Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

Aktuelle Pro­motions­projekte

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Promovieren Im Fachbereich SK

Im Fachbereich SK werden zahlreiche Promotionsprojekte durchgeführt, die meisten davon als kooperative Promotionen zwischen der HSD und einer Universität.

Hier finden Sie die aktuellen Promotionsprojekte von Promovend*innen und Mitarbeiter*innen des Fachbereichs SK.​ ​

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Altersvorsorge türkeistämmiger Migrant/innen unter besonderer Berücksichtigung des Altersvorsorgehandelns im transnationalen Raum


Ina Conen

​Vor dem Hintergrund der Bedeutungszunahme von Eigenverantwortung im Rahmen der ​sozialpolitischen Absicherung sozialer Risiken im Alter beschäftigt sich das Dissertationsprojekt mit der Identifizierung und Analyse des Altersvorsorgehandelns von Migrant/innen im mittleren Lebensalter. In einem qualitativen Design werden in 16 problembasierten Einzel-und Paarinterviews empirisch individuelle Strategien und Handlungen zur Ausgestaltung der individuellen Altersvorsorge von in Deutschland lebenden türkeistämmiger Migrant/innen. Angenommen wird eine Relevanz transnationaler Aktivitäten und Bindungen im transnationalen Raum Deutschland-Türkei als migrationsbedingte Ressource (Pries, 1996; Faist, 2000), welche zur Bewältigung der komplexen Anforderungen an das Vorsorgehandeln von in Deutschland lebendenden türkeistämmigen Menschen heran gezogen werden kann. Theoriesystematisch wird (i) Handeln akteurstheoretisch fundiert in handlungsprägenden sozialen Strukturen angenommen. (ii) Ursache, Rahmenbedingungen und Folgen von Migrationsbewegungen werden in dem vorliegenden Dissertationsprojekt als durch die strukturellen Bedingungen von Inklusion in funktionale Teilsysteme nationaler Wohlfahrtsstaaten bestimmt, verstanden. Im Ergebnis beabsichtigt die Arbeit eine Typologie von den Altersvorsorgehandeln hinterlegten sozialen Entscheidungsmechanismen im transnationalen Raum Deutschland-Türkei zu entwickeln.​​

Betreuung:

  • Prof. Dr. Sigrid Leitner (TH Köln)

  • Prof. Dr. Ute Klammer (Universität Duisburg-Essen)

kooperative Promotion TH Köln - Universität Duisburg-Essen

Promotionskolleg TransSoz - Leben im transformierten Sozialstaat​
 
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Habitus, Ressourcen und Studienstrukturen – eine qualitativ-empirische Untersuchung zu Passungsverhältnissen im Fachhochschulstudium

(Arbeitstitel)

Sabine Evertz

Im Erkenntnisinteresse des Promotionsvorhabens stehen Passungsverhältnisse zwischen Studienstrukturen der Fachhochschule (akademische und fachkulturelle Strukturen) und den Voraussetzungen der Studierenden (Habitus und Ressourcen, etwa Kapitalausstattungen nach Bourdieu). Die übergeordnete bildungssoziologische Ausgangsfrage des Promotionsvorhabens ist, inwieweit Fachhochschulstrukturen als Mechanismen sozialer Selektivität im Studium wirken und über sie vorhandene gesellschaftliche Ungleichheiten (re)produziert oder aufgebrochen werden. Konkret steht dabei die Aufdeckung von Habitus-Struktur-Konstellationen im Fokus. Einschlägige Studien der Studierendenforschung verweisen auf die Bedeutung von milieu- und geschlechterspezifischen Erfahrungen im Studienverlauf, weshalb der Untersuchungsfokus auf den Ungleichheitsdimensionen soziale Herkunft und Geschlecht liegt, die intersektionalen Forschungsansätzen folgend in ihren Wechselwirkungen mit weiteren Dimensionen analysiert werden. Für die Untersuchung wurden Studiengänge der Sozialen Arbeit und Ingenieurwissenschaften gewählt.

