Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

Entwicklungslinien der Ausbildung für Kindheitspädagogik
- von der 'Mütterlichkeit als Beruf' zur Professionalisierung und Akademisierung

2018-2019
gefördert von der Hochschule Düsseldorf durch ein Forschungssemester (WS 2018/19)

Ziele:

Ziel des geplanten Vorhabens ist es, der Entwicklungsgeschichte der Ausbildung im Bereich der Kindheitspädagogik von ihren Vorläufern im 19.Jahrhundert bis heute nachzugehen. Dabei sollen v.a. die Ausbildungen

  • zur Kindergärtnerin,
  • zur Jugendleiterin,
  • zur Erzieherin/zum Erzieher und
  • zur Kindheitspädagogin/zum Kindheitspädagogen

einbezogen und einzelne Stationen, die bedeutsam waren für die weitere Entwicklung, besonders in den Blick genommen werden. Dies sind (nach heutiger Einschätzung)

  • die Gründung erster nennenswerter Schulungen ab 1836
  • erste Ausbildungsordnungen ab 1911
  • Debatten im Kontext der Reichsschulkonferenz 1920
  • Ideologisierung und Deprofessionalisierung im Nationalsozialismus ab 1933
  • Neuordnung sozialpädagogischer Berufe 1967 und
  • erstmalige breitere Akademisierung ab 2004.
Studentische Mitarbeiterin: Esther Milles


Internationalität und internationaler Austausch in Kindheitspädagogik und Sozialer Arbeit

2013 - 2015
gefördert von der Fachhochschule Düsseldorf durch ein Forschungssemester (WS 2013/14)

Im Mittelpunkt des Projekts standen Studien zum internationalen Austausch in der Sozialen Arbeit sowie Untersuchungen der Curricula kindheitspädagogischer Studiengänge im Hinblick auf internationale Aspekte. Internationalen Austausch in der Sozialen Arbeit gibt es seit weit über einhundert Jahren, Austauschprogramme für Fachkräfte der Sozialen Arbeit seit fast sechzig Jahren. Aktuelle inter- und transnationale sowie interkulturelle Herausforderungen für die Soziale Arbeit weisen auf die Bedeutung des Themas hin. Trotz dieser Tatsachen wurde dem Thema bislang in wissenschaftlicher Hinsicht wenig Aufmerksamkeit zu Teil. Aus der Sozialen Arbeit liegen kaum einschlägige Studien vor. Das Projekt hatte im ersten Teil zum Ziel, diese Lücke zu schließen und das Thema in seinen verschiedenen Facetten unter Einbeziehung der historischen Dimension in den Blick zu nehmen. Bedeutung, Ziele, Methoden, Inhalte und Auswirkungen des internationalen Austauschs in der Sozialen Arbeit unter besonderer Berücksichtigung des Fachkräfteaustauschs sollten beleuchtet werden. Dazu wurden eine vertiefte Literaturanalyse zur Austauschforschung sowie eine erweiterte historische Analyse zum internationalen Austausch in der Geschichte Sozialer Arbeit als Basis für mehrere Buchbeiträge durchgeführt. Ferner wurden Beiträge von Kolleginnen aus dem In- und Ausland zusammengestellt, gesichtet und redaktionell bearbeitet. Die Ergebnisse zweier vor einigen Jahren selbst durchgeführten schriftlichen Befragungen wurden erweitert ausgewertet und zusammen mit aktuellen Daten aufbereitet. Für den zweiten, spezifisch kindheitspädagogischen Teil des Projekts wurden eine erweiterte Analyse verwandter Studien zum internationalen Austausch aus der beruflichen Bildung, eine Dokumentenanalyse zur Erfassung des Grades und der Ausprägungen der internationalen Dimension in den Curricula der neuen Studiengänge und andere Untersuchungen durchgeführt. Die Ergebnisse wurden mit Erkenntnissen aus Wirkungsstudien zu Mobilitätsprojekten für nicht-hochschulisch ausgebildete Erzieher/innen und mit anderen Studien im Kontext von Austauschforschung verglichen.

