Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

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Aktuelles Lehrange​​​bot

Aktuelle Aktivitäten


Fachtagung "Selbstbestimmung und Teilhabe im Alter" am 28.11.2019

Selbstbestimmung und Teilhabe sind (Grund-)Werte unserer Gesellschaft.Sie bilden die Basis unseres (Menschen-)Rechtsverständnisses und zentrale Bedürfnisse älterer und alter Menschen. Angesichts zunehmender Lebenserwartung und trotz möglicher Grenzen individueller Autarkie, gilt es, Möglichkeiten und Spielräume einer eigenständigen (Selbst-)Verwirklichung zu gewährleisten. Die Förderung von Selbstbestimmung und Teilhabe muss daher als zentrale Leitlinie der Versorgung und Begleitung älterer und alter Menschen und als bedeutsame Zielsetzung von Altenarbeit und Altenhilfe verstanden werden.

Wie kann dies allerdings gelingen unter den Prämissen eines fortschreitenden sozialen und institutionellen Wandels? Welche Relevanz kommt dabei rechtlichen Rahmenbedingungen zu? Wie kann selbstbestimmte Teilhabe in stationären Pflegeeinrichtungen gefördert werden? Welche Rolle kommt dem Ehrenamt in der Förderung von Selbstbestimmung und Teilhabe im Sozialraum zu? Und welche Chancen sowie Risiken erwachsen für Selbstbestimmung und Teilhabe angesichts zunehmender Digitalisierung?

Die Fachtagung will Antworten auf diese Fragen geben und nähert sich ihnen aus rechtlicher, theoretischer und empirischer Sicht. Neben dem Einblick in aktuelle Debatten geht es darum, Erkenntnisse aus aktuellen Forschungsvorhaben der HSD vorzustellen und sie in Panels zu vertiefen.

Flyer der Veranstaltung: hsd-fachtagung-selbstbestimmung_und_teilhabe-web.pdf


Mitglied des Netzwerks Demenzforschung in Düsseldorf

Das Netzwerk Demenzforschung Düsseldorf ist ein Zusammenschluss von düsseldorfer Forschenden verschiedener Einrichtungen und Disziplinen. Das verbindende Thema ist: Demenz. Die Ziele des Netzwerks liegen in der Förderung eines kollegialen interdsiziplinären Austausches, im Transfer neuer Erkenntnisse an Politik und Öffentlichkeit sowie in der überregionalen Vernetzung mit anderen Forschungseinrichtungen. Weitere Informationen zum Netzwerk Demenzforschung Düsseldorf können der Website des Netzwerkes entnommen werden. Zu den aktuellen Aktivitäten gehört die Durchführung der Veranstaltung mit dem Titel "Demenzforschung in Düsseldorf: Wissenschaftler*innen im Gespräch mit Bürger*innen“ (20. Oktober 2019), zu der alle Interessierte herzlich eingeladen sind.

Programm der Veranstaltung: Demenzforschung Düsseldorf Flyer 29.10.19.pdf


Kooperation mit dem Graduierteninstitut für angewandte Forschung NRW

Nähere Informationen für Interessierte zu der Zusammenarbeit mit dem GI NRW zur nachhaltigen Förderung kooperativer Promotionen an FH/HAW und Universitäten können den folgenden Flyern entnommen werden:

Flyer des GI NRW für Professoren_innen.pdf

Flyer des GI NRW für Promovierende.pdf​​


Forschungsschwerpunkt "Nutzer​​Welten"

Link zur Webseite des Projektes NutzerWelten

Forscher/-innen der Hochschule Düsseldorf entwickeln neue Ansätze zur Gestaltung räumlich-technischer Umwelten unter besonderer Berücksichtigung der Nutzerperspektive von Menschen mit Demenz. Der interdisziplinäre Forschungsschwerpunkt „NutzerWelten“ nahm im Januar 2014 seine Arbeit auf. Seit Ende 2017 gilt das Projekt als abgeschlossen. Nähere Informationen zu den Ergebnissen können hier eingesehen werden.


Zu den Kooperationspartnern aus der Wissenschaft gehören: Fraunhofer FIT (St. Augustin), Fraunhofer ISST (Dortmund), Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) am Standort Witten, OFFIS Oldenburg.


