Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies
Der Masterstudiengang Empowerment Studies ermöglicht Schwerpunktsetzungen (§ 5 Abs. 3 MaPO ES), die es Studierenden ermöglichen sollen, ein an den Bedarfen potentieller Berufsfelder orientiertes persönliches Profil zu Empowerment-Themen zu entwickeln. Derzeit besteht die Möglichkeit, die Studienschwerpunkte Diversität & Intersektionalität, Entwicklungspolitik, Menschenrechtspolitiken, Politische Bildung und Politische Partizipation zu wählen. Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen zu den Studienschwerpunkten.


Diversität & Intersektionalität

Im Rahmen des Masterstudiengangs Empowerment Studies kann der Schwerpunkt „Diversität und Intersektionalität“ gewählt werden, der die Qualifikation für diskriminierungssensible Analysen und Problemlösungen im Sinne des Empowerment-Gedankens stärken will. Er soll für berufliche Tätigkeiten im sozialen Bereich qualifizieren, in denen es darum geht, im Sinne des politischen Empowerments individuelle und kollektive Akteur*innen darin zu unterstützen, ihre Interessen in gesellschaftlichen Kontexten zu organisieren und politisch durchzusetzen, z.B. im Rahmen von (Leitungs-)Positionen mit politischen Gestaltungsanspruch in der Sozialen Arbeit, öffentliche oder betriebliche Fachstellen für Gleichstellung und Antidiskriminierung, NGOs, Gewerkschaften, sozialpolitischen Organisationen und sozialen Bewegungen.

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Qualifizierungsziele

Der Studienschwerpunkt Diversität & Intersektionalität will die Qualifikation für diskriminierungssensible Analysen und Problemlösungen im Sinne des Empowerment-Gedankens stärken (vgl. grundlegend § 2 MaPO ES). Auf der Basis kritischer Reflexion und der Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden sollen folgende Fach- und Methodenkenntnisse erworben werden:

  • vertiefte Kenntnisse verschiedener Formen der Diskriminierung sowie deren Überlagerungsformen und ein Verständnis für die Verortung von Zugehörigkeiten/ Zuschreibungen in gesellschaftliche Machtverhältnisse;

  • die Fähigkeit zur kritischen Analyse und Reflektion von Diskriminierungspraxen, Herrschaftsverhältnissen und (Eigen-)Positionierungen darin, sowie die Fähigkeit zur Entwicklung von Problemlösungen im Sinne von Diversität und Empowerment;

  • vertiefte Kenntnisse sozialwissenschaftlicher Grundlagen und damit verbunden die Fähigkeit zur begründeten kritischen Analyse von Politiken und Konstellationen von Akteur*innen, Institutionen und sozialen Strukturen mit besonderem Blick auf Machtverhältnisse, soziale, kulturelle und politische Teilhabe sowie deren Zusammenspiel;

  • ein methodisches Verständnis dafür, wie kollektive Akteur*innen im Sinne des politischen Empowerments ihre Interessen organisieren und durchsetzen können (gesellschaftspolitische, insbesondere zivilgesellschaftliche Handlungskompetenzen);

  • fundierte sozialwissenschaftliche Methodenkenntnisse, auf deren Basis praxis- bzw. anwendungsorientierte Analysen durchgeführt und Problemlösungskonzepte entwickelt werden können.

Berufsfelder

Der Studienschwerpunkt Diversität und Intersektionalität soll für berufliche Tätigkeiten im sozialen Bereich qualifizieren, in denen es darum geht im Sinne des politischen Empowerments individuelle und kollektive Akteur*innen darin zu unterstützen, ihre Interessen in gesellschaftlichen Kontexten zu organisieren und politisch durchzusetzen, z.B. im Rahmen von (Leitungs-)Positionen mit politischem Gestaltungsanspruch in der Sozialen Arbeit, öffentliche oder betriebliche Fachstellen für Gleichstellung und Antidiskriminierung, NGOs, Gewerkschaften, sozialpolitischen Organisationen und sozialen Bewegungen.


Entwicklungspolitik

Im Rahmen des Masterstudiengangs Empowerment Studies kann der Schwerpunkt „Entwicklungspolitik“ gewählt werden. Ausgehend einem menschenrechtlichen Ansatz soll dieser Studienschwerpunkt für Tätigkeiten in entwicklungspolitischen Feldern qualifizieren, in denen es darum geht, im Sinne des politischen Empowerments individuelle und kollektive Akteur*innen darin zu unterstützen, ihre Interessen zu organisieren und politisch durchzusetzen, z.B. in staatlichen wie nichtstaatlichen Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit, international tätigen Wohlfahrtsverbänden, NGOs, Menschenrechtsorganisationen und transnationalen sozialen Bewegungen.