Ziele:

  • Analyse von Bedeutung, Zielen, Methoden, Inhalten und Auswirkungen des internationalen Austauschs in der Sozialen Arbeit unter besonderer Berücksichtigung des Fachkräfteaustauschs
  • Aufbereitung des Themas für eine Buchpublikation
  • Beitrag zum Wissenszuwachs über Austausch und speziell über Austauschprogramme als Impuls für weitere Forschungen, für die Weiterentwicklung von Programmen und für interessierte Studierende und Praktiker/innen
  • Analyse des Stellenwerts und der Facetten der internationalen Dimension in den Curricula der neuen kindheitspädagogischen Studiengänge in Deutschland
  • Weiterentwicklung der internationalen Perspektive in entsprechenden Studienprogrammen

Ergebnisse:

Erstellt wurde ein Sammelband zum internationalen Austausch in der Sozialen Arbeit mit Analysen, Dokumentationen und empirischen Studien von achtzehn Autoren/-innen aus sieben
Ländern (Finnland, Italien, Norwegen, Österreich, Schweiz, USA, Deutschland). Die Beiträge verdeutlichen u.a.

  • die stärke Abhängigkeit internationalen Austauschs von politischen Einflüssen
  • die Prägung Sozialer Arbeit durch internationale Einflüsse sowie die ‚Importe‘ und ‚Exporte‘ von Leitideen und Konzepten
  • Möglichkeiten der Gestaltung von Austauschprogrammen sowie förderliche und hinderliche Rahmenbedingungen und Grenzen
  • die aktuell hohe Bedeutung internationalen Austauschs für die Soziale Arbeit angesichts einer immer ausgeprägteren internationalen Verflechtung von politischen und wirtschaftlichen Beziehungen sowie deren Auswirkungen auf den sozialen Sektor.

Die Erträge von Austauschprogrammen sind vielseitig, liegen in unterschiedlichen Bereichen und umfassen eine Steigerung bzw. Erweiterung selbstbezogener Eigenschaften und Fähigkeiten, interkultureller Kompetenzen und von Kompetenzen, die für die berufliche Tätigkeit unmittelbar relevant sind. Darüber hinaus verweisen sie auf den Stellenwert von Austausch für die Weiterentwicklung der Sozialen Arbeit in den beteiligten Ländern.

Die Ergebnisse des kindheitspädagogischen Teils des Projekts fanden unmittelbaren Eingang in die Reform des Curriculums des BA ‚Pädagogik der Kindheit und Familienbildung‘ an der FHD. Der Studiengang, der in der Vergangenheit keine explizite internationale Ausrichtung aufwies, wurde mit neuen Profilelementen (Mobilitätsfenster für Studienaufenthalte im Ausland, verschiedene Elemente der Flexibilisierung für Praxissemester im Ausland, Einbringung von im Ausland erworbenen Leistungen und Verbesserung der Möglichkeiten für Incoming Students) versehen. Entwickelt wurde zudem ein Studienschwerpunkt zum Thema „Bildung und Erziehung im internationalen und interkulturellen Kontext“.


Abstract:

International exchange in social work has a long history and a high significance. It can occur in a variety of ways. One aim of the project was to survey more closely the topic of international exchange in its various facets including the historical dimension which has rarely been considered in social work up to now. The starting point was the long history of both international exchange as a whole and related relevant programs for professionals. Current international, transnational and intercultural challenges for social work point out the significance of the topic. This significance just as the forms and impacts of exchange are examined in the prepared book. For that purpose eighteen authors from seven countries contribute with analyses, documentations and empirical studies. The exemplified forms of exchange of professionals and students in the volume point out the possibilities for designing appropriate programs, beneficial and hindering conditions as well as limitations. The gains from exchange programs are versatile, lie in different fields, and include an enhancement or rather a widening of self-related characteristics and skills, of intercultural competences and of competences which are directly relevant for the professional practice. In addition, they point to the importance of exchange for the development of social work in the participating countries.Another aim of the project was to analyze curricula of the new programs for Early Childhood Education in Germany with regard to the international dimension and to contribute to the further development of the international perspective in such programs. The results expanded into the reform of the BA program at the FHD.

