Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

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forschungsschwerpunkt wohlfahrtsverbände / Sozialwirtschaft

​Der Forschungsschwerpunkt Wohlfahrtsverbände/Sozialwirtschaft der Hochschule Düsseldorf wird gemeinsam von Prof. Dr. Thomas Münch, Prof. Dr. Reinhard Liebig und Prof. Dr. Kathrin Gräßle geleitet. Ziel des Forschungsschwerpunktes ist die handlungsorientierte Forschung und Beratung zur "Produktion von Wohlfahrt". Von Interesse sind dabei - neben aktuellen regionalen, verbandsspezifischen oder allgemein sozialwirtschaftlichen Fragestellungen - insbesondere die lokalen Akteure und ihre entsprechenden lokalen Handlungsfelder.

Leitung: Prof. Dr. Thomas Münch, Prof. Dr. Reinhard Liebig und Prof. Dr. Kathrin Gräßle


 

Laufende Projekte

Ab August 2020 - Strukturen der kommunalen Verwaltung zur Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe im Hinblick auf Schulsozialarbeit – Kommunale Koordinierungsstellen „Schulsozialarbeit“

Das Forschungsprojekt setzt mit einer Untersuchung der Koordinierungsstellen für Schulsozialarbeit der kommunalen Verwaltung in Nordrhein-Westfalen an. Die Aufgaben dieser Koordinierungsstellen bestehen unter anderem darin, die Kooperation von Schulsozialarbeitenden, Trägerorganisationen, Schulen und den einschlägigen Behörden zu verbessern. Ihnen wird daher hinsichtlich der Strukturbedingungen der Schulsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen eine Schlüsselposition zuerkannt. Im Projektzusammenhang soll zum einen eruiert werden, wie die Koordinierung der Schulsozialarbeit in den nordrhein-westfälischen Kommunalverwaltungen konzipiert ist. Zum anderen soll die Bedeutung und Funktion dieser Koordinierungsarbeit im Hinblick auf die Zusammenarbeit zwischen Kinder- und Jugendhilfe und Schule untersucht werden.
 
Mit Hilfe des Forschungsergebnisses soll dargestellt werden, welche Formen der kommunalen Koordinierung für die Schulsozialarbeit bestehen und wie sie sich im Hinblick auf die Gestaltung der Schulsozialarbeit eingedenk des Kooperationsbedarfs zwischen Schule und Jugendhilfe auswirken. Absicht ist, mittels dieser Erkenntnisse einen Beitrag für eine gelingende Schulsozialarbeit zu leisten.​

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Ab WS 19/20 - „Auswirkungen Struktureller Bedingungen
auf die Zusammenarbeit in der Schulsozialarbeit“ (Lehrforschungs-projekt)

Das Lehrforschungsseminar befasst sich mit dem Problem der Zusammenarbeit von Sozialpädagoginnen, Sozialpädagogen und Lehrkräften im Handlungsfeld Schulsozialarbeit vor dem Hintergrund unterschiedlicher Trägerstrukturen und Finanzierungsmodalitäten. Deren Zusammenarbeit soll auf drei verschiedenen Ebenen betrachtet werden:

  1. Organisational: in den einzelnen Schulen innerhalb der sozialpädagogischen Teams und mit den Lehrkräften
  2. Interorganisational: zwischen Schulen und wohlfahrtsverbandlichen Trägern
  3. Institutionell: in Arbeitskreisen, Netzwerktreffen o.ä

Es soll erforscht werden, inwiefern die unterschiedlichen Trägerstrukturen und Finanzierungsmodalitäten die Zusammenarbeitsbedingungen der Schulsozialarbeitenden beeinflussen. Intendiert ist eine Erhebung der Strukturen sowie die sich daraus ergebende Darstellung des Beziehungsgeflechts der Schulsozialarbeitenden an einer Düsseldorfer Schule.

200303 Forschungsprojektskizze Strukturelle Bedingungen Zusammenarbeit Schulsozialarbeit.pdf 


Ab WS 17/18 - Digitalisierung im Caritasverband Köln

Im Lehrforschungsprojekt werden die Auswirkungen der Digitalisierung auf Strukturen, Inhalte und Ziele eines Wohlfahrtsverbandes untersucht. Erste Ergebnisse finden Sie hier:


 

Ab Juni 2018 - "Wirkungsorientierung in der Kinder- und Jugendarbeit"

In dem Forschungsprojekt, für das eine Laufzeit von 29 Monaten vorgesehen ist, werden die Ideen, Ansätze, Modelle und Instrumente untersucht, die Aussagen über die Wirkungen der Kinder- und Jugendarbeit produzieren (wollen). Neben einer kritischen Aufbereitung der entsprechenden Debatten und konkreten Vorschlägen wird der forschende Blick vor allem auf die Ebene der Jugendämter in Nordrhein-Westfalen und auf deren he​terogene Konzepte der Wirkungsorientierung gelenkt werden.

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ab Juli 2013 - "Jobcenter Köln"

Seit Sommersemester 2013 finden im Rahmen eines Lehrforschungsprojektes und in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen (Michael Wiedemeyer, Fakultät für Bildungswissenschaften) Nutzerbefragungen mit SGB II-Empfängern statt. Eine erste Berichterstattung:

Kundenbefragung MAZ JC.pdf 


 

Ab April 2017 - "Hilfen für Wohnungslose Frauen"

Nutzerinnen der Einrichtungen des Verbandes Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe werden mittels Onlinefragebogen zum Gebrauchswert und zur Dienstleistungsqualität der Hilfen für wohnungslose Frauen befragt.​