Betreuung:

kooperative Promotion HSD - Universität Duisburg-Essen

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Verei​nbarkeit von Pflege und Beruf

Welche Effekte haben die Instrumente der Pflegepolitik?

Timm Frerk

Der Beginn einer Pflegebedürftigkeit stellt die betroffenen Personen und auch die Familienmitglieder vor die Frage, wie die Pflege organisiert und erbracht werden kann. Die Wahl des Pflegearrangements hängt dabei von einer Vielzahl von Bedingungen ab, die durch die Bedürfnisse und Optionen der pflegebedürftigen Personen und den potentiellen Pflegepersonen bestimmt werden. Die Bedingungen auf der individuellen Ebene können in bedeutsamer Weise von der Ausgestaltung der Pflegepolitik beeinflusst werden, indem Optionen eröffnet oder beschränkt werden. In der Dissertation frage ich, ob und wie Instrumente der Pflegepolitik auf die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf wirken. Anhand von Mehrebenmodellen werde ich die Effekte in zehn europäischen Ländern im Zeitraum von 2004 bis 2012 analysieren.

Betreuung:

  • Prof. Dr. Sigrid Leitner (TH Köln)

  • Prof. Dr. Carsten Ullrich (Universität Duisburg-Essen)

kooperative Promotion TH Köln - Universität Duisburg-Essen

Promotionskolleg  TransSoz - Leben im transformierten Sozialstaat​

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Die Situation US-amerikanischer Kriegsverweigerer in Kanada

Sarah J. Grünendahl

Das Dissertationsprojekt beschäftigt sich mit der Fluchtmigration US-amerikanischer Kriegsverweigerer des Vietnam- bzw. Afghanistan-/Irakkriegs nach Kanada. Beiden ‚Kohorten' ist gemein, dass sie eine (militärische) Strafverfolgung in Kauf nahmen, indem sie sich einem Militäreinsatz in einem von ihnen als moralisch falsch eingeordneten Krieg entzogen. Drastische Unterschiede bestehen hingegen in den Rahmenbedingungen, unter denen die Kriegsverweigerer jeweils zu ihrer Fluchtentscheidung kamen bzw. diese in die Tat umsetzten; insofern fungieren die Gruppen gewissermaßen als Kontrastfolien füreinander.
Das Erkenntnisinteresse gilt den Migrations- und Integrationserfahrungen der beiden genannten Kohorten; dabei geht es sowohl darum, die biographische Relevanz dieser Migrationsentscheidung im Allgemeinen zu beleuchten, als auch die Auswirkungen des Aufenthaltsstatus auf die gesellschaftliche Teilhabe im Besonderen offen zu legen. Ziel der Arbeit ist es herauszuarbeiten, welche Faktoren sich günstig auf die Adaption von (Zwangs-)migrant*innen im Zielland auswirken und daraus Handlungsansätze für eine gelingende Inklusion zu entwickeln.
Die Analyse dieser Zusammenhänge stützt sich auf problemzentrierte Interviews mit Verweigerern der beiden genannten Kohorten. Ausgangspunkt der Studie war ihr bürgerschaftliches Engagement zugunsten eines dauerhaften Bleiberechts für die Afghanistan-/Irakkriegsdeserteure; berücksichtigt wurden aber auch andere Formen ehrenamtlicher Arbeit und Partizipation.


