Abschlussbericht des dreijährigen Forschungsprojekts veröffentlicht
Der Abschlussbericht des dreijährigen Forschungsprojekts „Schulsozialarbeit in Düsseldorf: Die Realisierung von Kinderschutz-Aufgaben und die Vernetzung zum System der Inklusion“ ist ab sofort frei zugänglich. Unter dem Link https://doi.org/10.20385/opus4-6107 können auf rund 200 Seiten – ergänzt durch etwa 300 Seiten Anhang – die Ergebnisse der durch Mittel der Landeshauptstadt Düsseldorf, Amt für Soziales und Jugend geförderten Studie gelesen werden.
Im Mittelpunkt der Untersuchung zur Schulsozialarbeit in Düsseldorf standen die Themen Inklusion und Kinderschutz. Die Forscher*innen Prof. Dr. Kathrin Gräßle, Prof. Dr. Reinhard Liebig, M.A. Jennifer Bittner und M.A. Anna-Maria Klapinski konnten – unterstützt durch die Studentin Jana Winter – feststellen, dass die Schulsozialarbeit in Düsseldorf bereits weit entwickelt ist. Aufgaben im Bereich des Kinderschutzes werden dabei als zentraler Bestandteil verstanden, für den die Fachkräfte sich weitgehend als kompetent einschätzen.
Weiterer Entwicklungsbedarf zeigt sich jedoch teilweise in den Abstimmungsprozessen. Empfohlen wird unter anderem, eine Kultur der „schulinternen Verantwortungsgemeinschaft“ zu etablieren, um den Schutz von Kindern in Gefährdungslagen bestmöglich sicherzustellen.
Im Hinblick auf die Vernetzung mit dem Inklusionssystem legen die Ergebnisse nahe, die Aufgaben der Schulsozialarbeit klar zu definieren und zugleich gegenüber den grundsätzlichen sowie praktischen Anforderungen schulischer Inklusion abzugrenzen.