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Qualifizierungsziele

Der Studienschwerpunkt Entwicklungspolitik will die Qualifikation für Tätigkeiten in entwicklungspolitischen Feldern stärken (vgl. grundlegend § 2 MaPO ES). Auf der Basis kritischer Reflexion und der Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden sollen folgende Fach- und Methodenkenntnisse erworben werden:

  • vertiefte Kenntnisse entwicklungstheoretischer Grundlagen sowie gesicherte Kenntnisse des nationalen und internationalen entwicklungspolitischen Institutionensystems;

  • ein methodisches Verständnis für zivilgesellschaftliche Handlungskompetenzen in der Entwicklungszusammenarbeit;

  • die Fähigkeit zur kritischen Analyse entwicklungspolitischer Prozesse und zur Entwicklung von Problemlösungen im Sinne des Empowerment-Gedankens;

  • vertiefte Kenntnisse sozialwissenschaftlicher Grundlagen und damit verbunden die Fähigkeit zur begründeten kritischen Analyse von Politiken und Konstellationen von Akteur*innen, Institutionen und sozialen Strukturen mit besonderem Blick auf Machtverhältnisse, soziale, kulturelle und politische Teilhabe sowie deren Zusammenspiel;

  • ein methodisches Verständnis dafür, wie kollektive Akteur*innen im Sinne des politischen Empowerments ihre Interessen organisieren und durchsetzen können (gesellschaftspolitische, insbesondere zivilgesellschaftliche Handlungskompetenzen);

  • fundierte sozialwissenschaftliche Methodenkenntnisse, auf deren Basis praxis- bzw. anwendungsorientierte Analysen durchgeführt und Problemlösungskonzepte entwickelt werden können.

Berufsfelder

Der Studienschwerpunkt Entwicklungspolitik will die Qualifikation von Studierenden für berufliche Tätigkeiten in entwicklungspolitischen Kontexten stärken, in denen individuelle und kollektive Akteur*innen im Sinne des politischen Empowerments darin unterstützt werden, ihre Interessen zu organisieren und politisch durchzusetzen, z.B. in staatlichen wie nichtstaatlichen Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit, international tätigen Wohlfahrtsverbänden, NGOs, Menschenrechtsorganisationen und transnationalen sozialen Bewegungen.


Menschenrechtspolitiken

Im Rahmen des Masterstudiengangs Empowerment Studies kann der Schwerpunkt „Menschenrechtspolitiken“ gewählt werden, in dem die Qualifikation für Menschenrechtsarbeit im Sinne des Empowerment-Gedankens gestärkt werden soll. Der Studienschwerpunkt soll für Tätigkeiten im sozialen und menschenrechtspolitischen Bereich qualifizieren, in denen es darum geht im Sinne des politischen Empowerments individuelle und kollektive Akteur*innen darin zu unterstützen, ihre Interessen in gesellschaftlichen Kontexten zu organisieren und politisch durchzusetzen, z.B. im Rahmen von (Leitungs-)Positionen mit politischem Gestaltungsanspruch in der Sozialen Arbeit, (internationalen) NGOs, Menschenrechtsorganisationen, staatlichen und multilateralen Institutionen, sozialpolitischen Organisationen und (transnationalen) sozialen Bewegungen.

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Qualifizierungsziele

Der Studienschwerpunkt Menschenrechtspolitiken will die Qualifikation für Menschenrechtsarbeit im Sinne des Empowerment-Gedankens stärken (vgl. grundlegend § 2 MaPO ES). Auf der Basis kritischer Reflexion und der Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden sollen folgende Fach- und Methodenkenntnisse erworben werden:

  • fundierte menschenrechtspolitische Analysekompetenzen und Urteilskraft auf Basis vertiefter Kenntnisse menschenrechtlicher Ansätze;

  • die Fähigkeit menschenrechtsbasierte Lösungsansätze zu formulieren und die Entwicklung von Handlungskompetenzen für eine dezidiert politische Menschenrechtsarbeit i. S. v. Lobbying, Kampagnen- oder Bildungsarbeit;

  • vertiefte Kenntnisse sozialwissenschaftlicher Grundlagen und damit verbunden die Fähigkeit zur begründeten kritischen Analyse von Politiken und Konstellationen von Akteur*innen, Institutionen und sozialen Strukturen mit besonderem Blick auf Machtverhältnisse, soziale, kulturelle und politische Teilhabe sowie deren Zusammenspiel;

  • ein methodisches Verständnis dafür, wie kollektive Akteur*innen im Sinne des politischen Empowerments ihre Interessen organisieren und durchsetzen können (gesellschaftspolitische, insbesondere zivilgesellschaftliche Handlungskompetenzen);

  • fundierte sozialwissenschaftliche Methodenkenntnisse, auf deren Basis praxis- bzw. anwendungsorientierte Analysen durchgeführt und Problemlösungskonzepte entwickelt werden können.

