und selbstbestimmten beruflichen Tätigkeit. Charakteristisch für diese freiheitlich-postmaterialistischen Muster ist, dass Materielles im Vergleich zu Freiheit, etwa im Sinne von Zeit mit der Familie verbringen zu können, als weniger bedeutend bewertet wird. Ein Teil der noch unentschiedenen Schüler_innen kommt aus Familien ohne akademischen Hintergrund. Insofern fehlen ihnen im unmittelbaren persönlichen Umfeld Menschen, die ihnen aus eigener Erfahrung etwas zum Studium und zum Hochschulmilieu sagen und sie ermuntern könnten, den Übergang in die Hochschule zu ‚wagen‘.

Die Gruppendiskussionen haben einen erheblichen Unterstützungsbedarf zum Themenkomplex Studium offengelegt, sodass angesichts der geäußerten Unsicherheiten und Vorstellungen, die der Realität von Hochschule und Studium nicht gerecht werden, ein Oberstufenschüler_innenkonzept entwickelt wurde, um beim Übergang von der Schule an eine Hochschule zu unterstützen. Dieses besteht aus den folgenden drei Säulen:

  1. Ein mehrstündiger Workshop, der es den Oberstufenschüler_innen ermöglicht, sich im Klassenverband mit den eigenen Zukunftsvorstellungen und Ängsten auseinanderzusetzen und sich mit Fragen rund um das Thema „Studieren“ an die – ebenfalls beteiligte – Zentrale Studienberatung der HSD wenden zu können;

  2. Eine kontinuierliche Begleitung der Schüler_innen durch die Tutor_innen;

  3. Besuche von Angeboten an der HSD im Bereich der Studienorientierung (z.B. Tag der offenen Tür).


Austauschtreffen mit Studienpionier-Stipendiat_innen

Die Studienpioniere-Stipendiat_innen waren am 8. Dezember zum dritten Mal zum gegenseitigen Austausch in die Räumlichkeiten des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften eingeladen. Zunächst hat das Projektteam über den aktuellen Stand und das Statussymposium im Juli (s. unten) informiert. Anschließend haben Mitarbeiter_innen des Zentrums für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (ZWEK) ihre Qualifizierungsangebote (wie die Lernakademien Autumn School und Spring School oder die Beratungsangebote des Career Service) vorgestellt und die Fragen der Stipendiat_innen beantwortet.

Beim nächsten Treffen werden die Stipendiat_innen die Möglichkeit haben, eigene Arbeiten bzw. Projekte aus dem Studium vorzustellen, um anschließend darüber ins Gespräch zu kommen und so über den eigenen fachlichen Tellerrand blicken zu können.

Das nächste Austauschtreffen findet am 25.05.2016 um 17 Uhr am neuen Campus der Hochschule (Münsterstraße 156, 40476 Düsseldorf) im Großen Konferenzraum in Gebäude 3 (R. 1.004 = 1. Etage, Raum 004) statt.


Juli 2015

Statussymposium „Studienpioniere“

Die Stiftung Mercator und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hatten für den 7. Juli 2015 zum Statussymposium eingeladen. Dabei kamen alle zehn im Wettbewerb „Studienpioniere“ ausgezeichneten Hochschulen im Wissenschaftszentrum Bonn zusammen, um über ihre jeweiligen Projektzwischenergebnisse zu berichten. Nach einer Kurzpräsentation nach der Elevator-Pitch-Methode informierte das Düsseldorfer Projekt-Team mit einem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten über die Projektideen und -inhalte. Darüber hinaus hielt Lars Schmitt im Rahmen des Workshops „Yes, you can! Wie Studienpioniere erfolgreich studieren“ ein Impulsreferat mit dem Titel "Yes, we can! Bedingungen für den Erfolg von Studienpionieren zwischen Ressourcen, Habitus und Strukturen". Das Poster über die Projektideen und -inhalte finden Sie hier.


Juni 2015

Austauschtreffen mit Studienpionier-Stipendiat_innen

Am 15. Juni lud das Studienpioniere-Team zum zweiten Erfahrungsaustausch in die Räumlichkeiten des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften ein. Diesmal ging es insbesondere um die Erfahrungen der Stipendiat_innen in der Studieneingangsphase. Was waren die ersten Eindrücke beim Start ins Studium? Was ist besonders positiv, was besonders negativ im Kopf geblieben? Welche Schwierigkeiten wurden erlebt und wie gestalteten sich die Bewältigungsstrategien bzw. -versuche?