Betreuung:

  • Prof. Dr. Christoph Strünck (Universität Siegen)
  • Prof. Dr. Karin Schittenhelm (Universität Siegen)
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Die Nutzung von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien durch Menschen mit dem Lebensmittelpunkt Straße in Nordrhein-Westfalen


(Arbeitstitel)

Kai Hauprich

Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien wie Mobiltelefone und das Internet haben in den letzten beiden Dekaden massive gesellschaftliche Transformationsprozesse in Gang gesetzt. Insbesondere das Internet hat sich von einem einfachen digitalen Kommunikationsmedium zu einer zentralen Infrastruktur weiterentwickelt. Entgegen den Erwartungen einiger Protagonisten der Digitalisierung wird jedoch bereits heute deutlich, dass nicht alle sozialen Gruppen den gleichen Zugang zu digitalen Medien finden können und nicht alle soziale Gruppen in gleicher Weise von den Möglichkeiten der Digitalisierung profitieren (Digital Divide). Vielmehr lässt sich zeigen, dass der digitale Wandel alte Formen sozialer Ungleichheit reproduziert und sogar teilweise neue Formen sozialer Ausgrenzung schafft (e-exklusion).

Über die Nutzung von Internet und Mobiltelefon durch Menschen mit dem Lebensmittelpunkt Straße (insbesondere wohnungslose und obdachlose Menschen) ist bis dato nur wenig bekannt. Untersuchungen im internationalen Kontext zeigen jedoch bemerkenswerterweise, dass der überwiegende Teil wohnungsloser und obdachloser Menschen über Mobiltelefone (Smartphones) verfügt und zu unterschiedlichsten Zwecken regelmäßig und intensiv das Internet nutzt.

Dieses Promotionsprojekt untersucht deshalb erstmalig im deutschen Kontext wie von Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit betroffene Menschen Handy und Internet nutzen. Über einen Methodenmix aus qualitativen Interviews und standardisierten quantitativen Befragungen wird herausgearbeitet wie Menschen mit Lebensmittelpunkt Straße digitale Medien nutzen, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Auch neue Formen digitaler Exklusion (e-exklusion) und die sich daraus ergebenden Implikationen für die professionelle Sozialarbeit und Wohnunglosenhilfe (neue Hilfsformen) sind Inhalte dieser Arbeit.

Betreuung:

  • Prof. Dr. Dirk Hofäcker (Universität Duisburg-Essen)
  • Prof. Dr. Thomas Münch (HS Düsseldorf)

kooperative Promotion HSD - Universität Duisburg-Essen 

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Nutzen der Sozialpädagogik in der außerbetrieblichen Berufsausbildung​​

Eine empirische Untersuchung der Perspektive von Nutzerinnen und Nutzern (Arbeitstitel)

Katja Jepkens

​ Der Wandel vom fürsorglichen zum aktivierenden Sozialstaat beeinflusst die Arbeit der sozialpädagogischen Fachkräfte in den sozialen Dienstleistungen am Arbeitsmarkt und damit in Maßnahmen der außerbetrieblichen Berufsausbildung. Sie bewegen sich zunehmend in einem Spannungsfeld zwischen arbeitsmarktpolitischen Vorgaben und professionellen Ansprüchen, zwischen kurzfristiger, schneller Arbeitsmarktintegration und nachhaltiger, individueller Förderung, zwischen Employability und Ganzheitlichkeit. Soziale Arbeit muss unter diesen Bedingungen einerseits ihre Position finden und ist
andererseits durch die Arbeitsverwaltung gefordert, ihren Beitrag zum Maßnahmeerfolg zu beweisen. Welchen Nutzen die Soziale Arbeit unter diesen
Bedingungen in der Maßnahme BaE aus Sicht der Nutzer_innen (noch) hat, soll anhand einer qualitativen Untersuchung im Rahmen der sozialpädagogischen Nutzerforschung untersucht werden.

