Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies


Studienschwerpunkt Entwicklungspolitik

Blended Learning-Studium in Vollzeit oder berufsbegleitend

Die Hochschule Düsseldorf (HSD) bietet im Rahmen ihres Master-Studiengangs Empowerment Studies einen entwicklungspolitischen Schwerpunkt an. Ausgehend von einem menschenrechtlichen Ansatz soll dieser Studiengang für Tätigkeiten in transnationalen Arbeitsfeldern qualifizieren bzw. Berufstätigen, die bereits in diesen Feldern tätig sind, eine Weiterqualifizierung anbieten (Menschenrechtsschutz, Entwicklungszusammenarbeit, Globales Lernen/ Bildung für Nachhaltige Entwicklung u.a.m.). Im Zentrum steht die Stärkung von Handlungskompetenzen, die politisches Empowerment anstreben.

Der Studienschwerpunkt Entwicklungspolitik ist so konzipiert, dass er berufsbegleitend und dabei weitgehend ortsunabhängig studiert werden kann. Er setzt nur gelegentliche, dann geblockte Präsenzphasen in Düsseldorf oder – im Rahmen von praxisorientierten Exkursionen – auch andernorts, z.B. Berlin, voraus. Der Großteil der Lehr-/ Lernangebote wird in Selbstlernphasen und über Online Einheiten organisiert und kann daher zeitlich und räumlich mit großer Flexibilität bearbeitet werden. Ein Umzug zum Studienort ist nicht notwendig.
Im Vollzeitmodus kann der Studiengang in drei Semestern bewältigt werden; ein Teilzeitstudium und eine entsprechende Streckung auf vier bis sechs Semester sind jedoch gerade bei berufsbegleitendem Studium nicht nur möglich, sondern sehr empfehlenswert.


Empowerment und Entwicklungspolitik

Der Studiengang ist einem Verständnis von politischem Empowerment verpflichtet. Dies beinhaltet zum einen die theoretische Auseinandersetzung mit und die Analyse von gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Zum anderen werden Methoden vermittelt, wie kollektive Akteure ihre Interessen organisieren und politisch durchsetzen können.
Der Studienschwerpunkt Entwicklungspolitik thematisiert dieses Konzept im Kontext globaler Entwicklungen, insbesondere im Verhältnis zwischen dem „globalen Norden“ und „globalen Süden“. Ausgehend von einer menschenrechtlich begründeten Perspektive und vor dem Hintergrund des Ringens um global nachhaltige Entwicklungsprozesse stehen gesellschaftspolitische, vor allem zivilgesellschaftliche Handlungskompetenzen im Fokus des Studiengangs. Diese Kompetenzen werden im Hinblick auf die besonderen Anforderungen der Arbeit in transnational tätigen Organisationen behandelt.
Der Studiengang verbindet also theoretische Perspektiven mit dezidiert praxisorientierten Angeboten und anwendungsorientierten Methodenkompetenzen. Die Lehrenden verfügen entsprechend über eine fundierte wissenschaftliche Basis und langjährige Praxiserfahrungen in einschlägigen Arbeitsfeldern.


 

Qualifizierungsziele

Im Studienschwerpunkt Entwicklungspolitik erwerben die Studierenden wissenschaftlich fundierte Kompetenzen, um menschenrechtsbasierte professionelle Arbeit im entwicklungspolitischen Bereich leisten zu können. Auf der Basis kritischer Reflexion und der Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden sollen folgende Fach- und Methodenkenntnisse erworben werden:

  • gesicherte Kenntnisse der menschenrechtlichen Grundlagen für entwicklungspolitische Prozesse und Inhalte (Menschenrechtsansatz in der Entwicklungsarbeit) und damit verbunden die Qualifikation zur menschenrechtlichen Analyse und Problemlösung;
  • vertiefte Kenntnisse entwicklungstheoretischer Grundlagen und damit verbunden die Fähigkeit zur begründeten kritischen Analyse entwicklungspolitischer Prozesse und inhaltlicher Ansätze sowie insbesondere auch damit verbundener (welt-)gesellschaftlicher Machtverhältnisse;
  • das methodische Verständnis dafür, wie kollektive Akteure im Sinne des politischen Empowerments ihre Interessen organisieren und durchsetzen können (gesellschaftspolitische, insbesondere zivilgesellschaftliche Handlungskompetenzen);      
  • gesicherte Kenntnisse des nationalen wie internationalen entwicklungspolitischen Institutionensystems und damit verbunden die Fähigkeit zur Analyse entwicklungspolitischer Prozesse und Inhalte und damit verbunden praxisorientierte Kompetenzen, in beruflichen und/oder politischen Kontexten konstruktiv an der Weiterentwicklung derselben mitzuwirken;
  • fundierte sozialwissenschaftliche Methodenkenntnisse, auf deren Basis praxis- bzw. anwendungsorientierte Analysen durchgeführt und Problemlösungskonzepte entwickelt werden können.


Wahl des Studienschwerpunkts

Studierende, die sich für den entwicklungspolitischen Schwerpunkt entscheiden, müssen im Verlauf ihres Studiums dem Schwerpunkt zugeordnete Lehrveranstaltungen im Umfang von 48 Leistungspunkten belegen und die Master-Thesis zu einem entwicklungspolitischen Thema verfassen. Der erfolgreich belegte Studienschwerpunkt wird im Master-Zeugnis ausgewiesen.



Video zur Einführung in das Online-Seminar
Spring School mit ghanaischen und deutschen Studierenden in Düsseldorf


Zusätzliche Informationen

Modulhandbuch
Studienschwerpunkt Entwicklungspolitik.pdf



Präsenztermine im Schwerpunkt Entwicklungspolitik             WS 2017/18

Blockwoche, Präsenztermine EP_WS17-18.pdf