Berufsfelder

Der Studienschwerpunkt Menschenrechtspolitiken soll für berufliche Tätigkeiten im sozialen und menschenrechtspolitischen Bereich qualifizieren, in denen es darum geht im Sinne des politischen Empowerments individuelle und kollektive Akteur*innen darin zu unterstützen, ihre Interessen in gesellschaftlichen Kontexten zu organisieren und politisch durchzusetzen, z.B. im Rahmen von (Leitungs-)Positionen mit politischem Gestaltungsanspruch in der Sozialen Arbeit, (internationalen) NGOs, Menschenrechtsorganisationen, staatlichen und multilateralen Institutionen, sozialpolitischen Organisationen und (transnationalen) sozialen Bewegungen.


Politische Bildung

Im Rahmen des Masterstudiengangs Empowerment Studies kann der Schwerpunkt „Politische Bildung“ gewählt werden, der die Qualifikation für Tätigkeiten in Bereichen der kritisch-emanzipatorischen politischen Bildungsarbeit stärken will. Der Studienschwerpunkt soll für berufliche Tätigkeiten im sozialen Bereich qualifizieren, in denen es darum geht im Sinne des politischen Empowerments individuelle und kollektive Akteur*innen darin zu unterstützen, ihre Interessen in gesellschaftlichen Kontexten zu organisieren und politisch durchzusetzen, z.B. im Rahmen von (Leitungs-)Positionen mit politischem Gestaltungsanspruch in der Sozialen Arbeit, NGOs, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, staatlichen und nichtstaatlichen Bildungsträgern, sozialpolitischen Organisationen und sozialen Bewegungen.

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Qualifizierungsziele

Der Studienschwerpunkt Politische Bildung will die Qualifikation für Tätigkeiten in Bereichen der kritisch-emanzipatorischen politischen Bildungsarbeit stärken (vgl. grundlegend § 2 MaPO ES). Auf der Basis kritischer Reflexion und der Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden sollen folgende Fach- und Methodenkenntnisse erworben werden:

  • vertiefte Kenntnisse menschenrechtsfundierter und herrschaftskritischer politischer Bildungsarbeit (z.B. zu Antisemitismus, Ableismus/ Behindertenfeinlichkeit, Heteronormativität, Heterosexismus, Klassismus, Rassismus, Sexismus und/ oder Intersektionen sowie zu Rechtsextremismus)

  • die Entwicklung von Fähigkeiten zur politischen Analyse der strukturellen Dimensionen gesellschaftspolitischer Problemfelder;

  • die Entwicklung von Ansätzen der politischen Bildungsarbeit, die selbstbestimmtes, emanzipatorisches demokratisches politisches Handeln fördern;

  • vertiefte Kenntnisse sozialwissenschaftlicher Grundlagen und damit verbunden die Fähigkeit zur begründeten kritischen Analyse von Politiken und Konstellationen von Akteur*innen, Institutionen und sozialen Strukturen mit besonderem Blick auf Machtverhältnisse, soziale, kulturelle und politische Teilhabe sowie deren Zusammenspiel;

  • ein methodisches Verständnis dafür, wie kollektive Akteur*innen im Sinne des politischen Empowerments ihre Interessen organisieren und durchsetzen können (gesellschaftspolitische, insbesondere zivilgesellschaftliche Handlungskompetenzen);

  • fundierte sozialwissenschaftliche Methodenkenntnisse, auf deren Basis praxis- bzw. anwendungsorientierte Analysen durchgeführt und Problemlösungskonzepte entwickelt werden können.

Berufsfelder

Der Studienschwerpunkt Politische Bildung soll für berufliche Tätigkeiten im sozialen Bereich qualifizieren, in denen es darum geht im Sinne des politischen Empowerments individuelle und kollektive Akteur*innen darin zu unterstützen, ihre Interessen in gesellschaftlichen Kontexten zu organisieren und politisch durchzusetzen, z.B. im Rahmen von (Leitungs-)Positionen mit politischem Gestaltungsanspruch in der Sozialen Arbeit, NGOs, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, staatlichen und nichtstaatlichen Bildungsträgern, sozialpolitischen Organisationen und sozialen Bewegungen.


