Hochschule Düsseldorf

Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

​​​Institute

Am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften wird Forschung in zahlreichen Arbeits- und Forschungsgruppen betrieben. Darüber hinaus bilden zwei Institute die zentralen Forschungsschwerpunkte des Fachbereichs: FORENA als Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus und K² NRW –Forschungs- und Transferschwerpunkt​ für Kinderschutz und Kinderrechte in NRW, das sich der wissenschaftlichen Forschung, dem Wissenstransfer und der Weiterentwicklung von Kinderschutz und Kinderrechten widmet. Gemeinsam bündeln sie die Forschungskompetenzen des Fachbereichs und fördern den Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft.​





​​​​​​​​​​​​​K² NRW

Forschungs- und Transferschwerpunkt für Kinderschutz und Kinderrechte in NRW

K²NRW Team am Fachbereich  

Leitbild und Zielsetzung

Mit der Einrichtung des Forschungs- und Transferschwerpunktes „Kinderschutz und Kinderrechte in NRW“ verfolgt die Hochschule Düsseldorf (HSD) die Zielsetzung, ein interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Kinderschutz und Kinderrechte in NRW mit Fokus auf die Handlungsfelder der Sozialen Arbeit und Kindheitspädagogik in diesem Bereich zu schaffen. Damit soll ein Beitrag zu Kinderschutz und Kinderrechten mittels interdisziplinärer und transdisziplinärer Arbeit in Forschung, Transfer und Lehre geleistet werden.​

Der Forschungs- und Transferschwerpunkt erarbeitet an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Praxis, Politik und Öffentlichkeit inter- und transdisziplinäre Lösungsansätze und akzentuiert aktuelle Themenschwerpunkte im Bereich Kinderschutz und Kinderrechte. Erkenntnisse, Konzepte, Wissensbestände und Innovationen, insbesondere die Expertise der beteiligten Hochschullehrer*innen werden in direkter Verzahnung von Forschung, Lehre und Praxis eingesetzt. Kinderrechte, Menschenrechte, Gleichberechtigung, Chancengleichheit und (Gender-)Diversität sind selbstverständlicher Bestandteil der Arbeit des Forschungs- und Transferschwerpunkts.

Die Herstellung, Förderung und Etablierung von (Gender-)Diversität sowie der Abbau von Ausschluss, Grenzen und Barrieren wird als Leitbild für die alltägliche Institutsarbeit, aber vor allem als Instrument und Methode innerhalb der ganzheitlichen Projektbearbeitungen und als eine Bedingung für Qualität, Strategie und übergreifendes Ziel angesehen.




FORENA

Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus

FORENA Logo  

Über FORENA

Der Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus (FORENA) existiert seit 1987. Zunächst unter der Bezeichnung Arbeitsstelle Neonazismus wurde er von der Friedensforscherin Christiane Rajewsky als Reaktion auf das vermehrte Auftreten von Rassismus und extrem rechten Ausdrucksformen bei Jugendlichen ins Leben gerufen. Im Jahr 1994 erkannte das Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen die Institution als Forschungsschwerpunkt an.

Nach dem Tod von Christiane Rajewsky ging die Leitung der Einrichtung bis zum Jahr 2008 an Wolfgang Dreßen über, dem kurzzeitig Rainer Rotermund folgte. Seit 2010 ist Fabian Virchow für den Forschungsschwerpunkt verantwortlich.

In Forschung, Lehre, internationaler Kooperation und im Praxis-Wissenschaft-Dialog zielt die Tätigkeit von FORENA darauf, auf der Basis kritischer wissenschaftlicher Analysen zur extremen und nationalistischen Rechten sowie zu Erscheinungsformen und Theorien von Ungleichheit und Ungleichwertigkeit das Engagement für nachhaltige demokratische und zivilgesellschaftliche Strukturen zu stärken. Neben Grundlagen- und anwendungsbezogener Forschung ist dabei ein wichtiges Arbeitsfeld die Qualifizierung und beratende Unterstützung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen sowie von Sozialarbeiter*innen und Pädagog*innen, die sich – etwa in ihrem beruflichen und sozialen Umfeld – mit Alltagsrassismus oder Aktivitäten der organisierten extremen bzw. populistischen Rechten konfrontiert sehen.

Seit 2011 wird vom Forschungsschwerpunkt beim Verlag VS Springer die Buchreihe Edition Rechtsextremismus herausgegeben.

Seit 2012 verleiht der Forschungsschwerpunkt alle zwei Jahre den FORENA-Nachwuchspreis, mit dem herausragende Abschlussarbeiten ausgezeichnet werden.

Mit dem Umzug der Hochschule Düsseldorf an den Campus Düsseldorf-Derendorf im Jahr 2015 hat der Forschungsschwerpunkt zudem die Verantwortung für den dort entstandenen Erinnerungsort Alter Schlachthof übernommen.

Über die Arbeit von FORENA informiert außerdem das halbjährlich erscheinende FORENA-FORUM.