Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

​​ZUGANGSVORAUSSETZUNGEN

Hochschulzugangsberechtigung


Für ein Studium an der Fachhochschule Düsseldorf benötigen Sie die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder die Fachhochschulreife (schulischer und praktischer Teil). Die vollständige Fachhochschulreife wird in der Regel durch einen schulischen und einen praktischen Teil (in Form eines entsprechenden Praktikums oder einer Berufsausbildung) erworben.

Informationen zum Studium ohne Hochschulreife für beruflich Qualifizierte finden Sie auf dieser Webseite.

Die Prüfungsordnung trifft die für den Zugang und die Durchführung des Studiums notwendigen rechtlichen Regelungen. 

​Internationale Studienbewerber/-innen wenden sich bitte an das International Office​.

Studieninteressierte sollten Interesse an am Thema Erziehung und die Fähigkeit zu abstraktem und konzeptionellem Denken, die Befähigung zur eigenständigen Arbeitsplanung, ein hohes Maß an Leistungsbereitschaft sowie Selbstdisziplin und Zielorientierung mitbringen.

Vorpraktikum​


Ein 10-wöchiges Grundpraktikum in Vollzeit im sozialpflegerischen und/oder betreuerischen Bereich stellt eine Zugangsvoraussetzung dar. Dieses muss bis zum Beginn des 3. Fachsemesters abgeschlossen und nachgewiesen werden.

Als Praktikum werden beispielsweise Tätigkeiten in den folgenden Bereichen anerkannt: Jugendeinrichtungen, institutionalisierte Kinderbetreuung, Behindertenwerkstätten etc. Einschlägige Berufstätigkeiten oder praktische Tätigkeiten während einer schulischen Berufsausbildung können ggf. angerechnet werden.

Das Praktikum muss folgende Tätigkeiten umfassen: 

  • Einsicht in die Aufgabengebiete der Sozialarbeit/Sozialpädagogik; vertiefendes Kennenlernen mindestens eines Arbeitsfeldes
  • K​ennenlernen von Organisation und Funktion der Praktikumsstelle
  • Kennenlernen von Mitteln und Methoden der Arbeit durch Übernahme kleiner Teilaufgaben aus dem jeweiligen Praxisfeld, dazu sollten auch Verwaltungsaufgaben gehören
  • Teilnahme an Dienst- und Arbeitsbesprechungen der Praxisstelle

Es kann in allen Einrichtungen von Trägern der Jugend-, Sozial- und Gesundheitshilfe, bei Einrichtungen der Kirche und bei Trägern außerschulischer Bildungsarbeit abgeleistet werden, sofern gesichert ist, dass die überwiegende Tätigkeit in der Sozialen Arbeit liegt.

Einschlägige Ausbildungs- und Berufstätigkeiten (auch Bundeswehr- oder Zivildienstzeiten) werden auf die Praktika angerechnet. Abgeleistete Praktika, die zur Erlangung der Fachhochschulreife notwendig waren, werden ebenfalls auf die besonderen Einschreibungsvoraussetzungen angerechnet, wenn sie in den beschriebenen Bereichen absolviert wurden. Ehrenamtliche Tätigkeiten, die mit weniger als 50 % der regulären Wochenarbeitszeit absolviert wurden, können nicht anerkannt werden, unabhängig vom Tätigkeitsbereich. Dies gilt auch für den Fall, dass der Tätigkeit über einen längeren Zeitraum nachgegangen wurde.

Immer wieder sind Studieninteressierte verunsichert welche Tätigkeiten einschlägig im Sinne des Vorpraktikums sind. Um Missverständnisse zu vermeiden, möchten wir Ihnen hier Beispiele von Tätigkeiten nennen, die wir nicht als Vorpraktikum anerkennen: 
  • Lehrtätigkeiten (z.B. Englischunterricht im Ausland) und Nachhilfe
  • Pflegerische Tätigkeiten (z.B. Pflegepraktika im Krankenhaus)
  • Erziehungszeiten
  • Hauswirtschaftliche Tätigkeiten (z.B. Speisenzubereitung in stationären Einrichtungen der Altenhilfe)
  • Fahrdienste (z.B. Krankentransporte)
  • Übersetzungstätigkeiten (z.B. in der Flüchtlingsarbeit)
  • Medizinische Versorgung (z.B. Rettungssanitäter/Unfallhilfe)

Sollten Sie im Rahmen Ihrer praktischen Tätigkeiten teilweise diese Aufgaben übernommen haben, ist dies kein Problem. Sollten Sie jedoch überwiegend oder gar ausschließlich diese Aufgaben übernommen haben, kann die praktische Tätigkeit nicht angerechnet werden!

 


 


 

BEWERBUNG

Der Bachelorstudiengang Sozialarbeit / Sozialpädagogik ist zulassungsbeschränkt.

Die NC-Werte-Tabelle der letzten Semester gibt Ihnen Aufschluss über die seinerzeit geforderte Durchschnittsnote. Nutzen Sie die Tabelle bitte nur als Orientierungshilfe für den aktuellen NC, da die NC-Werte für das jeweils folgende Semester nicht vorhergesagt werden können, sondern sich erst aus der Konkurrenz der Bewerber um die zulassungsbeschränkten Studienplätze ergeben.

Der Studienbeginn ist ausschließlich zum Wintersemester möglich.

Die Bewerbungsfrist ist jeweils der 15. Juli des Jahres. Die Bewerbung für die Studiengänge der FH Düsseldorf erfolgt online. Bitte beachten Sie, dass es für bestimmte Bewerbergruppen gesonderte Bewerbungsverfahren gibt. Entsprechende Informationen finden Sie auf unserem Bewerbungsportal.

Die Onlinebewerbung wird in der Regel ​Anfang/Mitte Mai​ (Bewerbung zum Wintersemester) freigeschaltet. Das bedeutet, dass eine Bewerbung auch erst ab diesem Zeitpunkt möglich ist. Eine Bewerbung ist immer nur für das folgende Semester und nicht für einen späteren Zeitpunkt möglich​.

Bitte beachten Sie auch die Hinweise zur Studienplatzvergabe im Dialogorientierten Serviceverfahren (DoSV)​

Alle wichtigen Informationen finden Sie auch im Studiengangsflyer​​.

​​​Hier finden Sie allgemeine Infos zur den Voraussetzungen und zur Bewerbung zum Bachelor-Studiengang Sozialarbeit/Sozialpädagogik.

An anderer Stelle finden Sie:

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​Beratung & Kontakt

Ansprechpartner/innen im Fachbereich

Dekanat Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
Telefon: 0211 4351-2600
Studiengangskoordination
sasp.soz-kult@hs-duesseldorf.de


 

Zentrale Studienberatung (ZSB)

Bei Fragen rund um die Studienwahl, die Studienbewerbung, Zugangsvoraussetzungen und Fristen steht Ihnen die ZSB gerne zur Verfügung.

Service-Hotline der HSD: 0211 4351-5555