Kooperationspartner/innen: Kolleg/innen anderer Hochschulen im In- und Ausland, Austauschvereinigung ‘Council of International Fellowship’ (CIF)

Studentische Mitarbeiterin: Ronya Tillenburg


Veröffentlichung:

Kruse, Elke (Hrsg.) (2015): Internationaler Austausch in der Sozialen Arbeit. Entwicklungen - Erfahrungen - Erträge, Wiesbaden: Springer VS

Eigene Beiträge darin:

  • Kruse, Elke: Facetten des internationalen Austauschs in der Sozialen Arbeit – zur Einführung, S. 9-15
  • Kruse, Elke: Die internationale Dimension und der internationale Austausch in der Geschichte der Sozialen Arbeit in Deutschland, S. 19-40
  • Kruse, Elke: Förderung Internationalen Austauschs durch den Council of International Fellowship (CIF) – Entwicklungen im Rahmen einer über fünzigjährigen Geschichte, S. 115-136
  • Kruse, Elke: „Widening My Own Personal Horizon“ – Fachkräfte weltweit in Austauschprogrammen: Ausgangslage, Erfahrungen und Erträge im Überblick über 50 Jahre, S. 299-321
  • Kruse, Elke: Internationaler Austausch in der Sozialen Arbeit – Zusammenfassung und Ausblick, S. 339-342

Details zur Publikation: www.springer.com/de/book/9783531173191

Weitere Veröffentlichungen:

Kruse, Elke (2018, im Druck): „Erst der Vergleich öffnet ... die Augen“ – Internationaler Austausch in der Sozialen Arbeit, in: Wagner, Leonie/Lutz, Ronald/Rehklau, Christine/Ross, Friso (Hrsg.): Handbuch Internationale Soziale Arbeit. Dimensionen - Konflikte - Positionen, Weinheim: Beltz Juventa (erscheint vorauss. im August 2018)

Kruse, Elke (2017): Von Höhen und Tiefen internationaler Zusammenarbeit - zur Geschichte der internationalen Dimension in der Sozialen Arbeit, in: Siegen : Sozial, Nr. 2/2017, Jg. 22, S. 16-21

Kruse, Elke (2017): Internationale Soziale Arbeit – Geschichte internationaler Beziehungen, in: Sozial Extra, Heft 3/2017, S. 30-33


„Neue Formen der Informationsvisualisierung, Navigation und kontextbezogener Suche, am Beispiel ausgewählter Schriften Alice Salomons / INSAS“

Verbundprojekt in Kooperation mit der HTW Berlin (Medieninformatik)
gefördert vom Institut für Angewandte Forschung e.V., Berlin
geplante Laufzeit: Anfang 2011 - Ende 2012

Projektleitung in 2011: Prof. Dr. Elke Kruse

INSAS ist ein informations- und sozialwissenschaftliches Verbundprojekt von ASH und HTW in Kooperation mit regionalen Partnern aus der Wirtschaft und mit öffentlichen und privaten Informationsdienstleistern. Auf der Text- und Dokumentengrundlage des Alice Salomon Archivs der ASH Berlin wird eine neuartige kontextbezogene Suche, Navigation und Visualisierung von Informationen in Form eines "lernfähigen" Programms entwickelt. Ergebnis wird eine Software sein, die Archivdokumente nicht nur präsentieren, sondern auch je nach Anfrage dekonstruieren und in neue Zusammenhänge bringen kann.



Internationaler Austausch von Fachkräften in der Sozialen Arbeit

2009-2011
gefördert von der Alice Salomon Hochschule Berlin durch Lehrentlastung und ein Forschungssemester

Forschungsprojekt zu Entwicklungen, Erfahrungen und Auswirkungen internationaler Austauschprogramme für Fachkräfte in der Sozialen Arbeit am Beispiel der Arbeit des Council of International Fellowship (CIF) in Zusammenhang mit dem Council of International Programs (CIP) und des Internationalen Studienprogramms (ISP) der Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe (AGJ)

Ziel war, zum einen die Entwicklung des CIF nachzuzeichnen, zum anderen die Auswirkungen von Austauschprogrammen auf die persönliche und fachliche Weiterentwicklung von Teilnehmer/innen sowie auf die Soziale Arbeit im Herkunftsland zu untersuchen und die Bedeutung von internationalem Austausch herauszuarbeiten.
Die Forschungsergebnisse wurden im Rahmen von Fachartikeln veröffentlicht. Zudem erfolgte eine umfangreiche Dokumentation der Forschungsergebnisse unter Einbeziehung bereits vorhandener Studien anderer Personen im In- und Ausland.