Für das nächste Austauschtreffen im Wintersemester 2015/2016 wünschten sich die Stipendiat_innen u.a. Informationen zu überfachlichen Unterstützungsangeboten der Hochschule Düsseldorf. Daher wird das Zentrum für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (ZWEK) über seine Qualifizierungsangebote informieren. Im Anschluss soll ein Austausch über die Angebote des ZWEK folgen, mit dem Ziel, dass die Stipendiat_innen ihre Wünsche und Vorschläge einbringen können.

Das nächste Austauschtreffen findet am 08.12.2015 um 17 Uhr im Konferenzraum (R. 00.94) am Hochschul-Campus Süd (Universitätsstraße, Gebäude 24.21) statt.


Mai 2015

Elternfortbildung im Elternnetzwerk NRW

Unter dem Titel „Studium der Söhne und Töchter – Was nun?“ fand am 9. Mai 2015 ein Samstagsseminar zur Elternfortbildung statt, in dessen Rahmen weitere Gruppendiskussionen mit Eltern und Vertreter_innen von Elternvereinen des Elternnetzwerks NRW durchgeführt wurden.

Ein wichtiges Ziel der Fortbildung war es den teilnehmenden Eltern die Möglichkeit zu geben, eigene Bildungswünsche für ihre Söhne und Töchter wie auch Bildungserwartungen zu reflektieren. Im ersten Teil der Fortbildung berichtete zudem Erol Celik, Vorsitzender des Elternnetzwerks NRW, über seine Erfahrungen als Vater von studierenden Kindern.

Im zweiten Teil der Fortbildung standen grundsätzliche und organisatorische Fragen rund um die Aufnahme eines Studiums im Fokus. Expertinnen der Zentralen Studienberatung der Hochschule Düsseldorf informierten über Studienvoraussetzungen, Studienwahl und Fachwechsel. Zudem wurde besprochen, wie die Finanzierung eines Studiums gesichert werden kann und welche Beratungs- und Informationsstellen an der Hochschule aufgesucht werden können, wenn sich im Studienverlauf Fragen und Probleme ergeben.

Die Elternfortbildung wurde im Rahmen des Studienpioniere-Projekts in Kooperation mit dem Elternnetzwerk NRW und in Zusammenarbeit mit der Zentralen Studienberatung der HSD konzipiert. Wir danken Erol Celik, Vorsitzender des Elternnetzwerks NRW, dem Verein Anadolu Wuppertal e.V. für die Zurverfügungstellung seiner Räumlichkeiten und allen Teilnehmenden der zweiten Veranstaltung!


März 2015

Flyer zum Studienpioniere-Projekt

Der Projektflyer liegt ab sofort an der Hochschule aus und kann hier heruntergeladen werden (s. rechts im Download-Bereich).


Februar 2015

Projektvortrag auf ZSW-Tagung der Hochschule Hannover

Am 19. und 20. Februar lud die Abteilung Studium und Lehre im Zentrum für Studium und Weiterbildung (ZSW) der Hochschule Hannover zu der Tagung "Soziale Ungleichheiten, Milieus und Habitus im Hochschulstudium" ein. Das Studienpioniere-Projekt war durch Sabine Evertz mit dem Vortrag "Studienpioniere – zwischen Habitus und Strukturen im Spannungsfeld von Ressourcenorientierung, Integration und Inklusion" vertreten. Ziel der Tagung war es, einen Überblick über vorhandene Untersuchungen zu Motiven, Erwartungen und Bildungsstrategien der Studierenden zu schaffen.

Die Tagungspräsentationen können unter Tagung ZSW eingesehen werden.


Januar 2015

Kennenlerntreffen mit Studienpionier-Stipendiat_innen

Das Semesterende rückt näher und die Studienpionier-Stipendiat_innen stehen kurz vor ihrer ersten Prüfungsphase. Gerade noch Zeit für ein Zusammenkommen. Am 22. Januar lud das Studienpioniere-Team zum Kennenlernen, Vernetzen und Erfahrungsaustausch in die Räumlichkeiten des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften ein. Bei Tee, Kaffee und Gebäck erzählten die Stipendiat_innen von ihren Wegen ins Studium und den Eindrücken im ersten Semester. Das Studienpioniereteam berichtete über die Ziele des Projekts und bisherige und geplante Aktivitäten. Am Ende verabredete man sich zu einem regelmäßigen Austausch in gemütlicher Runde. Im Rahmen des Studienpioniere-Projekts wurden zum Wintersemester 2014 insgesamt 18 Stipendien an Erstsemesterstudierende aus allen Fachbereichen der Hochschule Düsseldorf vergeben. Die Stipendien umfassen 300 Euro monatlich und werden für eine Dauer von maximal acht Semestern ausgezahlt.


