Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

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Sozial- und Kulturwissenschaften / Flüchtlingshilfe, Offene Knder- und Jugendarbeit, Praxis
04.01.2016

Ankün­di­gung Praxis­projekt

​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​Das Praxisprojekt „Sozialpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Flüchtlingsunterkünften in Düsseldorf und Umgebung“ startet bald, Anmeldung jetzt möglich!

Das Seminar  „Offene Kinder- und Jugendarbeit in Flüchtlingsunterkünften in Düsseldorf und Umgebung“  im WS 15/16 war das Pilotprojekt für das jetzt beginnen große Praxisprojekt SS 2016. 

Nach einer Einführung an der Hochschule konnten die Studierenden die Arbeit einiger Kinder- und Jugendeinrichtungen unterstützen und dort hospitieren. Insgesamt waren 25 Hospitationsgruppen in Düsseldorf aber auch Solingen, Wuppertal und anderen Städten unterwegs.

Die städtischen Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) in Düsseldorf  – wenn sie in der Nähe der Flüchtlingsunterkünfte liegen –  bieten in den Unterkünften, z.B. in einem „Spielzimmer“ Angebote für Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien an, haben ihre Angebote in den Einrichtungen für die neuen Zielgruppen geöffnet, auch spezielle Formate entwickelt und beteiligen sich an der Betreuung der unbegleiteten Minderjährigen, die in einer großen Einrichtung vorübergehend untergebracht sind.
 
Niedrigschwellige sozialpädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche (Sport, Bewegung, Spielen, Basteln, Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, Hilfen bei Hausaufgaben, soziale Kompetenztrainings usw.) sind an und um die Flüchtlingsun-terkünfte erforderlich und werden auch schon an mehreren Standorten in Düsseldorf und in anderen Kommunen durchgeführt. Solche Formen sozialpädagogischer Arbeit können wichtige Beiträge zur Inklusion leisten, gerade im Bereich der Entwicklung sozialer Kompetenzen, der Alltagsbildung, der Sprachentwicklung, der Stärkung motorischer Fähigkeiten und der Aneignung der (neuen) Lebenswelten durch die hier lebenden Kindern und Jugendlichen.
 
Das im SS 2016 beginnende Praxisprojekt bietet Studierenden der Studiengänge Sozialarbeit/Sozialpädagogik und Pädagogik der Kindheit und Familienbildung schon im zweiten Semester die Möglichkeit, das Praxismodul („kleines“ Praktikum) bzw. Praktikum im Modul „Bildung in der Kindheit“ in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit mit jungen  Zuwanderern/Flüchtlingen in Düsseldorf und Umgebung zu absolvieren. Die Anmeldung über die beiden Praxisreferate läuft bis zum 2.2.2016
Die Wahl der Praxisstellen erfolgt über die Projektkoordination (Prof. Deinet und Praxisreferentinnen): am 12. und 14. 1. 2016 jeweils zwischen 10 und 12 Uhr stehen Projektkoordinator und Praxisreferentinnen für eine Beratung zur Verfügung. Im Praxisreferat in der Verwaltung können die Listen der zur Verfügung stehenden Einrichtungen eingesehen werden, eine verbindliche Anmeldung kann dann nach  Absprache erfolgen. Individuelle Absprachen mit den Einrichtungen führen nicht zu einer Anmeldung, da das Projekt (und seine wissenschaftliche Begleitung) zentral koordiniert wird.

Weitere Informationen:Praxisprojekt.pdf

​Drei Fotos der „Mobile School“ von Iris Windhövel, Jugendamt Düsseldorf:

Im Rahmen einer Hospitation konnten Studierende den Einsatz der „Mobile School“ im Rahmen der Flüchtlingsarbeit miterleben. Die „Mobile School“ ist auf dem Hof einer Unterkunft aufgebaut. Diese ist ein niedrigschwelliges mobiles Angebot für Kinder in Form eines Spieleanhängers mit herausziehbaren Panels mit Spielen, Bildern usw., das eigentlich aus der Entwicklungsarbeit stammt und schon einige Jahre in Düsseldorf genutzt wird.​​

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