Die Hochschule Düsseldorf (HSD) bündelt ihre Aktivitäten in den Bereichen Kinderschutz und Kinderrechte in einer neuen wissenschaftlichen Einrichtung: Mit dem Forschungs- und Transferschwerpunkt K² NRW entsteht am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften ein interdisziplinäres Forum, das Forschung, Lehre und Praxis enger miteinander verknüpfen soll. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse für die Weiterentwicklung von Kinderschutz und die Umsetzung von Kinderrechten nutzbar zu machen und gemeinsam mit Fachpraxis, Politik und Zivilgesellschaft Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln.
„Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Schutz, Beteiligung und die Wahrung ihrer Rechte. Mit K² NRW schaffen wir einen Ort, an dem wissenschaftliche Expertise gebündelt und gemeinsam mit Praxispartner*innen und -partnern weiterentwickelt wird“, sagt Professorin Irene Dittrich, Dekanin am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der HSD. „Gerade angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen im Bereich des Kinderschutzes ist ein enger Austausch zwischen Wissenschaft, Fachpraxis und Politik von besonderer Bedeutung.“
K² NRW versteht sich als interdisziplinäres Forum für Kinderschutz und Kinderrechte in Nordrhein-Westfalen. Wissenschaftler*innen verschiedener Fachrichtungen arbeiten hier gemeinsam an Fragestellungen der Sozialen Arbeit und Kindheitspädagogik. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung wissenschaftlich fundierter Handlungskonzepte, der Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis sowie die Verankerung aktueller Erkenntnisse in Studium und Weiterbildung.
Ein besonderes Merkmal des neuen Schwerpunkts K² NRW ist die enge Zusammenarbeit mit Akteur*innen aus Praxis, Politik und Zivilgesellschaft. Explizit werden auch Stimmen von Kindern und Jugendlichen in diese Prozesse partizipativ mit einbezogen. Erfahrungen und Fragestellungen aus der Praxis sollen unmittelbar in Forschungsprozesse einfließen. Gleichzeitig werden wissenschaftliche Erkenntnisse gemeinsam mit Fachkräften weiterentwickelt und für die Anwendung in unterschiedlichen Handlungsfeldern nutzbar gemacht. Dadurch entsteht ein kontinuierlicher Austausch, von dem Forschung, Lehre und Praxis gleichermaßen profitieren.
Mit der Gründung von K² NRW setzt die Hochschule Düsseldorf ein sichtbares Zeichen für die nachhaltige Stärkung von Kinderschutz und Kinderrechten. Der Schwerpunkt knüpft dabei an das Leitbild der Hochschule an, das gesellschaftliche Verantwortung, Menschenrechte, Diversität, Chancengerechtigkeit und Wissenstransfer in den Mittelpunkt stellt. Perspektivisch soll der Forschungs- und Transferschwerpunkt auch personell weiter gestärkt werden. Die Besetzung der dazugehörigen Professur ist für das Studienjahr 2026/2027 vorgesehen.
Langfristig sollen die Themen Kinderschutz und Kinderrechte noch stärker in Studiengängen, Forschungsprojekten, Weiterbildungsangeboten und öffentlichen Debatten verankert werden.
Über K² NRW
K² NRW – Forschungs- und Transferschwerpunkt für Kinderschutz und Kinderrechte in Nordrhein-Westfalen an der Hochschule Düsseldorf erarbeitet auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Praxis, Politik und Öffentlichkeit inter- und transdisziplinäre Lösungsansätze und akzentuiert aktuelle Themenschwerpunkte im Bereich Kinderschutz und Kinderrechte. Ziel ist die Weiterentwicklung von Forschung, Transfer und Qualifizierung für einen wirksamen und nachhaltigen Kinderschutz in Nordrhein-Westfalen.
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