Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

DIFA​

Forschungsstelle DIFA - Düsseldorfer Integrationsförderung in Ausbildung und Arbeit


Kontakt

Prof. Dr. Ruth Enggruber

Raum 03.1.032
Tel. 49 (0)211/ 4351 - 3316
Gebäude 3
Etage 1
Münsterstraße 156
40476 Düsseldorf


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Ausbildung für alle” – inklusiv verstanden. Reformidee „inklusive Berufsausbildung“ im Spiegel von theoretischen Überlegungen und Expertenmeinungen,

gemeinsam mit Joachim Gerd Ulrich und weiteren Kolleginnen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) (2013-2014)

Bericht: Expertenmonitor


Schwacher Schulabschluss – und dennoch rascher Übergang in eine Berufsausbildung? Einflussfaktoren auf die Übergangsprozesse von Hauptschulabsolventen/innen mit Konsequenzen für deren weitere Bildungswege,

gemeinsam mit Joachim Gerd Ulrich des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) (2013-2014)

Veröffentlichung aus der Bibb​


Bedingungen, Grenzen und Möglichkeiten der Effektivitätskontrolle in der Sozialen Arbeit

Die langjährigen Erfahrungen der Forschungsstelle DIFA in der Evaluationsforschung haben den Anstoß zu dieser Forschungsstudie gegeben. Denn unter dem Druck knapper Finanzhaushalte und veränderter gesellschaftlicher Anforderungen werden die Anbieter von Sozialer Arbeit zunehmend dazu aufgefordert, die Effektivität ihrer Arbeit zu beleuchten und belegen. Was aber konkret bedeutet Effektivität in der Sozialen Arbeit und in wieweit ist sie dort adäquat und gültig zu kontrollieren? Im Rahmen einer grundlegenden theoretischen Analyse wurde dargelegt, inwieweit eine Effektivitätskontrolle in der Sozialen Arbeit mit den Strategien der empirischen Sozialforschung möglich ist und welche forschungsmethodischen und -praktischen Grenzen dabei zu berücksichtigen sind. Die Forschungsstudie wurde aus Mitteln der hochschulinternen Forschungsförderung der Fachhochschule Düsseldorf finanziert und von April 2007 bis November 2008 durchgeführt.


Zielgruppen- und Wirkungsanalyse von Berufsvorbereitenden Bildungsmaß-nahmen des CJD (Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands e.V.)

Im Auftrag des CJD analysierte die Forschungsstelle DIFA die Ergebnisse von Assessment-Centern (AC), die mit rund 700 TeilnehmerInnen von Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB) im Rahmen der Eignungsanalyse durchgeführt wurden. Des Weiteren wurden spezifische Merkmale der BvB-TeilnehmerInnen in einer MitarbeiterInnen-Befragung erhoben. Auf diese Weise konnten präzisere Angaben zu den Kompetenzen, soziodemografischen, bildungsbiografischen und gesundheitlichen Merkmalen sowie außerschulischen Belastungsfaktoren zu der heterogenen Gruppe von BvB-TeilnehmerInnen gewonnen und eine differenzierte Zielgruppenanalyse geliefert werden. Für die kompetenzbezogene Wirkungsanalyse erfolgte gegen Ende der Maßnahmen – auf Grundlage eines zweiten ACs – eine Überprüfung der Kompetenzentwicklung mit einer für die untersuchte Gesamtgruppe repräsentativen Stichprobe von knapp 230 BvB-TeilnehmerInnen. Die Forschungsstudie lief von November 2006 bis Oktober 2007.

Evaluation des Projektes “Ausbildungsorientierte Beratung und Begleitung in Schulen – ABS” (Abschluss 2006)

Ein Modellprojekt der DRK - Soziale Arbeit und Bildung gGmbH im Rahmen des BMBF-Programms „Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF)“ zur Förderung von HauptschülerInnen im Übergang von der Schule in den Beruf. In einem präventiven Ansatz wurden HauptschülerInnen aus dem Kreis Borken ab der 8. Klasse in der Berufswahl und bei ihrer Ausbildungssuche beraten und unterstützt. Die Evaluation durch die Forschungsstelle DIFA lief von November 2004 bis April 2006.

Wissenschaftliche Beratung bei der Entwicklung eines Bildungszentrums in Mazedonien (Konzept Grundschule 2005, Gymnasium 2005 und Universität 2006)

Planungen zu einem innovativen Campuskonzept der GIED (German Institute for Education and Development) GmbH für die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien. Von der Vorschule, über Grundschule und Gymnasium, bis zur Universität sollen SchülerInnen und Studenten in einer demokratischen Bildungsgemeinschaft auf einem gemeinsamen Campus leben, miteinander lernen und in ihren Schlüsselkompetenzen gefördert werden. In der Entwicklung der Konzepte für die Schulen und die Universität wurde die GIED GmbH in den Jahren 2005 und 2006 von der Forschungsstelle DIFA beraten und wissenschaftlich begleitet.

Evaluation des Projektes „Step by Step – Eine Brücke zur Arbeitswelt“ (Abschluss 2005)

Ein Modellprojekt der AWO Düsseldorf (Berufsbildungszentrum gGmbH) für SchülerInnen der 10. Klasse in Schulen für Lernbehinderte, Schulen für Erziehungshilfe und Hauptschulen – wiederum im Rahmen des oben genannten BMBF-Programms „Kompetenzen fördern - berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf“. In enger Kooperation zwischen Schule, Betrieben und Trägern der Jugend(berufs)hilfe erhalten die Jugendlichen eine betriebsnahe, zielgruppenspezifische sowie sozialpädagogisch gestützte Berufsorientierung und -vorbereitung. Evaluiert durch DIFA von August 2005 bis Januar 2006.