Betreuung:

kooperative Promotion HSD - Universität Duisburg-Essen


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Der Umgang von Nutzer*innen digitaler sozialer Netzwerkplattformen mit Online Hate Speech

Christina Josupeit

Online Hate Speech ist ein u.a. in pädagogischen Fachdebatten viel diskutiertes Phänomen. Es kann verstanden als die Artikulation von Abwertung gegenüber Gruppen oder Einzelpersonen aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit in digitalen Kontexten. Da Hate Speech zuzunehmen und von Seiten der Netzwerkbetreiber kaum kontrollierbar scheint, wird wiederholt der pädagogische Auftrag formuliert, die zivilgesellschaftliche Engagementbereitschaft gegen Hate Speech zu fördern. Zusammenfassend wird erwartet, dass Nutzer*innen digitaler sozialer Netzwerkplattformen eine verantwortungsbewusste, partizipierende und ihre digitale Umgebung gestaltende Rolle einnehmen. Einer derartigen Forderung fehlt eine differenzierte Betrachtung von nutzerspezifischen Perspektiven auf und Mechanismen im Umgang mit Hate Speech. Inwiefern wird Hate Speech nicht nur aus pädagogischer Sicht, sondern auch aus Nutzer*innenperspektive als Problem erkannt? Welche Umgangsformen mit Hate Speech sind möglich, welche werden gewählt und was sind die entsprechenden (bewussten) Entscheidungskriterien und (unbewussten) Einflussfaktoren? Unter welchen Umständen sind Nutzer*innen demnach bereit, sich gegen Hate Speech einzusetzen? Mit diesen komplexen Fragen wird deutlich, dass entsprechende Fördermaßnahmen zu kurz gedacht sind, so lange sie sich ausschließlich an normativen Maßstäben orientieren. Um sich dem Forschungsfeld anzunähern, werden die Nutzer*innen im Rahmen des Promotionsvorhabens hinsichtlich ihres Umgangs mit Hate Speech befragt. Aus Basis eines mehrstufigen, standardisierten Verfahrens wird der Effekt jener Faktoren geprüft, die bereits theoretisch und empirisch im allgemeinen Kontext von Online-Kommunikation, Engagement bzw. Zivilcourage diskutiert werden. Beispielhaft stehen dafür situationsspezifische Einflüsse wie die Anzahl anwesender Personen, der Grad der Öffentlichkeit, der Bekanntheitsgrad bzw. die Anonymität der eigenen Person oder die Asynchronität digitaler Kommunikation.

Betreuung:

  • Prof. Dr. Carsten Ullrich (Universität Duisburg-Essen)
  • Prof. Dr. Isabel Zorn (TH Köln)

kooperative Promotion TH Köln - Universität Duisburg-Essen

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Zivilgesellschaftsdiskurse in der deutschen Afrikapolitik 1998 - 2013

(Arbeitstitel)

Sara Madjlessi-Roudi

In den vergangenen Jahren ist Zivilgesellschaft zu einem wichtigen Akteur der internationalen und nationalen außen- und entwicklungspolitischen Auseinandersetzungen geworden. Auch im Fall der deutschen afrikapolitischen Diskurse wird häufig - und dabei zumeist positiv - auf Zivilgesellschaft Bezug genommen, wenn es darum geht außenpolitisches Handeln zu legitimieren. Ziel des Dissertationsvorhabens ist es, Aufschlüsse
über das Wissen über Zivilgesellschaft und die dahinter stehenden Bedeutungszusammenhänge und Implikate im Fall der deutschen Afrikapolitik zu erhalten. Dies geschieht mittels eines diskurs- und machtanalytischen Ansatzes, anknüpfend an die theoretischen Auseinandersetzungen von Michel Foucault. Ausgehend von dieser theoretischen Perspektive wird vorausgesetzt, dass der Begriff seine Bedeutung im Kontext unterschiedlicher politischer Positionen innerhalb deutscher Afrikapolitik erfährt und die diskursive Auseinandersetzung nicht losgelöst von ökonomischen, kulturellen und geopolitischen Machtgefügen und Interessen zu sehen ist. Zivilgesellschaftsdiskurse müssen in ihrer Eingebundenheit in strategische Kämpfe um Hegemonie gesehen werden. Sie können daher nur verstanden werden, wenn ihre Verknüpfung mit anderen Diskursen und angerufenen Akteuren, wie beispielsweise Staat und Privatwirtschaft, analysiert wird. Hier besteht eine Forschungslücke, die das Dissertationsvorhaben mittels der Methode der Kritischen Diskursanalyse (KDA) nach Siegfried Jäger (2013) schließen will, um so zum Verständnis der Entwicklung afrikapolitischer
Auseinandersetzungen der vergangenen Jahre beizutragen.

