Mit der Einrichtung des Forschungs- und Transferschwerpunktes „Kinderschutz und Kinderrechte in NRW“ verfolgt die Hochschule Düsseldorf (HSD) die Zielsetzung, ein interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Kinderschutz und Kinderrechte in NRW mit Fokus auf die Handlungsfelder der Sozialen Arbeit und Kindheitspädagogik in diesem Bereich zu schaffen. Damit soll ein Beitrag zu Kinderschutz und Kinderrechten mittels interdisziplinärer und transdisziplinärer Arbeit in Forschung, Transfer und Lehre geleistet werden.
Der Forschungs- und Transferschwerpunkt erarbeitet an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Praxis, Politik und Öffentlichkeit inter- und transdisziplinäre Lösungsansätze und akzentuiert aktuelle Themenschwerpunkte im Bereich Kinderschutz und Kinderrechte. Erkenntnisse, Konzepte, Wissensbestände und Innovationen, insbesondere die Expertise der beteiligten Hochschullehrer*innen werden in direkter Verzahnung von Forschung, Lehre und Praxis eingesetzt. Kinderrechte, Menschenrechte, Gleichberechtigung, Chancengleichheit und (Gender-)Diversität sind selbstverständlicher Bestandteil der Arbeit des Forschungs- und Transferschwerpunkts.
Die Herstellung, Förderung und Etablierung von (Gender-)Diversität sowie der Abbau von Ausschluss, Grenzen und Barrieren wird als Leitbild für die alltägliche Institutsarbeit, aber vor allem als Instrument und Methode innerhalb der ganzheitlichen Projektbearbeitungen und als eine Bedingung für Qualität, Strategie und übergreifendes Ziel angesehen.