Kooperationspartner aus der Praxis sind: Demenz-Servicezentrum Region Düsseldorf, Landesverband der Alzheimer Gesellschaften NRW, Wohnberatungsstelle der Stadt Düsseldorf, LVR-Klinikum, Abteilung Gerontopsychiatrie (Prof. Dr. Supprian), Velamed GmbH


Eine Stärkung der Nutzerorientierung bei der Entwicklung technikgestützter Lebenswelten – dies ist das Ziel des neuen Schwerpunkts an der Hochschule Düsseldorf, der ab 2014 seine interdisziplinäre Arbeit aufnimmt. Viele Forschungsvorhaben in diesem Feld greifen häufig nur technische Lösungen auf und vernachlässigen deren Relevanz für die Bedürfnisse und Lebenslagen der Nutzerinnen und Nutzer. Dieser Trend ist insbesondere dann erkennbar, wenn sich der Zugang zu spezifischen Zielgruppen schwer gestaltet. Hierzu gehören ganz besonders Menschen mit Demenz, die bisher selten in Entwicklungs- und Evaluationsprozesse im Hinblick auf die Gestaltung technisch-räumlicher Lebenswelten integriert wurden. Um diese „Lücke“ zu schließen, wurden in verschiedenen Disziplinen in den letzten Jahren sog. nutzerzentrierte Ansätze, wie z.B. das User-Centered-Design, stärker in den Mittelpunkt gestellt. Im neuen Forschungsschwerpunkt "NutzerWelten“ wollen sich die beteiligten Forscher/-innen der Fachbereiche Design, Elektrotechnik, Medien sowie Sozial- und Kulturwissenschaften der gemeinsamen Entwicklung solcher Ansätze unter Einbeziehung von Menschen mit Demenz widmen und hierzu die Potenziale der beteiligten Disziplinen nutzen. Um die gesetzten Ziele zu erreichen und die Ergebnisse der Forschung gleichzeitig in die Anwendung tragen zu können, arbeitet das Projektteam mit zahlreichen erfahrenen Partnern aus Wissenschaft und Praxis zusammen (siehe Partnerliste).


Ziel des NRW-Förderprogramms FH STRUKTUR, in dessen Rahmen das Projekt "NutzerWelten" finanziert wird, ist die Einrichtung neuer Forschungsschwerpunkte an Fachhochschulen, in denen unterschiedliche Disziplinen vier Jahre lang gemeinsam an einem gesellschaftlich relevanten Thema forschen und mithilfe der Basisförderung weitere Projekte konzipieren und umsetzen.


Der Projektablauf sieht vor, dass zunächst zwei thematisch unterschiedliche (Vor-)Studien durchgeführt werden. In einer ersten Studie "NutzerWelten: Sicherheit" werden sicherheitstechnische Lösungen in Haushalten von Menschen mit Demenz betrachtet und es wird überprüft, ob und wie sie zur Entlastung der Betroffenen und ihrer Angehörigen beitragen können. Dadurch wird auch dem Wunsch vieler Betroffener Rechnung getragen, im Alter möglichst lange in der häuslichen Umgebung verbleiben zu können.


Die zweite Studie "NutzerWelten: Kommunikation" beschäftigt sich mit der Entwicklung technischer Lösungen, die eine Verbesserung der Kommunikation zwischen Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen anstreben. Dabei sollen die Betroffenen in den Entwicklungsprozess aktiv einbezogen werden, um nicht nur den besonderen Herausforderungen an technische Merkmale begegnen zu können, sondern auch biographische Aspekte in den Gestaltungsprozess einbeziehen zu können. Als Beispiel kann hier die ortsbezogene Speicherung von Erinnerungen durch multimediale mobile Darstellungen dienen, so dass über ein Smartphone Erinnerungen der Nutzer/-innen direkt am jeweiligen Ort abgerufen werden können. In dieser Form bleiben sie digital erhalten und können von jüngeren Personen geteilt werden. Beide Vorhaben werden von Beginn an durch eine begleitende Evaluation unterstützt, in deren Rahmen auch rechtliche und ethische Aspekte einbezogen werden.


Ansprechpartner des Forschungsschwerpunkts „NutzerWelten“ sind: 
• Prof. Dr. Christian Geiger, Mixed Reality & Visualisierung, FB 5, (Sprecher) 
• Prof'in Dr. Manuela Weidekamp-Maicher, Soziologie der Lebensalter, FB 6, (Sprecherin)


Weitere beteiligte Fachgebiete: 
• Prof. Anton van der Laaken, Gestaltungslehre, FB 2 
• Stv. Prof'in Anja Vormann, Audiovisuelles Design, FB 2 
• Prof. Dr. Wolfgang Lux, Software-Engineering, FB 3 
• Prof. Dr. Ulrich Schaarschmidt, Embedded Systems, FB 3 
• Prof. Dr. Manfred Wojciechowski, Web Engineering, FB 5

Contact

Room 03.2.022
Tel. +49 (0)211 - 4351-3377
Building 3
Münsterstr. 156
40476 Düsseldorf
Subjects: Soziologie der Lebensalter

Sprechstunden in der nächsten Zeit

08.10.2019, 9.00 – 11.00 Uhr

15.10.2019, 9.00 – 11.00 Uhr

29.10.2019, 9.00 – 11.00 Uhr

12.11.2019, 9.00 – 11.00 Uhr

26.11.2019, 9.00 – 11.00 Uhr

10.12.2019, 9.00 – 11.00 Uhr

17.12.2019, 9.00 – 11.00 Uhr


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