Veröffentlichungen:
Kruse, Elke (2011): „I found the key to my abilities“ – Forschungsergebnisse zum internationalen Fachkräfteaustausch in der Sozialen Arbeit, in: Forum Jugendhilfe, Heft 3/2011, S. 42-46
Kruse, Elke (2011): Zur Bedeutung von internationalem Austausch in der Sozialen Arbeit, in: Forum Jugendhilfe, Heft 1/2011, S. 36-43
Kruse, Elke (2010): Internationaler Austausch n der Sozialen Arbeit. Dokumentation erster Ergebnisse eines Forschungsprojektes an der Alice Salomon Hochschule Berlin (unveröff. Manuskript)
Kruse, Elke (2009): Zur Geschichte der internationalen Dimension in der Sozialen Arbeit, in: Lutz, Ronald/Wagner, Leonie (Hrsg.): Internationale Perspektiven Sozialer Arbeit, Wiesbaden: VS, S. 15-32



Geschichte der Alice Salomon Hochschule von 1971 bis 2008

2006-2008

Anlässlich des 100jährigen Jubiläums der ASFH wurde die Geschichte der Hochschule (1908 von Alice Salomon als eine der ersten Ausbildungsstätten für Soziale Arbeit weltweit gegründet) aufgearbeitet.
Eigener Beitrag: Rekonstruktion wesentlicher Aspekte der Hochschulgeschichte der Einrichtung (1971-2008) auf der Basis einer Aktenanalyse (Rechenschaftsberichte, Forschungsberichte, Sitzungsprotokolle u.a.) unter Einbeziehung einschlägiger Publikationen zur Kontrastierung der Entwicklungen der ASFH mit den allgemeinen Entwicklungen der Sozialen Arbeit und ihrer Ausbildung in dem zu untersuchenden Zeitraum
unter Mitarbeit von Dr. Dietlinde Peters

Veröffentlichung:
Alice Salomon Hochschule (Hrsg.) (2008): 100 Jahre Soziales Lehren und Lernen. Von der Sozialen Frauenschule zur Alice Salomon Hochschule Berlin, hrsg. von Adriane Feustel und Gerd Koch mit Beiträgen von Dietlinde Peters, Elke Kruse, C. Wolfgang Müller, Hedwig Griesehop, Regina Rätz-Heinisch, Berlin

Details zur Veröffentlichung: https://www.schibri.de/?a=bookviewer&ISBN=978-3-86863-008-4


Profis in Kitas (PiK)

Phase 1 (Laufzeit: 2005-2008)
gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung

hier:        
  • Mitarbeit in der Steuerungsgruppe des Projekts am Projektstandort Alice Salomon Hochschule Berlin, an den Studiengangskonferenzen Erziehung und Bildung im Kindesalter und der Arbeitsgruppe Studienkonzeptentwicklung EBK
  • Teilnahme an den Innovationswerkstätten der Robert-Bosch-Stiftung in Stuttgart im März 2006 und in Brixen im September 2006 sowie in Finnland
  • regelmäßige Mitarbeit an der hochschulübergreifenden AG Durchlässigkeit zur Entwicklung eines Referenzmodells für Durchlässigkeit an Hochschulen mit entsprechenden Studiengängen

Die hochschulübergreifend gebildete AG Durchlässigkeit unter Beteiligung der Universitäten Dresden und Bremen sowie der Fachhochschulen Koblenz, Freiburg und der ASFH erarbeitete eine Bestandsaufnahme der relevanten einschlägigen gesetzlichen und hochschulinternen Bestimmungen, erstellte eine entsprechende Synopse erstellte ein Referenzmodell für die Durchlässigkeit im Bildungssystem, das einen Überblick gibt über bundeslandspezifische Rahmenbedingungen von Ausbildung und Studium im Hinblick auf die Durchlässigkeit im Bildungssystem. 