„Kein Ansehen der Person – Inklusion gesellschaftlich denken“ – Tagung der Evangelischen Akademie Villigst in Wuppertal

Am 15. und 16. Januar 2015 fand in Wuppertal die Tagung „Kein Ansehen der Person – Inklusion gesellschaftlich denken“ der Evangelischen Akademie Villigst statt. Im Fokus der Veranstaltung stand der Begriff Inklusion, der mit dem Bedeutungsgehalt anderer zentraler Begriffe wie Integration und Diversity verglichen wurde. Darüber hinaus wurden verschiedene Ansätze aus der Praxis, die Inklusion als Ziel formulieren, vorgestellt und kritisch analysiert. Der Begriff Inklusion wurde nicht allein unter pädagogischen Aspekten, sondern als gesamtgesellschaftlicher Ansatz betrachtet. Insbesondere der Vortrag „Schritte und Hindernisse auf dem Weg zu einer gerechten Gesellschaft“ richtete den Blick auf Disparitäten im Bildungssystem und die Notwendigkeit bildungspolitischer Korrekturen. Das Studienpioniere-Team war durch Sabine Evertz, Prof. Dr. Veronika Fischer und Volker Klein vertreten, die das Projekt unter dem Aspekt einer inklusiven Hochschulstrategie vorstellten. Gemeinsam mit Lisa Kerschkens wurde die Zukunftswerkstatt zum Thema „Inklusive Hochschule“ vorgestellt, die am 21.11.2014 am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Fachhochschule Düsseldorf stattgefunden hat.


Gruppendiskussionen mit Schüler_innen der Hulda-Pankok-Gesamtschule

Am 8. und 9. Januar 2015 wurden an der Hulda-Pankok-Gesamtschule insgesamt acht Gruppendiskussionen mit allen Schüler_innen des 12. Jahrgangs geführt, um deren Zukunftsvorstellungen sowie Einstellungen und Meinungen im Hinblick auf die Aufnahme eines Studiums zu erfragen. Besonderes Interesse galt dabei möglichen Barrieren, die einem Hochschulzugang aus Sicht der Schüler_innen entgegenstehen. Anhand des gewonnenen Datenmaterials sollen Maßnahmen entwickelt und implementiert werden, um solche Hindernisse sowohl an der Hochschule Düsseldorf als auch bereits an der Hulda-Pankok-Gesamtschule abzubauen.

Herzlicher Dank richtet sich an die Schüler_innen und an Frau Seegers, Oberstufenkoordinatorin der Hulda-Pankok-Gesamtschule, für die optimale Vorbereitung und exzellente Betreuung vor Ort.


November 2014

Zukunftswerkstatt zum Thema „Inklusive Hochschule“

Am Freitag, den 21.11.2014, fand im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften eine Zukunftswerkstatt (ZKW) zum Thema „Inklusive Hochschule“ statt. Die Idee zur Zukunftswerkstatt ist in verschiedenen Diskussionszusammenhängen entstanden, sowohl im Diversity-Ausschuss des Fachbereichs als auch im Projekt Studienpioniere, die beide im gesamtstrategischen Organisationsentwicklungsprozess der Hochschule unter dem Thema Diversity verankert sind.

Ein Novum der Veranstaltung war, dass Akteur_innen aus allen Bereichen des Fachbereichs teilgenommen haben: Studierende, Lehrende, Verwaltungsmitarbeiter_innen, Fachkräfte aus verschiedenen Arbeitsstellen sowie wissenschaftliche Mitarbeiter_innen. Von Anfang an sollten die Studierenden einbezogen werden. So haben Studierende aus dem Seminar „Vielfalt gestalten in Bildungsinstitutionen“ gemeinsam mit Prof. Dr. Ruth Enggruber, Sabine Evertz und Prof. Dr. Veronika Fischer die Veranstaltung geplant. Die Studierenden haben darüber hinaus die Moderation und Dokumentation der Zukunftswerkstatt übernommen. Nach einem Kurzvortrag von Prof. Dr. Ruth Enggruber zum Thema „Inklusion“ und einem Input der Studierenden, was eine Zukunftswerkstatt ist, debattierten die Teilnehmenden in den verschiedenen Phasen der Zukunftswerkstatt – Kritik-, Utopie- und Verwirklichungsphase – über das Thema. Zum Schluss wurden konkrete Veränderungsvorschläge gemacht. Das Feedback zur Veranstaltung fiel überaus positiv aus.


