Unser Weiterbildungsangebot richtet sich an Lehrkräfte sowie außerschulische Bildner*innen und Sozialarbeiter*innen, die sich mit rechter, auf den Nationalsozialismus bezogenen Geschichtspolitik auseinandersetzen möchten.
Neben Inputs zu Strategien und Erscheinungsformen rechter Geschichtspolitik, diskutieren wir Konsequenzen, die sich daraus für eine kritische, demokratieorientierte pädagogische Praxis ergeben. Darüber hinaus gibt es Raum für Austausch zu eigenen Erfahrungen, Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten.
Durch die 1,5-tägige Fortbildung, die im Rahmen unseres von der Landeshauptstadt Düsseldorf geförderten Projektes „Demokratiebildung – wann, wenn nicht jetzt“ umgesetzt wird, führen Jennifer Farber (Gedenkstättenpädagogin) und Eva Krane (Gedenkstättenpädagogin, Erinnerungsort Alter Schlachthof).
Die Veranstaltung findet am 25.11.2026 (16-19 Uhr) und am 26.11.2026 (10-16 Uhr) an der Hochschule Düsseldorf statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt. Reise- und Übernachtungskosten können nicht übernommen werden.
Anmeldungen sind ab sofort und bis zum 18.11.2026 unter Angabe von Institution/Tätigkeit/Interesse möglich an eva-maria.krane@hs-duesseldorf.de
Einblick in das Programm (vorläufige Planung):
Mittwoch, 25.11.26 von 16-19h
· Ankommen und Einstieg
· Übung: „Mein Bild vom NS“
· Input: „Rechte Geschichtspolitik“
· Eigene Herausforderungen im Kontext rechter Geschichtspolitik
· Tagesabschluss
Donnerstag, 26.11.26 von 10-16h
· Ankommen und Einstieg
· Austausch zu aktuellen Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten
· Input: „Positionierte Orte“
· Input: „Rechte Erscheinungsformen und Strategien in digitalen Räumen“
· Arbeit mit und Austausch zu Beispielen für Content zu NS-Geschichte
· Abschlussreflexion
Ein Besuch des Erinnerungsortes Alter Schlachthof ist an beiden Tagen vor sowie nach der Veranstaltung möglich.
Hinweis:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Organisationen, Gruppierungen oder Bewegungen angehören, dieser Szene zuzuordnen sind oder die durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Handlungen oder Verlautbarungen in Erscheinung treten oder bereits getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.