Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

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Sozial- und Kulturwissenschaften / Seminarbesuch, Gleichstellungsbeauftragte, BMFSFJ
07.06.2018

Mentoring für die Karriere

Institutionalisiertes oder privates Mentoring kann Frauen in ihrem beruflichen Werdegang unterstützen. Dies und Weiteres erfuhren die Studierenden im Seminar „Die Organisation und ich – Berufliche Strategien für Frauen“ vom zweiten Gast, Frau Christin Rose-Möhring, Gleichstellungsbeauftragte (GB) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Vorsitzende des Interministeriellen Arbeitskreises der Gleichstellungsbeauftragten der obersten Bundesbehörden. Vor zwei Wochen stellte sich an dieser Stelle Ministerialdirektor Ulrich Steinbach den Fragen der Seminarteilnehmenden.

Am Mittwoch, 30. Mai 2018, nun gab Frau Rose-Möhring aus ihrer Perspektive der Gleichstellungsbeauftragten Antworten darauf, wie Frauen sich in Organisationen so verhalten und positionieren, dass sie ihre Vorstellungen umsetzen können. Vor dem Hintergrund ihrer Kompetenzen und Erfahrungen stellte sie die Aufgaben und Möglichkeiten der Gleichstellungsbeauftragten in einem Betrieb dar. Sie verdeutlichte die strukturiert geregelte Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten in allen personalrelevanten Entscheidungen im öffentlichen Dienst. Auch auf konkrete Schwierigkeiten ging sie ein. Beispielsweise in dem sie riet, auf unzulässige, das Privatleben betreffende Fragen in Bewerbungsgesprächen, freundlich aber unverbindlich zu antworten.

So dass nun im intermodularen Seminar von Prof. Dr. Doris Krumpholz und Dr. Kathrin Gräßle vertreten durch die beiden beruflich erfolgreichen und in einflussreichen Positionen tätigen Gäste, die Gleichstellungsbeauftragte eines Bundesministeriums, Frau Rose-Möhring, und den Amtschef eines Landesministeriums, Herrn MD Ulrich Steinbach, zwei Perspektiven zum Thema „berufliche Strategien für Frauen“ dargestellt wurden. Diese Erkenntnisse werden in der nächsten Seminarsitzung auf ihre Übertragbarkeit auf die je eigenen Karriereplanungen hin überprüft sowie im Fortgang des Seminars durch weiteres sozialpsychologisches und organisationstheoretisches Wissen ergänzt.​

Gleichstellungsbeauftragte des BMFSFJ: Christin Rose-Möhring
Foto: Gräßle
Christin Rose-Möhring, Gleichstellungsbeauftragte des BMFSFJ