Oktober 2014

Erstsemesterstudierende führen Wochenbuch

Welche Erfahrungen rund ums Studienleben machen Studierende in den ersten Wochen ihres Studiums? Um Einblicke in die Eindrücke, Erlebnisse und Herausforderungen in der Studieneingangsphase zu bekommen, führen rund 30 Bachelor-Erstsemesterstudierende des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften derzeit im Rahmen des Studienpioniere-Projekts Wochenbuch. Das heißt, sie fertigen über die ersten sechs Wochen des gerade begonnenen Wintersemesters wöchentliche Berichte zu ihren Studienerfahrungen an. Diese qualitative Forschungsmethode verspricht (zeit)nahe und unverfälschte Erkenntnisse über das Erleben von Studium in der Studieneingangsphase und gibt Aufschluss über belastende wie auch fördernde Studienstrukturen in dieser Zeit.


September 2014

Studierende mit Studienpionier-Stipendium starten ins Studium

In diesen Wochen haben 18 Studierende mit einem Stipendium im Rahmen des Projekts „Studienpioniere“ ihr Studium an der Hochschule Düsseldorf aufgenommen. Die Stipendien umfassen 300 Euro monatlich und werden für eine Dauer von maximal acht Semestern ausgezahlt. Dieser Betrag setzt sich je zur Hälfte aus Fördergeldern des Projekts und aus Mitteln des Deutschlandstipendiums zusammen.


Juli 2014

Studienpioniere-Projekt im Newsletter „Neues aus der Forschung“

In der Juni/Juli-Ausgabe 2014 des Newsletter „Neues aus der Forschung“ des Fachbereichs 6 ist ein Artikel zum Forschungsprojekt erschienen.


Juni 2014

Gruppendiskussion im Elternnetzwerk NRW

Unter dem Veranstaltungstitel „Stolpersteine und Meilensteine auf dem Weg ins Studium“ fand am 21. Juni 2014 die erste von insgesamt drei Gruppendiskussionen im Elternnetzwerk NRW statt. Das Elternnetzwerk NRW ist ein Zusammenschluss von Vereinen, in denen sich zugewanderte Eltern organisiert haben, um ihre Erziehungskompetenzen zu stärken und ihre Interessen mit mehr Nachdruck in der Öffentlichkeit vertreten zu können*. Mitglieder des Elternnetzwerks, Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende von Elternvereinen mit Zuwanderungsgeschichte diskutierten im Rahmen der Veranstaltung über Hürden von jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund beim Zugang zur Hochschule und berichteten in diesem Kontext von ihren eigenen Bildungsgeschichten. Mit der Gruppendiskussion konnten Meinungen, Einstellungen und kollektive Orientierungen von Eltern mit eigener Zuwanderungsgeschichte erforscht werden.

Darüber hinaus ging es um Fragen wie: Welche Bedenken und Sorgen haben Eltern, wenn es um die Studienentscheidung ihrer Söhne und Töchter geht? Welchen Informationsbedarf haben die Eltern? Was muss die Hochschule tun, um die Studienbarrieren zu senken?

Mit den Teilnehmenden wurden Themen für Elternfortbildungen erarbeitet, die über Studienvoraussetzungen, Studiengänge, Studienverlauf und Berufsperspektiven informieren sollen. In den kommenden Monaten wird im Rahmen des Studienpioniere-Projekts in Kooperation mit dem Elternnetzwerk NRW und in Zusammenarbeit mit der zentralen Studienberatung der HSD ein Konzept für die Elternfortbildungen entwickelt. Die Fortbildungen richten sich zunächst an Vertreter_innen von Elternvereinen, die das Gelernte in ihre Vereinsuntergliederungen vor Ort weiter tragen. Für Herbst 2015 ist darüber hinaus ein großes Elternseminar geplant, zu dem wir alle interessierten Eltern einladen werden. Nähere Informationen dazu werden folgen.

Im Rahmen des Studienpioniere-Projekts sind in diesem und im nächsten Jahr insgesamt drei Gruppendiskussionen im Elternnetzwerk NRW vorgesehen. Wir danken Erol Celik, Vorsitzender des Elternnetzwerks NRW, und allen Teilnehmenden der ersten Veranstaltung!



*Einen guten Überblick über die Geschichte, Ziele und Aktivitäten des Netzwerks bietet folgender Aufsatz: Veronika Fischer/ Doris Krumpholz/ Adelheid Schmitz (2011): Stärkung der Selbsthilfepotenziale und Vernetzung - das Elternnetzwerk NRW. In: Fischer, Veronika/ Springer, Monika (Hrsg.): Handbuch Migration und Familie. Grundlagen für die Soziale Arbeit mit Familien. Schwalbach/ Ts., S. 458-472.


Laufzeit

2014 - 2017


Förderer

Stiftung Mercator

Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft


Kontakt

Sabine Evertz


Download:

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