Was wünschen sich Kinder von ihrem Lieblingsroboter? Und wie können ihre Perspektiven in Forschung und Gesellschaft stärker berücksichtigt werden? Diesen und weiteren Fragen widmete sich der Studiengang Kindheitspädagogik des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften bei der diesjährigen Nacht der Wissenschaft am 11. September in Düsseldorf.
An einem interaktiven Aktionsstand erhielten Besucher Einblicke in verschiedene Forschungsprojekte, darunter das aktuelle Forschungsprojekt PeKi_digital. Im Mittelpunkt stand dabei die Perspektive von Kindern, die durch vielfältige Mitmachangebote unmittelbar erlebbar gemacht wurde. Ob Wettrennen und Zeichnen mit dem Miniroboter BlueBot, eine Abstimmung über Lieblingsfreizeitbeschäftigungen mithilfe von Legosteinen oder das Entwerfen eines eigenen Traumroboters – die Aktionen luden zum Ausprobieren, Mitdenken und gemeinsamen Austausch ein.
Besonders spannende Gespräche entstanden auch rund um die Frage, wie häufig Kinder und Jugendliche nach ihrer Meinung gefragt werden. Die interaktiven Angebote stießen bei Kindern, Eltern, Großeltern, pädagogischen Fachkräften und weiteren Interessierten auf großes Interesse und eröffneten neue Perspektiven auf kindliche Partizipation, Medienbildung und frühkindliche Forschung.
Mit insgesamt rund 15.000 Besuchern bot die Nacht der Wissenschaft eine wertvolle Gelegenheit, wissenschaftliche Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und Forschung und Praxis miteinander ins Gespräch zu bringen.