Dokumentation der AG Durchlässigkeit:
Daiber, B./Dreyer, R./Haderlein, R./Kruse, E./Külbel, A./Lindenfelser, C./Freitag, W./Weigel, D./Wustmann, C. (2008): Gestaltung der Durchlässigkeit von Bildungswegen für Pädagoginnen und Pädagogen mit Schwerpunkt Kindheit/Kindesalter (unveröff. Manuskript, Robert-Bosch-Stiftung, 55 Seiten)

Link zum Programm 'Profis in Kitas': www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/994.asp


Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf das Hochschulstudium von Erzieher/Innen

2005-2008
gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Ziele:
  • Verbesserung von Durchlässigkeit zwischen der beruflichen Aus- und Weiterbildung von ErzieherInnen und der hochschulischen Bildung im Studiengang "Erziehung und Bildung im Kindesalter“
  • Sicherung der Anschlussfähigkeit der beruflichen Ausbildung von ErzieherInnen sowie deren durch berufliche Praxis erworbenen Kompetenzen an die Hochschulausbildung
  • Flexibilisierung der Wege zu einer akademischen Bildung
Projektleitung:
Prof. Dr. Hilde von Balluseck (2005-2007)
Prof. Dr. Elke Kruse (2008)

Interne wissenschaftliche Begleitung:
Prof. Dr. Elke Kruse (2005-2007)

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen im Projekt:
Dipl.-Päd. Pia Schnadt (2006-2007)
Dipl.-Soz.Päd. Anke Pannier (2008)

Studentische Mitarbeiterinnen im Projekt:
Christiane Weber
Steffi Klose

Kooperationspartner/innen:
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport, 1. Staatliche Fachschule für Sozialpädagogik Berlin, 2. Staatliche Fachschule für Sozialpädagogik Berlin-Pankow, Anna-Freud-Schule, Oberstufenzentrum für Sozialwesen, Fröbel e.V.

Dokumentation:

Balluseck, Hilde von/Kruse, Elke/Pannier, Anke/Schnadt, Pia (Hrsg.)(2008): Von der ErzieherInnenausbildung zum Bachelor-Abschluss. Mit beruflichen Kompetenzen ins Studium, Berlin (Bd. 7 der Reihe Berliner Beiträge zu Bildung, Gesundheit und Sozialer Arbeit im Schibri-Verlag), ISBN 978-3-86863-010-7

Details zur Veröffentlichung: https://www.schibri.de/?a=bookviewer&ISBN=978-3-86863-010-7


Analysen und Handlungsempfehlungen zur Herstellung von Chancengleichheit bei der Einführung von Bachelor-/Masterstudiengängen an deutschen Hochschulen

2003-2004

gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Frauen im Aufwind des Bologna-Prozesses? Fördern Bachelor/Master-Studiengänge Frauen an der Hochschule oder wirken sie als Karrierebremse? Machen sie „Frauen-Studiengänge“ für männliche Studierende attraktiver? Öffnen sie „Männer-Domänen“ für weibliche Studierende? Welche Rolle spielt Gender Mainstreaming bei der Einführung der Bachelor- und Master-Studiengänge?

Forschungsprojekt an der Universität Siegen,
Projektleitung: Prof. Dr. Sabine Hering
Mitarbeit: Dr. Elke Kruse

Veröffentlichung:
Hering, Sabine/Kruse, Elke (2004): Frauen im Aufwind des Bologna-Prozesses? Erste Hinweise zu Chancen, Risiken und Nebenwirkungen, Tagungsdokumentation, Siegen

Details zum Projekt: http://www.bolognaprozess-gender.uni-siegen.de



Entwicklung und aktuelle Reformen der (Hochschul-)ausbildung für Soziale Arbeit

1998-2003

gefördert durch ein Promotionsstipendium der Hans-Böckler-Stiftung (2001-2003)


In der Studie wird die historische Entwicklung der heutigen Hochschulausbildung für Sozialarbeit/Sozialpädagogik von der Gründung erster Ausbildungsstätten bis hin zur derzeit aktuellen Studienstrukturreform mit Bachelor und Master im Hinblick auf die Erfordernisse einer weiterführenden Studiereform nachgezeichnet. Durch Verknüpfung bisher oftmals unverbundener Sichtweisen auf die Facetten der Hochschulausbildung und ihrer Geschichte werden unter Einbeziehung aller für die heutigen Studiengänge relevanten Ausbildungsstränge wiederkehrende Themen herausgefiltert, die Orientierungspunkte für zukünftige Ausbildungsreformen darstellen.

Veröffentlichung:

Kruse, Elke (2004): Stufen zur Akademisierung. Wege der Ausbildung für Soziale Arbeit von der Wohlfahrtsschule zum Bachelor-/Mastermodell, Wiesbaden: VS

Details zur Publikation: www.springer.com/de/book/9783531143101