Evaluation des Projektes „Betweenies II“ (Abschluss 2005)

„Betweenies“ ist ein seit 2001 laufendes Projekt, das von der Jugendhilfeeinrichtung KONTRAST im Auftrag des Jugendamtes der Stadt Düsseldorf durchgeführt wird. Es richtet sich an Kinder und Jugendliche aus dem Düsseldorfer Stadtteil Oberbilk und kombiniert Angebote zur Einzelfallhilfe mit besonderen erlebnis- wie kulturpädagogischen Gruppenangeboten sowie Eltern- und Familienarbeit. DIFA evaluierte das Projekt von September 2004 bis November 2005.

Expertise „Modelle der Kompetenzfeststellung im beschäftigungs- und bildungstheoretischen Diskurs unter besonderer Berücksichtigung von Gender Mainstreaming“ (Abschluss 2005)

Im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft „Arbeitsplätze für junge Menschen in der Sozialwirtschaft“ hat das Institut für regionale Innovation und Sozialforschung (IRIS e.V.) die Forschungsstelle DIFA mit einer Expertise zu Kompetenzfeststellungsverfahren in der Berufsausbildungs- und Beschäftigungsförderung beauftragt. Die im September 2004 fertig gestellte Ausarbeitung erläutert fundiert und kritisch die Hintergründe und Ansätze der Kompetenzfeststellung (z.B. Assessment-Center) in diesem Feld.

Evaluation der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft „Offensive für Ältere“ (Abschluss 2004)

Die EQUAL-Entwicklungspartnerschaft „Offensive für Ältere“ hat in den Jahren 2002 bis 2005 Strategien gegen die Ausgrenzung Älterer vom Arbeitsmarkt entwickelt und an sieben Standorten in NRW Modellprojekte zu Förderung und beruflichen Integration von älteren Arbeitslosen durchgeführt. In Kooperation mit der Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. war die Forschungsstelle DIFA für die Evaluation des Projektverbundes zuständig.

Studie „Informationstechnologien und Medienkompetenz in der Jugendsozialarbeit“ (Abschluss 2004)

Das Forschungsprojekt „Informationstechnologien und Medienkompetenz in der Jugendsozialarbeit“ wurde in Zusammenarbeit mit dem fachbereichsübergreifenden Institut für Medien, Kommunikation und Informationstechnologie (MKI) durchgeführt und aus Mitteln der hochschulinternen Forschungsförderung finanziert. Hierbei wurde das Konstrukt der Medienkompetenz theoretisch analysiert und systematisiert, um auf Grundlage dieser theoretischen Überlegungen empirisch zu prüfen, inwieweit Medienkompetenz in Projekten der Jugendsozialarbeit sowohl bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen als auch bei den PädagogInnen und AusbilderInnen in den Bildungseinrichtungen gefördert wird.

Wissenschaftliche Begleitung des Modellversuchs zur Differenzierung in der Berufsausbildung - Ausbildungskonsens NRW (Abschluss 2002)

In den Jahren 1997 bis 2002 wurde im Rahmen des Ausbildungskonsenses NRW ein Modell zur “Differenzierung der Berufsausbildung” für benachteiligte Jugendliche entwickelt und erprobt. Ziel der Modellprojekte war zum einen, lern- und sozialbenachteiligten Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich in einem anerkannten Ausbildungsberuf zu qualifizieren und zum anderen die Entwicklung eines Qualifikationsnachweises. Die Projekte dieses frühen Modellversuchs des Ausbildungskonsenses NRW wurden von der Forschungsstelle DIFA wissenschaftlich begleitet und evaluiert.

Evaluation „Welche Möglichkeiten eröffnen berufsspezifische BvB für die Berufsbildung benachteiligter Jugendlicher?“ (Abschluss 2001)

Evaluation von Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB), die in Modellprojekten zur „Differenzierung der Berufsausbildung“ im Rahmen des bereits erwähnten Ausbildungskonsens NRW an verschiedenen Standorten durchgeführt wurden. Im Jahr 2001 wurden hierzu insbesondere ehemalige TeilnehmerInnen und die an dem Modellversuch beteiligten Betriebe durch die Forschungsstelle DIFA befragt.

Studie „Benachteiligtenförderung und Fachhochschulen“ (Abschluss 2002)

Unter Federführung des Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (IAJ) war die Forschungsstelle DIFA an der Durchführung der empirischen Studie „Benachteiligtenförderung und Fachhochschulen“ beteiligt. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte und im Jahr 2002 fertig gestellte Untersuchung beleuchtet, wie und in welchem Umfang SozialpädagogInnen und SozialarbeiterInnen im Fachhochschulstudium auf eine Tätigkeit in der Benachteiligtenförderung vorbereitet und welche sozialpädagogischen Qualifikationen von den Einrichtungen der Benachteiligtenförderung erwartet werden.

Studie 'jugend@work.net - Entwicklung einer Konzeption für lokale / regionale Kooperationsnetze am Beispiel der Metropolregion Hamburg' (Abschluss 2001)

Die Hamburger Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung wurde im Herbst 2000 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit der Pilotstudie „Entwicklung einer Konzeption für lokale/regionale Kooperationsnetze am Beispiel einer Großstadt – jugend@work.net“ beauftragt, um hiermit - auch auf andere Großstädte übertragbare – Handlungsempfehlungen zum Aufbau vom Kooperationsnetzen in der Schul-, Jugend-, Berufsbildungs- und Arbeitsmarktpolitik zu entwickeln. Die wissenschaftliche Durchführung und Begleitung der Studie erfolgte durch das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e. V. (ISM), das Institut für berufliche Bildung, Arbeitmarkt- und Sozialpolitik GmbH (INBAS) und die Forschungsstelle DIFA der FH Düsseldorf.