Politische Partizipation

Im Rahmen des Masterstudiengangs Empowerment Studies kann der Schwerpunkt „Politische Partizipation“ gewählt werden, der die Qualifikation für Tätigkeiten mit gesellschaftspolitischen Gestaltungsbedarfen und -ansprüchen stärken will. Er qualifiziert insbesondere für Tätigkeiten im sozialen Bereich, in denen es darum geht im Sinne des politischen Empowerments individuelle und kollektive Akteur*innen darin zu unterstützen, ihre Interessen in gesellschaftlichen Kontexten zu organisieren und politisch durchzusetzen, z.B. im Rahmen von (Leitungs-)Positionen mit politischem Gestaltungsanspruch in der Sozialen Arbeit, NGOs, Gewerkschaften, politischen Parteien, Wählervereinigungen, sozialpolitischen Organisationen und sozialen Bewegungen.

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Qualifizierungsziele

Der Studienschwerpunkt Politische Partizipation will die Qualifikation für Tätigkeiten mit gesellschaftspolitischen Gestaltungsbedarfen und -ansprüchen stärken (vgl. grundlegend § 2 MaPO ES). Auf der Basis kritischer Reflexion und der Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden sollen folgende Fach- und Methodenkenntnisse erworben werden:

  • vertiefte Kenntnisse politischer Strukturen und Prozesse, sowie der Organisation kollektiver Akteur*innen;

  • ein Verständnis für die Konflikthaftigkeit (gesellschafts-)politischer Prozesse und die Entwicklung von Fähigkeiten zum kompetenten und konstruktiven Konfliktaustrag;

  • die Fähigkeit zur Analyse politischer Empowermentprozesse auf Mikro- und Mesoebene und das Verständnis methodischer Grundlagen für deren Initiation, einschließlich beruflicher bzw. methodischer Ansätze zur Transformation von (politischen) Strukturen;

  • vertiefte Kenntnisse sozialwissenschaftlicher Grundlagen und damit verbunden die Fähigkeit zur begründeten kritischen Analyse von Politiken und Konstellationen von Akteur*innen, Institutionen und sozialen Strukturen mit besonderem Blick auf Machtverhältnisse, soziale, kulturelle und politische Teilhabe sowie deren Zusammenspiel;

  • ein methodisches Verständnis dafür, wie kollektive Akteur*innen im Sinne des politischen Empowerments ihre Interessen organisieren und durchsetzen können (gesellschaftspolitische, insbesondere zivilgesellschaftliche Handlungskompetenzen);

  • fundierte sozialwissenschaftliche Methodenkenntnisse, auf deren Basis praxis- bzw. anwendungsorientierte Analysen durchgeführt und Problemlösungskonzepte entwickelt werden können.

Berufsfelder

Der Studienschwerpunkt Politische Partizipation soll für berufliche Tätigkeiten im sozialen Bereich qualifizieren, in denen es darum geht im Sinne des politischen Empowerments individuelle und kollektive Akteur*innen darin zu unterstützen, ihre Interessen in gesellschaftlichen Kontexten zu organisieren und politisch durchzusetzen, z.B. im Rahmen von (Leitungs-)Positionen mit politischem Gestaltungsanspruch in der Sozialen Arbeit, NGOs, Gewerkschaften, politischen Parteien, Wählervereinigungen, sozialpolitischen Organisationen und sozialen Bewegungen.


Die Voraussetzungen für einen erfolgreich belegten Studienschwerpunkt, der im Master-Zeugnis ausgewiesen wird, sind:
  1. erfolgreiche Prüfungsleistungen im Umfang von 12 Creditpoints in Lehrveranstaltungen, die für den jeweiligen Schwerpunkt ausgewiesen sind. Die Creditpoints müssen in mind. drei Lehrveranstaltungen erworben werden, mind. 9 Creditpoints müssen aus benoteten Prüfungsleistungen bestehen; und
2. eine Thesis zu einer dem Schwerpunkt zuzuordnenden Fragestellung.
 
Die Wahl der Studienschwerpunkte erfolgt in der Regel in den Vertiefungsteilen der Module (vgl. Studienverlaufsplan) durch die Belegung entsprechend ausgewiesener Lehrveranstaltungen. Die Ausweisung der Lehrveranstaltungen erfolgt im kommentierten Vorlesungsverzeichnis (KomVor).


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