Betreuung:

  • Prof. Dr. Aram Ziai (Universität Kassel)

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Diasporapolitik in Sub-Sahara Afrika 

Eine Politikfeldanalyse auf Basis der Fallbeispiele Ghana und Kamerun

Magdalene Pac

Die zunehmende internationale und interkontinentale Migration hat als Phänomen der Globalisierung in den vergangenen zwei Jahrzehnten erhebliche Aufmerksamkeit in der sozialwissenschaftlichen Forschung erlangt. Seit einigen Jahren zunehmend haben auch die Rückwirkungen von Migrantinnen und Migranten auf ihre Heimatländer Beachtung gefunden. Die „Diaspora“ wurde – nicht nur aufgrund der hohen finanziellen Überweisungen in die Heimatländer – zunehmend als Entwicklungsfaktor entdeckt. Insbesondere auf Seiten der Herkunftsländer der Migranten wird versucht, das tatsächliche oder vermeintliche Potenzial der Migration durch politische Maßnahmen zu fördern. Dieses neue Politikfeld – in einigen Veröffentlichungen Diasporapolitik genannt
– ist bislang kaum untersucht worden. Besonders große Lücken sind in der Beachtung der Diasporapolitik afrikanischer Staaten zu verorten.Das hier vorgestellte Dissertationsprojekt will einen Beitrag leisten, diese Lücke zu schließen. Durch eine methodische Kombination von Politikfeld- und Prozessanalysen soll exemplarisch die Diasporapolitik zweier Staaten in Sub-Sahara Afrika untersucht werden, die über große Diaspora-Gemeinschaften im Ausland verfügen: Ghana und Kamerun. Beide Staaten haben Ansätze einer Diasporapolitik entwickelt und bieten sich – bei ansonsten sozio-ökonomisch wie politisch unterschiedlichen Rahmenbedingungen – als
Fallbeispiele an.Es wird dabei zum einen darum gehen, die Ansätze der Diasporapolitik zu beschreiben und zu analysieren. Zum anderen aber soll eine Analyse der politischen Prozesse im benannten Politikfeld herausarbeiten, welche Interessen und Erklärungsfaktoren hinter der Diasporapolitik stehen. Daraus sollen Rückschlüsse auf die Politik anderer afrikanischer Staaten abgeleitet werden.

Betreuung:

kooperative Promotion HSD - Universität Duisburg-Essen 

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Accurate Empathy and Reflection in Social Work in a Dual Perspective Model

Jan Vetter

​Im Rahmen der Theoriemodelle Sozialer Arbeit, aber auch in vielen anderen humanwissenschaftlichen Disziplinen, tauchen immer wieder die Begriffe Empathie und Reflexion als interaktionale Kompetenzen, vor allem in Beratungssettings auf. In der Psychologie gibt es allerdings verschiedene Hinweise darauf, dass sowohl Empathie, als auch Reflexion auch negativ auf den Erfolg der Beratungsinteraktion wirken können. Hierbei kann z. B. zu viel Empathie dazu führen, dass die/ der Beratende starken psychischen Belastungen ausgesetzt ist und gleichzeitig die assoziierte Kompetenz seitens der/ des Adressat*in sinkt. Ziel des Promotionsprojekts ist zunächst, leistungsfähige Konzepte der Begriffe Empathie und Reflexion herauszuarbeiten, die in der Psychologie differenziert und empirisch fundiert diskutiert werden. Im zweiten Schritt soll in sozialpädagogischen Beratungssettings geprüft werden, welche dieser Faktoren genau das Gelingen der Interaktion zwischen den Beratenden und den Adressaten bedingen.

Betreuung:

​​kooperative Promotion HSD - Universität Duisburg-Essen